Kurze Deutsche-Zimmer Jahn 800m IV-/II-III
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| jax1. 07. 2016 17:58:14 |
He, Rokson, übertreib nicht. Niemand behauptet, die Kurze Deutsche als Erstbegehung geklettert zu haben. Das haben Zimmer und Jahn schon vor ewigen Zeiten gemacht ...
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| Rokson1. 07. 2016 20:34:06 |
Ich behaupte auch nicht, dass sie sie nicht als Erstbegehung geklettert hat. Ich behaupte, sie hat sie nicht geklettert. Nochmal, schau Ethik und Bewertung von Aufstiegen an. Du kletterst die Route, wenn du als Erster in der Seilschaft den schwersten Zug in der Route führst. Wenn zwei Züge ähnlicher Schwierigkeit sind, können sie abwechselnd vom Zweiten geführt werden. Wenn ein Zug heraussticht, führt ihn der Erste, kehrt zurück und der Zweite führt als Erster in der Seilschaft. Alles andere ist Ziehen mit Zug. Erstbegehung der Route hat nichts mit Position in der Seilschaft zu tun. Lies nochmal detailliert Ethik und Bewertung von Aufstiegen. Diese Route ist ein alpinistischer Aufstieg und alpinistische Bewertungsregeln gelten dafür.
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| SamoK1. 07. 2016 20:38:08 |
Rokson, du hast ganz sinnvoll angefangen, jetzt bist du durchgebrannt. Auch wenn du immer als Zweiter kletterst, hast du die Route geklettert. Das ist jedem klar, der je in den Bergen geklettert ist, nicht nur in Klettergärten und an Klettersteigen.
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| Viper1. 07. 2016 20:46:30 |
Rokson hast du eigene Regeln? Gekletterte Route zählt für dich immer, auch wenn du die ganze Zeit von oben gesichert bist (Zweiter in Seilschaft). Wenn beide Partner abwechselnd führen, spielt es überhaupt keine Rolle, welche Züge wer gekriegt hat, in jedem Fall haben beide die Route anerkannt. Und auf schwierigen Zügen wieder abseilen, damit beide den schweren Zug als Erste in Seilschaft führen. Kannst du dir vorstellen, wie viel Zeit du für eine 1000m Route brauchst, wenn du auf schwierigen Zügen wieder abseilst und nochmal hoch.
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| Rokson1. 07. 2016 21:13:55 |
Nochmals zitiere ich den Alpiročnik, der von der breiteren alpinistischen Öffentlichkeit bearbeitet und benutzt wird. Ich entschuldige mich, falls ihr höhere Autoritäten als die Autoren der genannten Publikation im Alpinismus-Bereich seid und ich euch nicht kenne. Falls ja, am besten die Autoren informieren, dass sie irren. "Der Aufstieg muss ohne Absicherung von oben erfolgen."
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| SamoK1. 07. 2016 21:15:26 |
Rokson, du machst dich lächerlich. Frag jemanden, der mehr geklettert hat als die zuvor genannten Übungsrouten in Klettergebieten.
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| Viper1. 07. 2016 21:33:38 |
Aber stellt euch vor, eine lange Route mit 30 Seillängen, bei der man bei jeder Seillänge wieder runter zum Stand abseilen und sie nochmal als Vorsteiger hochsteigen müsste. Man würde die Route dann 3 Tage klettern. Diese Regeln sind total unlogisch und sinnlos. Rokson, ich stimme absolut nicht zu, dass mit Absicherung von oben die Route nicht begangen ist, genau wegen dem was ich oben geschrieben habe. Dann heißt das, alle Routen die ich in Wänden geklettert habe zählen gar nicht, weil wir mit dem Kumpel abwechselnd jeden Zug vorne gemacht haben. Und klar vielen Alpinisten zählen Routen dann nicht, hm interessant! Aber warum NICHT, wenn ich oben in der Wand bzw. Route war. Man muss wissen, dass nicht alle Seillängen gerade hochgehen, es gibt auch Querungen,... Und gerade wie man in allen Seillängen wieder runter zum Stand kommt. Beim Sportklettern sind die Regeln ok, dass die Route nicht anerkannt ist wenn von oben gesichert, aber sie ist immer noch als "top rope" anerkannt. Beim Klettern in langen Wänden finde ich das nicht sehr logisch.
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| grega_z_brega1. 07. 2016 21:52:43 |
Der obere zieht den unteren ja nicht hoch no...
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| Viper1. 07. 2016 22:07:04 |
Grega das Problem ist nicht das. Etwas anderes ist, dass der Vorsteiger die richtigen Übergänge in der Route finden muss, bezüglich möglichem Sturz ist er viel gefährdeter als der Nachsteiger, der beim Sturz nur am Seil hängt. Bei Querungen ist das Klettern für beide gefährlich bei möglichem Sturz.
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| grega_z_brega1. 07. 2016 22:11:37 |
Egal wie, die Dame ist da hochgeklettert. Ich zieh nur den Hut. Wer sich per Kommentaren mit ihr misst, braucht nicht mal einen sehr langen um zu gewinnen.
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| grega_z_brega1. 07. 2016 22:14:32 |
Genau! Auch wenn ihr von Partnern und bla bla redet.... Mein Kumpel hat mir sogar letztes Mal gesagt als wir in die Planjava-Wand geschaut haben - Autobahn 
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| Rokson1. 07. 2016 22:15:56 |
Viper, du hast nicht aufmerksam gelesen. In einer Route mit sechs V+-Seillängen, die eine gleichwertige Seilschaft macht, also jeder einen Zug, kein Problem. Was wenn die Route sechs V+-Seillängen hat, zwei VII--Seillängen und der Vorsteiger die schwersten gemacht hat? Haben beide die Route VII-/V gemacht? Was würde die Alpinismus-Kommission zu einem Kandidaten für Alpinisten sagen, der ausreichend Routen entsprechender Schwierigkeit als Zweiter in der Seilschaft gemacht hat? Auszug aus frischen Bedingungen: "Besondere: · Mindestens 30 verschiedene sommerliche (Fels) alpinistische Aufstiege in mindestens zwei verschiedenen Gebirgsgruppen: o davon mindestens 5 Aufstiege über 500m UIAA IV oder mehr (als Vorsteiger oder wechselnd in Seilschaft), o davon mindestens 5 Aufstiege UIAA IV oder mehr (und über 300m bzw. mindestens 5 Seillängen) als Vorsteiger oder wechselnd in Seilschaft. · mindestens 15 verschiedene winterliche alpinistische Touren (Zufälle, Routen, Skitourenabfahrten, Eisfälle - mind. 100m): o davon 5 Routen als Vorsteiger oder wechselnd in Seilschaft II/3 oder mehr, o davon 5 Fälle als Vorsteiger oder wechselnd in Seilschaft WI3 oder mehr, ..."
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| SamoK1. 07. 2016 22:17:03 |
Viper, Alpinisten machen das seit jeher so, das versteht sich von selbst. Klettern in Bergen ist ernst.
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| grega_z_brega1. 07. 2016 22:17:40 |
Scheiß... du bist nervig Rokson 
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| SamoK1. 07. 2016 22:18:42 |
Oh, Gott hilf. Rokson, du hast alles vermischt. Ich hab überhaupt keine Lust zu erklären. Sammle dir Erfahrungen in Wänden mit Alpinisten, dann wird es dir klar.
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| Daaam1. 07. 2016 22:21:17 |
@Rokson, aber die Dame/Fräulein hat keinen Alpinistenprüfung gemacht, sondern wollte nur in die kurze Deutsche. Wo haben wir uns verirrt? 
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| Viper1. 07. 2016 22:21:55 |
Jetzt sind wir schon weit gekommen, sogar bis zur Prüfungskommission für Alpinisten. Rokson wir reden über etwas anderes, nicht gerade über die Prüfungskommission. Ich stimme den Bedingungen zu, alles wahr.
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| gregcs12. 07. 2016 00:48:18 |
So unterhaltsames Lesen auf hribi.net schon lange nicht! Damit diese ultra spaßige Debatte nicht erlischt, werfe ich auch einen Knochen zum Kauen. Route solo, frei geklettert und fühlt sich total leicht an  Jetzt haut drauf! 
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