| lijaneja16. 09. 2021 17:08:05 |
Dušan erwähnt mir Luknja peč, ich stimme ohne Bedenken der genannten Tour zu. Dienstag um sechs morgens bei schwachem Morgengrauen starten wir von Kot. Da stehen etliche Autos, Leute aber haben wir keine gesehen. Lange her seit meiner ersten Tour mit Irena, mit Rajko vor sechs Jahren, daher dachte ich, von der Tour wäre mehr im Kopf hängen geblieben. Leider, weit gefehlt. Schon der erste Fehltritt, der uns dreiviertel Stunde und über 200 Höhenmeter kostete, war das verlockende Stegchen gleich hinter dem Quellchen, das nach Macesnovec führte. Ohne Zögern zurück zum Ausgang, da es keinen Sinn hatte, in die unbekannten Schrofen der Dimniki zu drängen, die wir schon direkt vor der Nase hatten. Den zweiten Tiefschlag verpasse ich mir beim Einstiegssprung in die richtige Richtung, da ich wegen nasser Felsen die zwei Einstiegsmeter über dem Schnee nicht schaffte. Ich probiere zu weit links und hänge fest. Rettet mich ein halbmeterhoher kleiner Baumschössling, wo ich ins leichtere Gelände komme. Interessant, dass mir bei den zwei vorherigen Besuchen dieser Detail total einfach war, drum erinnere ich mich auch nicht dran, sonst wäre ich nicht nach Macesnovec gerast. So ging's wieder schief für etwas Zeit und Kraft. Ganz gut und erfolgreiches Fortsetzen des Wegs bis zur ersten Kurve hinter braunem Fels und Lärche, da wir schon vor dem Überqueren der Mulde leicht aufwärts hätten gehen sollen, so landeten wir wieder in unangenehmer Lage. Das war der dritte und glücklicherweise letzte Zwangshalt. Zur Luke war's nicht mehr weit, trotz großem Zeitverlust, und der Sonne, die auf der anderen Seite des Fensters unbarmherzig brannte, schlendern wir noch zu den Dimniki, dann zurück unter die Luke und in die Schrofen der Luknja peči. Griffe sind fest, Richtung kaum korrigieren wir und schon sind wir drauf. Etwas Dilemma wieder beim Abstieg, da wir nicht wussten, welcher Graben der richtige ist, da wir keine Steinmännchen gefunden haben. Wir meistern auch das und nach Dejans Hinweisen erreichen wir die grasigen Schrofen der Rjavina in leichtem Kraxeln ziemlich hoch. Trotzdem brauchte ich eine gute halbe Stunde, bis ich auf dem Gipfel stand. Wegen aller Pannen haben wir Vrbanove špice ausgelassen, ich auch Staniča, nachdem ich merkte, dass es schon geschlossen ist und bin im Pekel etwas hinter Dovška vrata abgestiegen. Wegen extrem nasser Felsen (im ganztägigen Sonnenbrand) bin ich unten etwas geeilt, da ich der Gefahr noch im guten Tageslicht entkommen wollte. Beim Quellchen ziehe ich um, tanke Wasser nach und schon ist Dušan da, von wo zusammen, kurz vor der Dämmerung erreichen wir das Auto.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
| (+23) |  | |
|
|