Obwohl ich schon lange keine unserer Ausflüge mehr poste, nur gelegentlich, finde ich diesmal, es ist schön, andere über eine weitere Schönheit unseres kleinen Landes zu informieren.
Oft fuhren wir am Verkehrsschild Šturmov potok vorbei. Interessant, sagte ich mir oft.
Gestern kam die Idee, lass uns zum Hl. Geist auf dem Ostri Vrh gehen. Ja. Wo starten wir, in Selnica? Gespräch heute Morgen. Nein, langer Weg. Es war 10:00 Uhr, als wir von zu Hause aufbrachen.
Beim Šturm lassen wir das Auto stehen. Ich schaue mir die Beschreibung auf hribi.net an, teilweise anspruchsvoll, nass…
Ja, na gut, gehen wir.
Start vom Auto um 11:00. Ja, frühe Stunde, goldene Stunde.



Eine Weile Asphalt, dann Schotter, bequemes Gehen, aber einmal führt der markierte Weg zu etwas anspruchsvollerem Gehen.
Der Weg geht in eine Schlucht über, die stellenweise ziemlich steil ansteigt. Nach dem Regen, der in letzter Zeit reichlich fiel, wird dieser Weg ganz anspruchsvoll. Bis zum Morgen hat es in der Gegend geregnet. Man musste bei jedem Schritt aufpassen, da Wasser nicht nur im Bach, der laut rauschte, sondern auch auf dem Weg selbst floss. Trotz allem vergisst man die Anstrengung, denn der Schritt muss sicher sein, oft rutschte der Schuh auf dem nassen, moosbedeckten Felsen.
Beim Gedanken, dass ich diesen Weg zurücklaufen muss, graute mir schon. Wenn nötig, dann nötig. Vorsichtig. Bei dem Gedanken, dass bei Verletzung kein Signal, dunkel, kein Notruf, wäre es nichts für uns geworden.
Trotz allem war es herrlich, den ganzen Weg bis zum Ausstieg aus der Schlucht begleitet vom Tosen des Wassers, wunderschöne Wasserfälle, Tümpel, grüner Baumvorhang… Ich musste all das aufsaugen, was die Natur bietet.
Oben Erkundung zweier Kirchen, etwas trinken im Gasthaus, wo viele österreichische Gäste waren. Preise - günstig.
Wir wussten, da wir zu Hause die Kozjak-Karte gut angeschaut hatten, dass es auch einen Wildwechsel gibt. Den haben wir für den Abstieg gewählt, um der Schlucht zu entgehen. Eine Einheimische riet uns, den Wildwechsel etwas zu kürzen, indem wir an den Steinmauern geradeaus statt rechts abbiegen. Haben wir gemacht. Ja, sie wusste offenbar nicht, dass hier Förster am Werk waren, denn einen Teil des Wegs hatten wir in umgestürzten Bäumen, wo wir drüber, drunter oder drumherum krochen.
Zusammengefasst hat es sich gelohnt. Niemand getroffen auf dem ganzen Weg. Am Ende zufrieden, voller schöner Bilder im Kopf und auf dem Handy.
Wahrscheinlich muss so eine Erfahrung nach starkem Regen sein, damit der Bach voll wird.
Die Fotos mögen es erzählen.