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Triestiner Karst

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bagi4. 12. 2024 14:21:46
Triestiner Karst kam wieder dran, immer willkommen an kalten Tagen nasmeh. Diesmal besuchten wir erneut das Gebiet des Doberdò-Plateaus bekannt aus dem Ersten Weltkrieg auf unbekannten Pfaden und entdeckten neu Zone A, bekannt als Teil der Morgan-Linie am Ende des Zweiten Weltkriegs. Wetter war herrlich und die Natur präsentierte uns Sumach in wundervollen Farben, obwohl seine Schönheit schon stark nachlässt und Blätter fast ganz braun.

Gestartet am kleinen vergessenen Grenzübergang Clarici, den beim Rückweg überraschend zwei italienische Carabinieri bewachten velik nasmeh. Freundlich, gelangweilt, aber im Geist aktueller politischer Entscheidungen. Weiter über die Hänge des Hügelgebiets oberhalb von Jamlje, abgestiegen nach Doberdò und über den östlichen Teil des Plateaus mit trauriger Geschichte nach Romjan. Von da zurück über das Hügelgelände oberhalb der Schiffswerft-Stadt Monfalcone und über Jamlje zum Ausgangspunkt. Konkretere Daten in der Fotogeschichte.

Damit schließen wir unsere Erforschung des Triestiner Karsts ab. Wir haben ihn in die Länge und Breite durchquert und uns nie vorgestellt, dass hier so viel Interessantes ist. Sicher kommen wir wieder, aber Zeit für andere Gebiete nasmeh.

Koordinaten des Ausgangspunktes (Grenzübergang Clarici): 45°48'53.7"N 13°35'46.8"E
Wir parken am Grenzübergang Klariči zwischen Brestovica na Krasu und Jamlje.1
Wir gehen in Richtung des Weilers Komar auf der italienischen Seite. Bei den Kakteen biegen wir rechts auf den Bergweg ab.2
Die Kälte schneidet bis auf die Knochen und wir freuen uns sehr über die Wärme der ersten Sonne :)3
Der steile Anstieg zur Flanke über dem Tal sorgt auch für etwas zusätzliche Erwärmung.4
Der Weg ist kaum sichtbar, aber nachverfolgbar. Auf jeden Fall ein Ausflug für kalte Tage am Jahresende.5
Blick auf Jamlje. Wir kehren durch dieses Dorf zurück.6
235 m hoher Kremenjak. Der Gipfel liegt vollständig auf slowenischer Seite.7
Wir fahren auf der italienischen Seite weiter. Zuerst folgen wir Weg 079, dann wechseln wir zu 075.8
Solange wir in der Sonne sind, ist es noch warm, im Schatten fällt die Temperatur jäh ab.9
Slana. Einige Bereiche auf der Nordseite bekommen gar keine Sonne mehr.10
Temperaturkontrast. Angenehme Sonne rechts, tief gefrorener Boden links.11
Wir stoßen auch auf ein Karstgebiet mit Dolinen. In Folge zähle ich mindestens zehn.12
Sogar das Schild über dem Markierungszeichen weist auf die offensichtliche Bedeutung dieses Gebiets hin.13
Verlassend die nördliche Seite des Hanges. Die Sonne hat den gefrorenen Rasen noch nicht zum Tauen gebracht14
Bei der Siedlung Mikuli kreuzt es die Hauptstraße15
Auf der gegenüberliegenden Seite steigt es wieder den Hang hinauf, diesmal auf der sonnigen Seite :)16
Der Pfad hat nun die Markierung 072 und ist etwas ausgetretener als der vorherige17
Am nächsten Kreuzung biegen wir auf Weg 077 ab, der uns nach Doberdob führt18
Bekannt … Doberdob, Grab der slowenischen Burschen. Schilder *Den gefallenen slowenischen Soldaten* überall19
Nach einer kurzen Stärkung begeben wir uns auf 077a die auch von Radfahrern genutzt wird20
Auf dem Doberdob-Plateau ist viel Heide aber sie ist schon stark verblüht. Sie glüht nur noch im direkten Sonnenlicht21
Wir kommen in Romjanu heraus, in der Nähe des Triestiner Flughafens Ronke / Ronchi dei Legionari.22
Wir halten uns am verkehrsarmen Stadtrand.23
Ich fotografiere selten Häuser, aber hier mache ich eine Ausnahme wegen der wirklich schönen Bäume.24
Wir sind schon auf Weg 78. Die Markierung sollte *Pot gradišč* bedeuten, aber wir sahen nur eine Menge militärischer Befestigungen.25
Zuerst steigen wir auf den Grat hinauf.26
Überwachsene Objekte reihen sich einer nach dem anderen auf…27
Wahrscheinlich ein Grenzmarkierer der Nachkriegszone A, der sogenannten Morgan-Linie.28
Vielleicht ist auch die Menge solcher Objekte Teil jener Zeit.29
Italienisches Tržič, bekannter als Monfalcone.30
Wieder biegen wir in ein stärker zugewachsenes Gebiet ein.31
Aber bald sind wir auf einem besseren Pfad und der Ruj macht uns den Tag noch schöner :)32
Hier biegen wir rechts ab, um uns noch eine Besonderheit dieser Orte anzusehen.33
La Rocca, Verteidigungsturm mit Ursprüngen vor dem Jahr 1000. Auf dem Gipfelteil montieren sie gerade Weihnachtsdekoration :)34
Wir setzen unseren Weg fort…35
Überall sind Markierungen, auf dem Weg nach Jamlje werden wir noch einige Überreste der Vergangenheit besuchen36
Das sind die Verteidigungslinien auf dem Golc. Einige sind für Touristen eingerichtet37
Andere überraschen mit ihrer Mächtigkeit…38
Um den Hügel herum sind sie überall, kein Ende in Sicht39
Über eine steigen wir zurück auf den markierten Pfad ab40
Noch immer folgen wir der 07841
Diese verwandelt sich bald in einen bequemen Weg42
Wir sind schon im abschließenden Teil direkt vor Jamlje43
Im Dorf gibt es viele Kakis. Offenbar pflückt sie niemand und sie dienen mehr als Dekoration44
Noch weniger als ein Kilometer Asphalt bis zum Grenzübergang45
Offenbar waren nicht viele Wanderer da, aber im Geist der heutigen Zeit sind zwei Polizisten an der Grenze anwesend46
GPS-Track der Wanderung. Es haben sich 25 km und 700 Höhenmeter angesammelt47
Trieštiner Karst. Insgesamt haben wir in diesem Gebiet rund 360 km und 11.000 Höhenmeter zurückgelegt48
(+6)gefällt mir
smatjaz4. 12. 2024 16:21:53
Sehr schön, gratuliere
(+2)gefällt mir
bagi5. 12. 2024 13:15:37
Danke nasmeh
gefällt mir
Seite:1234
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