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Forenliste / Slowenien / Allgemeine Gespräche / Gefährliche Bullen

Gefährliche Bullen

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VanSims28. 07. 2011 11:08:35
@lynx

Na, die Kuh ist noch okay. Die kann sich auch wegmachen. Schlimmer ist der Esel. Der macht sich nicht weg. Erfahrungen aus den Pyrenäen...
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VanSims24. 08. 2011 22:47:30
Nein, auf meinem diesjährigen vorwiegend bergigen Urlaub hatte ich auch Probleme mit Tieren. Aber nichts Schlimmeres. Mehr in den Bildkommentaren.

Dazu Ziegen auf der Straße im Stelvio. Sie saßen auf der Straße und schauten mein Auto an, und ihnen hing es runter mežikanje
Vor einer Hütte im Stelvio. Sie genießen es, tollen herum, erschrecken die Wanderer leicht und bekommen wahrscheinlich Futter bei der Hütte. Viele Hunde beneiden sie.1
Dieser Esel bei Weisbrunsee hat sich reichlich an mir gerieben. Wollte sicher gestreichelt werden ;) Als nichts draus wurde, ging er beleidigt weg und wollte nicht mehr posieren ;)2
Diese Kuh stürzte sich auf mein Vesper. Wollte sie in den Almzaun locken, aber sie ließ sich nicht fangen. Ihretwegen kletterte ich um die Felsen. :( Im Stelvio umschwärmten mich die Kühe ;)3
Wegen dieser zwei Kühe musste ich auf dem Rückweg vom Rax über den Stacheldrahtzaun klettern.4
Steinschlagverursacher auf der Hohe Wand - Helm pflicht für alle, die sich dort herumtreiben5
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ruševec24. 08. 2011 23:42:37
Heimische Tiere in den Bergen, auf Almen sind manchmal ein netter Zusatz zur Tour, andere Male können sie einen nerven. Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass Schafe und Ziegen wirklich unproblematisch sind, auch wenn mir einmal eine ganze Herde Schafe von Brana zum Kamniško sedlo folgte. Am unangenehmsten von Schafen sind Gipfel voller Kot. Anders mit Rindern und Pferden. Bei einem Pferd kann ich leider nicht unterscheiden, wann es neugierig, wann aggressiv ist. Deshalb weiche ich ihnen im großen Bogen aus, wenn möglich. Na unter dem Kamniški vrh letztes Jahr gab es keine Möglichkeit zurückzuweichen. Und sie kamen schön hinter uns her. Am Ende haben wir gemerkt, dass sie gelangweilt waren und ließen sich sogar streicheln. Auf dem Krvavec war einmal eine ganz andere Situation durch meine eigene Schuld, gebe zu. Der Hund hat das Fohlen ein bisschen gereizt, die Stute ist direkt auf uns losgaloppiert. So schnell wie möglich habe ich mich entfernt und lieber einen Teil des Weges durch Schutt gemacht. Mit Kühen habe ich grundsätzlich keine Probleme. Dieses Jahr auf Kofce haben sie uns zwar am Kreuz umzingelt. Unangenehmes Gefühl, wenn man 10 so große Tiere in 10m Umkreis hat. Aber sie sind bald abgezogen. Anders auf der Alm Dolga njiva. Da sind Kühe und Bulle den Hang herunter auf mich zugerannt. Ich habe mich so gut wie möglich entfernt. Zum Glück kein Angriff. Die heißeste Situation war auf der Alm beim See. Großer schwarzer Bulle. Weil ich meistens meinen Hund dabei habe und mir diesmal ausnahmsweise keine Lust machte groß auszuweichen, hätte es mich teuer zu stehen kommen können. Da habe ich zum ersten Mal gesehen, wie der Bulle mit der Vorderpfote im Boden scharrt und den Kopf zum Boden senkt und schnaubt. Hoffe, es ist das letzte Mal. Kurz gesagt, wenn möglich, weicht ihnen auf offenen Flächen etwas aus, wenn ihr statt Euter etwas anderes bemerkt. nasmeh
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pikica126. 08. 2011 11:10:47
VanSims, du hast richtig gemacht, über den Stacheldrahtzaun zu klettern, da auf dem vierten Bild im Vordergrund ein Bulle steht, nicht eine Kuh. Kuh hat Euter zwischen Beinen, Bulle Hodenbeutel, damit unterscheidest du nächstes Mal leichter, wann rennen nasmeh Bulle hat auch sehr entwickelten Vorderteil-Hals, auch daran kannst du Bulle von Kuh unterscheiden. Nicht alles nur in Gesetzen, die Menschen schreiben und du so gerne postest. Naturgesetz ist auch gut ein bisschen zu kennen. Du hast auch zwei Welpen fotografiert, das ist auch schön, offensichtlich hast du keine so große Angst mehr vor ihnen.
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VanSims26. 08. 2011 14:10:03
@ruševec: würde sonst nicht wieder die Polemik 'Hund in Bergen oder nicht' anfachen, weil ich schon gesagt habe, dass kein Problem Hund in Bergen ist, natürlich unter Beachtung einiger Regeln.

Aber trotzdem würde ich vielleicht anmerken, dass vielleicht gerade dein Fellknäuel dich in solche Situationen bringt. Auch wenn schön angeleint und vielleicht nur bellt oder nicht mal das.
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VanSims26. 08. 2011 14:20:17
@pikica1: Danke für den Rat. Na, ich weiche sowieso auch Kühen aus, obwohl es mir passiert ist, dass eine sich von der Spur entfernt hat. nasmeh

Angesichts wie unverantwortlich diese Planšarji sind, Bullen einfach so auf Pfaden zu lassen, muss man wirklich Bärenspray mitnehmen. Sollte auch bei Bullen wirken. Rein für jeden Fall, für das Sicherheitsgefühl, im Rucksack verstaut, mache ich weiter—wenn möglich—all diesen größeren Viechern ausweichen und Gott bewahre, dass ich es nie benutzen muss, weder an einem Bär noch an einem Bullen noch an irgendeinem anderen größeren Tier. Und nicht weil man dann einen neuen kaufen muss (40 EUR). velik nasmeh

Was Hunde angeht. Schau, ich mag Tiere, deswegen fotografiere ich sie so viel auf meinen Ausflügen, Wanderungen...

Es geht gar nicht darum, ob du Angst vor dem Hund hast oder nicht. Hund greift dich an und natürlich stehst du nicht mit verschränkten Armen da? Auch wenn er nur bellt, knurrt, auf dich zustürmt oder wenn irgendeine böse Rasse wie Moloss oder Bull und Ähnliches nur vor dir steht. Ich will einfach keine Marionette sein, die die Leidenschaften des Besitzers befriedigt, während er sich amüsiert.

Keine Sorge, kenne auch etwas Hundepsychologie. Manche Hunde sehen schon freundlich aus. Und lobe welche und kraule ein bisschen, aber der Hund muss dich erst beschnüffeln und frage den Besitzer um Erlaubnis, schon aus Sicherheitsgründen und Höflichkeit. Und der Besitzer, wenn er sieht, dass mir sein Hund gefällt, erlebt einen Orgasmus. velik nasmeh

Wenn aber der Besitzer mit seinem Hund arrogant und gewalttätig auftritt, dann... du weißt: Gewalt gebiert Gewalt.

In den Bergen gibt es auch andere Gefahren. Warum tragen wir Helme, wenn die Gefahr, dass uns etwas auf den Kopf fällt, so klein ist? Den meisten ist noch nie etwas passiert. Warum benutzen wir Sicherungssets... Alles in der Hoffnung, dass das 'Gott bewahre' nie passiert. Na, und ich habe Pfefferspray für Hunde dabei. Das würde auch bei Angriff eines kleineren Tieres (Fuchs, Wolf) helfen.

Na und Foto eines Jagdhundes aus Süditalien. So zusammengerollt lag er auf der Straße und schlief. Aber die Hunde da unten sind viel freundlicher, nur manchmal etwas lästig wegen Futter, weil hungrig. mrk pogled
Auf der Straße, sich selbst überlassen :(1
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odri27. 08. 2011 15:04:18
Auch Kühe aus Lepenatka können etwas lästig sein. Das habe ich schon zum zweiten Mal erlebt. Ich war am Mittwoch auf dem Weg nach Lepenatka von Kala und als ich zur Spitze schnaufe, kommt eine ganze Herde Kühe auf mich zu, und auch ein Bulle war dabei. Oh Schreck. Und ich nicht faul, fliehe den Hügel hinunter nach Kala so schnell wie meine Beine mich trugen. Gut dass keine versteckte Kamera da war. Vor ein paar Jahren als ich auch nach Lepenatka ging, blieb ich mitten auf dem Pfad stehen weil wieder Kühe auf mich zukamen. Und rufe zur Hirtenhütte ein bisschen unter dem Gipfel wo mein Mann treu auf mich wartete und dort sagten sie ihm dass unter den Kühen kein Bulle sondern nur Ochse der nicht gefährlich ist. Na gefährlich hoch oder runter, größer als ich und ich fürchte solche Dinge. Und dann fand ich einen längeren Weg zum Gipfel um Kühe und Ochsen im großen Kreis auszuweichen.
Aber letztes Jahr auf dem Gipfel Vršič hatte ich die Erfahrung dass eine Schafe ins Auto geklettert ist. Auf dem Parkplatz drängten sich Schafe und ich biete ihnen fröhlich meinen Imbiss an und dann gehe zum Auto um die Kamera rauszuholen und sie zu fotografieren, Schafe hinter mir und ich öffne die Hecktür, ein Schaf klettert ins Auto und fängt an meinen Imbiss auf dem Rücksitz anzuknabbern. Es war ganz ein Problem das Schaf rauszujagen, musste mir mit Wanderstöcken helfen.
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VanSims30. 08. 2011 11:48:07
Na, einen Bulle kann man natürlich auch am Versuch erkennen eine besondere Beziehung herzustellen (ja wir wissen welche mežikanje ) zu seinen weiblichen Weidegefährtinnen.

Ein solchen Versuch sah ich als ich vor einem Monat, beide von Planika zurück nach Krma, den anderen diesen Sonntag auf dem Rückweg von Ankovec, auf dem Weg zwischen mittlerer und unterer Seilbahnstation.
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