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| puma3. 10. 2011 22:43:42 |
Also, ich habe alle Themen in den allgemeinen Gesprächen durchstöbert und keine gefunden, die über diese Verlegenheit spricht  Mein Problem (wahrscheinlich auch das von anderen) ist extrem lästig und ich suche Rat, wie man es lösen kann, oder zumindest mildern. Ich gehe gerne in die Berge, muss aber leider immer Wege suchen, die leicht und unexponiert sind... gerne würde ich mich auch auf einen schwierigeren Weg begeben, auf einen Gipfel klettern, der mir momentan unerreichbar ist Die Idee ist schon aufgekommen, mich für einen Kurs anzumelden, z.B. Sportklettern, um mich an Höhen, Sicherungen zu gewöhnen... Ich brauche wirklich eine Idee, einen Rat, vielleicht hat jemand von euch das schon überwunden.
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| Zebdi3. 10. 2011 22:57:16 |
Oh, Sportklettern ist wahrscheinlich keine gute Lösung; ansonsten toller Sport, aber hier klettert man meist Routen bis 30, max. 40m hoch, was natürlich viel weniger ist als das, was du in den Bergen erlebst. So auf die Schnelle würde ich sagen, versuch's mit schrittweiser Steigerung der Schwierigkeit. Je mehr Kilometer du hast, desto leichter wird's. Wie lange gehst du schon in die Berge?
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| YoYo3. 10. 2011 23:13:43 |
Ich schlage Schocktherapie vor. Vielleicht ein Base-Jump 
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| puma3. 10. 2011 23:26:52 |
Aha, dann ist das keine echte Lösung. Ich gehe seit Kindheit ab und zu in die Hügel, mal mehr mal weniger, aber immer in niedrigeren bewaldeteren Gegenden, dieses Jahr bin ich aber häufiger in den Bergen, habe auch Hochgebirge angepackt das mich total gepackt hat und jetzt gibt's kein Zurück mehr, nur vorwärts 
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| puma3. 10. 2011 23:30:39 |
@ YoYo: die müssten mich runterwerfen, ich selbst würde nicht mal runterschauen wagen
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| YoYo3. 10. 2011 23:32:25 |
Vorher hab ich mich nur ein bisschen lustig gemacht. Bin kein Therapeut, aber vielleicht zuerst Karawanken probieren. Da hast du Höhe, Nordseite ist fast überall sehr steil. Wenn's dir schlecht geht, schau Richtung Slowenien 
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| puma3. 10. 2011 23:36:21 |
Ich war auf Begunjščica vorbei Roblekov dom und auf Stol über Zabreška, das ging problemlos, sehr schöne Berge und sie sehen mich wieder wenn ich es auch über einen anderen Weg schaffe, raufzukommen, noch besser
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| studencnik4. 10. 2011 07:40:48 |
Ich denke, das Beste ist schrittweises Steigern der Schwierigkeit... Ich stelle fest, dass viele Leute gar nicht den Ausblick genießen weil sie Angst haben und nur 1m vor sich hinschauen, aber wenn sie höher kommen, gerät Panik wegen der Offenheit. Mein Rat: schon ab ANFANG des Wegs öfter pausieren und dich umschauen (nicht nur bergauf), dabei stabil stehen oder dich sogar hinsetzen. So gewöhnst du dich nach und nach an die Höhe.
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| Zebdi4. 10. 2011 08:43:19 |
Hier noch eine Instant-Therapie: geh zum Mangart-Sattel und schau zur italienischen Seite rüber. Und wiederhole so lange wie nötig. Ach ja, vielleicht nicht schlecht, ans Rand auf allen Vieren zu kriechen  Ansonsten wie oben geschrieben - nimm schrittweise schwierigere und exponiertere Wege in Angriff - am besten mit jemand Erfahrenem, dann wird nix passieren 
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| puma4. 10. 2011 09:40:51 |
@studencnik: mir ist das schon passiert, dass ich an einem Aussichtspunkt ankam aber so Angst hatte dass ich nicht mal stehen konnte, hab mich hinter einen Felsen gesetzt und da gehockt wie ein Huhn also kaum Ausblick @zebdi: ja Mangart ist auch ein großer Wunsch, vielleicht nächstes Jahr über italienische Route, vielleicht auf allen Vieren Nächstes Jahr starte ich bei leichteren und steigere langsam zu etwas schwereren, bisher hab ich das nicht gemacht und hielt mich nur an leichte Wege (diese Seite hilft mir total, alle Beschreibungen, Fotos, Meinungen, echt super!!!), Saison für mich geht zu Ende, freue mich schon auf Frühling und neue Gipfel Danke für Tipps, wenn noch welche raus damit 
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| Zebdi4. 10. 2011 09:50:50 |
@puma, noch ein Tipp? Verabrede dich mit Kletterkumpels, lass sie dir einen Abseil von einer Brücke vorbereiten. Wenn du einmal an Kletterseil 50m über Boden baumelst, wird jeder Haken, jedes Drahtseil auf gesichertem Weg wie Luxus wirken Kann sein, dass du beim ersten Mal etwas wacklig bist, aber beim fünften, sechsten Abseil genießt du es schon 
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| facko4. 10. 2011 10:18:03 |
@Zebdi: ... weich ... und etwas LAUT   
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| VanSims4. 10. 2011 12:28:23 |
Also, wenn wir von schrittweiser Gewöhnung sprechen: vielleicht könnte jemand eine Leiter der Eskalation dieser Exposition mit Beispielen etwas anspruchsvollerer Wege für Anfänger erstellen. Meiner Meinung nach, wo ich hingegangen bin so (von am wenigsten bis am meisten): 1. Westrova auf Šmarna gora, Monte Amariana (nach Beschreibung auf dieser Seite) 2. Poldašnja špica über Strehica oder Ravno, Säuleck über Buderusweg (sonst unangenehmer Weg wegen Felsen), Hudičev graben zur Celjska koča (exponiert aber nur Paar Meter Höhe) 3. Stol über Celovška koča und Belščica, Komarča, Svinjak (am Ende dieser Stufe machen, da es schon an die vierte grenzt) 4. Gradiška Tura leichtere Variante, Aloisiasteig auf Dobrač (ein Stück exponiert) 5. Ankogel (nach Beschreibung auf dieser Seite) Touren maximal anspruchsvoll (NICHT sehr-). Es gibt natürlich exponiertere Wege aber für Anfänger genug. Beim Ankogel hast du schon ordentliche Tiefe unter dir. Natürlich hält sich wer starken Schwindel hat auf jeder Stufe länger als nur zwei oder drei Touren aber lass mal jemand anderen was sagen.
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| kekec3214. 10. 2011 12:45:50 |
Hallo, wie lässt sich der Kopiščarjeva Weg zum Prisojnik hinsichtlich Luftigkeit mit dem Weg zum Triglav von Kredarica vergleichen?
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| Keko4. 10. 2011 13:16:49 |
Bis zum Fenster selbst wirkte der Weg für mich nicht besonders luftig, da er in ziemlich geschlossenem Gelände verläuft mit gelegentlich steileren Wänden, die keine schwindelerregenden Höhen erreichen, aber technisch recht anspruchsvoll sind, besonders der berüchtigte Kamin, der von unten mächtig und einschüchternd wirkt. Wenn du durchs Fenster über glatter, fast senkrechter und gut gesicherter Wand kletterst, endet praktisch der Kopiščarjeva Weg und schließt an den Gratweg zum Gipfel an. Der Gratweg selbst ließe sich in Luftigkeit etwa mit dem Weg zum Triglav von Kredarica vergleichen. Unterschied nur, dass Sicherungen im Gratbereich seltener sind, aber überall wo nötig.
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| neph4. 10. 2011 13:38:32 |
@puma Sportklettern hilft sicherlich, Höhenangst zu überwinden, daher empfehle ich es dir wärmstens! Und nicht nur Höhenangst, du lernst bessere Bewegung im Fels, und auch Vertrauen wächst. Sobald du Grundlagen der Felsbewegung beherrschst, sollten unsere gesicherten Wege kein großes Problem mehr sein, besonders mit Selbstsicherung nicht.
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| puma4. 10. 2011 17:41:28 |
@facko: oj, wie ich dich verstehe, schon aus 3. Stock traue ich mich nicht runterzugucken, nur durch geschlossenes Fenster, Gefühl als würde ich drüberkippen  @zebdi: hmmm, nur mit zugekniffenen Augen würde das gehen, sonst k.o. glaub ich und man würde mich am anderen Ende Sloweniens hören, hehe, sonst originelle Idee @VanSims: heute hab ich mich "getraut" die steile auf Nanos, würde die für Stufe 1 zählen? Überlebt und war richtig schön danke für Leiter, druck ich aus und starte im Frühling ca. damit, super diesen Rahmen der Schwierigkeit zu haben. Westrova vielleicht noch heuer, wohn nah dran und geh immer von Tacen hoch. Super! Glaub diese Touren nützen auch anderen! @neph: Hab drüber nachgedacht, vielleicht wenn mal eingeseilt und weißt dass Absicherung da ist dass du nicht in Tiefe fällst wenn z.B. ausrutschst, dann Sicherheitsgefühl größer. Mir fehlt sicher auch Gefühl für Bewegung im Fels, also barfuß auch hier. Immer Sorge irgendwo hinzukommen wo dann weder vor noch zurück (wagen)... Lohnt Versuch vielleicht kann jemand Kletterschule in LJ oder Umgebung empfehlen? DANKE allen für gute Ideen!
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| Zebdi4. 10. 2011 17:47:49 |
O ja, Schulen können wir empfehlen, keine Panik. Da ich aber Portal-Policy bezüglich Werbung nicht kenne, melde dich per ZS oder Mail (primoz.zupancic@gmail.com), dann sagen wir was dazu. Lp, P.
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| Loni4. 10. 2011 19:11:24 |
Ich habe meinen Höhenangst gerade durch Sportklettern verloren, besonders als sie mich das erste Mal absichtlich in den Wänden bei Triest hängen ließen, nur 4 Meter über dem Boden, aber das war völlig ausreichend. Und der erste Ausflug nach Paklenica war super, seitdem keine Probleme mehr mit Höhenangst. Davor hatte ich noch Schwierigkeiten mit dem Gleichgewichtszentrum, die nach 12 Jahren von allein weg waren. Gut, sonst würde ich heute noch nur auf Flachem laufen. Und wenn du mal Gesellschaft für Šmarno brauchst, sag einfach Bescheid.
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