Das Glinščica-Flusstal (Val Rosandra) hat auch mich/uns gefesselt und zu den schönen Beschreibungen der Vorgänger und Lidija Jesih fügen wir unseren Beitrag von der Sonntagswanderung hinzu.
Wenn man irgendwo zum ersten Mal hingeht, ist es eigentlich am schwersten, den richtigen Ausgangspunkt zu finden, besonders wenn man eine schöne Rundtour machen möchte. Nach Boljunec (Bolunz auf Triestinerisch und Bagnolli della Rosandra auf Italienisch, falls ihr den Ort auf Karten sucht), könnt ihr von der Primorska-Autobahn kommen, entweder indem ihr von Kozina abbiegt Richtung ehemaligem Grenzübergang Krvavi potok und dann weiter durch San Lorenzo (Jezero) ins Talgrund, oder logistisch einfacher, wenn ihr nach dem Kastelec-Tunnel die Autobahn verlasst und Richtung Socerb nach Boljunec fahrt. In der Mitte des Ortes, an der Hauptstraße, gibt es einen relativ großen Parkplatz (kostenlos) vor einem ziemlich markanten Gebäude mit der Aufschrift: Teatro France Prešeren. Von dort finden wir bald einige Wegweiser, die uns durch die Siedlung zur Hütte Mario Premuda und ins Val Rosandra-Tal leiten.
Unseren Weg setzten wir über den relativ anspruchsvollen Comicijev-Grat oberhalb der Kirche sv.Maria auf Pečeh fort, stiegen zum Wasserfall ab, kehrten entlang der Flussenschlucht auf dem rechten Ufer zurück, dann stiegen wir über einen kürzeren und leichteren Grat (weiß nicht, ob er einen Namen hat) zum ersten Aussichtspunkt bei Zabrežec auf, von dort stiegen wir zur bereits genannten Hütte Mario Premuda ab.
Für den Besuch der Klettersteige, die an der Straße nicht sichtbar markiert sind, muss man von Boljunec bergauf fahren, fast bis zum Dorf San Lorenzo, wir parkten beim zweiten Aussichtspunkt, von dort bergab auf der Hauptstraße ca. 150 m laufen und die Abzweigung suchen, Steg nach rechts, wo man dann durchs Gehölz zum Start des ersten Klettersteigs "Zimske rože" kommt.
Schade, dass diese Orte nicht slowenisch sind, ... obwohl die Aufschrift: Senca Confini - ohne Grenzen, man sie überall lesen kann.