Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
      

Poldanovec

Drucken
sabina.77. 11. 2009 20:30:05
Mittags sind wir Richtung Lokve gefahren, dort nach Lazna abgebogen und am Abzweig für Poldanovec gestoppt. Kein starker Frost, aber ziemlich feucht und neblig. Markierungen führten uns zuerst auf Forststraße zum Kreuzungspunkt. Dort zwei Optionen: scharf links oder geradeaus auf der Straße. Beide Wege führen zum Fuß von Poldanovec. Wir haben die kürzere Variante gewählt und sind links abgebogen. Gelaufen auf schneebedecktem Pfad, wo möglich Abkürzungen genommen, da die Tage kürzer werden....und lieber nicht im Dunkeln laufen. Auf den Gipfel Poldanovec (1299 m) gekommen, der bei gutem Wetter prächtigen Blick ins Trebuša-Tal bietet, diesmal nur dichter Nebel....Interessant ist die Absturzgefahr eek und auf Abrutschen achten, da seine Nordwand die kühnste Erhebung im Trnovski Wald ist. Zurück gleicher Weg. Ca. zweieinhalb Stunden gelaufen. Mir gefällt dieser Teil des Trnovski Waldes sehr wegen Landschaft und Abgeschiedenheit.nasmeh
Poldanovec Juhej, juhu, Schnee ist wieder da!1
Poldanovec Ziel: Poldanovec.2
Poldanovec Teilweise auf dem Pfad, teilweise auf Abkürzungen3
Poldanovec Neue Variante4
Poldanovec Und wir sind schon fast oben5
Poldanovec Jetzt kann man sich noch eintragen, später wird Schnee alles bedecken6
Poldanovec Windige Landschaft7
gefällt mir
igorf30. 11. 2009 16:07:08
Ein Vorschlag für Liebhaber "weniger bekannter Pfade":
Auf dem höchsten Teil - paar 100 m ziemlich eben - bevor die Straße ins Becken unter Poldanovec absteigt, links kleiner "Wiese" und links voraus zugewachsener Fahrweg. Wenn man dem folgt, erst eben dann rechts runter zurück zur Straße. Wenn weiter von Straße (markiert) auf Grätchen Richtung Poldanovec hoch, schon bald weiter auf Grätchen bald sichtbarer kleiner Pfad links runter Richtung Trebuša. Dem Pfad gut folgen - geht nicht ins Tal, sondern um Poldanovec rum. Wenn schon östlich vom Gipfel oberhalb uns Pfad teilt: links ins Tal, rechts (wir gehen) durch Wäldchen zur Ostseite Poldanovec. Noch bisschen "frei nach Pre..." rechts und zu Pfad zum Gipfel. Warnung: nur für solche die gern durch jeden Gelände stapfen, wegen Exposition und ungepflegtem Pfad rate ab bei nass oder Schnee.
1
2
(+1)gefällt mir
šodrovec30. 11. 2009 22:17:38
Igorf, nicht böse sein, ergänze dich ein bisschen, obwohl mit deiner Beschreibung der Rundweg nichts falsch ist, nur mögliche Abzweige etwas streitig behandelt.

Nämlich, der Pfad, den du erwähnst, der nach Überqueren Grätchen nach Trebuša absteigt (sagst, geht nicht ins Tal!?), bei Poldanovska grapa tatsächlich ins Trebuša-Tal und tief unten unter Hof Na Gradu zum Asphalt erreicht. Ihr bei ca. 970 m querpfad erreicht (und ostwärts darauf), der entlang Höhenlinie govska Hänge (von West) von Pleh hier, unter Stanov rob, Poldanovec und endet (wenn nicht ostwärts hinter Poldanovec hochbiegen wie deine Linien; auch später - östlicher) ganz auf anderer Seite bei Straße an Forsthaus (besser bekannt als Anina koča) bei Smrekova draga.

Wenn du schreibst, dass östlich unter Poldanovec Pfad sich teilt (stimmt!) und linker Ast (Fortsetzung Höhenlinie) Richtung Tal geht, das rätst du dir wohl aus!? Rechter Ast oder Abzweig hoch, den ihr genutzt habt, bringt wirklich zum Plateaurand, östlich von Poldanovec.

Egal, deine Warnung vor Vorsicht bei nass oder Schnee ist absolut richtig. Auch Erfahrenen empfehle Eispickel!
gefällt mir
zmp21. 12. 2009 06:57:05
Ein GPS-Track würde alle Dilemmata lösen... nasmeh
gefällt mir
igorf1. 12. 2009 07:07:38
Šodrovec, danke.
Ich wollte genau Weg ins Tal finden, aber diesen Abzweig runter nicht bemerkt (scheint übersehen). Nächstes Mal wieder versuchen und Teufel wenn nicht treffe. Und mal Fortsetzung zu Smrekova draga (Anfang Sept voll Heidelbeeren)velik nasmeh.
Noch Frage: kommt man auf diesem Weg dann hierhin (Bilder)?
- Für GPS sind einige Generationen schon bisschen drüber - noch für Sachen wie PC, USB, GSM usw., quietscht zmedenjezen.
1
2
gefällt mir
šodrovec1. 12. 2009 09:42:43
Igorf, mit "quietschender" Generation nichts falsch. Edel! nasmeh

Grundsätzlich, obschon hoffnungslos, lehne GPS-Tracks ab. Solang möglich vertrete ich "Reste" menschlicher Sinne. Nun, in so steilem und bewaldetem Gebiet wie dort unter Poldanovec, gibt auch diese Technik (vorerst) keine guten Ergebnisse.

Antwort. Ja, genau zu jenen Schildern und tollen Ruhepünktchen bringt dich der Pfad (eigentlich letzter Teil Schotterstraße - vorbei Hof).
Tipp. Wenn wieder vom Gipfel runter und Fortsetzung Tal suchst, merk Punkt wo auf Querspfad trittst. Da kurz drauf rechts dann siehst Abzweig links runter (klar, vor Querung erster - Poldanovska grapa). Tiefer achten, da an einer Stelle (nach Kletterei an Seil - interessant, Abstieg aber Aufstieg) Pfad kurz weg. Vielleicht lohnt Erforschung von Trebuša hoch.

Ooooo. Kenner Smrekova draga. Seltenheit. Hoffe die Heidelbeeren sind gut runtergegangen ... der Bär dort zu Hause hat dich offenbar nicht gestört?! mežikanje

Lp

P.s. Sonst, einiges zu Poldanovec und Wegen drum auf PZS-Forum, aber leider Suchfunktion kaputt und man müht sich manuell. Wahrscheinlich willst gar nicht zuviel wissen?! nasmeh
gefällt mir
igorf1. 12. 2009 16:41:20
Heidelbeeren waren gut (obwohl schon ziemlich abgeerntet). Die "Heidelbeertchen" in der Hütte unter Golak noch besser (besonders die, die alter Jože hatte, als er die Hütte pflegtevelik nasmeh). Jenes Bären-Schild zwischen S. Draga und Eishöhle – wir alten Knacker fürchten es nichtcool. Jetzt jucken die Fersen ordentlichnasmeh.
gefällt mir
šodrovec2. 12. 2009 19:19:37
Haha, der Teufel weiß, ob der Bär vor dir Heidelbeeren gepflückt hat oder jemand, der sie dir passend "ertränkt" in Iztoks Koča serviert. Letzteres wünsch ich dir – prost! Wenn du wirklich noch Fersen unter Poldanovec reibst, melde dich für Neuigkeiten vom Terrain. Viel Erfolg!
gefällt mir
igorf8. 12. 2009 19:58:38
Sonntag, 6.12., Besuch unseres Poldanovec. Aber Grapa runter nach Trebuša keine Lust, da oben tolle Ausblicke. (Wie geht das Märchen Fuchs und süße Trauben?... "SÜSS SIND SAUER!"
Klar bei 15-20 cm Neuschnee nicht wagen Grapa runter, steile Hänge schon zugedeckt und Pfad versteckt. Aber da Morgenschnee so schön luftig und trocken, entscheide ich mich für den Pfad quer über steile Nordhänge Češevnik von Stanov rob bis Grätchen unter Poldanovec. Gleich nach Abzweig Lokve-Lazna-Straße, nach Rampe, links Waldweg bis Ende, dort größere runde Lichtung mit Metall-Jagdhütte. Hier auch Markierung und Schild Poldanovec (einzige...). Wenige Schritte weiter zum Grätchen und rechts Pfad Richtung Poldanovec. Schnee schön trocken, kein Rutschen und Gehen reiner Genuss. (Trotzdem wissen: Pfad sehr exponiert und Hänge steil. Bei Nässe und Schnee unerfahrenen dringend abraten.) Und um 8:30 schon oben. Was nun, zu früh für Rückkehr. Blicke von Krn bis Kamnik und halten am höchsten Berg südost. Jenes Grätchen drauf von Nord so einladend, und noch nie da gewesen. Karte sagt V. Bukovec (1445 m). Abstieg andere Seite Poldanovec, Fahrweg zu größerem und links darauf. Ständig hoch (Abzweige immer steilstes) bringt zu schönem kleinen Kar mit Fichten. Links herum und zu jenem Grätchen. Entlang Grat gerade rechts hoch, sogar Pfad spürbar. Bei Ankunft etwas links auf Grat unter Gipfel direkt rechts Grat hoch mit Kampf durch Äste. Oben toller Blick auf Golak. Vom Gipfel weiter gleiche Richtung (West), aber nach schwacher Stunde Gelände mit steilen Grapa nicht vielversprechend, also zurück fast Gipfel und unscheinbarem Grat immer etwas rechts von Poldanovec auf gut begehbarem Gelände runter. Aber was wenn halbwegs schöner Querpfad lockt, links darauf. Gut sehen, dass Weg kreisend alle Nordhänge umgeht und kreisend um Tal unter Poldanovec zur Straße bringt. Pfad wird langsam zu schönem Waldweg zu Sattel, wo links süd abbiegt, rechts schlechterer Fahrweg gewünschte Richtung. Schon von fern gut sichtbar und jetzt drauf sehen warum: ganzer Fahrweg buschbewachsen wie dicht gepflanzt, Durchbrechen Spaß. Beim tieferen Ankommen Waldweiser räumt sich Pfad und bringt schön zur Straße ins Tal unter Poldanovec (bei Schild, wo Weg um Kar beschrieben). Von hier links Straße hoch zu Ebene, rechts Fahrweg zu unterer Straße und beim ersten großen Rechtsknick (wo Wandmarke Poldanovec) gerade zu Grätchen zu Pfad nach Stanov rob. Aber Pfad nicht mehr wie morgens! Zu warmer Tag Schnee weich gemacht und nass, auf steilen Hängen rutschte, unten gruselig nasse Blätter. Was tun in solchem Fall? Variante A (klüger): zurück und Straße um zum Start. Aber etwas lang und öde, nach 8 Std Stampfen und Kraxeln nicht nach langen Spaziergängen. Also Variante B so: 1. Umschauen ob jemand sieht (was Leute sagen würden...). 2. Aus Rucksack Eispickel holen und an Hand zur Steigung befestigen (obwohl weißt, hilft bei solchen Bedingungen wenig), andere Hand Stab nehmen. 3. Nochmal prüfen ob jemand sieht und vorsichtig mit "sequentiellen Schritt" weiter (hinteres Bein heben erst wenn vorderes fest). Und weniger als Stunde vor Dämmerung am Start.
Zusammenfassung: 3 Std Gehen für Körper und 6 Std Kraxeln für Seele. Summe: herrlich.
Frühling wenn Schnee weg, Bier bei Skok (über Grapa) läuft nicht weg.








Über Lokve scheint noch der Mond1
Ausgangspunkt2
Poldanovec erwacht3
Pfadchen4
Blick zurück5
Blick von Poldanovec auf den zurückgelegten Pfad6
Trebuša7
Trebuša8
Julische Alpen9
Poldanovec von der anderen Seite10
Hinter dieser Vrtača biegen wir rechts am Grat ab11
Poldanovec aus V. Bukovca12
Auf diesem undeutlichen Kamm kann man gut absteigen13
Querstraße links. Hier biegen wir rechts auf schlechtere zugewachsene Straße ab.14
Kreuzweg15
Anschluss an die Straße16
Näherlicher Wegverlauf17
Näherlicher Wegverlauf18
Auf dem Rückweg ist der Pfad nicht mehr so wie morgens19
So sehen Schuhe und Hosen aus, wenn man die Gamaschen zu Hause vergisst...20
gefällt mir
šodrovec9. 12. 2009 11:18:47
Tag zuvor mit Genuss diesen Beitrag gelesen ... dann mysteriös verschwindet ... jetzt wieder da in voller trnovskogozd-wegloser Pracht. nasmeh Gratulation zum Aufstieg auf Gipfel, zu dem mir zugängliche Karten keinen Pfadlein zeigen (in Nähe ja, zum echten Gipfel keiner)! Dass du noch nicht oben warst, glaub gern – wie viele waren denn eigentlich schon?

Variante B in drei Punkten wunderbar beschrieben! Einige von uns haben schon so unter der Stirn rumgeschaut ... Aus Küsten-Gewohnheit (Was wenn Mama mich jetzt sieht?!), aber ohne echte Chance, dass Wildnis uns gerade dann mit anderem Menschen ähnlicher Neigungen überrascht.

Übrigens (off topic), da du auf VB-Gipfel genau zwischen zwei Dragen standest, Mojska (du umgangen) und Smrekova ... Smrekova auch umrunden möglich. Süd Straße (Mala Lazna – Mrzla Rupa), Nord Fahrweg (Abzweig Straße nicht weit von Anina koča), der NO auf Pfad verlängert. Der am Ende zugewachsen, endet Straße genau bei Schild Landschaftspark Zgornja Idrijca.
gefällt mir
igorf9. 12. 2009 13:11:38
Stimmt, mit Karte hier um Wegen herum hilfst du ein bisschen nach. Sogar eingezeichnete passen meist nicht zur Realität. Überrascht mich, dass nirgends eingezeichnet diese Straße zurück und ihre Fortsetzung zu schöner Mulatte, die S nicht weit unter VB-Gipfel quer zu SO und hoch genau zum Sattel W vom Gipfel und runter andere Seite nach S. Beide Straße und Mulatte alt und gut gebaut (Mulatte über Grapa sogar schön gemauert, wie WW1 von Soldaten). Mal bei Gelegenheit prüfen wir das auch (wahrscheinlich von oben zu S. Draga...). Na, aber genau darin liegt Charme von Weglos und unmarkierten Pfaden!velik nasmeh
1
gefällt mir
anka 10. 12. 2009 10:08:56
Nein, es sieht so aus, als würde ich dort nicht mehr allein herumlaufen, das freut mich wirklich, es gibt noch massenhaft Pfadchen und wir finden sie alle, oder? Der Trnover Wald ist voll mit LKW-Straßen, auch etliche alte, die für mehr oder weniger intensive Forstwirtschaft gedacht sind, daher ziemlich solide gebaut. Auch die, auf die du gestoßen bist (igorf) auf dem Rückweg von VB, ist schon eine Weile nicht mehr in Benutzung. Sie führt zur Straße Hudo polje - Škrbina - Anina koča - Mala Lazna, das sieht man schön auf der Karte. Anina koča ist der Punkt bei 1234 m, wo auch der Rundweg um Smrekova draga beginnt, oder um VB und Poldanovec. Zur Sicherheit, falls euch die Nacht dort überrascht, für Bivak: im Dreieck zwischen Straße und deinem überwucherten Weg ist eine große hohle Ahorn. Wann gehen wir weiter vom Stanov rob nach Nordost: zu Stador, Kobilca und Drnulk-Pass?
gefällt mir
igorf10. 12. 2009 11:23:43
Danke für den Tipp.
Klar werden wir weitermachen und noch mehr entdecken. (Meine Oma hat immer gesagt: "Es gibt mehr Tage als Würste!". Obwohl wir schon etliche Tage "durchgekaut" haben, sollten noch reichlich übrig sein.velik nasmeh)
Nur weiß ich nicht, wo der Drnulk-Pass ist: Ist das der zwischen Stador und Kobilca, oder der, den die alte Militärstraße Čepovan/Dol-Trebuša hinter Kobilca kreuzt, oder woanders?
gefällt mir
šodrovec10. 12. 2009 17:17:35
Anka, es scheint, dass wir gelegentlich doch durch mehr oder weniger einsame Gipfel, Grate, Gräben, Dolinen, Pfadchen, Lichtungen, Karrenwege, Straßen des Trnover Waldes streifen... Sich zufällig am selben Ort zur selben Zeit zu treffen ist wirklich extrem selten. Einfach erklärbar: Das Gebiet ist für Nichtansässige abgelegen, zugleich unglaublich ausgedehnt und zerklüftet gefaltet, meist bewaldet und mit schlechter Aussicht. Kurz, für die meisten uninteressant!

Eigentlich wollte ich deine Idee loben (sie ist schon eingepackt) - mehrmals sind mir die Augen dorthin gewandert. Na, ein paar Pfadchen, die von der Gratkette zwischen Stanov rob und Sovrob (östlich der Hütte bei Lazna) hinunter nach Trebuša führen, habe ich ausprobiert (eines, eigentlich ein Karrenweg hinunter nach V Laze oberhalb Trebuša ist sogar markiert).

Eigentlich weiß ich aber nichts über die Passierbarkeit des Grats von Sovrob bis zum Drnulk-Pass (eine "Straße" aus Trebuša führt darüber, darunter findet man zur richtigen Zeit Massen von Steinpilzen) noch über mögliche Ausblicke von Stador oder Kobilca. Heute fiel mir ein, dass mir Einheimische in Trebuša mal sagten, es gibt (gab) auch einen Pfad, der von Podkobilca (bzw. direkt aus Trebuša) über den Pass zwischen Stador und Kobilca hochsteigt.
gefällt mir
anka 11. 12. 2009 10:20:11
Schönes Gefühl, dass noch jemand diesen geheimnisvolfen Winkel ins Auge gefasst hat. Am Drnulk (wie šodrovec schon schrieb) überquert die Straße zwischen Kobilca und Čepovanski Vrši ins Čepovanska-Tal. Der Weg von Podkobilca ist ein Pilgerweg nach Sv. Gora, aber leider ist dieser Teil für mich noch völlig unbekannt, ich nehme an, es gab mehr Wege zwischen Lazami und der Straße nach Drnulk.
gefällt mir
šodrovec11. 12. 2009 12:59:48
Noch etwas außerhalb des Hauptthemas (aber nah dran).
Als der Pilgerweg erwähnt wurde, überlegte ich, wo ich das schon gelesen hatte. Jetzt weiß ich - PV 2007 (Terpin) - auch seine Informanten waren Einheimische. Bei denen, wenn (auch) edleren Jahrgangs, sind die Pfadchen über Govce noch sicher in jugendlichen Erinnerungen verwahrt. Die fragen wir nochmal und wir wirken wieder ein bisschen wunderlich. mežikanje
gefällt mir
igorf13. 12. 2009 20:42:49
Anfang des Winters, nach reichlichen Niederschlägen und Wettervorhersage „kälter und meist trocken...“, denkt wahrscheinlich manch einer von uns an einige gut bekannte und oft besuchte Ziele, z.B.: Ratitovec, Kobla, Rožca, Lipanca mit Nachbarn, usw. Allein schon schöne klingende Namen, und wenn du dich bei Bekannten damit brühnst, wo du warst, wissen sie mehr oder weniger Bescheid oder stellen es sich vor.

Aber, wie erzählte Močilar einmal sonntags nachmittags im Schatten einer Linde auf der Bank:
„Es war Winter und Schnee lag ringsum. Krpan trug auf seiner Stute auf einem schmalen Pfad einige Zentner Salz; da rast ein schöner Wagen heran; im Wagen saß Kaiser Janez, der gerade nach Triest fuhr. Krpan packt schnell die Stute mit Ladung und trägt sie zur Seite, damit der Wagen sie nicht umwirft.
Der Kaiser, dem der Kerl wohl gefiel, fährt fort: „Hei, du weißt, wie man so was macht. Aber wie hast du das Pferdchen so leicht weggetragen? Es hat wirklich nicht viel Fleisch; aber wenigstens Knochen.“
Krpan grinst ein bisschen und sagt: „Ich weiß, eure Pferde haben mehr Fleisch; aber ich gäbe meine STUTE nicht für alle vier hier vorgespannten her. Was das Tragen angeht, Herr, ich trage zwei solche zwei Stunden Wegs und noch länger, wenn nötig.“

Auto lasse ich bei Lazna am Asphaltende. Und schon die erste unerwartete Überraschung: von Schnee keine Spur. Oben hoch dunkle Wolken, aber Sicht gut, Kälte so, dass Zehen fast schmerzen, schon nach dem Zuschnüren der Schuhe. Ich stapfe zügig über die Wiese direkt zur Wand, die den südlichen Rand von Stador ziert. Und zweite Überraschung: wo sind all die Felsen, Schutt, Dolinen, Gebüsche, die sich um Poldanovec tummeln? Schöner reiner Buchenwald mit schön (schon zu schön / spaziergangsmäßig) belegten Blättern erinnert eher an einen Gorenjska-Hügel als an trnovische Waldwildnis. Boden so gefroren, dass Gehen auf Blättern wie auf Teppich. Und eins-zwei-drei auf dem Gipfel. Schau zu Poldanovec, fast in Wolken gehüllt, Stanov rob und Češevik in Efeu gehüllt und fahre fort nach Norden. Aber auf der anderen Seite den Grat hinunter andere Geschichte. Grat verengt sich, rechts steile Wände nach Trebuša, links nach Čepovan Buchenwald und Blätter respektablen Gefälles. Aber da Gelände gefroren, geht's auf Blättern sehr gut, Fuß sinkt ein, rutscht aber nicht. Nur auf Blankes (Erde, Wurzeln, Moos) nicht treten, dort hart wie Beton. Bei Schnee würde ich hier nicht wagen. Orientierung selbstverständlich: nur am Grat bis Kobilca und zurück gleich. Nur wo nicht direkt am Rand, in den Wald ausweichen. Kurz vor dem Sattel zwischen Stador und Kobilca auf schönen Waldweg, der wenige Schritte später zum Sattel führt. Und hier wirklich drüber von Trebuša nach Čepovan schöne breite Spur, fast Karrenweg, sichtbar lange unbenutzt („für Pilger“). Von fern sah's aus, als wäre Kobilca-Grat dicht mit Buchenwald und Fichten bewachsen, bereit für „Schlagen“. Aber dritte Überraschung: keine Fichten, sondern Kiefern, Gelände schön sauber und gut sichtbares Pfadchen. Paar Schritte weiter vierte: Markierung. Richtige Knaflič-Markierung auf Stein. Erst denk ich Kälte-Wind-Hallu, aber nah dran echt. Wer hat hier markiert? Ach nee, der Stein ist zufällig aus Otlice geflogen, als Teufel bei Lokavec ausrutschte und mit Horn an Rand knallte, Otliško okno meißelte. Getretener Pfad (ähnlich von Vrtovina zu Kucelj) bringt mich schnell zu Kobilca, fünfte Überraschung: schöne neue Kiste, drin schönes Buch und Stempel. Alles Lob den Fleißigen... Von Kobilca weiter schneller als gedacht auf bequem breitem flachem Grat zum Drnulk-Pass. Straße betaste und umdrehen. Rückweg leichter, da Anstiege zu Stador viel passierbarer.
Da beim Rückweg (wie vorher) keine große Menge, denk ich leise: wohin geht das kaum sichtbare Pfadchen vor J-Wand Stador runter nach Trebuša? Wo stößt der Pfad über Pass zwischen Stador und Kobilca zu Trebuša auf? Wohin führt kurz nach Sattel der rechts abzweigende durch V-Hänge Kobilca? Und zweifle etwas an Omas Spruch über Tage und Würste.
Blick nach Stadorje aus Lazna1
Stador2
Etwas zu sehr auf Gorenjska-Art3
Poldanovec versteckt sich schüchtern4
Schmaler und steiler Grat5
Blick zurück6
Kobilica7
Pfad von Trebuše über den Sattel zwischen Stadorjem und Kobilica8
Pfad zur Kobilica9
Unglaublich aber wahr10
Überraschung11
Wirklich schön12
Ich stimme zu...13
Zum Drnulk-Pass14
Drnulk-Pass15
Heimisch? Heimisch! und mit Gelee. Zutaten in den Würsten sind hausgemachte gefrorene Erde.16
gefällt mir
šodrovec13. 12. 2009 22:15:24
Gratulation! Haha, wir so verdammt schlau...
gefällt mir
anka 14. 12. 2009 10:56:29
Super, erledigt, ganzer Weg gelaufen und für uns leichter. Auf alten Karten eingezeichneter Weg zu diesem Sattel von Podkobilca. Mit Terpin-Suche in PV massenhaft gefunden, besonders für Fortsetzung NO (leichterer Teil, auch wintertauglich) bis Skopica: Čepovanske Vrše!
gefällt mir
d1licen11. 02. 2010 19:59:32
Anstieg am 8.2.2010. In einem Wort super. Schnee maaaassenhaftzavijanje z očmi
Weg schön zertrampelt.
Pfad dreht sich zum Licht1
in leichtem Nebel2
3
4
5
gefällt mir
ksena12. 02. 2010 17:15:25
Heute keine Spur von irgendeiner Loipe nach Poldanovecmrk pogled. Musste mich allein durchschlagen. Mit Skiern natürlich viel leichter als zu Fuß. Wegen starkem Schneewirbel (heulte wie verrückt) lieber umgedreht. Vor Mojska draga nach Turški klanc abgebogen, dort viel weniger Wind, Skier glitten schön entlang der Loipe, die sie durch den Wald gezogen haben. Schöne Nachmittagstour.
Pfützen1
einsamer Skispur2
Weiße3
Inselchen im Schnee4
Idylle5
Kontrast6
7
Sonne gefangen in der Baumkrone8
Schneewirbel9
Blick nach Westen10
gefällt mir
Seite:123
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Benutzername:
Passwort:
Anmelden
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst registrieren.
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies