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vagabund / Neueste Beiträge

vagabund - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
vagabund6. 08. 2013 23:28:45
Morgens vor der Filmoorhütte habe ich meinen 17kg schweren Rucksack zur Hälfte geleert und bin dann in einer Stunde auf den Grossen Kinigat gekommen. Dort waren schon einige Bergsteiger da und es kamen noch mehr sodass ich mich nicht lange auf dem Gipfel aufgehalten habe und bald wieder zur Hütte abgestiegen bin.
Ursprünglich wollte ich zur Porzehütte aber wegen der Vorhersage von Wetterverschlechterung am nächsten Tag habe ich mich zur Talseite gewandt und schnell einen neuen Plan gemacht. Ich bin ca. 250m abgestiegen dann links zum Auserssatel 2280m abgebogen dort nach Norden gedreht und am Gratrand zum Gipfel Hocheck 2477m gegangen. Das neue Gipfelbuch liegt unter zwei größeren Steinen. Vom Gipfel bin ich am Grat zum Sattel abgestiegen und dann links in die Mulde zu einer Alm wo mir ein Typ zugerufen hat, dass ich "falsch" abgebogen sei und dort kein Übergang ins Tal sei. Ich habe auf mein Garmin geschaut und gesehen dass der Weg ca. 300m weiter rechts geht was über den Hügel hieß. So musste ich doch noch ca. 150m steigen obwohl ich anfangs dachte dem Anstieg über Ofenspitze 2334 entgehen zu können. Am Sattel habe ich den Weg gefunden und bin schnell zur Straße am Kartitscher Sattel 1530m abgestiegen. Dort habe ich über eine Stunde getrampt bis mir eine nette Italienerin mit einem chaotischen Punto und schon vollem Auto angehalten hat. Sie hat mich bis ans Ende des Dorfes Kartitsch gebracht von wo es nur noch 3km zu meinem Auto in Hollbruck waren und diese letzten drei km bin ich nach drei tollen Tagen in den Karnischen Alpen mit einem Lächeln gelaufen. In Hollbruck habe ich mir noch die offene Kirche angeschaut und die Nachnamen auf dem kleinen Friedhof gelesen, hauptsächlich wiederholen sich nur drei. Die dritte Nacht habe ich im Auto etwas abseits der Hauptstraße verbracht.
vagabund6. 08. 2013 00:51:32
Nach einer Nacht in der Hirtenhütte unter der Hollbrucker Spitze bin ich morgens zum Denkmal für die Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg am Hochgrantenjoch 2429m hinaufgestiegen. Von dort habe ich den Grat der Karnischen Alpen von West nach Ost auf Weg 403 und 03 fortgesetzt. Dieser Weg quert die gesamten Karnischen Alpen von Sillian in Tirol bis Thorl-Maglern nahe Tarvisio und ist ca. 150km lang. Der Grat grenzt viel Zeit zwischen Österreich und Italien und auf den meisten Teilen des Weges gibt es Reste aus dem Ersten Weltkrieg. Ich bin weiter über den Gipfel Demut 2592m und Schontalhohe 2635m bis Eisenreich 2665m gestiegen wo ich eine längere Pause gemacht habe um zu tun was ich mir vorgenommen hatte. Ich habe mit dem Abstieg Richtung Obstanser See fortgesetzt wo auch eine Hütte ist aber vor dem See rechts abgebogen und über den Gipfel Cima Frugnoni 2561m bis zum Sattel Obstanser Sattel 2462m weitergegangen. Von dort führte der Weg am Grat zur Pfannspitze 2678m wo ich eine halbe Stunde pausiert habe und getan habe was ich geplant hatte. Auf dem Gipfel habe ich nach anderthalb Tagen die ersten Bergsteiger getroffen die dann fleißig auf den Gipfel kamen. Es folgte ein steiler Abstieg und ein erneuter Aufstieg über einige Gipfel unter Kleine Kinigat 2674, das mein nächstes Ziel war. Dazu führt kein Weg und ich bin über ziemlich bröckligenes Gelände auf seinen westlichen Gipfel gestiegen, der ca. 200m vom Hauptgipfel entfernt ist. Weiter ging es nicht daher bin ich katzenhaft abgestiegen und ca. 200m östlicher auf steilem Schutt versucht, nach dem ich zu einer Rinne gekommen bin durch die man irgendwie nahe zum Gipfel kommen könnte. Ich habe eingeschätzt das ich sowieso etwas spät dran bin und daher auch Grosse Kinigat 2689m ausgelassen da darüber schon dichte Bewölkung war. Also habe ich auf dem kleinen Kinigat nicht getan was ich mir vorgenommen hatte. Ich bin nur noch zur Filmoor Hütte abgestiegen und habe für Übernachtung in der schon vollen Hütte vereinbart. In den letzten fünf Jahren ist einer der Betreuer dort auch der junge Luka aus Lienz, der fließend Slowenisch spricht da seine Mama aus Ljubljana ist.
Kommentare:
vagabund10. 01. 2019 00:49:31
Auf dem Kotel war ich 2013 und weiß, dass er sehr steil ist. Wenn jemand noch steileren und abgelegeneren Gipfel will, ist das Znojilski vrh 1148m, wo ich im Winter 2012 war und beim Rückweg nicht dieselbe schneebedeckte Steilheit nach Znojile wagte, sondern weit östlich am Grat entlang ging. Sonst gibt es in der Baška-Grapa noch versteckte Schätze wie den Sopota-Wasserfall oder die Dicova-voda-Quelle ....und mehr, aber wir fahren meist schnell vorbei ins Posočje.
vagabund3. 10. 2013 13:38:48
@dm72 schön dass du so schöne Bildchen gepostet hast, so seh ich wo ich am Samstag 28.09 gewandert binvelik nasmeh . War bewölkt und neblig bis 2600m und erst auf dem Gipfel sonnig deswegen war ich oben allein .
vagabund30. 11. 2012 17:39:28
vagabund23. 11. 2012 11:07:11
Ja es ist Kališnikovo poldne oder Kalisnikturm 1575m. ben dann bist du auch an dem Schild vorbeigegangen. An sich ist der Zugang von Westen leichter wo ich abgestiegen bin und man findet auch hier und da einen bescheidenen Pfad. Fahrt fort.
vagabund23. 11. 2012 10:34:58
Glückwunsch šodrovc, in den Anführungszeichen ist die Antwort.
vagabund22. 11. 2012 23:18:11
Nicht Jerebičje, helfe etwas mit einem weiteren Gipfelbild.
vagabund22. 11. 2012 21:48:56
Da vagabund zurücktritt, hänge ich ein frisches Bild von Samstag an. Auf welchen Gipfel bin ich von dieser Seite gestiegen?
vagabund4. 10. 2012 15:02:09
Damit ihr schwerer entscheidet, noch eine Info zu einer alpinistischen Schule, die gerade in der Nähe von Ljubljana startet. Da auf Rašica genug Instruktoren und einige GV sind, ist das schon eine Garantie, dass das Programm qualitativ hochwertig ist.



http://ao.rasica.org/novice.php


http://ao.rasica.org/prikaz.php?stran=as_program
vagabund1. 08. 2012 02:16:06
Am Samstag bin ich zum Parkplatz unter Beli potok im Jezerska-Tal gefahren und entlang des markierten Wegs 654 zur Škrbina unter den Škraplje gestiegen. Der Weg führt angenehm durch den Wald auf Mulattier und gegen Ende direkter zum Sattel. Direkt unter dem Sattel bin ich links vom markierten Weg zum neuen Bivak Daniele Bertolutti abgebogen, benannt nach dem jungen Höhlenforscher, der 2006 tödlich verunglückte. Schon auf dem Weg zum Bivak gibt es viele Reste aus dem 1. Weltkrieg, um das Bivak noch mehr. Zum Bivak ist der Weg unkompliziert. Mein Ziel war Großer Schneegipfel 1972m. Schon im Buch im Bivak habe ich bemerkt, dass der Gipfel von italienischen Alpinisten nur dreimal bis viermal 2009 und 2010 besucht wurde, später nicht mehr. Vom Bivak bin ich auf einem Pfad zwischen Kavernen ostwärts gegangen und das steile Hang des Gr. Schneegipfels war nicht weit. Der Pfad endete bald und Steinmänner führten weiter. Das Gelände wurde bald sehr anspruchsvoll mit vielen Schuttfeldern, Dolinen, kurzen Wänden und Gestrüpp. Bald habe ich gemerkt, dass ich mich strikt an die Richtung der Steinmänner (ein oder zwei Steine auf Fels) halten muss, sonst ist das Gelände unpassierbar. Jedes Mal wenn ich die richtige Richtung etwas verloren habe, musste ich zum letzten Steinmann zurück und neue Übergänge suchen. Hier gilt wirklich, dass man schneller ist, wenn man langsam geht und ständig das Gelände beobachtet und vor allem wohin man tritt! Auf offenem Gelände ging es noch, während für den richtigen Durchgang durch das Gestrüpp ich mehrmals probiert habe. Als ich nach langer Zeit aus dem Schuttlabyrinth raus war, fand ich am Wandfuß einen steilen grasigen Kegel und stieg darauf hoch. Höher wurde der Kegel zu einer engen Rinne mit genug Pflanzen, um mich hochzuziehen. Am Ende der Rinne bog ich links zum ersten Vorscheitel ab, mit kleinem Umweg rechts kam ich auf den Gipfel des Großen Schneegipfels. Die Ausblicke sind wirklich schön, dass ich über eine Stunde oben blieb und später auf demselben "Weg" zurück ins Fels- und Buschlabyrinth. Die Rückkehr ging nicht ganz glatt aber über Probleme habe ich genug geschriebenvelik nasmehvelik nasmeh
Auch ich kann die Tour nicht gerade empfehlen besonders nicht Alleingängern wie ich diesmal war. Ausflug zum Bivak und Herumstochern um Militärfestungen und Betrachten der Stellungen wird eine ganz angenehme kleine Tour in diesen abgelegenen Winkel sein. Viel Erfolg!!
vagabund13. 06. 2012 12:34:50
Ja, Črni vrh ist es nasmeh
@macesen1 stelle das nächste Rätsel auf
vagabund13. 06. 2012 11:55:08
Ja, sie sind sehr nahe, man sieht Bavški Grintavec links, in der Mitte Spitze des Zapotoški Vrh und rechts Srebrnjak aber nicht Javoršček. lp
vagabund13. 06. 2012 07:52:30
Nein nein nicht von dort,cca 100km weiter westlich in den Julischen Alpen im Posočje. Der Gipfel ist sehr einsam und erlebt kaum Besuche. Lp
vagabund12. 06. 2012 22:58:50
vagabund12. 06. 2012 22:42:13
Ein ganz frisches Bild von letzter Woche. Von welchem einsamen Hügel habe ich das aufgenommen?
vagabund12. 06. 2012 22:20:09
         
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