| cveto21. 07. 2008 21:14:48 |
Am Samstag, 19.7 ist es uns gelungen, den Mont Blanc zu besteigen. Die Expedition zählte vier Mitglieder. Gregor Vrhovnik, Roman Svetlin, Miha Jerič und ich selbst. Starteten vom Kreuz so gegen 23.00 Uhr, in Domžale noch zwei aufgeladen, also Mitternacht als wir alle unterwegs waren. Nach ein paar Pausen und 2 Stunden Wartezeit vor dem Mont-Blanc-Tunnel wegen eines LKW-Pannens drin. Als wir endlich in Les Houches ankamen, Zeit Gepäck für den Berg zu packen. Da keine Reservierungen, auch Biwak-Ausrüstung mitgenommen, Rucksäcke waren schwer. Es war schon 12.00 Uhr, als wir in Les Houches in die Gondel stiegen. Plan war Schlafen im Les Goûter auf 3800m. Und da wir 35 Std. nicht geschlafen hatten. Meiner Meinung besser mieten und richtig ausruhen, als noch 2,5 Std. zum Les Goûter laufen und raten ob Platz da ist? Also geschlafen in Hütte Tête Rousse, morgens Start um ca. 01:15. Begleitet von wundervoller klarer Nacht, fast voller Mond leuchtete den Weg. Im Bereich mit immer fallenden Steinen war es über Nacht so vereist, dass ich es nicht wagte zu queren, drehte um. Für diesen Teil alle Steigeisen angezogen. Dann ganze Wand zum Goûter geklettert/gewandert ohne. In der Hütte etwas aufgefrischt mit Nüssen, Tee, Schokolade, vorbereitet, Steigeisen, Geschirre, eingeseilt. Helme schon vorher auf. Ich führte das Seil, dahinter Grega, Miha, Roman ganz hinten. Roman kümmerte sich um Hydration, alle 20 Min. Zeit zum Trinken. Pausen gab Grega, immer öfter, runter auf 1,5 Min. Laufen. Letzte Steigung vor Biwak auf 4200m entschied er nicht weiterzugehen. Ausgeklinkt und langsam zum Goûter wo er wartet. Wir drei weiter zum Gipfel. Neben Trinkpausen noch drei. Höhe und Müdigkeit nahmen Roman etwas mit, aber nichts Ernstes. Vor dem Grat besser angezogen, war in Softshell, über Grat wehte es. Windjacke und Daunenhandschuhe dazu. Noch paar Minuten gegen Wind ankämpfen, Steigung lässt nach, endlich........ GIPFEL!!!!!!!!!!!!! Etliche Euphorie, Umarmungen, Gratulationen, Fotos, dann runter. Von Tête Rousse zum Gipfel 8,5 Std. Abstieg folgte. Nur noch zwei hinter uns zum Gipfel. Zum Biwak solide. Dort ausgeschnallt, Seil verstaut. Dann dichter Nebel. Wind hatte Spuren gut zugedeckt. Nur geradeaus schauend sah man Schnee etwas anders. Nach unter Stunde weg, dann langer Abstieg und Ebene zum Goûter wo Grega wartete. Längere Pause dort. Roman döste etwas am Tisch. Tee getrunken, Rosinen gegessen. Rucksäcke gepackt und ab. Zwischen Türen treffe ich Marjan Zupančič!! Very Happy Irgendwann im Februar geredet. Sagte er geht heuer nochmal auf Mont Blanc. Ich sagte vielleicht ich auch. Also gestern sollte er oben sein. Er berichtet selbst. Dann langer Abstieg zur Zahnradbahn. Um 18:30 am Auto. Ziemlich erledigt, riesiger langer Tag. 17 Std. Gehen, viel Höhenmeter, erst im Tal gemerkt außer Nüsse, paar kleine Schokos, bisschen Käse und Rosinen nichts anderes gegessen. Höhe und Anstrengung wirken, nichts schmeckt. Nach halber Stunde Fahrt guten Platz gefunden, Abendessen gekocht, in Schlafsäcke und verdienten Schlaf. Morgens touristisch heim... natürlich noch 'ne Menge spannender Erlebnisse, aber andere Geschichte.... LP Jure
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