Heute, wie oben geschrieben, waren wir auf dem Jalovec. Um 4:00 Uhr morgens weckt uns -10°C am Parkplatz, daher gehen wir etwas schneller, vorbei am Haus in Tamar sind wir weniger als 40 Minuten später. Höher unter dem Ozeznik war schon das Spiegelbild einer Stirnlampe zu sehen, die langsam zum Einstieg vorrückte. Als wir aus dem Wald treten, überrascht uns Schnee, den wir persönlich nicht wollten: Kombination aus Eisplatten, gewirbeltem Schnee, Krustenschnee,... usw., meist Schnee, der bis zu den Knien einsank. Das begegnen wir bis zum Gipfel.
Bis zum Einstieg in den Ozeznik folgen wir den Spuren des Vorgängers, dem wir sehr dankbar sind, ab dem Einstieg ziehen wir selbst die Spur. Hier gesellt sich zum Frost starker Wind hinzu, der die Temperatur weiter senkt. Dem Wind können wir auch für die zugewehte Spur danken. Beim Ausstieg aus dem Ozeznik scheint uns die Sonne erstmals und die Stimmung verbessert sich noch, als sich vor uns wirklich schöne und klare Ausblicke öffnen. Der winterliche Anstieg durch den Kamin ist noch nicht geeignet, kein Schnee auch nur zum Probieren, daher erneuern wir die Spur im Bereich des Sommerwegs. Hier sei ein etwas schwierigerer Abschnitt erwähnt (bei den Stahlseilen, die derzeit herausragen), der mit einer dünnen Eisschicht vereist war. Der Anstieg entlang des Grats ist wirklich einer der schönsten, die Spur selbst ist gut gezogen mit nur einem etwas schwierigeren Querung.
Oben wurden wir mit Ausblicken weit herum belohnt. Überraschenderweise wehte oben weniger als unten und wir konnten uns ein längeres Genießen gönnen. Kurz gesagt, um Jures Aussage zu verwenden: Superlative in allen Belangen. Jalovec ist wirklich einer und einzig! Zeitlich: 6 Stunden zum Gipfel vor der Planinska Velikanka (mit allen Pausen und Genüssen), Abstieg 3,5 Stunden.