Suhadolnik- Suhi dol- über Taška- Grdi graben- Dolci- Dolška škrbina- Grintovec- Kokrsko sedlo- Suhadolnik/über den alten Weg
Ich werde nicht über den Wind und den Wüstensand sprechen, weil das flüchtige "aktuelle Verhältnisse" sind, daher lieber etwas mehr über Eindrücke vom Weg:
- zum Bauernhof Suhadolnik – neu asphaltierte und gegen Sturzbäche regulierte Straße, so gut, dass sie glänzt,
- von dort weiter - durch Suhi dol sind noch immer die Folgen von Sturzbach-Ablagerungen aus Steinen, Sand und umgestürzten Bäumen vorhanden, den Weg über Taška unten trifft man schwer, weil über die sandigen Schotter keine Markierung mehr vorhanden ist, ab der Höhle weiter ist es so lala, wer schon dort gegangen ist, wird es schaffen, für Unerfahrene und den ersten Anstieg rate ich von diesem Weg ab, weil er an mehreren Stellen zerstört ist und nur wenige schlecht sichtbare Markierungen hat (und offiziell ist er gesperrt, was auch unten und oben auf der Tafel steht),
- von der Wiese, wo die ehemalige Suhadolnik- und Frischauf-Hütte stand und über Grdi graben sind fast keine Markierungen mehr sichtbar und der Anstieg zu den Dolci durch die Verbuschung ähnelt eher einer Jäger-Trentarska-Spur (außer der Exposition gibt es auf diesem Weg keine Abbrüche oder sehr schwierige Stellen),
- weiter über alle drei Dolci bis zur Dolška škrbina ist korrekt markiert, auch bis zum Abbruch unter Grintovec gibt es keine Besonderheiten, der untere Abbruch, den man aufwärts rechts umgeht, hat noch etwas mehr Geröll und Schotter auf das Schuttfeld beigetragen (das meiste wurde so auf die Nordseite getragen),
- auf dem Špremova-Weg gibt es einen neuen verbolzten Durchgang unter dem oberen Abbruch – ziemlich korrekt gemacht und außer ein paar Metern – wenn man am Anfang zur ersten Drahtseil absteigt, ziemlich sicher, im weiteren Verlauf - die Querung zum Dolgi hrbet bzw. Mlinarsko sedlo und der Nordanstieg auf Grintovec ebenfalls sehr dicht markiert und mit Richtungs-Pfeilen gekennzeichnet,
- der Abstieg von Grintovec zum Kok.sedlo ist sowieso eine Klassiker – da kann man nichts falsch machen, er ist so ausgetreten und klar, dass man Markierungen /außer im Nebel/ fast nicht braucht,
- vom Kokrsko sedlo war der alte Weg – links abwärts gesehen gerade frisch markiert und instandgesetzt, sehr korrekt geführt auch über das Sturzbachbett im unteren Teil, alle Anerkennung an PD Kamnik.
Nach den Zusicherungen der Markierer sollten sie auch heuer den Weg über Taška instandsetzen und markieren, sodass in diesem Gebiet nur noch das Problem Grdi graben und der Weg zur Kokrska Kočna über dem Biwak bleibt … aber das fällt meiner Meinung nach unter die Zuständigkeit von PD Kranj.