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Höhenangst

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Lunatic6. 10. 2011 13:07:43
Solange Schutz da ist, geht's velik nasmeh, hältst dich fest und es geht, schlimmer sind exponierte ungesicherte Stellen zmeden, Schotter, schlechte Griffe, Eis... zmeden Z. B. von Mala Triglav Richtung Kredarica, wenn's praktisch vereist ohne Schnee ist und mit Füßen tastest, wohin treten zmeden

Empfehle Prevala über Bornova in guter Gesellschaft, denn allein das Gespräch wiegt viel auf und lenkt Gedanken um, oben Štruklji zur Stärkung nasmeh. Vielleicht weiter zur Begunjščica über Kalvarija am Grat, nicht übermäßig exponiert, aber gutes Grattraining eek

Lp.
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VanSims6. 10. 2011 13:32:40
@Lunatic: wenn du diesen Gipfelgrat direkt vorm Gipfel der Begunjščica meinst, kam es mir selbst ohne Höhenangst ziemlich exponiert vorkam, ca. 3. Grad auf der Skala, die ich gepostet habe, bis dahin einverstanden, nicht zu viel, obwohl Stellen aus'm Wald die 2. Grad erreichen würden.
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JusAvgustin6. 10. 2011 13:35:36
Klin treibt Klin aus... sagen sie. Sonst: hab einen Kumpel mit wahnsinniger Höhenangst, aber hab ihn sicher hoch- und runtergebracht vom winterlichen Jalovec. Jetzt hämmert er Klettersteige wie verrückt (Alpinismus will er nich mehr hören... velik nasmeh) aber er sagt: "solang ich eingehängt bin ist alles ok (Psyche spielt hier große Rolle), beim Umhängen mach ich's so schnell wie möglich...
Aufstieg Jalovec winterlich als Zweiter im Seilzug, schlimmste beim Quergang. Leicht den winterlichen Kamin geklettert...
Höhenangst haben wir mit Aufstiegen Begunjščica, Gräten, Vrtača, Palec, Zelenjak, alle Jalovec-Meisterwerke...(winterliche Aufstiege) angefangen zu bekämpfen. Wenn's hart wurde hab ich ihn gesichert, obwohl ich drauf aus war dass er möglichst selbständig wird, was er letztlich auch wurde. Fast alle gesicherten Wege in Slowenien abgehakt, jetzt schaut er ins Ausland... Am Wochenende Via della Vita am Grat gemacht und mega stolz. Bald bring ich ihn zur Slovenska in Steni um Fortschritt zu sehen... Richtig so! Bin überzeugt mind. halb oder mehr ist psych. Faktor nasmeh

Lp, Juš
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Lunatic6. 10. 2011 14:00:37
Van Sims vielleicht Begunjščica-Grat wirklich exponiert, aber darunter steile Hänge nicht Abgrund, psych. sicher leichter, hängt aber von Bedingungen ab, Schlamm, Gras, nasse Felsen, Eis, dann wäre Grat auch übel eek nicht so eng zmeden. Interessant auch z.B. Storžič von Kališče, steile Hänge geben psych. besseres Gefühl als Tiefe, ob Rutschen Ergebnis gleich eek. Unterschied auch Wand auf einer Seite oder auf Grat, und rauf oder runter klettern, langsam kommt man weit und mit Steigerung verbessert man Sachen oder bei Limit stoppt man nasmeh

Juš, gute Gesellschaft Gold wert bes. mit Erfahrenem Vertrauenswürdigen am Anfang, wahrscheinlich hat deine Psyche für beide gearbeitet und Kumpel viel geholfen... nasmeh
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JusAvgustin6. 10. 2011 14:12:34
wahrscheinlich meint SW-Grat... oder?
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Lunatic6. 10. 2011 14:29:56
Jepnasmeh
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heinz6. 10. 2011 15:32:36
Viel hängt auch von der körperlichen Verfassung ab: Kondition, Erholung od. Müdigkeit im schwierigen Teil, Verletzungen usw. Das alles kann notwendiges Selbstvertrauen einflößen oder rauben. Wissen (darüber bitte jemand ergänzen) und körperliche Fähigkeit zur Fortbewegung in anspruchsvollem Gelände sind hier enorm wichtig.
In gleichem Maße auch vom Denken: wenn im Kopf immer nur das schlechteste Szenario, muss man ihm den Eintritt verbieten, bevor es uns packt! Nützlich, vergangene positive Erfahrungen zu erinnern, wo wir zuerst Angst hatten, später viel Übertreibung erkannt... und wie viel Kraft unnötig verbraucht! Alle kennen das, dass beim 2. oder 3. Mal auf gleichem Weg man sich fragt—wovor hatten wir beim ersten Mal so Angst, usw. Nützlich zu wissen, nichts zu verlieren, wenn am (für uns) anspruchsvollen Teil so viel Zeit wie möglich gewidmet wird. Zeit ist Verbündeter, keine Eile! Nur so, langsam, kann man dem Gegner entgegentreten, denn bei Eile schließt man im Grunde noch die Augen davor.
Ich kämpfe am meisten mit Angst (übertriebenem Verantwortungsgefühl) für Leute, die mit mir in die Berge gehen. Auch dieses >Tier< ist ziemlich hartnäckig.jezen
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nanica9. 10. 2011 23:18:09
Hallo!
Gut dass Puma das Thema angepackt hat. Ich wandere seit ca. einem Vierteljahrhundert in Bergen und habe Angst vor Höhe bzw. Exposition noch nicht los, scheint zu bleiben. Habe einige Wege gemacht, die in Führern als teilschwierig bis schwierig beschrieben sind. Traue mich aber nicht auf Wege, die Schwindelfrohen abgeraten werden. Manche Wege bleiben trotz großem Wunsch unerreicht. Jeder etwas anspruchsvollere Weg weckt Ehrfurcht und ich überschätze nie meine Fähigkeiten. Könnte via ferrata anspruchsvoller versuchen, aber überlege es mir hauptsächlich wegen Angst, im Weg erfahrener Bergsteiger zu sein. Um besser zu verstehen, beschreibe Situation kürzlich passiert: Nach Aufstieg beliebter Gipfel auf hier schwierig mark. Weg folgte Abstieg selber Weg. Beim Gehen nie gehetzt, immer vorsichtig. Nicht unter Langsamsten, mache alle Wege in Führer-/Schildzeiten. Auf Weg einige Leute und Schnellen sagte ich vorüberziehen. Aber Mann fast laufend holt auf. Sehend Eile trete sofort bei, damit nicht nervös hinter mir tritt. Er aber brüllt mich an unpassender Stelle beiseite (vom Weg höher auf Fels und Seil frei). Sicher wenn nicht beiseite, hätte er mich verflucht, weil behindere Abstieg da schleiche.
Also: neben Schwindel auf schwereren Wegen auch Angst vor Erfahreneren ohne Geduld für Wenigererfahrene. Hab auch unhöfliche Bemerkungen zu Unbeholfenen gehört (wo rennt, besser zuhaus... usw.).
Kein Missverständnis: nicht alle Erfahrene über einen Kamm scheren. Aber solche Fälle rauben Mut.
Interessiert eure Meinung dazu.nasmehnasmeh
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ljubitelj gora10. 10. 2011 00:28:33
Antworte nur an Nutzerin
@nanica


Hab vor 4 Jahren angefangen, plötzlich Mittelgebirge interessiert, kleinere Hügel bis 1600m, so hoch wie Auto möglich, nur weniger Laufen (damals Übergewicht, später abgenommen), auf hribi.net nur leichte Touren ohne Gefahr, alle leichten Wege von Debele peči zu Hauptkarawanken umrundet, KSA jedes Neujahr mehr, leichte Wege, dann eines Tages mit Bruder Kepa von Dovje, Weg schwerer als von Belca, würde zu schwierig einteilen.
Das ist der Weg den wir gemacht haben:
http://www.hribi.net/izlet/ravne_kepa_/11/97/2624
Alles schön und gut, Start Wanderweg, dann zu Drahtseilen, Haken und Bolzen, totale Panik, Angst maximal, gezittert, total verängstigt, kaum ans untere Ende der Sicherungen gekrabbelt, zwischendurch Bruder warum gebracht, seine ermutigenden Worte, kleiner Tipp wie sich auf gesichertem Weg bewegen, schon aus Sicherung raus, später steile Flanke queren, wieder Angst aber vorsichtig zum Kepa-Gipfel. 1-2 Jahre vergangen, dazwischen schwere Wege, dann lockte mehr, Triglav via Planika zum Gipfel schwierig, zur Kredarica sehr schwierig, erste noch schwerere, vor mir Wanderer gefolgt, Angst gehabt aber schnell zur Kredarica, dann nur Abstieg Krma, selbes Jahr Prisank, leichter hoch, Grätenschaurig runter und nächstes Mal mehr gewollt teilw. letztes Jahr und dieses, echte extreme gesicherte Wege angepackt (Triglav-Plemenice, Mrzla gora, Via Italina, Via della Vita usw.), letzte zwei extrem schwierig. Aus meinen Sätzen erkennbar langsam gestartet wie andere rieten, heute trau ich mich zu sagen keine gesicherte in Slowenien, die ich nicht schaffen könnte. Wenn erwähnen, Via della Vita Vevnica und Ponca-Querschung am meisten im Gedächtnis aber mit Gruppe, Via Italiana Mangart ähnlich. Angst vor gesicherten Wegen größtenteils besiegt aber nicht ganz, wissen dass jeder gesicherte Weg sicheren Schritt, Griff und Überlegung braucht, nicht zum ˝Hetzen˝, wenn alle Hauptanstiege hinter ihm kein Sinn Held zu spielen.
Unvorstellbar war es damals, das Bild fand ich zufällig auf der Festplatte1
Blick zurück auf den erstiegenen gesicherten Weg2
die ich zum ersten Mal gesehen habe3
es war schrecklich4
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heinz10. 10. 2011 09:16:54
@nanica: es ist völlig richtig, dass du auf schwierigen Abschnitten vorsichtig bist und sie langsam meisterst! So sollten alle klugen Bergsteiger handeln, leider halten sich einige für eine Stufe höher—Zirkusakrobaten. Auf solche sollte man nicht achten, da sie nicht nur sehr ungehobelt sein können, sondern alle um sich herum in echte Gefahr bringen! Solchen sollte der Zutritt zu belebteren anspruchsvollen Wegen verboten werden, sollen sie sich irgendwo in der Einsamkeit wichtig machen... aber so würde ihnen der wichtige Charme des Bergwanderns verloren gehen: Erhöhung über andere. Sie sollten bestraft werden!
Klar ist, dass einige von Natur aus etwas schneller sind als andere, aber das rechtfertigt keine Ungeduld usw. Wer nicht fähig ist, ohne Worte am geeigneten Ort sicher an der vor ihm gehenden Person vorbeizukommen, muss im Tal bleiben, wo mehr Platz ist!
Interessant, dass sich meist Mittelalte (städtische Sorte) zu Wort melden und nicht die Jungen, die eigentlich am stärksten sind... Und ein Slowene muss es sein, denn Ausländer (auch vom Süden) kennen die Regeln der europäischen Wanderkultur.
Der Minderwertigkeitskomplex ist bei Slowenen ein großes Problem, überall wollen sie sich groß machen... und es wird noch viel Zeit vergehen bis zur Heilung.
@nanica schau also nicht auf solche, und wenn er dich anfasst, brüll ihn mit aller (noch größerer) Berechtigung zurück! ...Warum ist er nicht zu Hause geblieben, wo er genug Platz für sein ungeduldiges Zappeln hätte? z.B..
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VanSims10. 10. 2011 10:47:09
Es geht um dieselbe Mentalität wie z.B. beim Verhalten in Hütten (Prügeleien, Saufen), Psyche, verschiedenen Sprüchen, die man auf dem Weg erlebt,... Ziel ist Provokation und Selbstdarstellung und Heilung eigener Traumata! Immer mehr unkultiviertes Vieh geht in die Berge. Und das anständige Vieh, das dort grast, soll mir nicht böse sein, dass ich sie damit vergleiche.velik nasmeh

Auch ich denke, auf solche Idioten sollte man nicht achten. Sich streiten schon gar nicht mit ihnen. Du weißt, mit einem Idioten ist es nicht klug zu streiten. mežikanje Lass ihn vorbei und amen. Wenn er nicht will, na ja. Hier muss man eisern unnachgiebig sein und sich nicht provozieren lassen, denn dann hat er sein Ziel erreicht.

Und ja, ich beobachte auch, dass nicht nur Westler, sondern auch diese 'unkultivierten Balkankerleute' oft kultivierter als Slowenen sind. Traurig! Aber ich weiß, nicht alle Slowenen sind so. Aber bei uns ist der Prozentsatz von Idioten höher.
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VanSims16. 11. 2011 09:25:32
***puma***: "heute habe ich mich 'getraut' diese steile auf Nanos zu gehen, aber würde die für 1. Grad reichen?"

Wenn es die steile aus Razdrto ist, bin ich letztes Wochenende draufgegangen. Psychologisch hat sie mir keine Probleme gemacht, aber sie ist schon so um den 3. Grad für mich. Also wenn du das geschafft hast, ist das sehr gut.

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Nanook16. 11. 2011 10:47:52
Ich würde gerne diesen Weg gehenPredmeja - Otliški maj (Weg am Rand), aber dort steht, dass der Weg am Rand von Klippen geht. Wie am Rand? Ich meine, gehst du direkt am Rand entlang und schaust runter, oder ist der Weg etwas mehr nach innen versetzt und ansonsten (evtl.) rutschig, aber du schaust nicht runter irgendwo oder es gibt dazwischen Bäume, Büsche? Danke. nasmeh
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VanSims16. 11. 2011 11:55:29
Diesen Weg bin ich im Frühling gegangen. Soweit ich mich erinnere gibt es vielleicht einige Abschnitte am Rand, sonst verläuft er über Wiesen, Wälder,... Dazu wehte damals Bora und hat mich nicht weggetragen mežikanje

Der Weg ist sehr schön und es lohnt sich, ihn bis zum Otliško Fenster und zur Schneckenhöhle zu verlängern, wenn du magst auch zum Sinji vrh.
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puma16. 11. 2011 16:49:10
Heey!

Ja, ja, aus Razdrto! Schön, oder? nasmeh

Na, ich war schon stolz auf mich, als ich oben ankam. Werde sie sicher wiederholen, gefällt mir, weil nicht zu viele Kletterstellen, aber genug für einen Anfänger, finde ich.

Geschafft velik nasmeh, also überspringe ich diese Grade ein bisschen.
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Janez5216. 11. 2011 18:24:07
Nanook
Den Weg am Rand bin ich Ende Oktober gegangen. Von Predmeja bis Sinji vrh und zurück. Der Weg heißt Weg am Rand, aber nähert sich dem echten Rand nur ein paar Mal. Wenn ich mich richtig erinnere kommt er am nächsten am Rand beim Anstieg auf Dolski maj. Aber dort geht der Weg durch Wald, so dass es nicht exponiert wirkt. Wenn möglich hänge ich ein paar Fotos des exponiertesten Teils an.
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Nanook16. 11. 2011 20:21:56
Nein nein, diesmal nicht für den Hund, sondern für mich. Mir wird schwindlig bei deinen Fotos. zadrega Hier würde ich sicher ausrutschen. Oder sitzen bleiben und sie müssten mich holen.mrk pogled Aber schon Leiter (oder Stuhl oder steile Treppen) machen mir Probleme.
Danke allen, wir versuchen es. Im Extremfall kann ich immer umdrehen. nasmeh
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Lunatic16. 11. 2011 22:03:48
Okay, vertrauenswürdige Gesellschaft hilft viel zavijanje z očmi
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Nanook20. 11. 2011 21:31:07
Lunatic, ich glaube es, aber ich mag nicht in Gesellschaft wandern, Traumata aus Kindheit (bzw. Sportunterricht in der Grundschule).

Na, auf diesem Weg mussten wir uns diesmal leider bald umdrehen, einige Abschnitte waren vorerst doch zu nah am Rand. Aber da der Weg so schön ist, versuchen wir es nochmal.
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jany198021. 11. 2011 17:45:36
@Nanook eine Frage außerhalb des Themas...
Ich hab auf dein Profil geklickt und seh 2 Schönheiten... Mich interessiert die Rasse?
lpcool
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