Skalaška-Steig entlang des Belščica-Grats
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| heinz25. 05. 2011 21:58:35 |
Heute bin ich zu Fuß von Jesenice Richtung Javorniški rovt und Planina Seče gestartet. Da der Skalaška-Steig oberhalb Rida schon völlig trocken ist und ich ihn lange nicht besucht habe, habe ich mich entschlossen, mal nachzuschauen. Weiter über Brezov vrh bis Mali vrh, von wo ich abwärts Richtung Srednica ging, wo ein Kampf folgte. Sieg feierte der Gegner: Schutt. Also umgedreht und über den geräumten Weg durch die Rida-Doline zurück ins Tal: -Trilobit, -Jesenice. Am Skalaška wie gesagt - trocken, ziemlich bröckelig, Sicherungen in gutem Zustand. Nur die Haken würde ich sagen, tragen immer schwerer mehr Gewicht. (Meine 90 kg noch tragbar..) Na ja, vorerst ok. Der Weg ist nicht für jeden, oder eine ins Fuhrwerk gespannte Kuh würde ihn definitiv nicht schaffen  Lp! heinz
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| otiv26. 05. 2011 05:43:54 |
Gut dass du nicht @heinz aus Koper zu Hause bist. Was, tun dir die Knie gar nicht weh? Mir schon und etwas höher fahre ich nur. Die Treiber haben mir schon oft Wind gemacht, wie man sagt. Wahrscheinlich ist das ein Weg für „Gämsen“ und gute Kenner der Belščica. Grüße!
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| heinz26. 05. 2011 08:08:41 |
Skalaška ist gar nicht so unbekannt (meine Beschreibung findest du auf Hribi): steht in allen Hauptführern, nur weniger besucht. Zum Weg nach Vajnež oder Stol nutzt die Mehrheit den unteren durch den Rida-Amphitheater. Österreicher packen die Skalaška wohl öfter an. Na ja, in den Karawanken gibt's auch welche etwas schwerere Wege >für Gämsen<, wie du sagst. Von Koper könnte man auch irgendwo starten, nur für die Anreise hierher bräuchte man Urlaub.. Knie- klar tun sie mir leid, daher vermeide ich beim Abstieg direkte schwere Schritte. Bergläufer quälen sie etwas mehr als ich, aber die sind eine eigene Geschichte. Lp! h
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| JusAvgustin26. 05. 2011 19:34:33 |
Gratgeher... auf in die Berge!
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| ljubitelj gora21. 05. 2012 13:08:40 |
Heinz hat recht, spreche allgemein zu uns allen, wenn ich meine eigene Meinung hinzufügen würde, würde es zu einfach klingen, gestern habe ich mich auf diesen Gratenweg begeben, der Weg ist trocken.
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| GITA10. 07. 2013 11:27:05 |
„Entlang historischer Klemmen und Haken“ schrieben Mušič und Habjan im Untertitel des Kapitels über den Skalaška-Steig in ihrem Führer. Und im ersten Satz behaupten sie, dass dies einer der interessantesten Wege in den Karawanken ist. Genug, um unsere Neugier zu wecken. Und gestern sind wir hingegangen, um zu prüfen, ob sie recht haben . Der Weg ist wirklich interessant, genau so anspruchsvoll, dass er die „Aufmerksamkeit an der Leine hält“ und neben den Beinen auch die Hände „beschäftigt“ – weil man manchmal den Fels greifen oder das Gestrüpp etwas „bekämpfen“ muss… Gelegentlich ist der Grat nämlich ordentlich „behaart“, für eine angenehme „Pause“ zwischen den „Kämpfen“ sorgen aber kahle, weiche, breite, grasige Lichtungen, auf denen man sich plötzlich hier und da wiederfindet und gar nicht weiß, woher sie gekommen sind… Als hätte das alles ein guter Landschaftsarchitekt geschaffen, der genau wusste, wo der Wanderer das stachelige Grün satt haben würde und etwas Weiches zur Erholung bräuchte…  Lange Hosen und lange Ärmel sind auf diesem Weg empfehlenswert, ich war froh, beides zu haben . Die Haken halten noch, die wenigen Drahtseile sind aber noch locker oder gar nicht an beiden Enden befestigt. Kurzum, das ist kein eingerichteter gesicherter Weg, bietet aber denen mit etwas Abenteuerlust und ohne Schwindel reichlich Genuss. Nach der Skalaška haben wir bis Vajnež verlängert und durch Rida zurückgekehrt. Wenn ihr bei klarem Wetter hochgeht, werdet ihr auch mit außergewöhnlichen Ausblicken belohnt. Wir hatten sie gestern nicht. Laut Vorhersage haben wir sie auch nicht erwartet. Aber da es nicht unser erstes Mal am Vajnež und Umgebung war, hat uns nichts gestört. Gestern war der „Weg“ wichtig…
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| Majdag10. 07. 2013 14:19:39 |
...Gita ja bei schönem Wetter ist das ein toller Weg. Habe ihn 011 gemacht. Dieses Jahr plane ich ihn zu wiederholen. Unten unter Rida gibt's immer viele Murmeltiere, die hört man schon von weitem. Und du hast trotzdem super Fotos hingekriegt
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| GITA10. 07. 2013 20:02:55 |
@Majdag, wir haben die Ohren gespitzt und die Augen angespannt auf dem Rückweg, aber gestern kein Hauch oder Laut von Murmeltieren... , nur ein Gams hat uns den Weg gekreuzt.... Ansonsten stimme ich zu, wenn man auf diesem Weg auch Ausblicke hat, ist's eine volle Zehn  ...
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| heinz13. 07. 2013 21:15:56 |
Auf Murmeltiere (wenn du nicht zu laut bist) stößt man im Rida-Amphitheater, das unter dem Skalaška-Steig liegt. Der gesamte Weg von Seče bis Vajnež ist nicht Skalaška, so heißt nur der anspruchsvollere Teil, wo wir auf Sicherungen stoßen.
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| Metka Polpetka7. 07. 2014 10:37:33 |
Gestern über Skalaška gegangen. Im Geröll ist der Weg ziemlich zugewachsen. Alle Drahtseile halten im oberen Teil, der Rest ist eingestürzt. Die zwei unteren Haken sehr locker, der dritte vorerst noch brauchbar, auch die Griffe dort sind ziemlich locker. Schade, dass es so verfällt, gerade in diesem Schlüsselteil wird bald alles am Drahtseil hängen, dem man nie 100% trauen kann, weil man nicht weiß, wie's oben ist. Ansonsten wunderschöner, wilder Weg!
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| dragon20. 07. 2014 22:37:57 |
Auch ich bin heute den Skalaška-Steig zum Vajnež gegangen. Schöner Weg, aber im jetzigen Zustand empfehle ich ihn niemandem. Alles ist wirklich so, wie Metka vor mir sagt, oder noch schlimmer. Ich würde nur hinzufügen, dass bei der zweiten Drahtleine große Vorsicht geboten ist. Der Ast, an dem sie hängt, ist schon ziemlich wackelig, was man von unten nicht sieht. Es könnte passieren, dass jemand mit dem Ast und der Leine nach Österreich fliegt. Der Weg muss erneuert oder geschlossen werden, bevor ein Unfall passiert.
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| Ninđa22. 07. 2014 18:14:57 |
Danke für das Thema und die Infos. Habe mich immer gefragt, ob der Grat oberhalb Rida begehbar ist. Ist das ein alter Grenzweg? Lp
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| heinz23. 07. 2014 17:25:53 |
Der Weg wurde vom Bergsteiger-Verein Skala vor vielen Jahrzehnten angelegt. Grenzer haben ihn angeblich nicht genutzt. Es gibt auch in den Julischen Alpen ein paar Skalaška-Wege..
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| Gast30. 04. 2017 16:15:29 |
Ganz Slowenien in der Sonne nur ich am Vajnež im Nebel und Frost. Weg von Javorniški rovt zur Planina Seča ohne Besonderheiten dann zum Grat und Kampf mit Gestrüpp. Weg sonst gut sichtbar aber Äste schließen ihn immer mehr. Auf dem Weg noch etwas Schnee aber Winterausrüstung nicht nötig. Alle drei Haken am schwierigsten Stelle fest verankert. Von da zur nächsten Drahtleine verschwindet der Weg für einige Dutzend Meter. Muss etwas absteigen, dann entlang letzter Leine zurück zum Grat. Auch weiter nicht sichtbar, aber Gestrüpp nicht zu dicht, geht. Am Grat weiter zum Gipfel Vajnež, erreicht nach guten zweieinhalb Stunden. Oben Nebel und Wind, hab alles angezogen was ich hatte. Bald Gipfel verlassen und über Quergang abgestiegen Richtung Kamnitnik. Dort freundliche Wanderin getroffen, und da keiner den Weg kannte sind wir zusammen Hraščanska planina suchen gegangen. Angst umsonst, Weg zur Planina und weiter zur Planina Stamare hervorragend mit gelben Kreisen markiert, unmöglich sich zu verlaufen. Auch Weg von Planina Stamare zum Ausgangspunkt top markiert mit gelben Kreisen. Schöner ziemlich langer Rundweg, Sonne nächstes Mal. Skalaška-Weg nur für Leute ohne Höhenangst und gewöhnt an Wegloses.
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| Majdag30. 04. 2017 16:42:31 |
... Miro der Pfad mit den gelben Punkten ist neu markiert...RAGOR Jesenice. Und der Turm auf Skalaška, hält das Seil noch?
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| Gast30. 04. 2017 18:38:00 |
Ja mir kam es so vor, dass alle vier Seile ganz gut befestigt sind, wenn auch an mancher Wurzel. Habe aber nicht die Gewohnheit, mich mit ganzem Gewicht dran aufzuhängen, also nur als Hilfsmittel nehmen.
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| heinz9. 06. 2017 19:42:14 |
Beim Verfolgen von Murmeltieren (leider ohne gute Fotografie) bin ich heute direkt von Rida auf Skalaška in den Bereich unter den Sprossen gestiegen (diese und auch die "Stahlseile" sind ok, bzw. im gleichen Zustand wie zur Entstehungszeit des Berichts). Im Weiteren habe ich mir den extrem bröseligen Charakter dieses Weglosen aufgefrischt.
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| Edina14. 06. 2017 00:25:06 |
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| heinz14. 06. 2017 02:46:49 |
Auf einem der Bilder (im Link) ist zu erkennen, dass vielleicht nicht ganz klar ist, wie bzw. wo der Weg im Bereich über den Sprossen verläuft, daher möchte ich einen Teil des Kommentars wiederholen, der unter meiner Wegbeschreibung von 2009/10 steht: Sobald wir den senkrechten Teil mit Sprossen (benannt Viševnik) erreichen, STEIGEN WIR NICHT bis ganz oben, sondern wie im Beschriebenen, setzen wir auf der RECHTEN Seite des Grats fort, zuerst (LE) etwas bergauf, dann folgt Abstieg auf steilem Gelände, nach wenigen Schritten stoßen wir auf das letzte Seil, an dem wir auf steilem Gelände ca. 10 m zum Ausgang des Skalaška-Wegs steigen. Also kurz nach den Sprossen HALTEN WIR UNS NICHT am Gratgipfel, sondern RECHTS, wo ein steilerer (ungesicherter) Abstieg folgt usw. Füge hinzu, dass hier etwas mehr Vorsicht beim Abstieg nicht schadet. Viel Erfolg! heinz
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| Majdag14. 06. 2017 07:20:41 |
... Bravo Mädchen..
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