| lijaneja9. 04. 2026 09:20:50 |
Schöne Tage laden geradezu zu den weißen Gipfeln ein. Ein Monat (und sogar eine Stunde) später als letztes Jahr verlasse ich den Parkplatz vor der Seilbahn und steige die steile Žmavčarjev-Route hinauf. Der Weg angenehm, trocken, an einigen Stellen viel zu viele Blätter (die beim Abstieg ziemlich störend waren), der jüngste starke Wind hat auch einige Bokale umgestürzt. Ein unbekannter Wohltäter hat das zerstörte untere Stahlseil durch ein dünnes, glänzendes Seil ersetzt, ich hoffe, es dient lange seinem Zweck. Auch das obere erwähnen - besser nicht anfassen! Schnee setzt etwas oberhalb des Waldrandes ein, bei den Höhlen. Ich hoffte, er sei wenigstens etwas gefroren, aber nichts da. Ich ziehe Gamaschen an, Einsinken bis zu den Knien, sogar höher. Entweder aufgeben oder den Reduktor einlegen . Zum Glück pflege ich ihn gut, höher oben verbessern sich die Verhältnisse etwas, unter der langen, letzten Flanke vor dem Biwak ziehe ich auch Steigeisen an. Grausig. Bis zum Biwak brauchte ich volle zweieinhalb Stunden. Erwähnen muss ich, dass ich im mittleren Abschnitt der genannten leicht vereisten Flanke im letzten Moment vor einem 'schnell heranstürmenden' Stein auswich, der bei Berührung mit Schienbein oder Knie tödlich hätte enden können. Nun, beim Rückweg hatte ich diese Sorge wenigstens nicht, da ich wusste, dass der Schnee dann weich sein würde und die Steine im Schnee stecken bleiben. Im Biwak wechsle ich die Klamotten, trinke ein Bier, fotografiere die Umgebung und bei super Verhältnissen zu meinem Rink-Kranz. Ja, fast vergessen. Die UNACHTSAMEN haben wieder beide Biwak-Türen offen gelassen, obwohl beide Verschlüsse ordentlich repariert sind, nur etwas Mühe, damit der Verschluss richtig einrastet. Solche unverantwortlichen Leute verstehe ich wirklich nicht.   Wenn die Wetterfrösche bei der Temperatur danebenlagen, haben sie den Wind richtig getroffen, der oberhalb 2200 m ziemlich lästig war, besonders auf dem höchsten Kranjska Rinka, den ich zuerst besuche. Sicht fantastisch, keine Wölkchen, Zeit im Überfluss, daher beschließe ich, alle vier Schönheiten zu besuchen. Außer einer Grüppchen auf der Turska gora und einem jungen Paar, das im Kogl kletterte, nirgends eine lebende Seele. Wieder ganz schön viele Fotos, hoffe, ich wiederhole mich damit nicht zu sehr.
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