Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
      

Triestiner Karst

Drucken
bagi2. 04. 2024 18:36:56
Ich habe erneut die Schauplätze der erbittertsten Kämpfe des Ersten Weltkriegs im Sočagebiet besucht. Auch diesmal auf italienischer Seite, Grund ist das ungarische Soldatenfriedhof in Foljan. Als ich vor einiger Zeit den berühmten und prächtigen Ossuar in Sredipolje besuchte, fiel mir erst zu Hause auf, dass nur wenige Seiten weiter ein ähnliches, aber viel weniger pompöses ist. Geweiht den Ungarn, die fern der Heimat für die österreichisch-ungarische Monarchie fielen. Das Hauptziel war bekannt, dorthin habe ich einen völlig neuen Weg geplant.

Gestartet bin ich gleich über der Grenze, in den nahen Gabrje. Von dort zum schon bekannten Monte S. Michele, aber von der anderen Seite als beim ersten Mal. Deshalb waren die Ausblicke völlig anders, sowohl nahe dem Haupt-Cima 3, als auch weiter die noch unbekannte Cima 4.

Vom Grat bin ich in die friulanische Ebene abgestiegen und der Soča gefolgt, Isonzo auf Italienisch. Durch unzählige Orte bin ich zum Hauptziel gelangt, dem ungarischen Soldatenfriedhof in Foljan. Was soll ich sagen, heute leider nichts anders. Alle fielen und heute fallen sie für politische Ziele, unabhängig vom Preis und der Seite, für die sie kämpfen. Traurig, sehr traurig. Das kollektive Gedächtnis verblasst unglaublich schnell.

Zurück ging's Richtung Martinščina, Črnci und Brežice. Dazwischen besuchte ich noch den Hügel Škofnik, der auf dem Gipfel einen befestigten Komplex aus Kaltkriegszeiten hat. Sie hatten ziemlich Angst vor uns, die italienischen Nachbarn velik nasmeh. Noch ein bisschen Laufen und ich war am Ausgangspunkt. Mehr in der Fotogeschichte ...

Koordinaten des Ausgangspunkts (neben dem Dorf Gabrje): 45.8871853N, 13.5859064E
Der große Parkplatz vor dem Dorf Gabrje war noch leer1
Erste Häuser, erste Sonne ...2
Dorfbrunnen mit einer ganz besonderen Pumpe3
Der Feldweg führt mich zwischen zahlreichen Weinbergen4
Auch viele Bienenstöcke, aber sie sind anders als unsere5
Überraschung :) 6
Wieder am historischen Monte San Michele / Cima 3, diesmal von der anderen Seite7
Vor dem Eingang zu den unterirdischen Labyrinthen sind einige Waffen aus dem Ersten Weltkrieg ausgestellt8
Dazu gehören auch verschiedene Kanonen9
Dieses hat wahrscheinlich noch Napoleon benutzt :)10
Alle aber sind hier nach unten gerichtet und daher hatte dieser Gipfel eine strategische Lage11
Eingang ins Unterirdische. Hier waren die Italiener eingebuddelt12
Ein Stück der Tunnel, soweit vom verschlossenen Eingang sichtbar13
Noch ein Gipfel ...14
Das ist Cima 4, militärisch wichtiger Gipfel auf diesem Grat15
Ich steige ins Tal auf dem Madžarski poti ab. Diese kämpften für Österreich-Ungarn16
Ich nähere mich der Furlanischen Ebene, konkret dem Dorf Zdravščine. Die Kirchen sind schon typisch für diese Gegenden17
Nicht viel Leben auf den Straßen, nicht einmal Hunde spazieren ihre Besitzer :)18
Die Soča hat hier geflutet, daher renovieren sie intensiv die Uferdämme19
Auf der anderen Flussseite zeigt sich etwas Interessantes für mich :)20
Ich überquere die Brücke und bin schon in Gradišče ob Soči. An den Schildern biege ich rechts ab ...21
Der Pfad führt mich zu einer alten Festung, die die Venedigische Republik einst als Schutz vor den Türken baute22
Dazwischen hat die Geschichte mehrmals die Karten gemischt. Hier gab es auch Gefängnisse für Kriegsgefangene aus dem Ersten Weltkrieg23
Um die malerische Mauer herum ist ein Wanderweg angelegt und ohne Zögern ließ ich mich darauf ein :)24
Hinter der Festung liegt das alte Stadtzentrum, wo im Park jeden dritten Sonntag ein Trödelmarkt stattfindet25
Neu und Alt, alles schön geordnet26
Wanderweg durch die Mauer ...27
Dazwischen liegt der Eingang zum Haus und eine private Kapelle28
Ich bin schon aus Gradišče heraus und setze den Weg am Deich entlang der Soča fort29
Soča, auch hier bist du schön ...30
Grundschule, aber so bunte und interessante habe ich noch nie gesehen :)31
Ich überquere auch den Seitenkanal der Soča namens Canale Principale Dottori. Er ist bis Monfalcone / Tržič geführt32
Zagraj, älteres Dorf am Weg33
Das ist schon Foljano, das Hauptziel der heutigen Tour34
Das führte mich zu einem weiteren Friedhof aus dem Ersten Weltkrieg35
Hier sind 14.550 österreichisch-ungarische Soldaten begraben, vor allem Ungarn36
Es ist nicht so prunkvoll wie die italienische Ossuarium im nahen Sredipolje, aber ebenso traurig37
In Polača beende ich die Friauler Ebene und biege links in die Hügel ein38
Ich überquere die Eisenbahn, entlang der ich auch diesmal Überreste von Flüchtlingen fand, Kleidung natürlich :)39
Der obere Teil von Polača ...40
Noch ein bisschen und ich bin schon auf einem typischen Karstpfad. Ich bewege mich in über 100 m Höhe41
Das habe ich nicht erwartet. Mitten im Nichts erscheint vor mir ein über 10 m hohes Denkmal für einen Filippo Corridoni42
Ich setze meinen Weg fort ...43
Erste Häuser von Martinščina. Ich war schon hier, aber von der anderen Seite44
Das Museum ist kleineren Formats, diesmal leider geschlossen45
In der Mitte zwischen den Straßen steht wieder ein Denkmal für die Ungarn46
Schöne Kirche San Martino Vescovo mitten im Dorf47
Schluss und neuer Anfang. Wieder liegt ein Waldweg vor mir48
Es windet sich so schön durch Wiesen und niedriges Gestrüpp. Reiner Genuss :)49
Glaubt es oder nicht, hier sind die Črnci zu Hause :)50
Bei einem der Gehöfte blühen unzählige Iris. Schön :)51
Den ganzen Tag habe ich auf diesen Pfaden niemanden getroffen. Ist aber wahr, ich gehe immer ein bisschen auf eigene Faust :)52
Bienen auf der Weide, Bienenstöcke aufgereiht wie Soldaten :)53
Ich besuche auch den nahen Hügel Škofnik mit interessanter Geschichte54
Die Befestigungen auf dem Gipfel sind überraschenderweise keine Reste aus WW1, sondern aus dem Kalten Krieg. Der Stützpunkt war sogar von 1970 bis 1991 aktiv55
Aber die Italiener fürchteten den *Feind* aus den Orten drüben :)56
Brežici. Zum Ausgangspunkt ist es nicht mehr weit57
Das Dorf ist völlig slowenisch. Alles ist in Slowenisch geschrieben und sie sprechen auch so58
Aber auf dem Friedhof gibt es ein typisches Wahrzeichen, das ich heute schon mehrmals gesehen habe59
Es ist den gefallenen Ungarn gewidmet, die in diesen Gegenden offenbar den Großteil der k.u.k.-Armee stellten60
Gabrje vom anderen Ende als am Pfadbeginn61
Das Auto steht immer noch allein, nur ist es viel wärmer als morgens :)62
GPS-Track der gewanderten Strecke. Es sind 28 km und 700 Höhenmeter geworden63
(+6)gefällt mir
miri2. 04. 2024 19:42:41
Du hast dich mit der Beschreibung bemüht. Gratulation.
(+3)gefällt mir
mirank2. 04. 2024 19:50:09
Ich muss dich korrigieren, auf Bild 32 ist nicht Soča sondern einer der parallelen Kanäle und Sagrado hat auch wie die meisten lokalen Orte meist von Slowenen besiedelt unseren Namen-Zagraj. Wahrscheinlich wegen des Damms; schöne Orte mit schwerer Geschichte, jedenfalls ist etwas zu sehennasmeh
(+4)gefällt mir
lino2. 04. 2024 20:53:10

Bagi, wie immer sehr interessante Ausflüge mit interessanten Beschreibungen und wundervollen Fotografien. Viel Glück euch beiden weiter! nasmeh
(+2)gefällt mir
bagi3. 04. 2024 04:43:13
Danke allen, Bemerkungen berücksichtigt nasmeh
(+3)gefällt mir
bagi3. 04. 2024 11:05:23
He he, deshalb ist er so hässlich velik nasmeh. Wirklich, ziemlich viele Denkmäler aus dem ersten Krieg habe ich in diesen Gegenden gesehen und dieser Obelisk ist definitiv der geschmackloseste. Aber der Duce hat seinen Freund so dem Vergessen entrissen, das schon ...
(+4)gefällt mir
tulipan3. 04. 2024 15:31:00
Geschmäcker ändern sichvelik nasmeh
(+1)gefällt mir
bagi10. 04. 2024 14:38:42
Auf dem Karst findet man immer etwas Neues, besonders im weniger bekannten Grenzgebiet. Diesmal war das erste Ziel der Doberdò-See, das zweite die Quellen der Timava. Dass sie in der Nähe einen der am besten erhaltenen Dinosaurier in einem Stück haben, wusste ich gar nicht nasmeh. Das und noch vieles mehr fand sich auf dieser Wanderung mit Start und Ende in Duino. Mehr über den Weg in der Fotogeschichte ...

Koordinaten des Ausgangspunktes (Duino): 45°46'24.0"N 13°36'27.7"E
Ich parke auf dem kostenlosen Parkplatz für Besucher des Devinski grad und des Rilkewegs1
Ich gehe in Richtung Sesljana, biege aber bald links in die Hügel ab2
Auf der einzigen Überführung weit und breit überquere ich die Eisenbahn3
Noch etwas Steigung folgt, dann beruhigt sich der Weg und biegt in den Wald4
Rechts ist meiner, Markierung 3a5
Medja vas, keine sehr große Siedlung6
Ich biege auf Weg 79 ab. Überraschenderweise stehen auf dem Schild nur italienische Namen, was seltener als die Regel ist7
Zuerst folge ich einem guten Karrenweg8
Aber die Markierungen leiten mich bald auf einen wandertauglicheren Weg9
Alles blüht, alles wird grün, sogar die Bäume :)10
Der Weg ist ungewöhnlich schmal, aber makellos markiert. Bald wird die Vegetation ihn bedecken11
Gipfel Gnojin mit Resten militärischer Stellungen12
Bereits fast 2 km bewege ich mich auf schmalen Pfaden direkt an der Grenze13
Endlich am Grenzübergang erreiche ich die Hauptstraße14
Ich gehe noch einen guten Kilometer darauf, dann komme ich nach Jamlje15
Noch immer Jamlje ...16
Im Dorf verlasse ich die Hauptstraße und über einen Nebenweg gelange ich zum Doberdobsko jezero17
Der Fußweg biegt bei der Infotafel rechts ab und schnell bin ich am See18
Beide Armeen beanspruchten die Seeufer wegen der Wasserquellen19
Vom Fuße aus ist der See kaum sichtbar, daher entscheide ich mich für den Aufstieg auf den nächsten Hügel20
Dieser hier, der Hügel namens Gradina. 21
Dorthin führt Weg 78. Entlang davon zieht sich bis zum Hügelgipfel ein Verteidigungsgraben22
Auch die Wegmarkierung, für die sich am Ende herausstellt, dass sie offiziell gesperrt ist. Warum genau, keine Ahnung :)23
Heute haben sich schon einige solcher Pfade angesammelt24
Militärisch bedeutsamer Gipfel, denn der Blick von dort ist außergewöhnlich25
Doberdobsko jezero vom Gipfel. Sein Pegel kann um bis zu 10 m schwanken, was ich bald sehen werde :)26
Ich steige auf der anderen Seite ab, wo sogar Stahlseile helfen27
Der Pfad führt zu militärischen Positionen hoch am Hang, da sie von dort gute Kontrolle über das Geschehen hatten28
In der Nähe der Höhle befindet sich auch eine Infotafel29
Darauf steht auch in unserer Sprache, wie und was30
Die Fortsetzung verläuft auf Nachschubwegen31
Früher war das wahrscheinlich ein Stabsposten, jetzt ist es eine CAI-Hütte.32
Hier verlaufen auch Alpe Adria und Sentiero Italia.33
Bald bin ich wieder am Ufer und folge Weg 72.34
Die aber bald versinkt. Hmm ... wohin jetzt ???35
Das mit dem Schwanken des Wasserstands ist offenbar sehr real ...36
Mich interessiert überhaupt nicht, was da steht :)37
Einer der vielen Unterwasserquellen. Angeblich wird der See aus der Soča und Vipava gespeist.38
Irgendwie bahne ich mir den Weg durch den überschwemmten Pfad und bis zum nächsten Abzweig sind die Schuhe schon trocken :)39
Ich komme wieder in ein militärisch bedeutsamerer Gebiet. Hier sind die Verteidigungsgräben Trincea Cuzzi.40
Auch hier gibt es eine Infotafel darüber, was hier passiert ist.41
Aber das ist noch nicht alles. Nicht weit entfernt auf dem Hügel Golec liegt ein ganzer Komplex von Befestigungen.42
Mit heutigen Augen sieht es ziemlich ungewöhnlich aus, aber es musste einen Sinn gehabt haben.43
Das Ganze gehört zum Themenpark *Grande Guerra*, aber die Überraschungen hören noch nicht auf ...44
Noch ein Hügel in der Nähe, einfach *Quota Enrico Toti* genannt.45
Darauf ist ein Gedenkpark angelegt, auf den seitlichen Steinen sind verschiedene militärische Einheiten aufgereiht.46
Das zentrale Denkmal im Gedenken an die Gefallenen.47
Das ist viel schöner anzusehen :)48
Das auch :) Die Natur ist unzerstörbar, wir nicht.49
Beweis, wie sich die Natur erneuert. Die verbrannten Bäume werden mit der Zeit von neuen überwuchert.50
Noch ein Erinnerungszeichen, diesmal auf dem verbrannten Hügel Sablici.51
Dieser Bunker liegt etwas weiter vorn. Am Erhaltungszustand bin ich nicht sicher, in welche Epoche er fällt52
Markierungen für Camino Flavia bzw. Žajbljevo pot. Das haben wir schon mehrmals getroffen, große Teile auch durchwandert53
Ich kehre zur anderen Seite der Eisenbahn zurück...54
Das nächste Ziel sind die Quellen der Timava, eines kurzen Flusses, der schnell in die Adria mündet55
Davor stoße ich auf die unverschlossene Kirche des Hl. Johannes des Täufers in Štivan56
Die Architektur von Kirchen interessiert mich immer, daher sehe ich mir gerne das Innere an57
Infotafel über die drei Quellen der Timava. Die erste liegt direkt bei der Kirche58
Das war's. Ähnlich den Quellen unserer Vipava59
Ein Teil des dritten Quells wird zur Wasserkraftanlage geleitet60
Am Weg...61
In der Nähe liegt auch die Fischersiedlung und natürlich tragen mich meine Füße auch dorthin :)62
Enorm viele Segelboote stehen auf dem Trockenen geparkt, noch mehr liegen im Wasser in breiten Kanälen63
Fischerboote gibt es nur als Probe, sie stechen jedoch kräftig aus der Formlosigkeit heraus64
Ich fahre zum Restaurant am Ende der Straße weiter, dann biege ich scharf links auf Weg 1 ab65
Dinosaurier Antonio, einer der am besten erhaltenen der Welt. Das Original ist im Naturkundemuseum in Triest.66
Langsam schließe ich den Kreis. Ich bin schon im Vorort von Devin67
Eingang zum Deviner Schloss. Die Schlange am Ende des Korridors ist für Eintrittskarten68
Der Kreis ist nach vielen Kilometern geschlossen. Er war voller Sehenswürdigkeiten und fast sommerlicher Temperaturen69
30 km und 900 Höhenmeter angesammelt70
(+3)gefällt mir
bagi4. 12. 2024 14:21:46
Triestiner Karst kam wieder dran, immer willkommen an kalten Tagen nasmeh. Diesmal besuchten wir erneut das Gebiet des Doberdò-Plateaus bekannt aus dem Ersten Weltkrieg auf unbekannten Pfaden und entdeckten neu Zone A, bekannt als Teil der Morgan-Linie am Ende des Zweiten Weltkriegs. Wetter war herrlich und die Natur präsentierte uns Sumach in wundervollen Farben, obwohl seine Schönheit schon stark nachlässt und Blätter fast ganz braun.

Gestartet am kleinen vergessenen Grenzübergang Clarici, den beim Rückweg überraschend zwei italienische Carabinieri bewachten velik nasmeh. Freundlich, gelangweilt, aber im Geist aktueller politischer Entscheidungen. Weiter über die Hänge des Hügelgebiets oberhalb von Jamlje, abgestiegen nach Doberdò und über den östlichen Teil des Plateaus mit trauriger Geschichte nach Romjan. Von da zurück über das Hügelgelände oberhalb der Schiffswerft-Stadt Monfalcone und über Jamlje zum Ausgangspunkt. Konkretere Daten in der Fotogeschichte.

Damit schließen wir unsere Erforschung des Triestiner Karsts ab. Wir haben ihn in die Länge und Breite durchquert und uns nie vorgestellt, dass hier so viel Interessantes ist. Sicher kommen wir wieder, aber Zeit für andere Gebiete nasmeh.

Koordinaten des Ausgangspunktes (Grenzübergang Clarici): 45°48'53.7"N 13°35'46.8"E
Wir parken am Grenzübergang Klariči zwischen Brestovica na Krasu und Jamlje.1
Wir gehen in Richtung des Weilers Komar auf der italienischen Seite. Bei den Kakteen biegen wir rechts auf den Bergweg ab.2
Die Kälte schneidet bis auf die Knochen und wir freuen uns sehr über die Wärme der ersten Sonne :)3
Der steile Anstieg zur Flanke über dem Tal sorgt auch für etwas zusätzliche Erwärmung.4
Der Weg ist kaum sichtbar, aber nachverfolgbar. Auf jeden Fall ein Ausflug für kalte Tage am Jahresende.5
Blick auf Jamlje. Wir kehren durch dieses Dorf zurück.6
235 m hoher Kremenjak. Der Gipfel liegt vollständig auf slowenischer Seite.7
Wir fahren auf der italienischen Seite weiter. Zuerst folgen wir Weg 079, dann wechseln wir zu 075.8
Solange wir in der Sonne sind, ist es noch warm, im Schatten fällt die Temperatur jäh ab.9
Slana. Einige Bereiche auf der Nordseite bekommen gar keine Sonne mehr.10
Temperaturkontrast. Angenehme Sonne rechts, tief gefrorener Boden links.11
Wir stoßen auch auf ein Karstgebiet mit Dolinen. In Folge zähle ich mindestens zehn.12
Sogar das Schild über dem Markierungszeichen weist auf die offensichtliche Bedeutung dieses Gebiets hin.13
Verlassend die nördliche Seite des Hanges. Die Sonne hat den gefrorenen Rasen noch nicht zum Tauen gebracht14
Bei der Siedlung Mikuli kreuzt es die Hauptstraße15
Auf der gegenüberliegenden Seite steigt es wieder den Hang hinauf, diesmal auf der sonnigen Seite :)16
Der Pfad hat nun die Markierung 072 und ist etwas ausgetretener als der vorherige17
Am nächsten Kreuzung biegen wir auf Weg 077 ab, der uns nach Doberdob führt18
Bekannt … Doberdob, Grab der slowenischen Burschen. Schilder *Den gefallenen slowenischen Soldaten* überall19
Nach einer kurzen Stärkung begeben wir uns auf 077a die auch von Radfahrern genutzt wird20
Auf dem Doberdob-Plateau ist viel Heide aber sie ist schon stark verblüht. Sie glüht nur noch im direkten Sonnenlicht21
Wir kommen in Romjanu heraus, in der Nähe des Triestiner Flughafens Ronke / Ronchi dei Legionari.22
Wir halten uns am verkehrsarmen Stadtrand.23
Ich fotografiere selten Häuser, aber hier mache ich eine Ausnahme wegen der wirklich schönen Bäume.24
Wir sind schon auf Weg 78. Die Markierung sollte *Pot gradišč* bedeuten, aber wir sahen nur eine Menge militärischer Befestigungen.25
Zuerst steigen wir auf den Grat hinauf.26
Überwachsene Objekte reihen sich einer nach dem anderen auf…27
Wahrscheinlich ein Grenzmarkierer der Nachkriegszone A, der sogenannten Morgan-Linie.28
Vielleicht ist auch die Menge solcher Objekte Teil jener Zeit.29
Italienisches Tržič, bekannter als Monfalcone.30
Wieder biegen wir in ein stärker zugewachsenes Gebiet ein.31
Aber bald sind wir auf einem besseren Pfad und der Ruj macht uns den Tag noch schöner :)32
Hier biegen wir rechts ab, um uns noch eine Besonderheit dieser Orte anzusehen.33
La Rocca, Verteidigungsturm mit Ursprüngen vor dem Jahr 1000. Auf dem Gipfelteil montieren sie gerade Weihnachtsdekoration :)34
Wir setzen unseren Weg fort…35
Überall sind Markierungen, auf dem Weg nach Jamlje werden wir noch einige Überreste der Vergangenheit besuchen36
Das sind die Verteidigungslinien auf dem Golc. Einige sind für Touristen eingerichtet37
Andere überraschen mit ihrer Mächtigkeit…38
Um den Hügel herum sind sie überall, kein Ende in Sicht39
Über eine steigen wir zurück auf den markierten Pfad ab40
Noch immer folgen wir der 07841
Diese verwandelt sich bald in einen bequemen Weg42
Wir sind schon im abschließenden Teil direkt vor Jamlje43
Im Dorf gibt es viele Kakis. Offenbar pflückt sie niemand und sie dienen mehr als Dekoration44
Noch weniger als ein Kilometer Asphalt bis zum Grenzübergang45
Offenbar waren nicht viele Wanderer da, aber im Geist der heutigen Zeit sind zwei Polizisten an der Grenze anwesend46
GPS-Track der Wanderung. Es haben sich 25 km und 700 Höhenmeter angesammelt47
Trieštiner Karst. Insgesamt haben wir in diesem Gebiet rund 360 km und 11.000 Höhenmeter zurückgelegt48
(+6)gefällt mir
smatjaz4. 12. 2024 16:21:53
Sehr schön, gratuliere
(+2)gefällt mir
bagi5. 12. 2024 13:15:37
Danke nasmeh
gefällt mir
Seite:123
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Benutzername:
Passwort:
Anmelden
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst registrieren.
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies