Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
      

Triestiner Karst

Drucken
bagi12. 01. 2022 13:50:02
Der Karst ist ein ausgedehntes Gebiet, das auf beiden Seiten der Grenze liegt. Auch auf italienischer Seite gibt es eine Menge Wege, auf denen man diese Welt herrlich erkunden kann nasmeh. Unseren haben wir schon gut bearbeitet, daher haben wir uns an den in der Nachbarschaft gemacht.

Zum Start haben wir den nächsten Ausgangspunkt für uns gewählt, Krvavi potok. Auf der Trasse der ehemaligen Schmalspurbahn sind wir in das Glinščica-Tal abgestiegen, es in Botač überquert und auf den Vrh Griže hinaufgestiegen. Wir haben auch den ausgezeichneten Aussichtspunkt über Kroglje besucht, wieder ins Tal zur Premuda-Hütte abgestiegen und auf der anderen Seite keuchend zum Karst Rand hochgeklettert. Wir sind zur Nemogoča-Höhle weitergegangen, wo wir auch den Kreis gewendet haben. Vorbei an Bazovice und dem Denkmal für die Opfer des Faschismus sind wir zum Grenzberg Kokoš hinaufgestiegen und über Velika Groblja ins Tal zurück bis zum Grenzübergang Krvavi potok. Dort sind wir stracks an italienischer und slowenischer Kontrolle vorbei zum Ausgangspunkt marschiert velik nasmeh. Covid-Zertifikate hat niemand kontrolliert.

Schnee ist nur auf Kokoš und hat das Vorankommen nicht behindert, die Kälte aber entgegen den Erwartungen tief unter null gegangen. Wege sind schön, gepflegt, eine GPS-App ist wegen der Fülle von Kreuzungen willkommen. Mehr in der Fotogeschichte...
Triestiner Karst Wir starten auf slowenischer Seite, am Parkplatz vor dem Grenzübergang Krvavi potok1
Triestiner Karst Das Rad ist zwar letzter Jahrgang, aber mit einer exzellenten Idee für Sichtbarkeit im Verkehr :)2
Triestiner Karst Wir sind schon in Italien auf Weg 17, entlang der stillgelegten Eisenbahnstrecke3
Triestiner Karst Die Kälte beißt bis auf die Knochen, die Italiener sind aber schon früh in Aktion. Unglaublich für unsere Nachbarn :)4
Triestiner Karst Noch frostig ... Glinščica-Tal5
Triestiner Karst Endlich zeigt sich die Sonne und mit ihr kommt auch die Wärme6
Triestiner Karst Am geeigneten Ort biegen wir links nach Botač ab7
Triestiner Karst Blick entlang der Glinščica Richtung Triest8
Triestiner Karst Der Abstieg ins Tal ist steil, gelbe Bänder des Laufevents sind die ganze Zeit präsent9
Triestiner Karst Botač liegt noch in tiefem Schatten und tiefem Frost10
Triestiner Karst Am zweiten Abzweig biegen wir links zur Premuda-Hütte ab11
Triestiner Karst Die ständige Feuchtigkeit im Tal verstärkt das Kältegefühl noch. Die Ruinen sind Überreste zahlreicher Mühlen12
Triestiner Karst Beim Aufstieg auf den gegenüberliegenden Hang wärmt uns die Steigung, höher scheint wieder die Sonne13
Triestiner Karst Um den Gipfelbereich gehen wir auf einem angenehmen Pfad14
Triestiner Karst Gipfel Griža. Der höchste Punkt liegt tatsächlich einige Dutzend Meter seitwärts im Gestrüpp15
Triestiner Karst Der Besuch des Aussichtspunkts über Kroglje ist fast obligatorisch. Einen schöneren Ausblick findet man kaum16
Triestiner Karst Hier reicht der Blick weit, weit und das Wetter dient uns hervorragend17
Triestiner Karst Ein über 200 Jahre alter Schriftzug erregt unsere Aufmerksamkeit ...18
Triestiner Karst Blick auf die gegenüberliegende Talseite, woher wir kamen19
Triestiner Karst Wieder steigen wir ins Tal ab. Im Vordergrund das Dorf Boršt20
Triestiner Karst Römischer Aquädukt direkt über der Talsstraße21
Triestiner Karst Hütte Rif. Premuda, bei unserem Besuch noch fest verschlossen22
Triestiner Karst Auf den gegenüberliegenden Hang steigen wir entlang der Laufstrecke der Läufer auf, markiert mit gelben Bändern23
Triestiner Karst Aussichtspunkt über uns24
Triestiner Karst Interessant, betonierte Stufen mitten im Nirgendwo :)25
Triestiner Karst Übliche markierte Pfad ohne Beton26
Triestiner Karst Blick auf Glinščica und die ehemalige Eisenbahnstrecke in ihren Hängen27
Triestiner Karst Hmm … sieht aus, als hätten wir gleich zwei Grenzen überschritten :)28
Triestiner Karst Nach einigen steilen Bruchstellen gelangen wir in ein flaches Gelände29
Triestiner Karst Landeseigentum. Damit ist wahrscheinlich das Schild gemeint :)30
Triestiner Karst Sehr interessante Sache … Nemogoča-Höhle. Entdeckt 2004 bei Straßenarbeiten31
Triestiner Karst Noch einige detailliertere Angaben zur Höhle außergewöhnlicher Größe32
Triestiner Karst Wir umrunden sie und machen uns auf den Weg nach Bazovica33
Triestiner Karst Wir gehen in die richtige Richtung :)34
Triestiner Karst Hier herum gibt es viele Wege und etwas mehr Aufmerksamkeit auf die richtige Richtung schadet nicht35
Triestiner Karst Denkmal für die faschistischen Opfer aus Bazovica36
Triestiner Karst Es steigt wieder an, diesmal in die Hänge des Grenzgipfels Kokoš37
Triestiner Karst Grenzmarke auf dem Gipfel38
Triestiner Karst Wir besuchen auch die Hütte auf unserer Seite39
Triestiner Karst Hütte auf Kokoš. Sie bedienen nur draußen, unabhängig von Kälte und Wind40
Triestiner Karst Wir gehen einige hundert Meter zurück nach Italien und fahren mit der Drei fort41
Triestiner Karst Wir sind auf der Südseite, wo es völlig windstill ist. Langsam taut es auf :)42
Triestiner Karst Velika Groblja, 661 m hoher Gipfel43
Triestiner Karst Der Schnee ist durchgehend unberührt, der Pfad ist überall trocken.44
Triestiner Karst Unten gibt es keine Spur von Schnee mehr, glücklicherweise auch kein Schlamm wegen des Frostes.45
Triestiner Karst Wir kamen problemlos an drei Grenzkontrollen vorbei zum Ausgangspunkt :)46
Triestiner Karst GPS-Track der gewanderten Route. Es ergab 23 km und 1100 Höhenmeter.47
(+8)gefällt mir
iUnknown12. 01. 2022 15:36:38
Wilde Schweine nehme ich an, habt ihr nicht getroffen?
(+1)gefällt mir
bagi12. 01. 2022 16:44:35
Nein, haben wir nicht. Sicher war ihnen zu kalt velik nasmeh
(+2)gefällt mir
padez13. 01. 2022 10:33:42
Ihr seid entlang der Strecke der stillgelegten Normalspurbahn (und nicht ehemaligen Schmalspurbahn) Triest - Hrpelje - Kozina...
gefällt mir
bagi13. 01. 2022 11:05:20
@padez ... habe etwas genauer recherchiert und tatsächlich für den genannten Abschnitt der Strecke finde ich keine nützlichen Daten. Wenn du welche hast, bitte weiterleiten.
Quelle: Pečar A. Belebung aufgegebener Eisenbahnstrecken am Beispiel der stillgelegten Strecke Hrpelje - Kozina–Triest1
(+1)gefällt mir
padez13. 01. 2022 12:16:09
Tippe Geschichte der Eisenbahn in Slowenien und du findest Daten auch zu dieser Eisenbahnstrecke, ihrem Bau und Stilllegung 1960. In diesem Gebiet aber außer der Parenzana gab es keine andere Schmalspurstrecke.
(+1)gefällt mir
bagi3. 02. 2022 14:37:47
Wir haben die Erkundung des Karsts auf der anderen Seite der Grenze fortgesetzt. Diesmal sind wir etwas höher als letztes Mal gegangen und wie üblich eine kreisförmige Variante geplant. Als Ausgangspunkt haben wir Dol pri Vogljah als optimale Startstelle gewählt, geparkt auf dem geordneten Parkplatz in der Dorfmitte.

Die Grenze haben wir in den nahen Vogljah überquert und fast die Hälfte des gesamten Wegs direkt entlang davon bewegt. Ungewöhnliche Grenztafeln mit Entfernung zur Grenze haben uns das ständig erinnert. Ihr Zweck ist mir unbekannt, wahrscheinlich begründet in der Vergangenheit. Heutzutage wirken sie leicht lächerlich velik nasmeh. Wie auch immer, der Weg verlief meist entlang der Alta via del Carso. Das ist ein karstiges Hügelland, meist bewachsen mit Höhen von 400 bis 500 m. In der Höhe nichts Besonderes, aber für uns vor allem neues Erlebnis mit Fülle von Kuriositäten. Offizielle Wege sind schön markiert, Kreuzungen haben Richtungsschilder. Dieses Gebiet eignet sich vor allem für kühlere Monate, im Sommer zu heiß. Auf diesem Teil des Wegs haben wir einige Gipfel besucht und am letzten, Kosten, den Kreis zu wenden begonnen.

Wir sind tiefer ins Tal abgestiegen und Dörfer entlang besucht. Es hat uns überrascht, dass überall slowenische Sprache zu hören ist. Auch alle Infotafeln sind auf Slowenisch, wie viele lokale Schilder. In der Gaststätte Gustin in Zgonik lagen slowenische Zeitungen auf den Tischen, das Personal sprach mit uns auf Slowenisch. Nationalbewusstsein ist in diesen Gegenden offensichtlich noch stark vorhanden und wir fühlten uns ganz zu Hause nasmeh. Zum Abschluss haben wir Repentabor besucht, bzw. das Wallfahrtsheiligtum am höchsten Punkt. Der Ort ist voller positiver Energie und willkommener Ziel auch für Touristenbesuche. Zurück nach Slowenien sind wir über Jakobsweg zurückgekehrt und bald nach Grenzübertritt den Kreis geschlossen.

Koordinaten des Ausgangspunkts: 45.7259517N, 13.8129028E
Wir parken in Dol pri Vogljah auf dem leeren Dorfparkplatz.1
Genau hier verläuft auch der Jakobsweg. Die Muschel zeigt die Richtung.2
Es ist ganz kalt. Eine ebene Straße führt nach Voglje und wir erwärmen uns nur langsam3
Bilaterales Grenzübergang Voglje, Platz für nächtliche Jugendpartys4
Wir sind schon fast in Italien. Solcher Tafeln wird es weiterhin viele geben5
Die Sonne erwacht nur langsam und für den Kras ist es ungewöhnlich kalt6
Italienische Markierungen. Meist folgen wir der Dreier7
Der Weg ist schön und bequem zum Gehen. Wir kommen schnell voran8
Unser erster Erfolg des heutigen Tages, der Aussichtsgipfel Volnik9
Noch eine Infotafel mit Fülle von Daten10
Unglaublich, der ziemlich ferne Zuc dal Bor ist deutlich sichtbar11
Moment der Wahrheit. Jetzt friert uns noch mehr :)12
Hier gibt es viele verschiedene Wegvarianten und die offiziellen sind alle gut markiert13
Interessante quadratische Markierung, wahrscheinlich für den Zorka-Jelinčič-Weg14
Meistens laufen wir auf Karrenwegen, etwas auch auf Waldpfaden15
Wir steigen auch zum am Weg liegenden Veliki vrh auf16
Und wir setzen schon unseren Weg fort …17
Noch ein zweisprachiger Warnset neben der Menge, die wir schon getroffen haben18
Teilweise aussichtsreicher Kosten, 409 m hoher Gipfel19
Nach langer Zeit nähern wir uns endlich der Zivilisation20
Uns erwartet eine Menge von Wegweisern. Wir biegen Richtung Saleža ab21
Wir sind schon am Rand davon. Immer mehr Höfe, etwas tiefer der Dorfmittelpunkt22
Überraschung für uns. Slowenisches Denkmal in Italien23
Nach kurzer Pause in Saleža fahren wir nach Gabrovca fort24
Wir umgehen es am Rand, daher schauen wir es uns nicht einmal an25
Typischer Karstpfad durch niedriges Bewuchs26
Die Luft hat sich gut erwärmt und das Entdecken des Neuen ist reiner Genuss27
Zgonik, bei weitem das größte Dorf aller besuchten28
Dorfzentrum. In der Gaststätte Gustin spricht man Slowenisch29
Am oberen Dorfrand suchen wir die Fortsetzung30
Ein schöner Fahrweg erwartet uns, ideal für entspanntes Schlendern31
Es tauchen auch besondere Tafeln *Poti podeželskega Krasa* auf32
Wir sind allein, nirgends jemand …33
Noch ein slowenisches Dorf … Repnič34
Der schöne Pfad setzt sich fort35
Erstes Schild für das bekannte Wallfahrtsheiligtum Repentabor36
Es steht im Gebiet von Kalkstein-Felseninseln37
Kirche der Jungfrau Maria erstmals erwähnt bereits 131638
In der Nähe sind auch die ersten Inschriften in Slowenisch aus 1828 eingemeißelt39
In der Dose ist ein Buch mit Stempel. Das war auch mein erster Jakobsweg40
Die gesamte Umgebung ist schön gepflegt angenehm und positiv41
Außerdem ist Repentabor ein guter Aussichtspunkt hervorragend auch für einen eigenständigen Besuch42
Abstieg entlang des *Weges der Schriftsteller*43
Wir gehen die ganze Zeit direkt entlang der Grenze. Bald überschreiten wir nach Slowenien44
Wir sind schon über der Grenze und schließen den Kreis45
GPS-Track der gewanderten Strecke. Es ergab 27 km und 1000 Höhenmeter46
(+4)gefällt mir
bagi2. 12. 2022 12:43:51
Die primorske Sonne hat uns wieder zum Besuch bei unseren Nachbarn gelockt. Das Hinterland von Triest ist mit unzähligen Pfadchen verbunden und mit ihrer Hilfe entdecken wir langsam die Geheimnisse dieser Orte. Viel haben wir schon gesehen, manches noch nicht. Deshalb haben wir die Erkundung dort fortgesetzt, wo wir sie zu Jahresbeginn beendet haben. Als Ausgangspunkt für den heutigen Rundweg haben wir das Dorf Križ gewählt.

Vom Ausgangspunkt haben wir zuerst den Aussichtspunkt Sv. Primož in der Nähe des bekannten Schlosses Miramare besucht. Vom Gipfel sind wir ins Tal abgestiegen und auf der anderen Seite durch das Dorf Salež auf das Grenzhügelland gestiegen. Wir haben die Gipfel Kosten und Sv. Lenart besucht, zurück durch die Dörfer Šempolaj und Nabrežina. Zum Abschluss haben wir den küstennahen Gipfel Babica besucht und waren schon bald am Ausgangspunkt.

Die Landschaft, durch die wir gewandert sind, ist typisch karstig, ohne große An- oder Abstiege. Pfade sind gepflegt und gut markiert. Abzweige gibt es reichlich, daher ist es klug, den Markierungen zu folgen. Wegen des späten Datums war es gar nicht heiß und das Unterholz hatte sich schon ganz gelegt. Orte sind schön, Dörfer typisch für diese Gegenden und höchst interessant. Darin lebt das slowenische Wort und wir haben auch auf Slowenisch gesprochen. Oft hatten wir gar nicht den Eindruck, in Italien zu sein nasmeh. Empfehle allen Liebhabern solcher Wege.

Koordinaten des Ausgangspunkts (Dorf Križ): 45.736699, 13.691163
Wir parken auf dem kostenlosen Parkplatz im italienischen Križ1
Sogleich sieht man, dass das Slowenische hier noch sehr lebendig ist2
Dorfkirche hl. Kreuz3
Zuerst gehen wir zum nahen hl. Primož4
Der leicht erreichbare Gipfel ist mit einer Aussichtsplattform versehen5
Entsprechend schöner Blick nahe und fern :)6
Vom Gipfel setzen wir fort und steigen auf schönem Pfad in den Kiefernwäldchen ab7
Die Temperatur ist genau richtig, Gehen ist reiner Genuss8
Nach einigen Abzweigen gelangen wir zu einer zugewachsenen Straße9
Dies führt uns bald über die Autobahn10
Auf der gegenüberliegenden Seite folgen wir typischen Karstpfaden11
Die Markierungen reichen aus aber ich folge lieber einer selbst erstellten GPX-Track12
Obwohl es zugewachsen wirkt müssen wir uns nie durch Dickicht durchschlagen13
Wir stoßen mehrmals auf Weinberge Überraschenderweise haben die Reben trotz des späten Datums noch nicht ihr Laub abgeworfen14
Es gibt nicht gerade viele Erhebungen daher produziert es welche selbst :)15
Grenzberg Kosten16
Wir sind in den höchsten Teilen des Triestiner Hinterlands Die Pfade sind eingetretene und für kalte Tage geeignet17
Alle sind problemlos passierbar man muss nur den Markierungen folgen18
Sv. Lenart der am meisten besuchte Gipfel weit und breit19
Auf seinem Gipfel befinden sich mehrere mächtige Ruinen20
Blick vom Gipfel zur slowenischen Seite21
Wir setzen unseren Weg fort …22
Unten wechseln wir auf eine Schotterstraße Auch hier gibt es Abzweige in alle Richtungen23
Ein Denkmal für die Opfer des Faschismus Alle eingravierten Nachnamen sind slowenisch24
Zweisprachige Beschriftungen sind überall sogar an Straßenlaternen25
Das einzige offene Gasthaus in Šempolaj Gasthaus Gruden26
Das Dorf hat auch einen Selbstbedienungsladen den wir schnell nutzen :)27
Pfade des ländlichen Karsts schön markierter Themenweg28
Die Sonne hat die Luft schon schön erwärmt das Gehen ist angenehm29
Schön gestapelte Steine ...30
Späte Lese :)31
Wir sind schon in Nabrežina, wo überall der Nachname Gruden vorkommt32
Auch Igo Gruden wurde hier geboren33
Der abschließende Teil wartet noch auf uns …34
Es steigt zum küstennahen Gipfel Babica hinauf. Das Gestein erzeugt einen echten Hochalpineindruck :)35
Auch dieser Gipfel bietet Blick auf den Golf von Triest. Von hier zum Ausgangspunkt haben wir noch ein kleines Stück36
Das Café am Parkplatz ist leider geschlossen. Wir packen zusammen und fahren in den Nebel nach Hause37
GPS-Track der gewanderten Strecke. Erfasst 21 km und 600 Höhenmeter38
(+11)gefällt mir
Kafetarca2. 12. 2022 18:35:01
Wann seid ihr gegangen?
(+1)gefällt mir
bagi2. 12. 2022 18:40:06
Hallo Kafetarca. Wir sind vor ein paar Tagen gegangen, bzw. letzter Sonntag im November
(+1)gefällt mir
Kafetarca2. 12. 2022 22:01:09
Danke nasmeh
gefällt mir
ločanka3. 12. 2022 04:54:29
Emil, wie viel Zeit nimmt so eine Tour in etwa, natürlich ungefähr? Interessant in diesen Gegenden, ja.
gefällt mir
bagi3. 12. 2022 10:02:12
Schöner Gruß Mari. Auf dem Triestiner Karst ist nichts besonders Anstrengendes. Für die erste veröffentlichte Tour auf dieser Seite haben wir 7 Stunden gemütliches Gehen gebraucht, für die zweite 8 Stunden, für die gerade veröffentlichte 6 Stunden. Wege gibt es viele, Kombinationen so viele wie gewünscht. Diese Wege haben ihren Charme und sind auch nah. Genieße nasmeh
(+3)gefällt mir
ločanka3. 12. 2022 10:27:51
Dankenasmeh
(+1)gefällt mir
bagi28. 11. 2023 13:53:27
Kalte Tage haben uns wieder in die schönen Orte am Triestiner Golf gebracht. Karst-Dörfer und niedrige Hügel haben einen besonderen Charme und wir besuchen sie gerne. Jedes Mal bewegen wir uns woanders hin und erkunden noch unbekannte Gebiete. Auch diesmal war es nicht anders und der Weg hat wieder für einige Überraschungen gesorgt.

Wir parkten auf dem zentralen Platz in Nabrežina neben der Kirche Sv. Rok, lohnt sich mit leerem Magen anzukommen nasmeh. Auf einer Seite des Platzes können wir uns in der hausgemachten Bäckerei Jazbec naschen, auf der anderen die morgendliche Schläfrigkeit mit exzellentem Cappuccino im Cafe Igor vertreiben. Slowenische Benennung ist für diese Orte selbstverständlich, wie auch die slowenische Sprache. Eine besondere Lektion zu diesem Thema bekamen wir in der Gaststätte am Eingang zur Burg Devin velik nasmeh.

Von Nabrežina sind wir nach Norden zum Pitnjem vrh gegangen. Dort liegt der schöne Park Škaljunc, eingerichtet vom Einheimischen Danilo Lupinc. Er ist voll mit Trockenmauer-Hirtenarchitektur, sowie Objekten und Schutzbauten aus dem Ersten Weltkrieg. Es finden sich auch Karsthöhlen und sogar ein Sinkloch, Reste eines Steinbruchs und Kalkofen. Alles ist schön beschildert, kurz: sehenswert nasmeh.

Die Fortsetzung führte vorbei an Šempolaj in die höchsten Teile der Hügel. Lange, lange sind wir direkt am Staatsgrenz entlang gewandert, worauf besondere Tafeln aus der jüngeren Vergangenheit uns alle Nasenlänge erinnerten. Dazwischen haben wir die Gipfel Bezgonov vrh und Grmada begangen, letzterer ist auch der meistbesuchte. Von ihm schöner Blick in Richtung nahen Monfalcone.

Hier haben wir nach Süden zum Devin umgedreht. Die Burg haben wir nur von außen betrachtet, mehr war auch nicht unsere Absicht. Zurück sind wir auf dem Aussichtsweg Rilkejeva pot und vorbei an Sesljan wieder auf den Aussichtsweg hoch über der Straße Sesljan-Triest gestiegen. Dieser Weg heißt auch Žajbljeva pot (Sentiero della Salvia), wegen enormer Mengen wilder Salbei. Am passenden Abzweig folgte ein kurzer Abstieg zum Ausgangspunkt und vor der Heimfahrt Kaffee am morgendlichen Ort.

Koordinaten des Ausgangspunkts (Dorf Nabrežina): 45.7497225N, 13.6733444E
Wir parken auf dem zentralen Platz vor der Kirche hl. Rochus1
Aus dem Dorf folgen wir Weg 322
Sofort nach der Hauptstraße biegen wir rechts auf Weg 19 ab3
An diesem Schild biegen wir von Hauptweg zum Škaljunc-Park ab4
Ein schmaler Pfad führt uns fehlerfrei durch den herbstlichen Wald5
Wir schauen verwundert auf die Warnschilder, aber kein Verbot darauf6
Bald merken wir, dass wir schon im Park sind :)7
Bunker aus dem Ersten Weltkrieg. Dieser Hügel war strategisch militärisch wichtig8
Sogar eine Bank findet sich drinnen :)9
Dieses ist natürlich, nichts renoviert :)10
Aussichtsturm auf dem Hügelgipfel, auf einen Baumstamm gestellt11
Eine der vielen Hirtenhütten, alle Trockenmauer12
Noch einige davon, alle nur aus geschichteten Steinen13
Gerenovierte Schutzbauten. Hier wurde viel Arbeit geleistet14
Nach den Besichtigungen setzen wir den Weg durch die Sinkhöhle Grižnica fort15
Hier kommen wir heraus …16
Wir setzen den Weg auf Schotter an Feldern und Weinbergen vorbei fort17
Alle Pfadkreuzungen sind schön markiert, viele Markierungen ganz neu18
Weiler bei Šempolaj19
Markierung für die Wege des ländlichen Kras. Diese haben wir schon mehrmals gesehen20
Wir sind schon im Grenzstreifen. Solche Tafeln begleiten uns kilometerlang21
Der Grenzpfad ist eine Mischung aus Pfadchen, breiten Wegen und Fahrspuren22
Alles ist gut ausgeschildert. Wir halten uns hauptsächlich an den Pfad mit Markierung 3.23
Die Natur ist noch immer schön, der Ruj verblasst bereits langsam.24
Einer der vielen Wegweiser. Bezgonov vrh ist nah, deswegen gehen wir darüber.25
Der Gipfel ist steinig und hat schlechte Aussicht. Wir überqueren ihn und setzen auf der anderen Seite fort.26
In der Sonne wird es schnell warm, im Schatten ist es noch immer kalt.27
Noch ein Gipfel, diesmal Grmada, auf Italienisch Ermada :)28
Grmada ist ein Aussichtspunkt und das merkt man an der Besucherzahl.29
Blick auf das nahe Monfalcone.30
Nach einer kurzen Pause wenden wir uns nach Süden Richtung Duino. Wir folgen Weg 33.31
Der Abstieg führt meist auf Fahrweg, im unteren Teil auf breitem Schotter.32
Um die Eisenbahn zu überqueren müssen wir weit nach rechts...33
Auf der anderen Seite des Unterpasses gehen wir weit links, diesmal auf Weg 1.34
Wegweiser zum Schloss Duino. Eintritt 11 € / Person.35
Eingang zum Burghof, wo die Karten gekauft werden.36
Die einzige Gastwirtschaft ist unmittelbar am Eingang zur Burg.37
Von hier kehren wir um. Die einzige logische Wahl ist der aussichtsreiche Rilkeweg.38
Der Anfangsteil ist eine echte Promenade :)39
Blick auf Schloss Duino.40
Blick auf die neuere Siedlung Portopiccolo im ehemaligen Steinbruch.41
Noch ein Blick zurück. Auf dem Rilkeweg gibt es viele Aussichtspunkte.42
Sesljanski Bucht mit Marina43
Hier bedeutet Zweisprachigkeit viel, wir haben sogar Schilder für den Elektrozaun übersetzt gesehen :)44
Wasserturm aus dem Jahr 1929 für die Triestiner Wasserversorgung45
Unter der Straße liegen einige touristische Anlagen, aber ohne nutzbaren Strand46
Bald steigen wir auf den aussichtsreichen Žajbljev Weg mit Kennzeichnung 23 auf47
Sie verläuft hauptsächlich auf dem Kamm und ist am Anfang schmaler48
Weiter aus verbreitert sich der Pfad und führt durch zahlreiche Aussichtspunkte49
Am passenden Ort biegen wir auf den unmarkierten Pfad nach Nabrežina ab50
Wir sind schon am Ziel …51
GPS-Track der gewandelten Strecke. Es ergaben sich 30 km und 900 Höhenmeter52
(+7)gefällt mir
tulipan28. 11. 2023 16:17:32
Monfalcone könnte auch Tržič auf Slowenisch seinmrk pogled
(+3)gefällt mir
turbo28. 11. 2023 17:07:04
Ja das ist es, und Gradež (Grado) und Oglej (Aquileia) auch mežikanje Die heimischen Namen reichen weit...
(+4)gefällt mir
bagi28. 11. 2023 17:07:40
Es gibt zwei Tržiče für uns, deswegen bin ich bei Monfalcone geblieben. Meine Wahl nasmeh
(+6)gefällt mir
savigno30. 11. 2023 17:50:57
na und wenn es Monfalcone oder Tržič ist. nicht alle sind so allwissend. und wie könnte man wissen wie viele Gradeže es noch gibt... meine ich.
(+2)gefällt mir
miri30. 11. 2023 21:30:05
@savigno, dir würde auch Grammatik nicht schaden, wenn du weißt, was das ist
(+3)gefällt mir
Seite:1234
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Benutzername:
Passwort:
Anmelden
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst registrieren.
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies