| LidijaJesih23. 09. 2013 18:26:58 |
Die Wolayerseehütte wacht morgens um 7 Uhr auf, na ja, dann kann man Kaffee und Frühstück bekommen. Waschbecken, neue Sanitäranlagen, warmes Wasser und Dusche... an unsere gewöhnt weiß man fast nicht, was man mit all dem Komfort anfangen soll. http://www.wolayerseehuette-lesachtal.at/ Gestern sind wir auf den Rauchkofel gestiegen (Beitrag dort), heute wartet der Champion der Karnier auf uns. Wir starten am Seeufer Richtung Mulde zwischen beiden Gipfeln, wo wir gestern gewandert sind. Wir folgen den Markierungen für Rauchkofel und Valetintörl, am Tor ist auch mit Täfelchen der Abzweig zur Hohe Warte markiert. Der Abzweig ist aber schon früher, nur schlechter sichtbar. Bevor wir zum Sattel aufsteigen, rechts Abzweig zur Nordwand, man muss ein bisschen rechts runter schauen, auf großem Block Täfelchen. Es folgt der Aufstieg zum Schuttfeld, wo sich beide Wege teilen. Links noch ein bisschen quer übers Schuttfeld unser heutiger Weg, benannt Prunner-Koban, älterer ursprünglicher Weg durch die Nordwand, gerade hoch geht der Weg 26iger (26. Jägerbataillon), neuerer, stärker verkletterter, weiß nicht, wie viel er in der Schwierigkeit abweicht, da wir ihn nicht genommen haben. Beide mit schwarzem Punkt auf den Schildern markiert. Am Schutt unter der Gipfelwand vereinen sie sich zu einem. Den Prunner-Koban-Weg kennzeichneten ziemlich viele freie Kletterstellen, obwohl an manchen Abschnitten auch Drahtseil auftaucht. Schwer ihn mit einem unserer Wege zu vergleichen. Er ist anspruchsvoller als die Mrzla gora, länger als sie, obwohl wesentlich weniger bröcklig. Die Richtung ist mit gelben Pfeilen markiert, nachvollziehbar, man kann auch eigenen Übergang suchen, ich denke, er überschreitet nie I, vielleicht am Rand II. Erfordert Vorsicht, da besonders bevor man aufs obere Schuttfeld tritt, es stellenweise mit Schutt übersät ist; bei uns hat zusätzlich der Weg ein paar cm Schnee gehabt, der nicht vereist war. Genug für rutschigen Fels. Auch das Überqueren des Schuttfelds bis zum Anschluss an den 26iger-Weg war schneebedeckt. Wenn die Wege sich vereinen, beginnt das Drahtseil bald durchgehend. Der Weg erfordert auch dort noch hier und da Nachdenken und Suchen nach Griffen oder Tritten, ist aber nicht sehr schwer. Trotz kaltem Wind auf der Nordseite war es auf der Südseite warm, die Gipfelblicke wunderschön. Gipfel, die ich schlecht kenne, einige bekannte dazwischen, weit hinten auch Očak, dann Viš und Montaž, hier näher nur Peralba unter den Bekannten. Für mehr gab's noch keine Gelegenheit... Nach Auftanken von Seele und Waden steigen wir die südlichen Schuttfelder ab und queren zur Marinelli-Hütte, die gar nicht geruht hat, sondern im sonnigen Nachmittag voll besetzt war, dann auf dem Weg vorbei an der Morareeti-Käserei direkt die Stufen zum wartenden Bus. Wunderschöne Zweitagestour des PD Medvode, 13 von uns, Orte, wohin das Herz zieht und ziehen wird.
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