Gräben, Eisfälle, winterliche Alpenaufstiege
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| Janez Seliškar3. 03. 2018 19:38:56 |
Dem Tominčev Wasserfall sind bei aktuellen Temperaturen die Stunden gezählt.
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| coffee22. 03. 2018 18:44:51 |
Heute vom Robanov kot in die Robanova Graba und dann Abstieg zur alten Kocbek-Hütte und Fortsetzung des Abstiegs durch Kocbek-Graba. Markierter Weg führt direkt zu den Wasserfällen, oberhalb derer die Graba beginnt. Wasserfälle ausgelassen, erst versucht über rechte Flanken in die Graba zu kommen, wo Schnee sehr schlecht ist, bis zu den Knien einsinkt. Letzter Quertritt über zweitem Wasserfall kam mir etwas dubios vor, daher lieber unter Wasserfall abgestiegen und links gegangen, etwas über markiertem Weg. Über kurzem Kamin auf Gratrücken geklettert und ca. 10m in Graba abgestiegen. Erster Wasserfall eigentlich nicht da, fast komplett zugeschüttet, möglich drüber über Brücke über kurzer Bank, weiß aber nicht wie stabil die Brücke ist. Zweiter Wasserfall sieht super aus, Kerze sehr kompakt, Eis des Dritten ok, Dicke gerade so. In der Graba meist harter bzw. gefrorener Schnee. Zwei Stellen mit viel Aufweh-Schnee, da geht's etwas langsamer. Kamin komplett vereist und erlaubt schnelles Vorankommen. Felsstep oberhalb Kamin rechts am Gratrücken umgangen, da unsicher drüberzugehen. Links vom Step ganze senkrechte Wand mit dickem Eis und Kerzen bedeckt. Ca. ein ganzer Seillänge. Vielleicht probiert's jemand. Über Gratrücken zurück in Graba in letzten Teil gequert. In der Mitte dieses Teils ganz steile Stufe, meiner Meinung nach steilste in ganzer Graba. Grabenende paar Zehner über ihr. Von da zur Kocbek-Hütte abgestiegen und in Kocbek-Graba. Graba sehr breit, Abstiegsrichtung beliebig, was proportional mehr oder weniger Schwierigkeiten bedeutet. Ich bin extrem rechts im Abstiegsrichtung direkt an Wand gegangen. Bis Lawinenrinne im Tal pudriger Schnee, außer kurzem vereistem Sprung, da muss man sich etwas anstrengen. Eigentlich von Hütte bis Roban/Govec mit Pausen und langsamerem Gehen 2 Stunden gebraucht.
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| Dr.ejči24. 03. 2018 06:58:18 |
"Frühe Stunde, Grab der jungen Burschen" oder wie es manchmal gut ist, wenn man zu lange überlegt wohin und so den "Start verpasst"...kurz, mit Kumpel am Donnerstag los zum Klettern und unendlich dankbar den zwei Jungens, die vor uns die ganze Kloof bis zum Einstieg durchbohrt haben (Bier für euch!)...die Route selbst ist zum Fingerlecken!...knirschende Poesie!...ja, erster Zug Spaziergang, aber der zweite stellt sich aufrecht...knirsch knirsch bis zur Höhle...Pre-Duh zugeweht, also Umgehung, bzw. "Umklettern"...da seilen wir uns ein, weil reichlich Luft unter'm Hintern...bis zur voll überfluteten Bank folgt Stampfen, das unsere Jungens gut erledigt haben (Danke!)...darüber noch "finaler Sprint" zum Grat...oben keuchend!...etwas wegen Ausblicken, etwas wegen Wind...Abstiegsspuren führen zu Kofce, aber das riecht uns nicht (später bewies sich als absolut richtige Entscheidung)...unter Einfluss Doping "Drachenflügel", stürzen wir uns nordwärts zum Sattel...nach Abstieg von Platte (rückwärts) verfehlen erst den richtigen Graben (Wiederholer halten linke Spur!), zurück ca. 10m und runter zum Guten...an Drahtseilen drei 30m Abseilen und sind am "Hanjžek"...Abstieg zum Bier zieht sich natüüüürlich...na ja, nicht jeden Tag Donnerstag...genossen für euch, Štefan und Andrej (und Čuvi war dabei) p.s. Prontal haben wir geschafft...
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| dprapr24. 03. 2018 08:11:46 |
Genießer.
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| Dr.ejči30. 03. 2018 09:47:30 |
Ah, diese Posts...wie sie "jucken"...verlockender Post der Kranjer "Jungen" hat uns, etwas ältere "Junge", dienstags in die Nachbarschaft des diesjährig übermäßig vereisten "Skigebiets" Kramarjeva gezogen...da erstes Mal, dank Vorgängern getröstet mit Navigation...schon gleich am Einstiegszug "Spaghetti" raus, weil da wohl härtester Untergrund des Tags, Rest der Route gemahlen...bis Biwak so ziemlich langweilig...na, für Zwischentrost ein Zug mit ordentlichem Schnee...über Biwak noch Stampfen, dann endlich! losgeht's...folgen Spuren und die (nach erneuter Prüfung Kranjer-Post stell ich fest, nicht ihre), vor Schlüsselstelle (ein Zug, wohl sehr kompakter Graben??), ziehen uns rechts in Umgehung...das war der Ausrutscher des Tages...bröselige Querung, steil hoch in ziemlich offenem Gelände, kniffliger Übergang auf Platte und "Querung rahitikus" zurück in Graben!...uff, bei weitem nicht einfach...Glücklicherweise Übergang zum Graben genau am Stand, also wieder "Spaghetti" raus...(nächstes Mal def. direkt in steilen Graben, wo auch fix Stände sind)...weiter bis Grat noch Züge und Stampfen durchgehend in schönem "Mix"...wettermäßig nämlich...kurz, schöne Route aber etwas schwerer als linke Nachbarin... genossen für euch, Tanja, Štefan und Andrej (und Čuvi dabei)
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| Dr.ejči8. 05. 2018 07:55:20 |
Katastrophe!!!...Bewaffnet mit voller Winterkampfausrüstung klar , jeder mit eigenem "Spaghetti" + extra Teile für alle Fälle und ordentlich Portion Wunsch nach Mixed-Klettern (Mix, ortsüblich), sind wir in die längste Grapa der Karawanken...von "Nachbars" Seite natürlich...abends schien's fast "bizarr" Idee (vor 2 Jahren gekratzt am Fels und Umwege gemacht )...heuer einfach überstürzt ...ja, Anstieg zur Grapa (von Kuhar) hat uns gut beschäftigt, unten massenhaft umgestürzte Bäume (tasten nach Jagdweg), Wasser reichlich (unterwaschener Pfad), obendrein durch "türkisches Bad" ...als wir endlich Weg freigemacht und Luft geholt...Schock!!!!...Katastrophe!!! ...in Grapa noch riesige Schneemenge! ...also statt Mixen wartete Gehen ...Gehen...Gehen...Gehen...Steigeisen angelegt zwar, Rest als Schmuck und vor allem Gewicht! hing am/in Rucksack ...je höher, desto mehr gewünscht "piiiiiiiiiiip" zum Würzen...Wunsch erfüllt sich mit nur einem!!! Schneestufen (wenigstens Äxte abgeschnallt)...gegen Gipfel noch eins!!! Verengung Schneefeld...verrückt! ...vom Sattel auf Palec-Gipfel für Brotzeit und "Doping" ...Wunsch nach "Mixen" brannte weiter ...also auf "Drachenflügeln" schweißtreibenden Schneianstieg mit Gratausstieg Palec - Na Možeh gewürzt...am Ende spannende kombinierte Tour... "Wolf satt", wir durstig ...brauchten nur Mitfahrt nach Österreich. gelitten für euch, Štefan und Andrej (und Čuvi )
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| Mako8. 05. 2018 20:31:17 |
"...in die längste Grapa der Karawanken..." Schade, längste Grapa der Karawanken verpasst. Nächstes Mal vielleicht geklappt 
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| Dr.ejči10. 05. 2018 06:47:18 |
Stimmt, Sarkasmus und Bissigkeit nicht fremd mir , aber Onkel Neugier hätte doch gern gewusst welche Grapa verpasst?...nach meinem Wissen ist das die, Jankotova ist wirklich längere ROUTE 
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| Mako10. 05. 2018 11:31:17 |
Dr.Andrejči, wenn du das Problem etwas breiter siehst wie Wissenschaftler, könntest du rechts von Jankot die wohl längste Rinne/Grabe in den Karawanken entdecken. Sie wurde schon mit Skiern abgefahren, mindestens zweimal  Danke für die HERVORHEBUNG 
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| mihah10. 06. 2018 20:49:20 |
Heute mit Kollegen kurze Deutsche geklettert. Schneefeld noch reichlich ab deutschem Turn weiter und beim Abstieg über Stufe. Sonst Wand heute meist trocken - super Kletterei  Über Schneefeld über Zlatorog-Bänken vergessen 60m gelbes Doppelseil. Wer gute Seele runterbringt in Tal kriegt Sixpack Bier 
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| Koldo9. 01. 2019 21:52:35 |
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| gj10. 01. 2019 08:08:01 |
Danke Koldo, Andrej. Viel Glück
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| Viper25. 02. 2019 22:46:59 |
Gestern durch die lange Deutsche Route im Dolgi Hrbet. Bedingungen in der Route gut, könnte man sagen schon top. Auf den schwierigeren Stellen, wo Schnee an der Fels klebt hält alles oder zumindest ziemlich gut, also keine großen Probleme. Bis zum Ausstieg der kurzen Deutschen Route hatten mein Freund und ich 4 Seillängen, richtiges ernstes Klettern. Direkt etwas höher vom Ausstieg der kurzen Deutschen Route wartete noch ein steiler Teil ca. 10m, wo man ordentlich klettern musste. Dann bis zum Gipfel der langen Deutschen Route keine größeren Schwierigkeiten mehr. Die ganze Route ist schon schön ausgetreten. Klar waren wir nicht allein, fast Gedränge könnte man sagen . Abstieg über den Weg vom Mlinarsko sedlo zur Češka koča, aber nicht lange. Schnell sind auch wir andere Spuren runter, die aber nicht auf dem Weg waren, sondern in totalen Abgrund führten, wo wir schnell auf den ersten Prusik im Fels stießen, wo wir 2 Rapple mit 60m und 1 mit 40m machen mussten und schon unter der Wand waren. Denke das war ne Abkürzung, auch zeitlich.
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| dprapr26. 02. 2019 07:51:58 |
Schön, dass hier auch mal eine interessante Tour gepostet wird, für uns die nur noch beim Bildergucken genießen. Gratulation, Viper. Der Teil auf dem 5. Bild sieht ziemlich steil aus. Wahrscheinlich dort der schwerste Teil der Route?
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| JusAvgustin26. 02. 2019 11:26:24 |
Das ist der Kamin in der Deutschen Rinne. Matej und ich hatten es trocken wie Pfeffer. Hier sehen die Bedingungen sehr gut aus.
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| Viper26. 02. 2019 15:41:41 |
Ja Dprapr ist es wirklich. Juš glaube ich dass wenn es blank ist auf diesen Sprüngen, die Sache viel schwerer sein kann.
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| Shkaro3. 03. 2019 18:10:24 |
Heute (03.03.2019.) haben Freund und ich die Ostrzkova Rinne (III, 400m) geklettert. Bedingungen top, alle Sprünge vereist und frühmorgens Schnee super (aber Hauptprung in diesen Bedingungen nicht III, eher IV). Später oben Schnee schwerer (ca. 9h) aber unter dem Grat alles super.
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