Gräben, Eisfälle, winterliche Alpenaufstiege
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| Viper18. 01. 2018 21:44:57 |
Bravo, schön 
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| coffee18. 01. 2018 21:47:16 |
Danke und dasselbe für Bosova.
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| dprapr18. 01. 2018 22:39:38 |
Schöne Bilder. So was vermisse ich.
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| grega_z_brega18. 01. 2018 23:07:28 |
Pornografie im Internet...
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| Bandzo19. 01. 2018 08:06:46 |
Super Leistung bravo! Würde aber die breitere winteraktive Bergsteiger-Öffentlichkeit was fragen: Gibt's Literatur wo vor allem Winteraufstiege in Gräben beschrieben sind? Ich selbst hab gesucht und gestöbert, aber nix mehr als aus'm Forum und Habjans Winterführer (wo Gräben-Klassiker sind) gefunden. Besonders hab ich mich gefragt nach Existenz so'm Materials als ich letzten Winter von der Planina Dolga njiva Spuren eines Aufstiegs in der Grappe auf NW-Seite der Ježa gesehen hab (weiter von Veliki Zvoh Richtung Vrh korena). Nirgends vorher hab ich so was gesehen. Danke für Info/-s und sicheren Schritt allen weiterhin, Ben
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| dprapr19. 01. 2018 08:14:10 |
Routen sind in Kletterführern beschrieben. Die oben genannte Nemška-Grappe z.B. im Kletterführer Logarska dolina, Matkov kot, Peči.
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| coffee19. 01. 2018 09:00:34 |
Vielleicht passen dir Gregor Kresals Zimaufstiege (Sidarta). Der Vorteil ist, dass es ganz Slowenien abdeckt, dadurch fehlen aber einige lokalere Routen, genauere Skizzen nur bei den bekanntesten oder schwierigsten Routen/Wasserfällen. Auch ich habe Gräben von der Dolga Njiva beobachtet (Bild unten), die findest du aber nicht im Kresal-Führer. Dafür sind z.B. die oben genannten Nemška und Bosova und alle von Begunjščica usw. drin.
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| Mako19. 01. 2018 10:05:16 |
coffee Statt des Ausstiegssprungs in der Nemška könntest du auch den rechten Ausstieg nehmen: rechts queren und über kleinen Rand in engeren Graben und dort zum Wandrücken.
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| coffee19. 01. 2018 10:09:57 |
Du hast recht. Hab mir zu Hause die rechte Variante nochmal besser angeschaut. Unter dem linken Ausstieg hab ich rechts gequert, war mir aber nicht sicher wo genau der rechte ist, und hab lieber abgebrochen.
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| Bandzo19. 01. 2018 10:13:21 |
Danke für die Infos! Ja hab auch Kresal geschaut und gesehen, dass (logisch) mehr Fokus auf diesen Winterklassikern. Wenn man's will, findet man immer einen Weg, scheint auch für die 1001. Graba in unseren 1001 Bergen in schönen Slowenien zu gelten  coffee: Ist das die Grappe ja  Daneben war noch eine begangene, die (von unten) zum Gipfel sehr steil und eng aussah. Erfolgreich und sicher weiter, LG Ben
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| coffee19. 01. 2018 10:17:02 |
Bandzo: eine Variante öffnet sich auch, wenn du auf markiertem Weg zum Krvavec zu den ersten Felsen kommst und etwas dahinter links hoch. Damit kommst du meiner Meinung nach etwas unter dem Zvoh raus.
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| Viper1. 03. 2018 08:07:08 |
Der Wasserfall in der Pekel-Schlucht ist gebildet, aber Eis ziemlich wässrig und weich. Alle 4 Wasserfälle in der Hölle sind gut gebildet, vielleicht der erste am schlechtesten. Kein Foto, da ich ihn gerade bei Dunkelheit gepetzt hab. Gepetzt mit einem Mitglied aus AO Cerkno, reiner Zufall. So war ich wenigstens nicht allein.
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| Viper2. 03. 2018 20:46:25 |
Gestern Tominčev Wasserfall in Podljubelj gepetzt, der ist ganz schön gebildet. Heute noch die Überraschungsgraben in Kokra gepetzt, der ist schön gebildet. Auch der letzte steilste Teil im Überraschungsgraben ist schön gebildet. Dazwischen im Graben liegt etwas umgestürztes Holz, das den Fortschritt etwas behindert. Überraschungsgraben bis zur völligen Dunkelheit gepetzt. Letzter steiler Teil schon mit Kopflampe auf dem Helm .
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| Janez Seliškar3. 03. 2018 19:38:56 |
Dem Tominčev Wasserfall sind bei aktuellen Temperaturen die Stunden gezählt.
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| coffee22. 03. 2018 18:44:51 |
Heute vom Robanov kot in die Robanova Graba und dann Abstieg zur alten Kocbek-Hütte und Fortsetzung des Abstiegs durch Kocbek-Graba. Markierter Weg führt direkt zu den Wasserfällen, oberhalb derer die Graba beginnt. Wasserfälle ausgelassen, erst versucht über rechte Flanken in die Graba zu kommen, wo Schnee sehr schlecht ist, bis zu den Knien einsinkt. Letzter Quertritt über zweitem Wasserfall kam mir etwas dubios vor, daher lieber unter Wasserfall abgestiegen und links gegangen, etwas über markiertem Weg. Über kurzem Kamin auf Gratrücken geklettert und ca. 10m in Graba abgestiegen. Erster Wasserfall eigentlich nicht da, fast komplett zugeschüttet, möglich drüber über Brücke über kurzer Bank, weiß aber nicht wie stabil die Brücke ist. Zweiter Wasserfall sieht super aus, Kerze sehr kompakt, Eis des Dritten ok, Dicke gerade so. In der Graba meist harter bzw. gefrorener Schnee. Zwei Stellen mit viel Aufweh-Schnee, da geht's etwas langsamer. Kamin komplett vereist und erlaubt schnelles Vorankommen. Felsstep oberhalb Kamin rechts am Gratrücken umgangen, da unsicher drüberzugehen. Links vom Step ganze senkrechte Wand mit dickem Eis und Kerzen bedeckt. Ca. ein ganzer Seillänge. Vielleicht probiert's jemand. Über Gratrücken zurück in Graba in letzten Teil gequert. In der Mitte dieses Teils ganz steile Stufe, meiner Meinung nach steilste in ganzer Graba. Grabenende paar Zehner über ihr. Von da zur Kocbek-Hütte abgestiegen und in Kocbek-Graba. Graba sehr breit, Abstiegsrichtung beliebig, was proportional mehr oder weniger Schwierigkeiten bedeutet. Ich bin extrem rechts im Abstiegsrichtung direkt an Wand gegangen. Bis Lawinenrinne im Tal pudriger Schnee, außer kurzem vereistem Sprung, da muss man sich etwas anstrengen. Eigentlich von Hütte bis Roban/Govec mit Pausen und langsamerem Gehen 2 Stunden gebraucht.
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| Dr.ejči24. 03. 2018 06:58:18 |
"Frühe Stunde, Grab der jungen Burschen" oder wie es manchmal gut ist, wenn man zu lange überlegt wohin und so den "Start verpasst"...kurz, mit Kumpel am Donnerstag los zum Klettern und unendlich dankbar den zwei Jungens, die vor uns die ganze Kloof bis zum Einstieg durchbohrt haben (Bier für euch!)...die Route selbst ist zum Fingerlecken!...knirschende Poesie!...ja, erster Zug Spaziergang, aber der zweite stellt sich aufrecht...knirsch knirsch bis zur Höhle...Pre-Duh zugeweht, also Umgehung, bzw. "Umklettern"...da seilen wir uns ein, weil reichlich Luft unter'm Hintern...bis zur voll überfluteten Bank folgt Stampfen, das unsere Jungens gut erledigt haben (Danke!)...darüber noch "finaler Sprint" zum Grat...oben keuchend!...etwas wegen Ausblicken, etwas wegen Wind...Abstiegsspuren führen zu Kofce, aber das riecht uns nicht (später bewies sich als absolut richtige Entscheidung)...unter Einfluss Doping "Drachenflügel", stürzen wir uns nordwärts zum Sattel...nach Abstieg von Platte (rückwärts) verfehlen erst den richtigen Graben (Wiederholer halten linke Spur!), zurück ca. 10m und runter zum Guten...an Drahtseilen drei 30m Abseilen und sind am "Hanjžek"...Abstieg zum Bier zieht sich natüüüürlich...na ja, nicht jeden Tag Donnerstag...genossen für euch, Štefan und Andrej (und Čuvi war dabei) p.s. Prontal haben wir geschafft...
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| dprapr24. 03. 2018 08:11:46 |
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