Monte Paularo und Monte Dimon
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| rozka26. 04. 2011 23:59:03 |
Nächster Tag (24.04.2011) fuhren wir nach Paluzza-Naunina auf einer Straße, die je höher, desto weniger wie eine Straße für Stahlrosse aussieht , daher bei erster Gelegenheit geparkt und zu Fuß auf Weg Nr. 405 fortgesetzt. Zuerst steigt es zum M.Paularo und dann entlang des Grats zum M.Dimon. Kuriosum beider Gipfel ist, dass beide 2043m hoch sind. Rückkehr auf Weg, der zur Straße stößt, dann wieder querfeldein zu einem Sattel, wo wir Zeit für langes Martinieren und Sonnenbaden nahmen. Weg trotz Schnee unkompliziert, anspruchslos und bietet tolle Ausblicke in alle Richtungen. Im Bunker obligatorisches Briefing für nächsten Tag...
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| ales5021. 11. 2011 12:16:31 |
Hallo maja, ich bin Kenner des Ersten Weltkriegs sowohl an unserer Soča-, italienischen, als auch westlichen und östlichen Fronten, der Krieg in den Karnischen Alpen fand zwischen österreichisch-ungarischer und italienischer Armee von Jahr 15 bis Jahr 18 statt, die Karnischen Alpen waren damals Teil der italienischen Front die sich ziemlich weit in Dolomiten und Tirol erstreckte, die Schützengräben sind noch sichtbares Zeichen was mit den Soldaten geschah die in Wolken von Granatexplosionen und Maschinengewehrsalven litten und starben, fielen unzählige Tausende italienischer Soldaten weil sie natürlich zahlenmäßig stärker waren und viele Österreicher aber mit geringerer Opferzahl weil es viel weniger waren.
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| VanSims21. 11. 2011 13:14:56 |
Soweit ich weiß war Italien zu Beginn neutral im I. WK und wäre es geblieben wenn die Alliierten ihnen nicht viel Gebiet Österreich-Ungarns versprochen hätten wenn sie es angreifen d.h. es mit zusätzlicher Front schwächen helfen. Diese Gebiete haben sie nach dem Krieg wirklich bekommen unter anderem Südtirol, Istrien, Fiume und slowenisches Gebiet bis Rapallo-Grenze. Einen Teil dieser Gebiete haben wir nach II. WK zurückbekommen, einen Teil (Triest- und Görzer Gebiet das nie italienisch war sondern unter Österreich-Ungarn) ist leider für immer unter Italien geblieben. Auch die Österreicher haben Südtirol für immer verloren.
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| mirank21. 11. 2011 17:46:08 |
Die Frontlinie während des 1.WK zwischen den beiden Monarchien verlief hauptsächlich entlang der Grenzen der heutigen ital. Provinz Trentino-Alto Adige (von Schweizer Grenze) über Marmolada, Falzaregopass, hinter Drei Zinnen zum Monte Croce di Comelico Pass. Was MajaO fragt; das sind die Karnischen Alpen wo sich die Frontlinie und Grenze zwischen den Staaten praktisch gar nicht verändert hat. Auf diesem Frontabschnitt ausser in der 6.Schlacht im Val Sugana gab es während des ganzen Krieges keine so harten Kämpfe wie an der Soča-Front. Warum verständlich wenn man die Geländekonfiguration betrachtet. Zum Beispiel beim Aufstieg auf Monte Cevedale (Zufallspitze) in der Ortler-Gruppe wo "Kämpfe" am höchsten stattfanden, ist bei der Cassati-Hütte (3269m) noch immer voll mit Stacheldraht sichtbar, der Punkt Drei Kanonen mit Resten von drei Geschützen ist noch höher. Wie sie sich dort "prügeln" sollten ist mir nicht ganz klar.
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| ales5022. 11. 2011 08:38:29 |
Es fielen enorme Mengen Soldaten, einschließlich Krankheiten und Lawinen im Winter die auch viele Opfer forderten, folglich eine beträchtliche Zahl, hauptsächlich Italiener siegten auf dem Papier mit anderen Entente-Verbündeten, ging nur um den Wunsch nach Territorialerweiterung wie Alliierte versprochen, waren nicht auf totalen Krieg vorbereitet, quasi war das Kommando von unten bis oben strategisch am Arsch, österreichisches besser organisiert und taktisch überlegen, nicht alles in der Zahl, alles in der Organisation
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| IgorZlodej29. 11. 2011 19:09:17 |
Auch im Ort Timau gibt es ein Kriegsmuseum.
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| drago4018. 02. 2012 22:43:10 |
Wunderschöner Tag, heutige Verhältnisse!
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| montura28. 02. 2012 15:29:05 |
Hat jemand diese Gegenden in der letzten Woche besucht? Interessiert mich die Befahrbarkeit der Straße nach Valdajer und Höhe neuen Schnees falls gefallen. Weiß man wo diese lokale Gaststätte ist die MajoO mit alten Fotos verzaubert hat?
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| montura29. 02. 2012 12:21:00 |
kuckuck, wirklich keiner? Drago40, kannst du schreiben wo ihr gestartet seid?
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| montura29. 02. 2012 14:27:28 |
Danke, MajaO, mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen - nach typischer Küche und Bergen 
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| drago4029. 02. 2012 16:30:51 |
montura, hast PN. lp Drago
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| tulipan26. 04. 2013 10:05:09 |
Gestern war der Tag ein richtiger, obwohl die Entscheidung erst mittags fiel, also erst mittags mit dem Wandern gestartet. Schnee beim Auf- und Abstieg gleich - matschig. Vor einem Jahr vom Monte Amariana auf nördliche Hügel geblickt, durchzogen von WWI-Pfaden. Monte Tersadia war der erste, den ich vor einer Woche besucht habe. Monte Dimon gestern, Fortsetzung. Monte Terzo hoffe folgt. https://plus.google.com/photos/113334581701584163856/albums/5871053831205026577
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| mirank26. 12. 2016 19:38:49 |
Obwohl die Sonne schon gut die Gipfel von C d Timav und Coglians beleuchtet hatte, parkten wir im Schatten auf der Alpe Pramosio. Gestartet auf Steig 404 Richtung M Paularo; Hänge zuerst buschig, höher meist grasig. Interessant, dass wir auf dem Grat zwischen den Gipfeln noch Blaubeeren fanden - obwohl nach Datum eher gegen Ende der Haltbarkeit . Auf dem Rückweg von Dimon am Sattel Fontanafreda rechts abgebogen, vorbei an Cima Crete d mezzodi quer zum 407 und vorbei an der geschlossenen Hütte Morgante zurück zur Alpe. Schöner Tag mit Ausblicken zum Schreien, Temp bei 2000 ca. +15. Wenn man sich richtig bemüht und im Dauerschatten sitzt, gibt es Schnee bis zum Ri .. 
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| Sabina Grahek22. 01. 2018 16:55:25 |
Monte Dimon Samstag zuerst nach Paluzza gefahren, dann rechts zum kleinen Dorf Ligosullo und dann links nach Castel Valdaier. Straße asphaltiert und sauber. Gegend nicht so überlaufen wie z.B. Cima Bella und Monte Cocco. Zwei Stunden leichter Aufstieg und du bist total in anderer Dimension umgeben von karnischen und julischen Gipfeln. Solche Aufstiege entlasten vor allem, befreien von unnützen Lasten, die man unbewusst im Alltag ansammelt. Diesmal Bedingungen ideal und Abfahrt angenehm, wenn auch kurz.
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| turbo30. 01. 2018 19:33:27 |
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| turbo26. 08. 2018 14:46:37 |
Sonntag, 19.8.2018 Zum Abschluss Urlaub hat Prinzessin mich zu toller Tour auf Gipfel mitgenommen die wir kannten aber nicht von dieser Seite. Alpe Pramoiso morgens leer und auf Weg zum Dimon-Gipfel allein. Nur auf Paularo Schafe grasend, darunter am Straßenende gedämpft bellender Hund. Vom Dimon abgestiegen zum See, fast drumrum und dann vorbei casera Montelago hoch zum Paularo. Dort Gesellschaft menschlich und hündisch und Vorstellung die Schafe gaben laut blökend von einem Ende Hang zum anderen ziehend. Zurück auf Pramosio Parkplatz platzt aus Nähten von Blech und Terrasse Gaststätte schwarz von Leuten, durstig am nahen Brunnen gelöscht. Prinzessin für schönen Ausflug gedankt den ich mal im Winter wiederhole. Obere Alpe hat Biwak und darüber Avostanis, also Zweitagestourenskitour hier könnte anziehend sein. Wunderschöner Tag  https://tubojan.blogspot.com/2018/08/monti-paularo-in-dimon.html
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| ljubitelj gora2. 12. 2018 19:16:36 |
Es ist wieder Zeit, in die Karnischen Alpen zu gehen. Starte beim Schloss und hoch auf dem Fußweg zuerst zum Gipfel Monte Neddis und weiter zu Monte Dimon und zum Schluss noch Monte Paularo. Der Weg in Kombination hat meist harten Untergrund...zurück auf der Straße....
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| palček plezalček5. 01. 2019 21:16:03 |
Heute zur Begrüßung der Sonne in die Karnischen, genauer auf M. Neddis, M. Dimon, M. Paularo und bis Quote 2020. Verhältnisse: Schnee nur ein Häppchen, Wind stellenweise ziemlich stark, vereist stellenweise. Winterausrüstung nicht nötig.
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