welche Ausgangspunkte haben einen Bus in der Nähe
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| Kafetarca20. 09. 2023 15:31:11 |
Indi, gehst du direkt zu Fuß von der Station Žirovnica oder nimmst du einen Bus zu einem höheren Ausgangspunkt? Plus, wann fährt dieser verfluchte Zug von Jesenice nach Podrožca? Einmal hatte ich eine Karte für diese Relation gekauft, als sie mir in Jesenice verkündeten, dass dieser Zug nicht nach Podrožca fährt und kein Zug aus SLO je dorthin fährt. 
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| Indi20. 09. 2023 16:59:28 |
Ich starte die Wanderung zum Stol direkt in Žirovnica und gehe zwischen Häusern und unter jenem Wasserversorgungsobjekt nach Završnica und weiter zu Fuß. Fahrpläne der Züge zwischen Jesenice und Podrožca findet man hier: https://www.oebb.at/ Fahrkarte kann man online kaufen (4 Euro) und wahrscheinlich im Zug. An (österreichischen Werktagen) um 6:37 fährt es von Jesenice ab und hält in Podrožca um 6:47. Wenn Jesenice nicht zu weit ist, könnt ihr live checken (nicht am Wochenende), der Zug wartet auf dem Nebengleis, dort mehr nach Westen, d.h. Karawankentunnel/Österreich (nicht beim Untertunnel). Wie ich schrieb, man muss ein bisschen Detektiv sein, um alle vorhandenen Optionen zu entdecken. 
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| georgia20. 09. 2023 19:49:55 |
Auch ich habe öffentliche Verkehrsmittel für Berge mehrmals genutzt, besonders für Mehrtagestouren. Bohinj hat exzellente Verbindung nach Lj (Bus stündlich), im Sommer gibt es auch kostenlose Busse, die dich noch höher oder näher bringen. Mehrmals genutzt, sonst vor Jahren gewandert von Ribčev laz nach Stara Fužina und weiter Mehrtagestour. Auch Kranjska gora und umliegende Siedlungen haben gute Anbindung. Vršič auch per Bus im Sommer erreichbar. Tržič ist ausgezeichneter Ausgangspunkt für viele Berge, auch Mehrtagestouren, mehrmals mit Bus besucht, Fahrpläne ok; Jezersko hat auch Verbindung, leider sehr selten, und Kamniška Bistrica ... Mehrmals nach Škofja Loka gefahren und zu Lubnik vom Stadtzentrum gesprungen, nette Rundvariante machbar. Polhograjci auch mit LPP erreichbar. Viele "Hausberge" schön zugänglich aus Städten in den Tälern, einfach öffentlichen Verkehr zu der Stadt finden. Mit Zug noch viel erreichbar, plane Kum, Aufstieg von einer Station, Abstieg zur anderen. Črna prst auch nette Variante ... Hunde willkommen im Zug.  Man muss halt aus dem Tal starten, wie in alten Zeiten. 
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| Kafetarca20. 09. 2023 21:13:51 |
Ich bin von LJ Richtung Bohinj nur einmal gefahren - bis Bohinjska Bistrica fast zwei Stunden, da bin ich ausgestiegen, weil ich mit den Nerven am Ende war. Dann mit Gratis-Transport zum Bohinjsee, leider fuhr der Bus nach Savica nur ein paar Stunden, also musste ich nach Savica laufen. Dann hab ich mir's anders überlegt mit Komarča, weil ich den Zug um sechs aus Bohinjska Bistrica erwischen musste, glücklicherweise hab ich gerade noch einen Gratisbus vom See erwischt... Unter dem Strich viel Getue, ob ich den Anschluss schaffe, und die erste Fahrt sinnlos lang und anstrengend. Einmal nach Lubnik, und der Zug zurück hatte zwei Stunden Verspätung.  Muss zugeben, das ist nicht mein liebster Weg zu Ausgangspunkten.
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| dprapr21. 09. 2023 06:40:52 |
"Ich muss zugeben, das ist nicht mein liebster Zugangsweg zu Ausgangspunkten." Ich beschreibe, wie es früher aussah. Heute ist es nur noch schlechter, weniger Verbindungen, besonders am Wochenende! In meine Gegend fahren am Wochenende gar keine Busse, bzw. nur 1x oder 2x samstags. Freitag vom Job nach Hause per Bus und mit Rucksack zurück nach Maribor. Von dort Zug nach Celje. Dort über eine Stunde auf den letzten Bus nach Logarska warten. Um 21 Uhr in Plesnik. Von dort noch schöne Wanderung nach Okrešelj, wenn nicht vorher getrampt. Sonntag um 16 Uhr umgekehrt wiederholt. In dieser Ecke konntest du also mit etwas Aufwand, vor allem Nerven litten, Tour oder Kletterei machen. Wenn Richtung Julijci, musstest morgens mit Bussen und Zügen los. Um Mittag in Mojstrana. Dann schön zu Fuß nach Vrata. Als Wanderer wartete schöne Route in Nachmittagshitze bis Stanič oder Kredarica. Letzter Tag musstest wieder mittags enden, um heimzukommen. Wochenendtour nach Julijci praktisch unmöglich. Für spezifische Tour oder Kletterei musstest mehrtägig los. Mit Autos alles vereinfacht. In guten 2 Stunden am Ausgang und ähnlich zurück heim. Wer mir anders sagt, sammelt wohl nur Pilze.  Und indem wir auf Privatverkehr verzichten, retten Bergsteiger die Welt vor Katastrophe? Wir retten sie nicht, wir wandern nur weniger in Berge. Oder nur die mit teuren E-Autos. Das ist der Zweck. Wir machen Gedränge und nerven sie.
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| tomo_kugy21. 09. 2023 08:01:13 |
Na, auch mein Blick auf den sogenannten grünen Übergang. Vor 32 Jahren machte ich meinen ersten Aufstieg auf Triglav. Da wir einen ziemlich umfangreichen Marsch mit unterschiedlichem Start und Ziel geplant hatten, brauchte es viel Logistik. Marschplan: Vrata - Stanič (Übernachtung) - Kredarica - Planika - Dolič - Prehodavci - Sedmera jezera (Übernachtung) - Komarča - Bohinj. Nicht lachen, wir haben alle möglichen Stempel entlang des Weges gesammelt . Um das überhaupt hinzubekommen, fuhren wir zuerst mit dem Auto nach Bohinj, Auto beim Camping gelassen (gute alte Zeiten kostenloses Parken ). Dann Bus nach Boh. Bistrica, dann Zug nach Jesenice, dann Bus nach Mojstrana, dann zu Fuß nach Vrata und noch bis Stanič. Das alles erster Tag. Hui, wir waren verrückt . Heute würde ich das sicher nicht wiederholen. Und eine neuere Erfahrung. Dieses Jahr gezeltet mit Tochter in Boh. Bistrica, von wo kostenlose Busse in alle Richtungen fahren, populärste natürlich zur See. Nun, wir nahmen diesen Bus, der war bei Ankunft an Danica schon voll (dritte Haltestelle), also nahmen sie uns nicht mit. Nächster in über einer Stunde, und wieder keine Garantie für Platz. Und was macht man da?
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| darinka421. 09. 2023 08:36:16 |
Ja, damals gab's keine Personenkraftwagen. Die waren seltener. Mir ist's interessant, genau vor 50 Jahren, damals hatte ich 15 Jahre, sind wir zum Triglav gegangen. Aus unserem Dorf. Ein junger Kaplan hat uns gefahren, der war bei uns ein paar Jahre. Ich glaub er hatte um die 28 Jahre. Jung und hübsch. Schon damals hatten wir Bus. Ich erinnere mich, er hat uns am Knick nach Zadnjica abgesetzt. Na dann sind wir weiter zu Fuß. Alle erstmalig in die Berge. Wer ist damals überhaupt gegangen? Aus unseren abgelegenen Orten. Wir haben eine dreitägige Tour gemacht. Erster Tag zur Planika. Zweites Morgen auf den Gipfel. Dann zum Sedmera zum Übernachten. Wir hatten kein gutes Wetter. Am Ledvica-See hatten wir Messe. Dieser unser Kaplan war sehr gläubig. Er hat Messeausrüstung mitgenommen. Und Tour-Ende in Bohinj, wo wir noch Zeit hatten Boote zu mieten und über den See zu fahren. Damals war das möglich. Dann Bus nach Bohinjska Bistrica und Zug heim. Das war meine erste Bergtour überhaupt.
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| dprapr21. 09. 2023 09:14:26 |
Ja, Darinka, so war's früher. Viele von uns Älteren hätten in der Jugend gar keine Berge gesehen ohne Kapläne. Und sie mussten nicht schön sein.  Eltern hatten genug mit Überleben zu tun, an Berge gedacht haben sie nicht. Als Teenager sind wir allein rumgelaufen. Für mehrere Tage. Ich erinnere mich, wir haben auch 7-Tages-Touren gemacht und altes Brot aus dem Brotbackofen gekaut. Von Kranjska Gora, Jalovec, Razor, Skrlatica, Triglav, Tal der Triglavseen in einer Tour. Geld nur für Transport, Übernachtung und Tee. Wenn du mit Rucksack durchs Heimatdorf gegangen bist, haben sie dich komisch angeschaut. Im Bus nach Paklenica hat uns eine ältere Frau ordentlich geschimpft als sie wusste wohin wir wollten. Sie sagte, wäre sie unsere Mama, wären wir schön zu Hause geblieben und nicht klettern gegangen.  Manchmal besser zu Hause bleiben als sich mit Zug, Schiff, Bus, Trampen nach Paklenica abzuquälen. Aja, für runter da noch keine Vorschläge mit ÖPNV? Auch nach Frankreich erstmalig mit ÖPNV. Bin auf den höchsten gestiegen und noch eine Route in A. Vertu. Das war alles. Rest war Fahren hin und her und Schwarzcampen hinter Britof.
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| Indi21. 09. 2023 11:41:04 |
Interessante Geschichten. Ich bin auch erstmals zum Triglav mit Pater Miho Žužek gegangen, mit 15, mit ca. 50 Jugendlichen, in einem Tag. ;-) Aber ich wollte zeigen, dass es auch heute noch geht. ;-) Nützlich wenn du im Zentrum von Ljubljana wohnst, schnell läufst, etwas forschungsorientiert bist, an ÖPNV gewöhnt … Nach Zermatt, Matterhorn-Weg meiner Meinung kommen alle mit ÖPNV (oder Taxi), sonst geht's nicht. ;-) Ich bin mit Zug auch in Berge über Mallnitz, Bad Gastein, Sankt Anton, Spittal an der Drau, auch Chamonix. Zum Gipfel Dinara von Knin mit Zug aber an einem heißen Sommer hab ich's nicht geschafft, mussten Expedition mit Auto im Frühling wiederholen. ;-(
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| turbo21. 09. 2023 12:32:52 |
Bei mir ist am meisten im Gedächtnis die Tour mit AO (als Kursant) zum Viševnik, fast 40 Jahre her. Erster Bus aus Ljubljana nach Bled, da Bus nach Pokljuka (damals Linie) und zu Fuß zum Viševnik. Da Übungen mit Eispickel, Fallen und Stoppen, und mehr, Abstieg über Uskovnica nach Stara Fužina und da letzter Bus nach Ljubljana. Wahrscheinlich noch nie so schnell von Uskovnica runter in Bergen gelaufen 
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| franca21. 09. 2023 18:01:22 |
Frische Erfahrung: mit dem Auto zum Vršič, Tour zum Jalovec und Schlafen unter Špička. Morgens nach Trenta, zu den Zapotoški-Wasserfällen und zum Bus. Im September nur der Nachmittagsbus um 16 Uhr ab Trenta. Zufällige Bekannte haben mich nach Trenta gefahren. Es kam ein 18-Sitzer-Bus, in dem gerade Platz für uns Wartenden dort war. An der Haltestelle für Izvir Soče, wo ich ihn zu Fuß erwartet hätte, hielt er gar nicht. Vier Wanderer, die dort warteten, haben den Bus wahrscheinlich gar nicht bemerkt - etwas größer als ein Transporter.
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| Daaam22. 09. 2023 06:54:31 |
An der Haltestelle für Izvir Soče haben auch wir zwei mit Partnerin im August vor ein paar Jahren über eine Stunde durchnässt wie begossen auf den stark beworbenen Bus gewartet.. am Ende getrampt. Prost dir... ÖPNV und andere Floskeln. Fahrplan 10x gecheckt und es sah nicht so aus, als hätten wir uns geirrt.
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| ločanka22. 09. 2023 07:54:20 |
Ja, Bovec ist wirklich kein Beispiel für Einsatz und Ordnung, selbst wenn man Busverkehr, Seilbahn nach Kanin, Hütte dort und noch mehr anschaut...
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| tomo_kugy22. 09. 2023 08:24:27 |
Vor etwa vier Jahren um 9:30 Uhr zurück von Mojstrovka mit Auto nach Kr. Gora. Irgendwo bei Koča na Gozdu habe ich zwei fremde Wanderinnen mitgenommen, die schon eine halbe Stunde auf den Bus warteten. Ich weiß nicht, wo der Bus auf der Strecke Trenta-Kr. Gora überall hält, aber nach dem Fahrplan, den sie hatten, musste der Bus längst kommen, und in der Zeit, die sie warteten, ist keiner vorbeigekommen. Sie waren schon etwas panisch, weil sie den Bus in Kr. Gora für den Zug nach Jesenice brauchten, von wo sie den nächsten Zug nach Beljak schaffen wollten. Jedenfalls habe ich sie zum Busbahnhof in Kr. Gora gebracht, wo sie im letzten Moment den Bus nach Jesenice erwischt haben. Ich sage nicht, dass es die Regel ist, aber aus den obigen Berichten passieren solche Dinge absolut zu oft.
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| rokeg5. 10. 2023 20:07:16 |
Was würde man machen, wenn jemand den Bus verpasst? Mir ist das schon paar Mal passiert, immer jemanden angerufen, der mich mit Auto abgeholt hat. Aber Angst vor dem Moment, wenn das nicht mehr geht. Sagen wir unter der Woche Zug nach Zidani Most, über Lisco nach Sevnica, Zug 30 Min. Verspätung, letzter Bus heim verpasst, musste nach Postojna und Familie anrufen zum Abholen. Einmal nach Ilirska Bistrica und über Brkine zu ŽP Gornje Ležeče. Komme 5 Min. vor Zug an, warte halbe Stunde, nichts. Warte... Erinner mich, ein Zug war vor Ankunft am ŽP gefahren... Rufe Familie zum Abholen, zu Fuß nach Vreme. Zug nirgends zu sehen, Dämmerung kam, eh kein Bus mehr von Postojna, wenn angekommen. Einmal nachmittags von Vrhnika über Ulovka nach Logatec. Sollte Bus nehmen, warte und er kommt nicht, zu Fuß heim entlang der Strecke, wo der Bus fährt, der nicht kam...  Nur Bus nach Babno Polje oder Idrija noch kein Problem, aber am Wochenende fährt keiner. Solche sind meine Erfahrungen. Am Wochenende noch schlechter beim ÖPNV.
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| miri5. 10. 2023 22:10:48 |
Kein Problem, wenn der Bus wegfährt. Pensionisten haben die Karte sicher bei sich.
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| turbo6. 10. 2023 10:40:34 |
Hm, verstehe ich nicht. Also fahren Pensionisten mit der Karte bzw. auf der Karte oder vielleicht in der Karte, wenn der Bus vor der Nase wegfährt 
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| miri6. 10. 2023 11:54:36 |
Das ist ein alter Witz, bei dem dem Mann der Zug davongefahren ist.
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| Indi6. 10. 2023 12:16:50 |
Vielleicht in ein paar Jahren ... bieten Versicherungen Assistenz für verpassten öffentlichen Nahverkehr an, so wie sie es für Fälle tun, wenn das Auto nicht mehr weiterfahren will. 
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| turbo6. 10. 2023 12:50:12 |
miri, danke für die Erklärung, zum ersten Mal gehört 
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