| IgorZlodej14. 09. 2011 19:10:17 |
Zum Ausgangspunkt muss man nach Val di Zoldo, genauer ins Dorf Stari Pecol (Pecol Vecchio). Rafko parkte gestern früh direkt über dem Dorf bei Cas. del Zorzi, dann gehen wir rechts vorbei an der unteren Station irgendeiner Bahn, und hoch über die Skipiste, wo wir schon nach wenigen Minuten den markierten Weg 556 erreichen, der direkt aus dem Dorf hochführt. Wir folgen diesem Weg, auf dem wir zur Versorgungs-Schotterstraße kommen, die wir bis Cas. di Pioda weitergehen. Dort biegen wir links bergauf auf den Weg ein, der uns zur Hütte A. Sonino al Coldai bringt. Die Ausblicke sind die ganze Zeit herrlich sowohl auf unsere Prinzessin als auch auf den Nachbarprinzen (Monte Pelmo), der über dem Tal thront. Bei der Hütte Coldai machen wir eine kurze Pause. Schon vorher trafen wir einen gesprächigen Mann um die 80, mit dem wir ein paar Worte wechselten. Von der Hütte gehen wir fast eben auf schönem Weg weiter, der an einer Stelle etwas an Drahtseilen ansteigt, natürlich ist hier noch nicht der Anfang der Ferrata degli Alleghesi, die beginnt am Fuß der Punte Civetta. Dort rüsten wir richtig aus und starten einen der längeren gesicherten Wege. Keine großen Schwierigkeiten, nur ein kurzer Kamin sticht etwas heraus, aber wie der ganze Weg gut ausgebaut und gesichert. Der Weg im oberen Teil ist schön abwechslungsreich und keinesfalls langweilig, da man ein bisschen herum muss. Etwas lästig sind ein paar 100 m Schutt, folgt ein kurzer Gratkamm und schon sind wir auf dem Gipfel. Es gab etwas Nebel, und auch etwas Sonne, so saßen wir eine ganze Weile oben. Auf dem Weg haben wir sieben überholt und einen Absteigenden getroffen. Vom Gipfel sind wir über den Südhang abgestiegen, Vorsicht wegen Schutt und bald erreichen wir die Hütte bzw. eher Bivacco Torrani. Wieder eine kurze Pause, dann runter über Via normale, die wegen der Länge nicht unterschätzt werden sollte, an mehreren Stellen hilft das Drahtseil. Unter der riesigen Wand der Civetta, die erst richtig zur Geltung kommt, wenn man unter der Wand ist, erreichen wir den Schuttkegel, der den Abstieg etwas erleichtert. Unten erwischen wir Weg 557, der uns zur Schotterstraße und dann zum Auto führt. So haben wir nach 9 Stunden den Rundweg abgeschlossen, der mehr bietet als man erwartet. Am Abend "verlegen" wir uns zur Hütte Auronzo unter Tre Cime di Lavaredo.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
| (+1) |  | |
|
|