Hi, Pferdchen, hi,
ich eile mir,
über Hügel, über Wiesen,
hurtig, hurtig aus Laibach,
hi, Pferdchen, hi.
(Anica Černe)
Und ich habe sie schnell angetrieben, die Pferdchen unter der Motorhaube. Näher an Jezersko, desto heller schien die Sonne. Parken bei Kirche, aussteigen in frischen klaren Tag und als ich losgehe, schlägt die Uhr am nahen Turm Viertel nach acht. Gehen angenehm, Weg auch, fast kein Schlamm wegen kürzlichem Regen. Vorbei an Žmitek, Rauch aus Schornstein. Beim Vorbeigehen am Haus angenehmer "Geruch" nach brennendem Holz in der Luft. Folgt steilerer Anstieg, etwas rutschig auf nassen Wurzeln, dann wieder leichter und bald auf Waldweg. Links entlang, nicht weit und wieder steiler rechts in Wald. Hoch über mir scheint Sonne, zu hoch um mich etwas zu wärmen. Aber egal, bald am Sattel Žingerc, wo Sonne mich badet und erster Schritt auf Schnee. Übrigens, Schnee eigentlich keiner. Ein Längsmeter auf Weg vom Sattel hoch ist alles was übrig. Auf halbem Weg zwischen Sattel und Grat komme ich ans Sonne, die mich angenehm wärmt bis Gipfel. Oben auch leichter Wind, eher zur Abwechslung, war zu schwach um zu frieren. Ausblicke ringsum herrlich, Kočni noch etwas schneegepudert, in Tälern zerfallende Nebel und über mir wunderbare Sonne. Dann musste ich wieder Weg unter Füße nehmen und langsam ins Talalltag zurück. Wirklich schöne und heute auch einsame Tour. Ganzen Tag außer mir niemanden getroffen.
Kein Weg ist eben,
kein Weg ist arm,
doch jeder fordernd
und dein einer allein - HAUPT.
(Tone Pavček)