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Krma, Kot

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dprapr11. 03. 2024 20:35:40
Im Vergleich zu heutigen "Einschränkungen" gab es damals viele.
Da nicht alle das Glück hatten, mit Auto zu fahren, fingen wir Touren in den Tälern an. In Mojstrana, Bohinj, Kranjska Gora, Rateče, Črna, Mežica, bei Plesnik in Logarska, Luče,... Das ist wahrscheinlich jetzt die einzige Einschränkung (gesperrte Straße nach Tamar), dazu teils salzige Parkgebühren. Damals sahen wir das nicht als Einschränkung.
"Eingeschränkt" waren wir durch öffentliche Verkehrsmittel hin und zurück. Von Grenzbergen und Grenzübergängen ganz zu schweigen. An jedem Übergang Auflistung der Ausrüstung im Rucksack, von Kamera bis Seil. Ausrüstung konntest du nur in Österreich oder Italien kaufen, oder noch weiter weg. Musstest sie natürlich vor Zöllnern verstecken. Oder du gingst mit alten Schuhen, altem Rucksack über die Grenze, kamst mit neuen zurück.
Ich erinnere mich, einmal in Maribor für zwei Daunenjacken ohne Kapuze (Toper) mein ganzes Gehalt gegeben zu haben.
Die nächste ließ ich mir von einer Schneiderin nähen. Nicht billig, aber mit mehr Daune und nach Wunsch gemacht.
An Grenzübergängen durftest du nur begrenztes Geld mitführen. Meist zu wenig für die Tour. An der Schweizer Grenze musstest du mehr haben, um überhaupt durchgelassen zu werden!
Wir schliefen meist draußen. Ah, das war ein Vorteil gegenüber heute. Der sich Mitte 90er komplizierte, als uns Polizisten mitten in der Nacht in Tamar hochjagten und wir das Lager abbauen mussten. Obwohl am Tag (es war Sonntag) einige aus der schönsten Stadt dort am Spieß brieten.
Bivaks waren meist abgeschlossen und für Einheimische. Im Logar-Ende hab ich die meisten Routen geklettert, aber nur 2x im Bivak übernachtet.
An Grenzgipfeln haben Grenzer meist kompliziert, besonders im Winter.
Im Winter waren Hütten im Hochgebirge geschlossen. Sonst hab ich sie nicht vermisst, aber Unterschied zur heutigen Wochenendöffnung.
Für eine Expedition auf einen anderen Kontinent musstest du sie dir mit Höhenarbeiten verdienen. Konntest nicht wie heute einfach ein Flugticket kaufen und hinfahren.
Korl, beim Haus hast du danebengelegen. War nicht dabei, die alte Republik zu verschleudern. Hab sogar Selbsteinsatz bezahlt.
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mirank11. 03. 2024 20:37:00
Auch in Kyrillisch... und Raucherwagenzavijanje z očmi
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darinka411. 03. 2024 21:13:00
Ich erinnere mich, als wir in Jugoslawien waren, fragte ich mich, ob ich je auf der Mrzla gora stehen könnte. Nun, dann hat sich der Traum erfüllt. nasmeh Ich vergesse nicht, als wir von Sveti Duh nach Olševa gingen. Damals bewachten Grenzer die Grenze. Aber uns drei hielten sie wunderbarerweise gar nicht auf. Wir hatten Glück.
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Kafetarca11. 03. 2024 21:27:21
Mir liest sich das, was dprapr und darinka schreiben, wie ein Horrorfilm. Kann mir nicht vorstellen, in den Bergen wegen Grenzern zu schwitzen, statt wegen Wanderns...
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jax12. 03. 2024 09:50:47
@turbo:
Stimmt nicht, es stand "Herauslehnen ist sicher". mežikanje
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oldtimer 5512. 03. 2024 11:02:04
Damit ihr nicht zu sehr verharmlost, hab ich meine dritte Bergsteigerkarte gefunden und lasst die Jugend nachlesen, welche Einschränkungen es in der "Jugo" gab. Viel verrät auch das Buch von Iztok Tomazin Na meji.nasmeh Viel Erfolg und ohne Grollvelik nasmeh
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dprapr12. 03. 2024 11:25:35
Sie haben sich nicht an alle aufgeführten Punkte gehalten! Es hing vom Haupt-Klugscheißer am Kontrollpunkt ab. Sie haben mich mit der Gruppe auch unter der Olševa abgewiesen und ab zurück ins Tal. Noch 1989!
Im Alpenvereinsausweis von 1968 gab es nur kurze Anweisungen für Erste Hilfe in den Bergen.
10 Jahre später kamen schon diese Genehmigungen bzw. Bewegungsbeschränkungen im Grenzstreifen dazu.

Heute können wir uns nicht mal vorstellen, welch ein Gut es ist, überall und jederzeit unterwegs sein zu können. Und einige sind immer noch nicht zufrieden.
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Trobec12. 03. 2024 14:48:01
Man muss nicht ins 1968 gehen, um unmögliche Einschränkungen zu suchen...3 Jahre zurück reichen...
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lino12. 03. 2024 14:57:17

Diese Anweisungen lesen sich wie ein Gruselkrimi an der Grenze Ost - Westblock Europas. nasmeh
Wahrscheinlich hatten sie Angst, dass zu viele Migranten vom Westen nach Osten kommen. velik nasmeh
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1muha12. 03. 2024 17:20:34
Krma, Kot? Wohin sind wir geraten? Wir sind nicht mehr in der SFRJ.
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turbo12. 03. 2024 18:39:16
S tenar
F rdamane police
R ušica
J alovec

R ecimo velik nasmeh
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Jusk12. 03. 2024 19:28:49
Einige leben immer noch in der SFRJvelik nasmeh aber ja, hört auf, in diesen Thread zu hämmernzavijanje z očmi bald sind die Vrata aktuellvelik nasmeh
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dprapr12. 03. 2024 19:46:57
Manche denken, sie hätten zur Covid-Zeit in der SFRJ gelebt und bei Besuchen in Blato, Bohinj.nasmeh
Ich hoffe, sie öffnen euch bald die Täler, damit ihr aufhört zu jammern. Und spart fürs Parken, jetzt wo das Wetter schlecht ist.nasmeh
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skalar5012. 03. 2024 19:48:47
... mit Sarkasmus oder ohne und mit historischem Gedächtnis (wahrscheinlich sind hier einige um die 70 oder drüber) oder ohne ... lassen wir die Tagespolitik (auch rückwärts) aus Foren, die über die Qualität der Freizeit sprechen ...

in den Bergen ist es schön ... ohne Linke, ohne Rechte und die dazwischen ...
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mosovnik13. 03. 2024 13:03:42
@skalar,(ich bin der weit über 70), würde aber an die unverschämten erinnern, die respektlos "Lastovke" an NOB-Gedenkstätten machen (Gipfel vor Ribniška koča), die unseren, slowenischen Weg in eine bessere Zukunft markieren, den die heutigen jungen Generationen als selbstverständlich ansehen.
Und die "Schwalbe" oben auf dem Denkmal soll sich mit keinem Kommentar melden. Zu schändlich und einfach unvorstellbar.
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exwannabe13. 03. 2024 19:00:06
Ein bisschen aus dem Kontext aber es steigert meinen Blutdruck, wenn so leichtfertig darüber geredet und verherrlicht wird und ich frage mich wirklich, was dieser "slowenische Weg in eine bessere Zukunft" bedeuten soll.

Vielleicht dass sie uns das Haus (Gasthaus mit Zimmern), Wirtschaftsgebäude und Ackerland nationalisiert haben (euphemistisch: konfisziert) und noch das Haus in Lj, wo sie "unsere" Leute einquartiert haben. Vielleicht bedeutet es, dass wir erst nach 50 Jahren unser Eigentum zurückbekamen (in kläglichem Zustand), mit Unbekannten noch im Haus mit Mietverträgen bis zum Tod, die die damalige Behörde abgeschlossen hat, zusätzlich geschützt durch das Wohnungsbaugesetz. Katastrophe.

Und das alles nur weil Vater und Mutter Unternehmergeist hatten und etwas zusammen aufgebaut wurde und nicht nur gewartet hat, dass etwas vom Himmel fällt.

Wer das am eigenen Leib erlebt hat, wenn nur Post kommt mit der Entscheidung, dass dein Eigentum nicht mehr deins ist, würde heute ganz anders reden.jezen

Und um Missverständnisse zu vermeiden, apolitisch, denn leider interessiert alle Politiker am meisten die eigene Tasche, ob links oder rechts.zavijanje z očmi
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lijaneja13. 03. 2024 20:38:28
@exw...-ich schließe mich daran an.
Aber der Titel des Themas ist völlig unschuldig; Krma, Kot
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Jusk13. 03. 2024 21:51:26
Keinem fällt ein, im Forum 'Allgemeine Gespräche' ein Thema mit Titel 'Gelaber über Parkplätze,SFRJ, "Schwalben", Verstaatlichung usw Blabla zu eröffnen, debattiert dort Schwätzervelik nasmeh wen juckt SFRJ, ernsthaftzmeden
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turbo14. 03. 2024 18:18:04
Hallo, Schwätzer, mach du sie auf, die Moderatoren verschieben den Müll nebenbei ans richtige Fleckchen velik nasmeh
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Jusk14. 03. 2024 19:01:52
Ich brauch sie nicht öffnen, euch wird's nützenjezikmežikanje
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