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Neuer Biwak II

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Macesna21. 05. 2015 23:41:22
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Macesna22. 05. 2015 23:41:27
Schade, dass es keine öffentliche Diskussion interessierter Bergsteiger, Alpinisten zu dieser Sache gab. Die Bilder des geplanten neuen Bivaks am Jezerih, das diesen Sommer ersetzt werden soll, kommen mir gar nicht vielversprechend vor - nicht ästhetisch und noch weniger funktional.
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lynx23. 05. 2015 00:13:17
Die Renderings sind ohne Ausrüstung, daher ist es schwer sinnvoll über die Funktionalität zu schließen.
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viharnik23. 05. 2015 08:45:33
Komfort in Form eines Schlafsacks bringt man in den Bergen immer mit.
Das Bivak wird deutlich wärmer, viel größer, abgedichtet gegen Wind und Feuchtigkeit und auch Mäuse, wenn du mal dort auf II übernachtest, fliegen sie nicht über die Deckevelik nasmeh
An den Jezerih ist einer der schönsten Plätze in den Julischen Alpen überhaupt, wenn schon nichts anderes wegen des außergewöhnlichen Blicks auf die Triglav-Nordwand, den Triglav selbst sowie das ganze Vrata-Tal. Im Frühling ist der Ort auch bereit für Skitouren von der Rokavška Scharte, Šplevta, unter dem Altar.
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Macesna23. 05. 2015 13:02:23
Mit unversprechender Funktionalität meine ich vor allem so viele Glas-(Plexiglas?) Flächen: wie soll es drin warm werden, wenn so viel Glas, durch das die Wärme entweicht, und gleichzeitig sieht es so aus, als wäre der neue Bivak deutlich größer als der jetzige?
Mir kommt es eher vor wie eine Panoramasauna oder eine Variante eines Elitehotels in Zermatt oder Grindelwald. In einem Bivak, das in einer so unbarmherzigen Welt steht, ist es gut, sich in ein Loch, in eine Höhle zu verkriechen, sich vor der Außenwelt zu schützen, das ist das Konzept eines Hochalpin-Bivaks. Du brauchst keinesfalls hinauszustarren und ästhetisch über den Blick auf die wunderschöne Umgebung zu kontemplieren. Das machst du draußen, im aktiven Kontakt damit.
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mero5523. 05. 2015 14:00:47
Das Bivak unter dem Grintovec können wir als Vorbild nehmen, man merkt, dass es ein Architekt-Alpinist projiziert hat. Das hier ist pure Pose.
Vor allem ist das Problem Vandalismus und Campen der "Tschechen".
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Branee23. 05. 2015 14:27:49
Das Bivak an sich war abgenutzt, also begrüße ich den Austausch, aber es ist wahr, dass es ziemlich viel Übertreibung im Design gibt..
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smolko23. 05. 2015 14:49:39
Wir zerstören die Bergsteigergeschichte, ist keineswegs abgenutzt. Ist ein einfaches, kleines, funktionales Objekt, das ist und würde noch allen Bedürfnissen genügen. Wird ersetzt durch ein Objekt, das meiner Meinung nach gar nicht in diesen so schönen und unberührten Teil unserer Berge passt. Viharnik, denke ich war der alte Biwak gut gegen Wind abgedichtet, Mäuse drin sind schuld der Besucher, die Türen nicht zumachen und Essen lassen. Tourenskifahrer hier extrem wenige da sonnige Seite sorgt dass man für wenig Vergnügen weit Skier trägt. Macesna, stimme dir voll zu.
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Branee23. 05. 2015 15:46:25
stimme nicht mit Geschriebenem zu, einer wird sogar zerissene Öfen schleppen und sagen gut sind sie. aber zustimmen dass mit neuen Biwaks die Richtung verfehlt und Definition was Biwak ist oder bedeutet, sehen aus wie Wellnesszentren und moderner Stil hat keinen Platz in Bergen..(wenn ich etwas laut denke)
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VesnaM23. 05. 2015 15:55:50
mir scheint es ganz in Ordnung. Gehen nicht in Berge für Luxus. Und neuer Biwak passt wirklich nicht in diese Umgebung... Würde diese Enden so lassen wie sie sind.
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dprapr23. 05. 2015 16:10:24
Biwaks sind bei uns überholte Sache. Waren aktuell als man noch mit ÖPNV in Berge ging der dich weit von Gipfeln absetzt. Nicht möglich Tour in einem Tag und Biwak sehr willkommen. Besonders unter Wänden.
Wenn jetzt jemand aus Vrata oben Biwak braucht dann wahrscheinlich Romantik oder späte Abreise von zu Hause. Kann schnell schiefgehen wenn voll Ausländer.
Welcher Biwak gehört da hoch (meine Meinung keiner), Sache der Fachleute.
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Urbban23. 05. 2015 16:31:33
Der Biwak sieht wirklich modern aus, aber... wahrscheinlich sah auch der jetzige Biwak 1937, als er gebaut wurde, modern aus... Ich sehe nichts Verkehrtes daran, abgenutzte Biwaks zu erneuern, aber es wäre wirklich am besten, wenn Architekten, die auch Bergsteiger sind, sich mit ihrem Design beschäftigen.
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viharnik23. 05. 2015 16:32:59
Weiß nicht, ob wir wirklich einen solchen ästhetischen Sinn haben, um sogar den talentieren Kreis von Architekten zu übertreffen, die Experten genau für den Typ von Berg-Biwaks und nördliche Gebiete unserer Hemisphäre sind.
Der Biwak unter Kotovo sedlo wurde unter anderem vom Sohn des verstorbenen Alpinisten Kunaver konstruiert, aber auch die dreifache Konstruktion bei Jezerih wird keine Bagatelle sein. Auf den Bildern fällt zuerst das Dach des Biwaks auf, das gut geplant ist und Spitzen mit geringen Neigungswinkeln über das Ganze fließen.
Zweitens ist kein Biwak und wird keiner ohne Isolation sein, schon innen ist viel Holz sichtbar, das zwischen den Querbalken wahrscheinlich zusätzlich isoliert wird.
Bezüglich Nutzung und Nennutzung von Biwaks denke ich, dass schon das Wetter das Schicksal des Bergsteigers im Berg bestimmt (Wind, plötzlicher Frost, Schnee wie jetzt, verspäteter Aufstieg und Übernachtung, dann möglich heißen Tee im Schutz kochen, Morgenaufgang einfangen, dann bei Rettung, wenn meist schlechtes Wetter, unverzichtbarer Logistikpunkt). Auch Ausländer, die von weit her anreisen, können den Biwak nutzen und für verschiedene Kletterkurse usw.
Weiß nicht, ob ich so dumm bin oder nur dumme Kommentare lese?zmeden.
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francimedved23. 05. 2015 16:33:46
Einige Ausländer nutzen Biwaks - lies: ausnutzen - für kostenlose Übernachtungen. Sie siedeln sich für ein paar Tage ein, bringen Essen und Trinken mit und bleiben dort. Was will man Besseres, ein gratis Hotel an schöner Lage.
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viharnik23. 05. 2015 16:35:54
Wir haben Bergwache TNP, sollen prüfen wie in Schweiz, Österreich und Ordnung machen, haben alle Befugnisse.
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francimedved23. 05. 2015 16:53:22
Hier ist nicht Österreich oder Schweiz, ist Slowenien.mežikanje
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jax23. 05. 2015 17:50:13
@VesnaM
Es scheint mir ganz in Ordnung. Gehen nicht in Berge für Luxus. Und neuer Biwak passt nicht in diese Umgebung...

Na ja auch jetziger Biwak ist eine eiserne Dose die gar nicht in diese Umgebung passt. Aber über Jahre und Jahrzehnte gewöhnt man sich dran. Genau wie an diesen. Also - bezüglich welcher besser passt wo sehe ich wirklich keinen großen Unterschied.
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jax23. 05. 2015 17:52:39
@dprapr

Bivaks sind bei uns überlebte Sache. Sie waren aktuell damals, als man noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Berge ging, die dich weit von den Gipfeln absetzten. Es war nicht möglich, eine Tour an einem Tag zu machen, und ein Bivak war sehr willkommen. Besonders Bivaks unter Wänden.

Na, frag jemanden, der schon mal eine Route in der Ostwand der Škrlatica, Rakove Špice oder Rogljica geklettert ist, ob Eins nützlich ist. Ist es, noch immer, Auto rauf oder runter. Zwei hat vielleicht wirklich von allen Bivaks am wenigsten Sinn, aber trotzdem - verschiedene lange Gratüberschreitungen erleichtert dieser Bivak noch immer sehr. Über die anderen wichtigen Vorteile hat viharnik schon einiges gesagt ...
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ana23. 05. 2015 18:50:12
Diese Form ist völlig verfehlt für unsere Berge.

Warum rufen sie nicht Herrn Žakelj um Rat? Der Mann ist ein Naturliebhaber und hat drei Bivaks in unseren Bergen gebaut. Wahrscheinlich ist es für sie eine Ehrensache. Diese modernen Bergarchitekten verstehen sie nicht mal aus dem Tal.
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Daaam23. 05. 2015 19:01:38
Ich sehe keinen Grund, warum man die bestehenden Bivaks nicht "aufmöbeln" sollte. Tatsache ist, dass sie "altbacken" alt sind. Sie haben Seele, die auch neue Bivaks mit den Jahren bekommen können. Egal welche Form/Architektur sie hat/wird haben, sie wird sowieso nie allen gefallen. Oft nehmen wir Ausland als Vorbild und vergleichen mancherlei moderne Hütten in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien usw., dann kann man sagen, dass dieser unser Bivak wunderbar in die Umgebung eingebettet sein wirdvelik nasmeh Man kann endlos streiten, aber das letzte Wort hat der Verwalter und sein Wille zählt!Welches Glas es hat und ob das Sinn macht ist nur nach Gründen suchen, weil jemand grundsätzlich gegen Neues ist, Mir persönlich würde gefallen, "aus sicherer Deckung" durchs Glas das Toben der Natur bei Wetterunbilden zu beobachten...Wie das funktional nutzbar ist weiß ich nicht, da ich nicht fachlich qualifiziert bin für solche Sachen.Wenn das Bivak größer wird, wird manch einer dankbar sein, besonders die, die beim jetzigen bei Vollauslastung den Schlafsack draußen ausbreiten mussten. Es ist wahr, dass grundsätzlich jeder Hügel/Berg in Slowenien an einem Tag erreichbar ist, aber warum sollten Bivaks überlebt sein, wenn es so schön ist z.B. Freitag Nachmittag nach der Arbeit zum Bivak zu hüpfen und frühmorgens weiter wohin auch immer und es gibt noch viel mehr Gründe warum Bivak Sinn macht. Das Problem von Leuten unabhängig von Nationalitätjezik, die sich für mehrere Tage in Bivaks einnisten, sollten die Inspekteure des TNP lösen, nur was, wenn ihre Clio-s und ähnlichen Stahlungetüme auch mit 4x4 nicht "hüpfen" zum Objekt. Und nicht alle machen Selbstdarstellung auf Blogs und anderen Seiten, wie viele Tage wir im Bivak verbracht haben nasmeh Der neue Bivak wird offenbar Realität, und am besten ist, sich so schnell wie möglich mit seiner Form abzufinden, auch wenn sie euch nicht gefällt. Auf keinen Fall ist das ein Eingriff in die Umwelt, der die Umgebung stärker degradieren würde (nicht stärker als der alte Bivak). Eine stark erhöhte Besucherzahl erwarte ich persönlich (kann mich irren) deswegen nicht..
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jedriličar23. 05. 2015 19:02:11
Jeder Bivak sollte nach meiner Meinung zwei Kriterien erfüllen, und das in dieser Reihenfolge: 1. Funktionalität, 2. Einpassung in die Umgebung ...
Von der Funktionalität dieses auf dem Bild hab ich keinen Schimmer (glücklicherweise war ich nie dort), aber urteilt selbst über die Einpassung in die Umgebung ... zavijanje z očmi
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