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Höhenangst

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Nanook21. 11. 2011 19:23:57
Hallo, die Hündchen sind der Rasse Shar Pei.
lp
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čara21. 03. 2019 10:50:41
Ich belebe das Thema mal wieder ein bisschen... Letztes Jahr habe ich mich meiner Angst gestellt. Vorläufig nur leichte Wege ohne Abgründe. An bestimmten Punkten halte ich an, und wenn möglich setze ich mich und schaue herum, manchmal stehe ich auch und halte mich an einem Baum oder Felsen fest. Wenn wirklich keine Möglichkeit besteht, den Hang hinunterzufallen, dann stehe ich und schaue und versuche die Angst zu beherrschen.

Angst vor Höhe, vor Fallen aus der Höhe und Schwindel. Selbst wenn ich auf festem Boden im Erdgeschoss eines Bürogebäudes stehe und nach oben ins dritte Stockwerk schaue, fangen meine Beine an zu zittern und mir dreht sich der Kopf.

Ich habe den Rat bekommen, auf einem Bein auf einer Flussbrücke zu stehen und in die entgegengesetzte Stromrichtung zu schauen. Angeblich trainieren sie so Förster. Aber die Angst ist bei mir seit Kindheit da. Obwohl ich auf Bäume geklettert bin, hat mich in einem Flugzeug mit 4 Jahren Todesangst gepackt... Interessant, daran erinnere ich mich gar nicht.
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Medolin26. 05. 2020 15:39:25
Weiß nicht, ob das jemand anschaut, nachdem so viel Zeit seit dem letzten Beitrag vergangen ist... kommentiere aber čara: das ist hart, wenn du Probleme hast, nach oben zu schauen. Aber du hast wenigstens festen Boden unter den Füßen mežikanje. Mein letztes "Abenteuer" war das zu Fuß hoch auf den Wolkenkratzer in Lj. Das ist schon lange her. Ich fühlte mich sehr unwohl und bin ständig außen an den Treppen entlanggelaufen, direkt an der Wand. Weiß nicht, wie der Geländer jetzt ist, aber damals war es sehr sehr niedrig. Also ist Klettern an Graten im Hochgebirge Vergangenheit. Ich bewundere aber einige Bergsteigerinnen und -steiger, die einfach am Rand von Abgrundwänden entlanglaufen, als wären sie zu Hause am Bordstein. Vielleicht hilft mehr Übung?
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samoa29. 05. 2020 21:36:00
Čara, Förster haben beim Arzt eine Höhenuntersuchung, wo festgestellt wird, ob jemand Höhenprobleme hat.
Mein ist ein "golcar", und er hat noch nie gehört, dass Förster so trainiert werden.mežikanje
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FrK10. 08. 2020 14:57:46
Hallo
Auch ich kämpfe mit ähnlichen Problemen. Mit Schwindel, Höhenangst, Platzangst - wie auch immer man das nennt.
Für mich persönlich ist in den Bergen das Wichtigste, zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Ob ich den Gipfel "erobere" oder nicht. Ach ja, die "niedrigeren" Hügel habe ich schon hinter mir.
Aber irgendwie gelingt es mir. Es fing mit Komarča an. Ein Kollege beschrieb den Weg als einfach. Für ihn. Ich dachte unterwegs, ich sterbe mindestens. So wurde das Spazierengehen im Tal der Triglav-Seen zum Albtraum, weil (wegen Zeitdruck) der Rückweg wieder über Komarča gehen musste.

Da meine bessere Hälfte diese Probleme nicht hat und sie nicht kennt, haben wir jetzt folgendes Rezept. Auf diesen Seiten suchen wir einen Gipfel oder Weg, den ich machen möchte, und studiere ihn zu Hause gründlich mit Karte. Wenn ich exponierte Stellen sehe, schaue ich auf der Seite nach, was mich dort erwartet.
Später in den Bergen gehe ich allein vor und akklimatisiere mich buchstäblich. Und nach einer gewissen Zeit bekomme ich ein Gefühl, ob ich den Weiterweg (und Rückkehr zum Start) schaffe. Dann gebe ich das "Signal" an die bessere Hälfte, sich mir anzuschließen. Und dann langsam, aber sicher weiter.
Und wenn ich zu langsam für die anderen bin, ziehen wir uns zurück. Wichtig ist, dass ich mich sicher fühle. Und so haben wir den Weg von Koča na Prehodavcih über Tičarica und Zelnarica nach Komarča geschafft. Und dabei habe ich noch eine Stunde genossen und ins Tal der Triglav-Seen geschaut.
Muss aber zugeben, dass diese Angst wirklich viel inneren Kampf erfordert. Aber nächstes Mal probiere ich definitiv mit einem erfahrenen Bergführer. Vielleicht schüttle ich so zumindest einen Teil der Angst ab.

Viel Erfolg.
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starejša10. 08. 2020 18:31:37
@Frk, @nanook
und andere
Ich habe meinen Angst mit Klopfen losgeworden. Sieht total dämlich aus, aber wenn ihr euch überzeugen könnt, es wenigstens zu versuchen, wird es wirken - muss man nicht glauben. Die Methode funktioniert und das ist für mich das Wichtigste. Ist gratis, jeder kann es selbst machen. Manchmal ist das Ergebnis schnell, manchmal nicht - aber Hauptsache es ist da. Wie das Reparieren eines elektrischen Stroms im Körper, eine Art Akupunktur, nur ohne Nadeln. Und der gesunde Menschenverstand bleibt, damit niemand etwas anderes denkt. Und Muskelfasern auch, leider nasmeh.
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mofoslo25. 09. 2020 14:08:29
@starejsa
EFT-Technik also.
Ich hab ein bisschen selbst in die Richtung probiert und aufgegeben, weil kein Fortschritt. Kannst du mehr erzählen, wie lange hast du dich damit beschäftigt? Bist du zu Treffen gegangen oder nur individuell? Nämlich hat mir das nicht mal 1 mm geholfen. Wie ernst war deine Angst? Ich hab nämlich schon Probleme mit 20m Türmen.... fängt so bei 8-12m an.. Danke.
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lepenatka25. 09. 2020 15:35:58
Ich glaube, es gibt kein allgemeines Rezept für diese Probleme.
Ich habe meinen Freund auf "luftige" Wege sehr schrittweise und langsam eingeführt und die Probleme sind längst weg.
War ein ziemlich schwerer Fallnasmeh.
Aber wichtig ist, dass er weiß, dass er jemanden mit Erfahrung dabei hat und sich dadurch sicherer fühlt.
In den letzten 13 Jahren haben wir die meisten unserer Gipfel und noch ein paar andere überschritten. Mehrmals.
Respekt vor den Bergen haben wir beide noch immer.nasmeh
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Loni26. 09. 2020 09:10:13
Bei mir hat gewirkt, dass ich mich zu einem Kurs für Sportklettern angemeldet habe. In jenem Frühling war alle Angst weg. Ich hatte noch das Problem, dass ich nach einer schweren Kinderkrankheit meinen funktionierenden Gleichgewichtszentrum verloren hatte, das hat nach Studienende angefangen zu arbeiten, dazwischen aber Jahre und Jahre Übungen.
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andrej.bg27. 09. 2020 18:58:52
Mir scheint, dass mit den Jahren das Gefühl der Unbehaglichkeit mächtiger wird. Vor etwa zwanzig Jahren stand ich ohne Bedenken auf dem Balkongeländer im neunten Stock und strich die Decke, heute schaue ich aber sehr vorsichtig darüber, mich mit beiden Händen festhaltend.
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nina427. 09. 2020 19:36:34
Unterschreibe! Dieses Jahr bin ich durch die Rinne auf Storžič und über den Gratkamm zum Prisojnik gegangen - keine der Wege schien mir vor 3 Jahren ausgesetzt und gefährlich. Dieses Jahr aber...
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iUnknown28. 09. 2020 09:09:17
Mir scheint, dass dieses „Gefühl der Unbehaglichkeit“ mehr daher kommt, wenn man zwischendurch nicht in bestimmten Situationen „trainiert“ und dann einfach rausfällt.

Gerade jetzt trainiere ich z.B. praktisch jeden Tag einen Sport, der nichts mit Bergsteigen zu tun hat, und merke einfach, dass sich die Situation verschlechtert, wenn ich einen Tag auslasse. Man muss einfach einen solchen Automatismus erreichen, dass die Muskeln von allein arbeiten und man nicht zu viel mit dem Kopf nachdenkt.

Ich erinnere mich, dass wir früher, als wir noch Grundschulkinder waren, über Komarča in normalen Schuh-Adidas für die Schule gegangen sind, als ob wir auf Šmarna gora gehen würden. Auch im Winter bin ich da hochgegangen, wenn oben Schnee lag. Dasselbe bin ich auch über Srebrno sedlo zur Planjava gegangen. Einmal bin ich bei solchem Nebel gegangen, dass die Sicht nur ein paar Meter war.

Dann hatte ich eine Knieverletzung und konnte jahrelang nicht in die Berge. Als ich wieder das erste Mal allein über Komarča ging, fühlte ich mich nicht gerade angenehm.

Deshalb habe ich mich für einen Kurs im Sportklettern angemeldet und habe an Wänden geklettert, und mein Zustand hat sich deutlich gebessert. Meiner Meinung nach ist das eine richtige Therapie, weil man in kontrollierter Umgebung trainieren kann.
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zokipoki28. 09. 2020 09:15:49
Weiß nicht, aber für mich ist Höhenangst, wenn du hochguckst und dir schwindlig wird. Tiefenangst ist, wenn dir schwindlig wird beim Runterschauen. Ich finde, Angst ist notwendig zum Überleben und man sollte sie nicht zu sehr herausfordern. Lp
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Trobec28. 09. 2020 21:59:38
Irgendwie in dieser Kategorie... Schwiegermutter in jüngeren Jahren (Kindheit und bis Uni-Ende) hat viel gewandert, alle möglichen ZZ-Wege. Dazwischen ist sie „rausgefallen“ und das Problem wurde fast jeder Kamm, der etwas Abgrund hatte. Aber sie hat wieder mehr gewandert und allmählich hat sich die Angst verringert, bis vor 3 Jahren genau 40 Jahre und 6 Tage später (sie hat irgendwo ein Tagebuch eines jungen Wanderers ausgegraben) wieder auf dem Triglav stand - ohne erwähnenswerte Probleme.
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lepenatka29. 09. 2020 07:00:47
Das stimmt.
Wichtig ist, diese Art von Kondition aufrechtzuerhalten.
Auch bei mir ist mal ein Beben in den Beinen passiert nasmeh, aber ich habe es bewusst beseitigt.

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mofoslo9. 11. 2020 11:05:02
Keine Technik hilft mir. Kein schrittweises Herantasten. Trotzdem will ich irgendwo höher kommen, aber offensichtlich werden Begunjščica, Boč, Donačka, Ratitovec, Raduha usw. mein Maximum sein. Ich versuche es seit 25 Jahren. Das Lustigste ist z.B... ich schaffe es mal auf einen Turm.. sagen wir Boč 20m oder Rudnica 40m (wo ich bei ca. 20m aufhöre)... und gehe nächstes Mal und denke, einen Schritt weiter, aber ich höre schon bei 12m auf... zmeden 2019 habe ich Via Ferratas probiert,.. Hvadnik, Lisca, Boč,... und Ende.. wieder geht's nicht weiter, schon Boč war ziemlich heftig, oder Lisca der letzte Teil.
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lepenatka9. 11. 2020 12:44:34
Ich denke, dass für die meisten mit diesen Problemen Türme unangenehmer sind, weil man direkt auf den "Boden" schaut.
Berge sind trotzdem ein bisschen schöner "angelegt".nasmeh
Ich glaube, es ist hart, besonders an solchen schönen Tagen, wenn es im Hochgebirge göttlich ist.
Leider hat meine Gemeinde keine Gipfelzavijanje z očmi
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