| palček plezalček17. 05. 2026 18:25:09 |
Zum gut besuchten Gipfel geht man auch forschend und einsam. Pantharej, ich danke für die Beschreibung des Pfads, der heute unter den begangenen war. Wenn ich ihn nicht überall rechtgläubig begangen habe, sondern in meinem Stil hier und da zu sehr der Nase gefolgt bin, bitte ich um Korrekturen. Wenn noch jemanden die Erforschung lockt, die Pantharej beschrieben hat, soll er hier schauen: https://www.hribi.net/trenutne_razmere/slo/storzic_/3/725 Am Ende von Bašelj gehe ich am Fußball- und Basketballplatz sowie am Pumptrack vorbei auf dem Gamsweg entlang der Belica und auf diesem bis zur Forststraße, an die ich unterhalb Gradišče anschließe. Auf ihr bis zum gut sichtbaren Pfad, der zum Gipfel führt. Da ich auf dieser altslawischen Burgstätte aus dem 5. und 6. Jahrhundert schon gestanden habe, besuche ich sie diesmal nicht. Lieber schlüpfe ich auf den Pfad links und folge ihm bis zur ersten Abzweigung rechts. Etwas gefällt mir nicht, deshalb kümmere ich mich nicht darum und so noch 2 oder 3 Mal, als ich endlich rechts abbiege, erreiche ich die Lichtung, jenseits derer mich ein Männchen erwartet. Sich windend steige ich weiter und halte mehrmals auf den Vorsprüngen, von denen die Aussichten ausgezeichnet sind. Als rechts vor mir eine grasige Rinne erscheint, sage ich halblaut: "Aha, hier wird der Weg enden," und schon beiße ich durch das Gras hinauf. Ich mag die offene Welt, aber nach einer Weile lockt mich ein gut sichtbarer Weg nach rechts so sehr, dass ich über 2 Rinnen in den Wald abbiege. Er war nicht schwer passierbar, noch leichter wäre er gewesen, wenn es nicht an Stellen umgestürzte Bäume gegeben hätte. Hin und wieder trete ich auf einen schönen Weg, der leider, wie er gekommen ist, auch verschwunden ist. Trotz des Spiels versteckter Wege schlängele ich mich auf den markierten Weg einige Dutzend Meter östlicher, als ich ihn vor einer Woche verlassen habe. Zum Storžič gehe ich nicht, ich kann nicht mit Sohlen, mit denen es mir leichter wäre in der Abgetretenheit des Slowenischen (PIPS) als im Schnee. Ich nehme ihn rechts und warte mit Unruhe auf die Rinne, die bei meinem letzten Besuch für alle verhängnisvoll war, denen wir damals mit einem Freund begegnet sind. Es ist uns gelungen, sie ohne Kratzer zu überqueren, aber mehr durch Glück als durch Verstand. Diesmal ist die Überquerung ein echter Katzenschnupfen. Fleißige Hände haben auf beiden Ufern einen gut getretenen Zugang in/aus der Rinne gemacht, und dabei ist ihr Boden mit viel mehr Material bedeckt, sodass sie nicht tief ist. Weiterhin gelange ich zu einem Fichtenwäldchen mit einer Quelle, wo ich schon letztes Mal war, und einige Augenblicke höher umarmt mich ein starker Wind, der über den Bašelj-Sattel heult. Nur noch einige Windstöße und ein wenig Rutschen auf dem verschneiten Weg trennten mich vom gleichnamigen Gipfel. Hier bist du wieder in der Zivilisation. Es erschienen Radfahrer, die statt mit Rucksäcken mit Fahrrädern beladen waren.  Ich bin abgestiegen vorbei am Haus auf Kališče und dann steil über den Grat hinunter, teils auf der Markierung, teils ohne sie bis zum Ausgangspunkt.
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