"lynx" - hängt davon ab, was unsere lokalen Behörden überhaupt wollen. Wenn sie sich entschieden haben, Aktiengesellschaften zu sein und am Jahresende Dividenden auszuschütten, dann ist natürlich der Weg, den sie gewählt haben, völlig richtig. Wenn sie das Problem aber etwas "benutzerfreundlicher" lenken wollen, wird mehr Aufwand nötig sein als nur eine Gemeinderatssitzung abzuhalten, um den Preissatz zu genehmigen, einen Beschluss zu fassen und einen Auftragnehmer zu engagieren. Erstens! Ist uns die Natur wirklich so wichtig, wie wir schreien? Wenn ja, liebe Gemeinderäte, schließen wir alles! Aber wirklich alles, Straßen in Alpentäler, Pässe inklusive Vršič, Logarska (und Mrzla gora ist nah), Pokljuka, Mangartsattel (es ist eine Sackgasse), Hütten? Drago sagt "alles ist in einem Tag erreichbar" - reißen wir alles ab! Alles wurde in anderen Zeiten im Stoßarbeitsstil gebaut etc. etc. Dann beruhigen wir wirklich Verkehr und Besuche und niemand verdient etwas! Nur Alpinisten und Läufer erreichen den Triglav, Gämsen rennen sorgenfrei (bis sie unter den Schüssen des Naturschützers fallen), die Wasseramsel legt friedlich Eier und der Auerhahn singt wie auf einem Konzert - sicher bis ein Mitglied der grünen Bruderschaft #varuhnarave vorbeikommt! Dann sagen wir, uns ist Natur wichtig! Es gibt aber auch einen Mittelweg - dass wir diesen Paradies genießen, Tiere leben und am Ende auch Einheimische etwas davon haben - ideale Lösung habe ich natürlich nicht (für eine gute Lösung, die alle Beteiligten genehmigen und annehmen würden, bräuchte es eine breite gesellschaftliche Debatte aller Beteiligten und Experten). Habe nur Ideen und die gehen mehr in Richtung, dass der alpine und voralpine Raum vereinheitlicht, was und wo bezahlt wird und dass für Stammbesucher eine wirtschaftlich günstigere Lösung verfügbar ist, auch wenn dann irgendwo die Besucherzahl limitiert wäre. In den USA haben sie für kritischste Punkte sehr begrenzten Zugang - vorher musst du dich registrieren / irgendwo sogar gelost werden, um Besuchserlaubnis zu haben, aber nirgends liegt der Punkt im Preis - du zahlst symbolisch ein paar USD - und das begrenzt Besuche, nicht Geldscheffeln (hier geht's um Gebiete unter staatlicher bzw. lokaler Behörde - private Sachen sind dort natürlich streng kapitalistisch - aber, das ist nicht der Zweck unserer Behörde oder was)? Könnten sich die Bürgermeister einigen, wie sie den Kuchen teilen, wenn sie eine "Vignette, Karte" einführen, die für alle Bergausgangspunkte gilt? Wie schon erwähnt, hat jedes Dorf sein eigenes Kassensystem - einige nur Münzen, einige nur Apps (nebenbei, letztes Jahr in einem Kaff bei Kobarid konnte ich auf dem Parkplatz kein Parkgeld per App zahlen, weil kein Signal!! wer ist hier verrückt!? zweite Variante, bis sagen wir acht Uhr seid ihr Wanderer und braucht Ausgangspunkt so ein Preis, danach touristisch weil du tagsüber arbeitest., dritte Variante - zahlst Parkgebühr, die als Gutschrift bei lokalen Dienstleistern zählt, und so weiter. Wie ich schrieb, behaupte nicht die Lösung für alles zu haben, aber man könnte breiter darüber reden und gemeinsam zu besseren Lösungen kommen als nur Beschlüsse in Ratssitzungen zu fassen. PZS hat eh nur Feigen in der Tasche und ist irrelevant. Und ja, erst Infrastruktur richten und dann abrechnen/verkaufen, bis dahin unter Vorwand Naturschutz Easypark App und Schranke verkaufen lassen sie sich in Ruhe f...cken.