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Trinken beim Wandern

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Gast20. 07. 2007 13:20:03
Kann mir jemand sagen, was ihr beim Wandern in den Bergen trinkt und wie viel? Was empfehlt ihr? Danke
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Gast20. 07. 2007 14:34:01
Das hängt total ab, ich nehm 4 Liter Wasser mit, da ich meist längere Touren mache. Und hab genug für eintägige Touren. Sonst passt auch was Süßes für Regeneration, oder was mit Magnesium, damit die Muskeln regenerieren.
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Gast20. 07. 2007 15:25:16
Normales Wasser und Radenska Light.
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Gast20. 07. 2007 17:57:40
Trinkst einfach so viel wie der Körper braucht, bei längerer Tour sagen wir drei bis 4 Liter vielleicht auch was mit Vitamin C, Magnesium,..
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Gast21. 07. 2007 06:43:30
In 1,5 Liter Wasser einen Löffel Salz, Löffel Zucker und Zitronensaft. Schon ein paar Schlucke dieser Flüssigkeit löschen den Durst und geben neue Kraft.nasmeh
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Gast21. 07. 2007 14:03:17
Zur Erhaltung des Elektrolytgleichgewichts im Körper (wichtig besonders bei starkem Schwitzen) empfehle ich, Nelit-Pulver-Beutel mitzunehmen. Löse es in normalem Wasser auf, nach Anweisung auf der Tüte. Nelit gibt's in der Apotheke. Die Lösung kannst du natürlich auch zu Hause vorbereiten.
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Gast21. 07. 2007 20:01:43
Ich persönlich nehme Wasser (Menge abhängig von Hitze, Länge der Tour und natürlich, ob unterwegs eine Quelle gibt), auf dem Gipfel trinke ich einen Schluck oder zwei Schnaps (sofort bei Ankunft auf dem Gipfel, wenn ich mich natürlich entspanne), zum Snack meistens auch auf dem Gipfel dann Bier.zavijanje z oemi
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Gast21. 07. 2007 20:30:20
Sicher ist das bei weitem beste Getränk Wasser mit Honig gemischt.
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mkspc26. 07. 2007 12:03:10
Wie schon geschrieben: 3 bis 4 Liter Flüssigkeit. Abhängig vom Bedarf und Länge des Weges.
Hausgemachte isotonische Getränke:
1,5 l Leitungswasser, bis 2 Teelöffel Salzlake (flüssige Salzkonzentration), Saft einer Zitrone und Saft einer Grapefruit.
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Gast26. 07. 2007 12:33:30
3 Liter Wasser, in jedem l 1 Kaffeelöffel Salz und eine Zitrone, zusätzlich 1 Liter schwarzer Kaffee (frisch) mit einem Kaffeelöffel Salz.
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Gast26. 07. 2007 21:01:57
Super-Mixe. Viele erprobt.
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Gast5. 10. 2007 20:08:13
aber ich trinke Isomaratonic das enthält jene Vitamine und andere Sachen die man durch Schwitzen verliert, erprobt und für mich ideal
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Gast5. 10. 2007 23:45:07
Thermos Tee, an einem schönen Platz frisch gekochter Kaffee, auch mal ein Schluck Wasser am Weg. nasmeh
Natürlich 'im Sommer' trinke ich ungleich mehr als 'im Winter', da mische ich kaltes Wasser auch mit Isostar-Tabletten. Entwöhne mich aber vom verlockenden Schlabbern eiskalten Wassers. cool

Stane
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Gast6. 10. 2007 23:09:04
was ist mit Molkenpulver? natürlich frisch mit Wasser gemischt?
hat jemand Erfahrungen damit?
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Kobra 18. 10. 2007 09:31:58
Wo kann man Molkenpulver kaufen?nasmeh
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roger8. 10. 2007 10:43:04
lp
mich interessiert aber was ist am besten mit in die Berge bezüglich Essen mitzunehmen? und noch was. fürs Wochenende gehen wir zum Rombon und mich interessiert wie viele Stunden moderates Gehen bis zum Gipfel von Kluž und ob es wirklich die ganze Zeit ziemlich steil ist?


danke für die Antwort
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Gast8. 10. 2007 10:52:02
Für eintägige Touren wird empfohlen, sich schon am Tag vorher gut zu sättigen. Morgens leichtes Frühstück, unterwegs Schokolade, Kekse und Ähnliches. Auf der Tour wählen wir auch eine längere Pause, wo wir in der Schutzhütte Suppe und etwas Wurst snacken, wenn keine Hütte da ist, ist Fischkonserve empfehlenswert. Auf der Tour sich nie zu sehr vollfressen! Mehrfach klein snacken (Riegel Schokolade, Kekse eins oder zwei).
Rombon ist eine lange anstrengende Tour, die etwa 5 Stunden dauert.
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Gast27. 10. 2007 22:06:55
Meiner Meinung nach dieser Gast etwas höher... Kommt mir vor, dass er zu oft snackt.... velik nasmeh
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ČeGa28. 10. 2007 18:27:57
man muss viel snacken... wenn nicht schaffen wir keine großen Anstrengungen... ich nehm immer pasja radost mitvelik nasmeh
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flapho28. 06. 2009 12:12:02
Körperliche Aktivität und Flüssigkeitsversorgung


J. Tina Sentočnik: Wasser reicht nicht!

Wir diskutieren oft über die geeignetste Ernährung bei einzelnen Sportarten und ideale Speisepläne, die die besten Ergebnisse für Freizeitsportler und Spitzensportler ermöglichen sollen. Auf eine angemessene Hydration während der Aktivität vergessen wir jedoch häufig, ähnlich wie wir oft die adäquate Flüssigkeitsversorgung bei gesunden Erwachsenen während normaler Alltagsaktivitäten vergessen. Natürlich müssen wir nicht Literweise Wasser trinken und uns zwingen, Flüssigkeit zu uns zu nehmen, es ist aber klug zu merken, dass mindestens 70 Prozent der erwachsenen Frauen am Rande der Dehydrierung leben!

Wasservorräte im Körper
Wasser ist entscheidend für Stoffwechselprozesse im Körper. Es ermöglicht den Transport von Stoffen, die für Wachstum und Energieerzeugung notwendig sind, die durch den Austausch von Stoffen zwischen Organen und der Außenwelt entsteht.
Wasser ist der größte "Bereich" im Körper und macht 45 bis 70 Prozent des Gesamtgewichts aus. Sogar Muskeln enthalten 70 bis 75 Prozent Wasser, Fettgewebe 10 bis 15 Prozent. Sportler mit viel Muskelmasse haben daher relativ viel Wasser im Körper, da sie wenig Fettgewebe haben.

Wenn wir normal trinken, haben wir eine stabile Wassermenge im Körper; Wasser können wir aufgrund der Nierenfunktion, die allen Überschuss ausscheidet, nicht im Körper ansammeln oder "auf Vorrat" haben. Dehydrierung tritt ein, wenn wir zu wenig Wasser zu uns nehmen; der Wassergehalt sinkt sowohl in den Zellen als auch außerhalb. In den Zellen befinden sich zwei Drittel der gesamten Körperwasser (ca. 30 Liter).

Wasser im Körper und körperliche Aktivität
Während körperlicher Aktivität ziehen sich Muskeln zusammen, leisten also Muskelarbeit, was zur Ansammlung von Stoffwechselprodukten in den Muskelzellen führt. Das verursacht erhöhten Wasserzufluss in die Zellen. Später ändert sich die Durchlässigkeit der Zellmembran, Stoffwechselprodukte und später auch Wasser treten aus den Zellen aus, der Blutdruck steigt. Durch erhöhten Blutzufluss in die Muskeln während der Aktivität erhöht sich das Muskelvolumen. Bei intensiver anaerober Muskelarbeit steigt der Blutzufluss in die Muskeln am stärksten, da dabei viel Laktat (Milchsäure) entsteht, das sich in den Muskeln ansammelt.

Dehydrierung
Wenn die Flüssigkeitsaufnahme während körperlicher Aktivität zu gering ist, entsteht Hämokonzentration oder Blutverdickung. Das Phänomen ist ausgeprägter, wenn wir während der Aktivität viel Schweiß verlieren. Bei körperlicher Aktivität verlieren wir auch Wasser durch Atmen. Abhängig von Trainingsintensität, körperlicher Fitness, Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit sowie Körpergewicht verliert man durch Schwitzen – einige hundert Milliliter bis zu zwei Liter pro Stunde!


Wenn die Plasmamenge durch Dehydrierung wesentlich abnimmt, verringert sich der Blutzufluss in die arbeitenden Muskeln, folglich auch der Zufluss von Sauerstoff und Stoffen für die Muskelarbeit. Der Abtransport von Abfallstoffen aus dem arbeitenden Muskel sinkt, ebenso aus dem ganzen Körper, da sie nicht zu den Nieren gelangen. Dann sinkt die Muskelkapazität für Arbeit und es kommt zu vorzeitiger Muskelermüdung. Der Körper überhitzt sich übermäßig, da geringerer Blutfluss die Wärme aus dem arbeitenden Muskel nicht abführt. Folgen können schwerwiegend sein: Dehydrierung gefolgt von Ermüdung, Überhitzung, möglicherweise Hitzekollaps. Das geschieht natürlich nur bei unzureichender Flüssigkeitsaufnahme während der Aktivität.

Man muss wissen, dass Flüssigkeitsverluste durch Schwitzen nicht nur mit normalem Wasser ersetzt werden dürfen. Bei Marathonläufern sind Fälle von sogenannter Wasservergiftung häufig; Ersatz von Schweiß durch Trinken von purem Wasser führt zu Abnahme des Natriumgehalts in Körperflüssigkeiten, schlimmste Komplikation ist Koma.

Rehydrierung
Durst und Trinken hängen von der Nahrung und vor allem vom Natriumgehalt (Salz) ab. Deutlichstes Zeichen von Durst ist trockener Mund. Durst spüren wir oft nicht oder erst, wenn wir dehydriert sind.
Täglich sollten wir mindestens so viel Flüssigkeit aufnehmen wie wir ausscheiden – ca. 4 Prozent des Körpergewichts (für gesunde Erwachsene). Körperliche Aktivität erhöht stark den "Umsatz" von Flüssigkeit im Körper, beeinflusst werden auch durch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Höhenlage.

Unter Berücksichtigung von allem braucht ein 70 kg schwerer Mann für normale Nierenfunktion 1,5 bis 2,0 l Flüssigkeit pro Tag.
Menschen mit sitzender Tätigkeit brauchen 1 ml Wasser pro Kilokalorie ihres täglichen Kalorienbedarfs; eine Person, die 1800 kcal pro Tag für Gewichtserhalt aufnehmen soll, muss also 1,8 l Flüssigkeit pro Tag trinken.

Gleiches gilt bei sportlicher Aktivität: Sportler oder Freizeitsportler, der bei mehrmaliger intensiver Radtour 6000 kcal verbraucht, sollte 6 Liter Flüssigkeit aufnehmen. Marathonläufer verbraucht ca. 3000 kcal, muss also während des Laufs 3 Liter trinken.


Fachliche Empfehlungen (National Research Council) zu täglichem Elektrolytbedarf: Gesunder Erwachsener braucht 500 mg Natrium, 750 mg Chlorid und 2000 mg Kalium. Mit Nahrung nehmen wir viel mehr dieser Schlüssel-Elektrolyte auf, daher keine Notwendigkeit, sie der Nahrung hinzuzufügen oder mit Ersatzmitteln zu ersetzen. Das ist nötig bei sehr erhöhtem Bedarf oder Verlust (wirklich starkes Schwitzen, Durchfall ...).

Klassische Rehydratationslösung mit Kombination von Elektrolyten und Kohlenhydraten

Empfohlene Zusammensetzung
Kohlenhydrate: 30 bis 100 g/l
Natrium: max. 1100 mg/l
Osmolalität: < 500 mosmol/l
(empfohlen: Isoosmolarität)

Empfohlene Kohlenhydrate
Fruktose, Saccharose, Glukose, Maltose,
Maltodextrin, lösliches Stärke

Mögliche Zusätze (optional)
Chlorid: max. 1500 mg/l
Kalium: 225 mg/l
Magnesium: 100 mg/l

Goldene Regeln der Rehydrierung
1. Flüssigkeit und Elektrolyte sind wichtig zur Erhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts während körperlicher Aktivität.
2. Verlust von Körperflüssigkeiten durch Schwitzen und Atmen führt während der Aktivität zu geringerem Blutvolumen und geringerem Durchfluss durch arbeitende Muskeln. Unzureichende Flüssigkeitsersatz bei intensiver Aktivität kann schwere Folgen haben: Hitzschlag und Kollaps.
3. Dehydrierung (Flüssigkeitsverlust) über 1,5 Liter verringert Sauerstoffzufluss in Muskeln so sehr, dass Muskelermüdung und Darmkomplikationen eintreten.
4. Geeigneter als mit normalem Wasser ist Rehydrierung mit Rehydratationslösungen, die neben Wasser auch Elektrolyte und Kohlenhydrate enthalten
5. Wichtigster Elektrolyt in Rehydratationslösungen ist Natrium, das rehydrierend wirkt und auch Wasserverlust über Urin verringert. Hinzufügen anderer Elektrolyte ist nicht zwingend.
Rehydratationslösungen sollten isotonisch und nicht hypertonisch sein.

J. Tina Sentočnik, Dr. med., Fachärztin für Innere Medizin
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viharnik28. 06. 2009 12:56:47
Sehr schöner und lehrreicher Artikel. Ich selbst verwende wie schon erwähnt, Hot sport drink isotonisches Getränk, das ich in den Bergen in 0,5 l Flasche habe. Dazu noch 1,5 l Fruca, die ich vorher mit halber Flasche Wasser verdünne. Alles zusammen ergänze ich, wenn Flüssigkeit ausgeht, aus nahen Quellen. Würde aber vom Phänomen Franjo aus Mojstrana erzählen, der in seinen Jahren Rekorde bei täglichen Aufstiegen auf Triglav stellte. Der nahm nämlich nur halben Liter Wasser mit auf den Weg, als er aber nach der Tour in Krma zurückkam, goss er noch zwei Deziliter drüber? Wir sind verschieden.
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