Gesunde Ernährung und mein Erfolg im letzten Jahr
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| ljubitelj gora1. 11. 2010 23:34:16 |
@julius Kein Bedarf, solche Kommentare zu schreiben, die das Thema in reinen Streit und schwer lesbar verwandeln. Ich beleidige niemanden, kritisiere niemanden... und schreibt Kommentare zum Thema, nicht eure eigene Fantasie. Ich denke, ihr habt keinen Respekt vor Anfängern, die mit dem Bergwandern angefangen haben. Antwort eines Trainers: Wahrscheinlich das Ziel, die Tour leichter zu schaffen und dem Körper bei langen Belastungen die nötigen Stoffe zu geben. Definitiv leicht verdauliches normales Essen wählen (Sandwiches und standard Kalorienmahlzeiten vermeiden, es sei denn, 3 Std. nach der Mahlzeit kannst du ruhen). Bei ganztägigem Marsch nimm Gel, Energy-Riegel (Animal Snak, Energy-Getränk, Nüsse und natürlich nicht vergessen hohe Flüssigkeitsaufnahme (optimal 7% OH-Lösung wie THE Isodrink). Anderes Essen, das die Verdauung belastet, würde ich nicht empfehlen. Abends kannst du normale Mahlzeit essen, die über Nacht verdaut wird.
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| Irina2. 11. 2010 01:00:18 |
Hallo! Interessant, in was sich die "Diskussion" über gesunde Ernährung entwickelt hat. Mit Interesse habe ich den Artikel von PD Ljubno gelesen, dessen Link "aljazek" beigesteuert hat. "ljubitelj gora", sorry, aber ich kenne nur Gel für Frisuren. Du kannst mich auch altmodisch finden. Aber ich/wir wähle Touren nach körperlicher Fitness und nicht nach Verfügbarkeit chemischer Hilfsmittel. Auch ganztägige Hochgebirgstour (8 - 11 Std.) gehe/gehen wir mit rein "normalem" Essen ohne chemische Zusätze oder Getränke. Ziel für mich ist Recreation, reiner Genuss in der Natur und angenehme Gesellschaft mit Bergfreunden. Mit Anzahl Gipfel, erreichten Zeiten, Schwierigkeitsgraden... usw. hat sich keiner von uns belastet. Wenn genug Kondition und psychische Bereitschaft da ist, greifen wir nach höherem Gipfel, aber das ist nicht der einzige Zweck des Wanderns. Und am Ende scherze ich ein bisschen, statt Animal Snak ist manchmal Animal Luna bei uns. Ich wünsche euch eine schöne Woche.
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| JusAvgustin2. 11. 2010 07:44:19 |
ich lecke unterwegs Steine für Salz- und Mineralaufnahme in den Körper , habe angefangen, verschiedene Frucht- und Schokoladenriegel zu praktizieren (frutabela mmmmmm... normalerweise nehme ich alle Geschmacksrichtungen), gebe keine Sandwiches oder Würste und zaksa (ihnen) und natürlich instant energy boost-Schokolade auf! normalerweise habe ich Flüssigkeit dabei (auch damit nicht übertreiben), im Sommer für anspruchsvollste Touren vielleicht 2L, im Winter reicht 1L Tee und vielleicht ein Saft, der gefroren ist, wenn ich/wir oben ankomme , mit Essen belaste ich mich nicht besonders, esse was mir schmeckt, trinke was mir schmeckt. In Hütten esse und trinke ich wenig oder fast nichts, da der Weg mich selten in Hüttennähe bringt. Nach Touren, Klettern usw. gehen wir immer auf Bier, schon aus Gewohnheit (und weil es schmeckt!). Da entsteht die Idee für viele nächste Varianten. Habe auch eine Zeit lang praktiziert, abends vor Abfahrt 300 Gramm Pasta mit Thunfisch (naturell) zu essen. Damit habe ich den nächsten Tag + Banane überstanden. Jeder esse, was er mag, wo er mag und so viel er mag. Kein einheitliches Rezept, das Essen für die Berge garantiert. Geschmäcker unterschiedlich, Alter unterschiedlich, Gewohnheiten unterschiedlich, vor allem wichtig: NEHMEN WIR DEN MÜLL MIT INS TAL!
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| atoamac2. 11. 2010 09:47:05 |
Von nun an lecke ich keine Steine mehr am Weg. Hygiene muss auch in den Bergen sein. Sonst schmeckt Eis oben am besten.
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| neph2. 11. 2010 11:21:14 |
Bergliebhaber, ich nehme an, du folgst Ernährungsstrategien, die auf diversen Foren zum Thema "Sport"-Ernährung stehen (maxximu z.B.). Lass dich warnen, dass dort Jungs und Mädels darauf abzielen, die Muskelmasse im Körper in einem Zeitraum maximal zu steigern, detaillierte Menüs dafür. Gleiches gilt für Fettverlust bzw. Definition. Völlig andere Ernährungspläne haben z.B. Läufer oder Radfahrer, da sie andere Ziele haben. Auch das mit 3-stündiger Pause nach Mahlzeit ist etwas an den Haaren herbeigezogen. Nach 3-4 Stunden muss neuer Mahlzeit folgen, wenn du 5-6 Mahlzeiten am Tag machen willst, was nach manchen Standards Optimum ist. Jeder Einzelne soll selbst urteilen, wie viel Zeit er braucht, um Belastung normal zu verkraften. Bei mir ca. 1-2 Stunden, je nach Zusammensetzung letzter Mahlzeit. In der Ernährung ist nichts schwarz-weiß überhaupt, auch wenn einige das denken. Grundsätzlich würde ich sagen, die meisten wählen neuerdings Menüs, die ganz unpassend für sie sind. Alles mit gesundem Maß, dann ok. Keinesfalls behaupte ich, dass die beschriebenen Strategien auf genannten Seiten schlecht sind. Im Gegenteil. Aber nimm sie etwas mit Vorbehalt und glaube nicht allem, was ein Halb-Laie auf Forum schreibt.
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| atoamac2. 11. 2010 11:32:01 |
Manchmal haben wir Gorenjka-Schokolade für Mineralaufnahme benutzt, da unter Zutaten stand, glaube 6% Sand. Jetzt steht das nicht mehr. Weiß nicht, ob neue Verfahren oder früher ehrlicher...
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| svizec62. 11. 2010 11:42:18 |
Freut mich sehr, dass man über Forum auch Meinungen und Erfahrungen anderer erfährt. Übertriebenes Philosophieren und Hervorhebung eigener Meinung zu bestimmten Themen ist wohl wirklich nicht Sinn eines Forums rekreativer Bergliebhaber. Andere Geschichte ist Ernährung von Profisportlern, die meist schon an Doping grenzt. Mir scheint aber, dass für uns alle Wichtigstes ist, sich in Bergen wohlzufühlen, wie die meisten von euch erwähnt haben. Wenn das auch Bier oder Zwetschge einschließt, weil es an dem Tag passt, nichts falsch. Ich gehe in Berge seit 4 Jahren und wie ich rückblickend sagen kann, habe Berge in jedem Altersabschnitt altersgerecht erlebt. In Jugend Geschwindigkeit wichtiger (Triglavgipfel aus Vrata in 3 Stunden) und Marathonläufer (isotonische Getränke), später ästhetische Genüsse bei schönen Ausblicken. Zur Ernährung denke ich, nimm Essen mit, das dir an dem Tag am besten schmeckt. Vielleicht mehr nachdenken über Ernährung nur bei längeren und schwereren Touren, genug Flüssigkeit und Kalorien mitnehmen. LP allen! Und noch viele schöne Touren!
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| neph2. 11. 2010 13:14:27 |
Lass mich nur noch meine Meinung zu Nahrungsergänzungsmitteln hinzufügen... Manche weichen ihnen weit aus, Nutzern klebt sofort Etikett "Chemiker" usw. Alles legal erhältlich in slowenischen Sportnahrungsgeschäften schadet bei durchschnittlichen Mengen sicher nicht, da Regeln hier ziemlich streng sind (ggü. anderen Ländern), so dass verdächtige Sachen "auf der Theke" praktisch nicht zu kriegen sind. Große Mehrheit der Produkte kann sogar Rekreativen nur nützen, daher ist unbegründete Angst vor ihnen ziemlich überflüssig. In allen Läden finden wir heute Essen mit vielen vielen Additiven, die die meisten von uns regelmäßig nutzen. Wenn aber von Nahrungsergänzungsmitteln die Rede ist, fängt viel Volk an zu schreien... ps. Natürlich drücke ich nur meine persönliche Überzeugung aus, die ich niemandem aufzwingen will, damit kein böses Blut fließt.
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| heinz30. 01. 2011 20:02:53 |
Angst (Sorge) vor falscher Ernährung und Getränken in Bergen ist keineswegs übertrieben. Heutiges Ereignis auf Belska Planina Svečica bestätigt das, wo erfahrener Bergsteiger mit viel Kilometern schwer gelitten hat gleich nach Energy-Drink. Ob Infarkt oder Schlaganfall, noch nicht zu sagen, aber wohl etwas Ähnliches.. Nach Abstieg von Struška zur Hütte hat er sich dort fast tödlichen Drink gegönnt.. Hubschrauber-Einsatz folgte und natürlich große Verwunderung der Anwesenden. Hoffen auf möglichst günstigen Ausgang für diesen unglücklichen Wanderer. Warnung vor bestimmten künstlichen Stimulanzien, die *Flügel geben*, ist also völlig berechtigt. Also Vorsicht!
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| viharnik30. 01. 2011 22:20:55 |
Normalerweise wirken moderne Getränke, die "Flügel" geben, nur als Stimulans und das kurz. Sie verursachen Herzfrequenzanstieg, aber nicht natürlich wie bei körperlicher Belastung. Das habe ich schon lange bei Kaffee festgestellt, der vielen Morgenboost nach Klärung gibt, aber bei mir keine positive Körperrückmeldung auf das Stimulans. Reichen paar Tai-chi-Atemübungen, ca. 30 Atemzüge und Körper bereit für tägliche Anstrengungen. Sonst finden wir jetzt viel Vitamin C in roten Orangen, viel Energie, Kupfer, Zink in getrockneten Feigen oder Datteln und sorgen für Verdauung. Einzig positiv getestet von mir ist isotonisches Getränk Hot sport drink oder Maxim energy drink, das schnell alle verbrauchten Vitamine und Mineralien mit genau dosierten harmlosen Elementen ersetzt. Trinke es seit Jahren nur bei Sportanstrengungen und gibt wirklich neue Energie für voraus. Keine Muskelfatigue (Muskel Fasern) auch nach langen Stunden Wandern, Radfahren. Sonst empfehle neben dem Getränk möglichst viel frisches, leicht verdauliches Essen bei körperlichen Anstrengungen (Obst, Müsli-Riegel, Nüsse). Wenn länger Pause, gönnen wir uns auch kalorienreichere Hausmannskost.
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| turbo31. 01. 2011 08:56:37 |
Habe auf diesem Forum schon was zu diesem Thema geschrieben, aber trotzdem. Ca. 10 Jahre getestet verschiedene Weisen des Essens und Durst stillen auf Touren. Zuerst Sandwiches und Eistees, Frutabellas und Säfte mit Wasser usw. Und bisschen das bisschen jenes (Nüsse, Trockenfrüchte..). Jetzt seit einigen Jahren nutze ich eiserne Klassiker und es läuft hervorragend. Vor jeder Tour deftiges Frühstück, Sommer Butter und Marmelade und Kakao, Winter Eier mit Schinken und Kakao. Auf Tour egal wie lang und wie anstrengend (Wandern, Kraxeln, Skifahren usw.) habe dabei zwei Energy-Riegel, 1l bis 1.5l Isostar und obligatorisch Red Bull. Winter 0.5l warmen Tee, 0.5l Isostar und Red Bull. Nie hungrig oder durstig während und nach Tour, Red Bull statt Nachmittagskaffee. Bin mit genannter Kombi höchst zufrieden. Aber Fakt ist jedem sein eigenes bzw. jeder weiß am besten für sich 
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| GričarA31. 01. 2011 11:43:37 |
ich schmiere mir vor der Tour 3 große Scheiben Brot (Quark-hausgemachte Marmelade) Normalerweise werde ich nach 1-2h Gehen hungrig, aber versuche durchzuhalten bis zum Gipfel. Oben esse ich meist 1-2 Dosen Thunfisch, 2 Brotscheiben. Manchmal gleich Sandwich (Wurst, Käse) mit Joghurt. Wenn ich heimkomme wartet meist schon das Mittagessen . Dazwischen trinke ich Wasser aus dem Wassersack. 1-2l Kommt mir vor als würde ich viel essen, habe aber immer noch unter 65kg 
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| JusAvgustin31. 01. 2011 12:02:11 |
gehst du in die Berge zum Essen? der Stoffwechsel ist dein Verbündeter, genau wie meiner! auf der Tour esse ich nicht, oben Schokolade, dazwischen Frutella, trinke aber viel... besonders wenn wir zurück im Tal sind  
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| GričarA31. 01. 2011 12:09:32 |
Muss ich, wenn ich ständig hungrig bin. Bin noch in grüneren Jahren, hängt wahrscheinlich auch vom Alter ab.
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| JusAvgustin31. 01. 2011 12:12:36 |
hahahahahaha, the best. würde sofort deine Quark probieren...
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| atoamac31. 01. 2011 13:31:35 |
... hängt auch vom Alter ab? Wenn du einen Stoffwechsel wie ich habe (damals unter Jugoslawien haben wir uns geärgert, dass ich fresse wie ein Zaporožec), dann musst du stündlich nachlegen. Egal was, auch Quark.
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| igorf31. 01. 2011 13:45:32 |
Mir (passt) nicht Folgendes: Weder Tag vorher noch auf Tour: kein Gebratenes, besonders fettes Fleisch und keine Süßigkeiten. Ergebnis: Unruhe und schwere Beine sowie überdurchschnittiger Durst. Während Tour immer Vollkornbrot und was Leichtes dazu, nie salzige Salamivarianten usw., wegen Durstverursachung. Trinke nur Wasser. Wichtigster scheint mir Frühstück, wie jeden Tag, unabhängig von Uhrzeit, erprobt: Handvoll Sesam, Handvoll Weizen- und Handvoll Haferflocken, Teelöffel Kakao, 2,5 dl Sauermilch. Ein Bier bei Hütte oder Ende hat mir noch nie geschadet. Was sagt man zu Gaststätten nach beendeter Tour, wo man gutes warmes Eintopf zu moderatem Preis kriegt: Ich z.B. wenn ich irgendwo über Tolmin gehe und beim Rückweg früh genug und hungrig bin (wie gestern nach Rückkehr aus Vogel schon um 15h), biege ich nach Most na Soči in Gasthaus Vuga ein, wo sie immer gute Jota und Bohnen haben. Und in anderen Gegenden, hat jemand Ähnliches?
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| heinz10. 02. 2011 22:26:41 |
In Jesenice hatten wir mal einen "Bergsteiger", immer in Gojzaren, mit Rucksack usw, der regelmäßig die städtischen Gaststätten besuchte und sich ziemlich brüstete, wo alles er gewesen ist. Obwohl er in Wirklichkeit selten weiter kam als von Schenke zu Schenke. (Igorf: keinesfalls auf dich bezogen ) Muss sagen, dass mich z.B. das Geschehen im Aljažev dom am Dovje etwas an die Geschichte erinnert. Oder noch woanders.., im Ld in Zavrhu.. Ich selbst in Bergen in Hütten und Schänken esse normalerweise nicht (vertraue den diversen Eintöpfen nicht zu sehr, da Gehen die Verdauung anregt.. dann, -wenn sich was zufällig nicht "setzt", kann's "kosmischer Schlag, Vatroslav, Hidroslav" usw verursachen). Und dann lässt du den Eintopf in der Nähe - schon halbe Stunde Gehweg von der Hütte. Das ist nicht gut. War (mindestens) einmal in Gesellschaft von zweien, die vollster gläubiger Vertrauen hatten, aber trotzdem den Mageninhalt nicht ins Tal bringen konnten. Sonst -unten trinke ich gern ein Bier. Das war's. Manche schleppen Dosen auf den Triglav.. Menschen sind verschieden. Müll wenigstens ins Tal tragen!
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| BT8811. 02. 2011 09:44:31 |
Heinz hat genau das Richtige geschrieben. Auch Tempo beim Gehen (Laufen) wichtig und Tag vorher Haufen Kohlenhydrate dann ok. Mir schmeckt neu morgens neben Kaffee auch ein Panini (Sandwich) Weißbrot und Prosciutto
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