Beim Ingota war es ganz still, bei der Finžgarjeva Kapelle, hinter der ich bergan abbiege, ebenso. Der Pfad, der auf einer Karte eingezeichnet ist, passt nicht zu dem, wo ich gehe, daher versuche ich ihn weiter links zu finden, aber da ist nichts, nur Laub, das im Wind raschelt. Wieder zieht es mich rechts und wieder auf dem Pfad, der nicht mit der Karte übereinstimmt. Nochmal suche ich weiter links. Nichts. Höher zieht es mich wieder rechts und wieder auf dem Pfadchen, das ich schon zweimal verlassen habe. Vergesse die Karte und folge ihm steil bergauf, bis es links abbiegt und das Nordhang des Rutarski Vršič zu queren beginnt. Kurz bevor ich auf den Weg aus dem Beli potok stoßen würde, biege ich bergauf und auf eigene Weise auf die andere Seite, wo ich ein Pfadchen erwische, dem ich mehr oder weniger bis zum Gipfel folge. Gerade als ich ihn verlasse, fallen die ersten Tropfen. Wie unvorhergesehen sie anfingen zu fallen, hörten sie auch auf. Durch den Wald Richtung Za Akom gibt es einiges umgestürztes Holz, daher ist es nicht am besten, immer am Pfad zu bleiben. Fortsetzung bis zur Abzweigung nach Mahovje ziemlich nass. Der Querspfad zum markierten, der zum Biwak unter Špik geht, ist sehr sympathisch, Mahovje aber, obwohl kein Wasser sichtbar, in wunderschönen Grüntönen.