| rozka16. 08. 2017 20:36:44 |
Ah, Dunja...wild, steil, abgrundtief, aber dennoch verbirgt sich eine wunderschöne Mulde, die dir den Atem raubt, wenn du mit den Augen über unzugängliche Rinnen, senkrechte Wände kriechst und überrascht von einer Ebene bist, wo Bivak, Alm oder "Reste" vergangener Leben stehen...und, sie ist nicht mehr so einsam Zeuge ständigen Verkehrs, auch nachts, nachgeprüft Wir treffen uns auf Pecol, lassen ein Auto stehen (Anm.: stell's in den Schatten, damit's morgen kühl ist wenn wir zurückkommen, ahahahaaa... ) und eilen schon zum "Hotel" unter Sternen, das direkt am Start war. Na, ich glaub das ist der Parkplatz wo auch Weg 640 anfängt, der größte und geräumigste in ganz Dunja, heheee, also keine Angst aufzuwachen tiefer Abendessen, "Himbeerbowle" und ja, an dem Abend war Sternschnuppennacht angesagt, na Wünsche fielen wie Sternschnuppen...vier gefangen, juhuuu Morgen, Kaffee und schon steigen wir zum Bachbett ab, vorbei am einstigen Brücke (Anm.: Foto im Bivak Fisso, unter Strma peč) und da Wasser gestiegen war, sind wir höher gegangen, Schuhe aus und mutig die "Stromschnellen" durchquert, Weg gefunden und schon keuchend die Waldsteilheit hoch, die nicht nachlässt. Dazwischen hier und da aus'm Wald lugen und unsicher was hinter'm nächsten Schritt ist...Bivak Cividale, das mich mit seiner Höhe überraschte (lies Tiefe ), steht wirklich auf idyllischer Lichtung, darüber erheben sich mächtige Wände von Montaž, Strme peči und Ausblicke auf Naborje-Berge gegenüber. Bis hier Weg außer der Strrrmheit ohne Besonderheiten, aber bald spürt man die so besungene Andersartigkeit und als ich schon dachte nichts hebt Adrenalin, hab ich mich geirrt ...Pfade immer enger, extrem exponiert, Ausgang laaaange unten und das alles nach langem Gehen, "Kämpfen" mit Steilheit, dann wartet noch ganze Ferrata...für mich war die lange Traverse vor Ferrata-Anfang am zähesten, wirklich exponiert, dann Norina, hervorragend gesichert und geführt und ja, sehr luftig, da Windhauch im Rücken ständig mahnt hinter dir nix, buchstäblich nix, hahaaa, aber trotzdem hab ich mal hingeguckt, ufff, Wände, Abgründe, du bleibst stehen, wirst dir der Welt bewusst, vor allem deiner Winzigkeit und bist wirklich nur Gast hier, wo Roheit, extreme Steilheit, Wildnis und Gämsen herrschen, die Freude anzuschauen sind Wir krochen übers Gras zum Grat, wo Pfad von Pecol kommt und letzter Aufstieg zum Gipfel Strme peči wartete. Da wir Letzte waren die hochgingen, Anm.: über Aufstiegszeit keine Debatte , aaahhaa, Gipfel nur unser. Ausblicke fantastisch, verdiente Pause (lies, fast Abendessen ) und Abstieg folgte. Bei Gämsen verweilten wir, da sie zum Gipfel zogen und wirklich Genuss so nah zu beobachten. Sonst kurzer gesicherter Abschnitt beim Abstieg erfordert Vorsicht und Konzentration, da fast senkrecht zu "Peklenskih vrat" runter, dann vorbei Überhängen und schon auf Querung 621, die uns am noch sichtbaren Feuer vorbei nach Pecol brachte. Juhejjj, Begleiterin tauschte am Ende erfolgreich Helm gegen "zwei Bier" , Auto mehr als gekühlt, aber nicht wegen Schatten, sondern späte Abstiegszeit, ahahaaa Na, die Tour...diesmal passten Zeiten nicht optimal, hehe, sonst viele Fotos und Zeit kein Hindernis, aber trotzdem loooang, auch bei Abstieg nach Pecol. Braucht volle Vorsicht und Aufmerksamkeit, vor allem ab Bivak, dann ganze Ferrata + Gipfelaufstieg und Abstieg, aber lohnt sich, Dunja gehen und fühlen auf diesen seltenen zugänglichen Wegen Sonntag 13.08.017
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