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Gefahren, die die Berge plagen

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bačo30. 01. 2015 20:38:36
Ein bisschen wurden Kommentare verschoben.. egal... Wir alle sind Besucher der Berge oder Hügel, Hänge.. dort sind wir Gäste.. und als Gäste müssen wir uns an gewisse Gesetzmäßigkeiten halten, die die Berge vorschreiben.. und Regeln, die schon lange gelten.. ich laufe viel in Hügeln in Österreich.. muss sagen, hier trifft man im Winter kaum jemanden... außer Wanderern und die erst recht erst im Frühling... nebenbei.. Kollege Bergführer aus dem Ort, wo ich in Österreich lebe, hat mir glatt erklärt, dass so eine Rettung und Behandlung... der Unfallierte müsste hier selbst zahlen.. Versicherung würde jeden Aspekt des Unfalls bis zum letzten Haar prüfen... hier geben sie kein Geld so einfach.. jedenfalls.. alle die wandern, ski fahren, radeln und massenhaft Dummheiten in Hügeln machen...gleiche Regeln für Sicherheit und Verhalten gelten.. nicht dass dich ein Radfahrer auf dem Weg vom Bukov-Hügel fast umhaut... na ein Wanderer hat mich schon umgehauen... und manchen Stein hab ich schon abbekommen.. von zwei Langläufern letztes Jahr über Planika die die ganze Kolonne überholten und dabei Affe Šoja und Bär gleichzeitig nachmachten... ja normale Berggänger waren ihnen im Weg... Wind hat mich aber vor Jahren auf Nanos mit meinen 90 kg fliegen gelehrt.. klar waren wir richtig gesichert und ich bin nicht absichtlich in Gefahr gegangen weil ich hätte tolle 20-Sekunden-Blick auf Razdrto und Umgebung haben können... von Blitzen Hagel und Reif gar nicht... Gefahren sind immer objektiv und subjektiv.. auf einige können wir einwirken auf andere nicht aber meistens meiden...mit Wissen Erfahrung Geduld und Vorsicht also Bergsteiger Hügelläufer Skifahrer Alpinisten Hochländer Wanderer Schneeschuhläufer Radfahrer und alles was da hochkriecht, jeder mit seinem Grund.. ehrt die Berge und sicher über nebligen Tälern! velik nasmeh
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viharnik31. 01. 2015 09:06:18
Über die österreichische Versicherung habe ich kürzlich mit Petra Einberger, Alpenverein Generalsekretariat, Innsbruck gesprochen.
Sie hat mir detaillierte Infos zu ihren Versicherungen erklärt, Anzahl Mitglieder schon über eine halbe Million, Hauptzentralen auch in UK, allein neue Mitglieder kürzlich 18.000 mehr. Beim Abschluss der Versicherung bist du unter ihrem Schutz komplett und gut versichert ohne jegliche Sorge, Leistungen ausgezeichnet und sofort, was sich beim Rescuen des Österreichers auf Mojstrovka gezeigt hat. Einziges was sie noch sagte, dass Eintritt in Alpenverein Innsbruck Sektion etwas höheren Beitrag kostet. Sehr freundlich und reaktiv auch weit nach Feierabend, hat mich positiv überraschtnasmeh.
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Busterman31. 01. 2015 16:19:53
Österreichische Versicherung ist wirklich top. Niemand muss sich wirklich selbst Sachen bezahlen (was dir passiert wenn du unsere slowenische hast mežikanje, wo sie halb, einmal, ungern die $ erstatten).
In Slowenien haben wir eh Glück dass GRS allen hilft. Versicherung bergauf talab.
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ljubitelj gora11. 02. 2015 21:17:05
Noch immer 3. Stufe aber seit letztem Schneefall schon ca. 10 Tage und wenn ich mich nicht irre von Blegos Richtung NW/N/NO halb weniger Schnee gefallen als bei uns, als noch 40cm.
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jani bele12. 02. 2015 16:35:19
Auch ich bin der Meinung, dass die diesjährigen Warnungen und Bekanntgaben der Lawinengefahrenstufen etwas danebenlagen. Diesen Winter war ich ziemlich oft in den Bergen (trotz Frauenzorn über mein unverantwortliches Verhalten wie, siehst du nicht, was sie ständig warnen). Immer war 3. Stufe ausgerufen, aber wo ich war (einige 2000er), keine Lawinengefahr. Jemand wird sagen, ja auf der anderen Bergseite war's. Zustimmung. Aber auch bei 1. Stufe findet sich immer ein versteckter Winkel, wo schon bei geringster Belastung auslöst. Die Stufe soll allgemeinen Zustand zeigen, der bei uns leider meist alle drei Hochgebirge zusammen umfasst. In der europ. Skala bei 3. Stufe steht, dass lokal mittelgroße spontan auslösen können, einzeln auch größere. Ich hab diesen Winter keine gesehen. Und wenn wirklich 3. Stufe ist, denkt jeder vergleichend, das ist noch gar nichts.
Ich bin mir der Verantwortung derer bewusst, die Gefahren ausrufen. Besser höher und nichts passiert, als niedriger und jemand hat Pech.
Letztens bombardieren sie uns mit bunten Alarms. Bura wird an der Küste wehen (ja wo sonst). Roter Alarm, Schulen zu, Dienste aktiviert, noch bisschen und bewaffnete Soldaten patrouillieren Straßen (seh zu viele US-Filme). Besser so als einen Küstenbewohner umhaun und der spuckt vor POP TV Kamera auf Verantwortliche, dass sie nicht gewarnt haben. Und frei nach Igor Zlodij - bald sind wir so abhängig von Warnungen, dass wir lange Unterhose nicht bei Kälte, sondern wenn Alarm dafür ausgelöst wird anziehen.
Jani Bele
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viharnik12. 02. 2015 17:59:37
Beim Alpenverein haben sie angekündigt, nicht nur die allgemeine Lawinengefahrenvorhersage genau zu befolgen, sondern jeder Besucher soll vor allem lokale Vorhersagen für bestimmte Gebirge prüfen.
Dort zeigt die Tabelle für Lawinengefahr in allen Himmelsrichtungen allgemeine Plattenlawinengefahr über 1800m Höhe, auf alle Seiten außer Nord gilt für verwehten Schnee. Alles hängt von den beladenen Bergseiten ab, wie Instruktor Jani Bele schon gewarnt hat.
Jetzt nach sonnigem Wetter hat sich die Lage etwas stabilisiert, was wohl für höhere Teile der Zentralalpen nicht gilt.
Bei uns denke ich, wenn nicht mal steile Kosuta irgendwo abgegangen ist, nur stellenweise vom Wind gereinigt, dann droht wirklich keine III. Stufe Lawinengefahr.
Diese Winter ist wirklich etwas Merkwürdiges mit ständigen Winden und ziemlich langen Abständen der Schneefälle, also Vorsicht auch ins frühe Sommer nicht überflüssig.
In Tirol ist die Grenze für dritte Stufe Lawinengefahr sogar bei 1800m
https://lawine.tirol.gv.at/home/uebersicht/
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pikica119. 08. 2016 23:47:32
Hab gerade auf dem Forum die Aussendung gelesen, wie sicherer in die Berge. Auch Bilder angesehen. Aber das letzte gefällt mir nicht so, wenn's um sicheres Gehen in Bergen geht.
Der Wanderer von hinten mit weißem Helm hat Stöcke in der Hand. Die Steilheit ist ganz konkret, andere helfen mit Händen. Nicht nur dass er Stöcke in Hand hat, auch die Schlaufen der Stöcke über Handgelenk (jedenfalls seh ich's so). Mir scheint das in solcher Steilheit echt gefährlich. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
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grega_z_brega19. 08. 2016 23:56:16
Ich korrigier dich gar nicht, ich mach's genauso. Schlaufen hab ich damit Stöcke nicht aus Hand rutschen.
Aber musst bedenken, dass wir verschieden sind. Manche wie Ziegen, andere verkrampft bis zum Umfallen..
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darinka420. 08. 2016 12:46:49
Mehrmals hab ich gesehen, dass einige Bergsteiger in der Wand die Stöcke nicht wegpacken. Dann unabsichtlich Steine lostreten. Gefährden sich und andere, vielleicht unwissentlich. Im Kletterteil braucht man beide Hände frei.
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dprapr20. 08. 2016 16:11:36
Auf dem Bild und solchem Gelände ist Stöckebenutzung willkommen. Definitiv besser als auf allen Vieren.
Aber wahr, Schlaufen in steilem Gelände benutzen ist gefährlich, besonders bergab.
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Smetar21. 08. 2016 12:21:26
Schlaufen der Stöcke nur ausnahmsweise über Handgelenk (beim Aufstieg - damit Stock nicht abrutscht). In allen anderen Fällen eher im Weg als nützlich. Auf solchem Gelände wie auf Bild willkommen, da keine übermäßige Neigung und wenn Nutzer geübt mit Stöcken helfen sie. Wenn längere Abschnitte mit Drahtseil dann wegpacken, hängt aber vom Einzelnen ab... bei Zweifel gilt das Prinzip sichereren Gehens und Stöcke immer verstauen - auch bei kürzeren Abschnitten wo Hände für Vorankommen gebraucht werden.
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SamoK21. 08. 2016 13:14:05
>Die Riemen der Stöcke gehen nur ausnahmsweise übers Handgelenk (beim Aufstieg

Würde wirklich gern sehen, wie viele beim Aufstieg die Riemen um die Handgelenke haben ...
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SamoK21. 08. 2016 13:15:37
Stimme aber dprap zu, dass die abgebildete Stöcke-Nutzung (keine Steigung!) völlig unproblematisch ist.
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capraibex21. 08. 2016 14:00:21
Darinkins Antwort ist kurz und knackig. Wer sie nicht versteht, dem ist nicht geholfen.
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julius21. 08. 2016 15:29:46
Füge einen Link bei, aus dem klar ersichtlich ist, wie unsere Nachbarn das Problem der Bergsicherheit angehen.
Auch dort hat sich der Bergbesuch dieses Jahres enorm erhöht und dadurch auch die Zahl der Bergunfälle. Die Polizei bekommt einen neuen Helikopter, den sie für Ordnung in den Bergen nutzen wird.
Bei uns hat Bergpolizei keine Kompetenzen dafür, kann nur höflich warnen. Deshalb kann jeder bis auf Weiteres in Sandalen auf Triglav.
Und auf diesem Forum kann jeder aufgeblasene Trottel "Tipps" geben und orakeln.
http://oesterreich.orf.at/stories/2791957/
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jax21. 08. 2016 15:38:47
Auf schwierigerem Gelände bedeutet Stöcke-Nutzung IMMER erhöhtes Risiko, Steine auszulösen. Alles andere - leichter, fühle mich besser, mache es so - sind subjektive Meinungen.
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Smetar21. 08. 2016 16:22:45
@SamoK:
- Riemen nützlich nur beim Aufstieg auf technisch leichtem Gelände (z.B. Schuttfeld-Laufen), da sie "Unterarmmuskeln" entlasten, sodass man leicht drauf lehnen kann. Frage ist aber wie viele das wirklich machen...
- problematisch ist Stöcke mit Riemen sicherheitshalber. Ohne Riemen kein Risiko bei Könnern (siehe Bild). Mit Riemen Problem: verlängern Zeit zum Stoppen eines Falls (Stock hakt und Hand kann nicht greifen).

@julius: Meine subjektive Meinung: Problem nicht was wir nutzen, sondern wenn wir's nicht können. Mehrmals gesehen Leute in Laufschuhen besser als in Gojzarji aber Ungeübte.
Lösung für Bergsicherheit nicht "polizeiliche Repression" sondern Bildung...
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IgorZlodej21. 08. 2016 16:45:34
Weiß jemand diese Stöcke-Arten zu benutzen? Antworten nur von Berggängern, nicht Theoretikern.
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Gora Trma21. 08. 2016 17:53:37
Bergsteiger der so schnell vom Kamniško sedlo auf Schnee abfuhr dass wir nicht nachkamen sagte solche Stöcke oberhalb Soča Hügel heißen posenarca. Schultern Korb voll Heu, posenarca dritter Stützpunkt.

Auch in Praxis getestet. Funktioniert wirklich gut.
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Gora Trma21. 08. 2016 17:55:33
Igor,

Bist du nicht von dort?

Lp!
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Seite:1234
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