|
| heinz17. 09. 2010 22:50:39 |
GričarA: Steinpilze - wie auch alle anderen Pilze werden sie ausgerissen und nicht geschnitten. Den Stiel unten (meist in der Erde) greifen und den Pilz (Fruchtkörper) vorsichtig etwas drehen, bis er sich selbst löst. Ähnlich wie beim Ernten von Obstbäumen. Dann die Stelle, wo das Loch in der Erde entstanden ist, zuschütten oder mit Laub etc. bedecken, um das Austrocknen des Myzels d.h. des Untergrunds, aus dem auf einer Fläche mehrere Früchte- Pilze - sprießen. Wenn wir Pilze schneiden, verursachen wir, dass das Myzel durch die abgeschnittenen Stielteile austrocknet und dadurch folglich absterben.. Das Messer zum Schneiden von Pilzen haben wir bei uns wegen ihrer Reinigung vor Ort, wo wir sie (richtig natürlich) ausgerissen haben, damit wir dadurch auch mindestens einige Sporen hinterlassen, die der Fruchtkörper bei dieser Gelegenheit auf die Waldbodenfläche abwirft. Damit sorgen wir dafür, dass Pilze wegen unserer Bedürfnisse, Gier oder sogar kommerzieller Appetite etc. nicht aussterben. Für die Zukunft der Pilze also keine Sorge nur im Fall, wenn wir richtig mit ihnen umgehen. Also nicht nur nach Gefühl, sondern nach bestimmtem Wissen.
|
|
|
|
| vanessa_klara18. 09. 2010 19:55:36 |
wenn jemand weiß was das bedeuten würde, dass die Schirme (Pilze) unten unter der Hut rote Streifen hatten???
|
|
|
|
| andymann18. 09. 2010 20:06:17 |
bedeutet dass sie Komunajzerji sind.
|
|
|
|
| heinz19. 09. 2010 07:28:21 |
Bedeutet dass sie giftig waren. Wenn du es z.B. durchgeschnitten hättest, wäre das Fleisch gelb. Solche Schirme sind sogar tödlich gefährlich zum Verzehr. Hoffe du bist nicht auf solche gestoßen und hattest damit zu tun. Feld- und Waldschirme, die essbar sind, haben keinerlei rote Töne. Beim Unterscheiden von Pilzen sind immer die Details am wichtigsten.
|
|
|
|
| merkur19. 09. 2010 08:18:23 |
Heinz, wo sind deine Quellen zur Art des Pilz Sammelns? (Ich behaupte nicht dass du unrecht hast!) Nämlich, verschiedene Pilzbücher lehren unterschiedlich über Ausreißen bzw. Schneiden von Pilzen ... Im Allgemeinen scheint es mir sinnvoll, Pilze die man nicht kennt nicht anzufassen und natürlich nicht zu sammeln. Wenn doch (man muss sich irgendwie bilden) und sie für spätere Bestimmung mit Fachmannhilfe bestimmt sind, dann muss man sie wirklich ganz sammeln. Auch unterirdischen Teil - bis zur Stelle wo sie nach Drehen abbrechen. Details sind wichtig! Eigentlich ist der einzige wichtige Unterschied den ich vertrete im Vergleich zu Heinz der, dass gut bekannte Pilze ruhig abgeschnitten werden können. Natürlich tief am Boden. Damit vermeiden wir Schäden am Myzel. Folgt Reinigen des Pilzes und Abdecken, damit kein Austrocknen eintritt. Wenn Abdecken für uns überflüssig ist, erinnern wir uns zur Motivation, dass wir damit auch den Fundort verbergen. Solche Motivation hilft natürlich nicht, wenn uns der Genuss an slowenischer Fovšija mehr bedeutet die den nächsten Pilzsammler auffrisst!?  
|
|
|
|
| andymann19. 09. 2010 12:42:05 |
Korrelation zwischen roten Tönen und Genießbarkeit hält nicht, da ich dann schon lange unter der Rasen wäre. Noch besser als der Riesen-Schirmling ist der Rötlings-Schirmling (Macrolepiota rhacodes), der die Eigenschaft hat, dass er nach Druck etwas rötlend wird. Für essbare Schirmlinge ist charakteristisch, dass sie einen beweglichen Ring haben. Auf dem Bild essbarer Rötlings-Schirmling:
1
|
|
|
|
| joža x19. 09. 2010 12:57:05 |
Ich habe 1 Frage an Pilzexperten, nämlich ausschließlich aus Naturschutzsicht: finde einen Pilz und habe nicht vor ihn zu pflücken, was ist besser (naturmäßig) A: lasse den Pilz, nach einer Weile nimmt ihn jemand anderes und trägt ihn aus dem Wald weg, B: trete den Pilz, trete und zerquetsche ihn so dass er im Wald bleibt
|
|
|
|
| ljubitelj gora19. 09. 2010 13:08:54 |
Lasse den Pilz, ich vermute, dass Pilzsammler Pilze treten.
|
|
|
|
| JTrogar19. 09. 2010 19:51:31 |
Vor gut einer Stunde gepflückt.
|
|
|
|
| geppo19. 09. 2010 20:07:43 |
Janez danke, ich komme auf deinen Hof wenn ich Zeit habe!! Lp
|
|
|
|
| robi1420. 09. 2010 00:11:34 |
Auch ich habe gestern etwas über 80 Stück gepflückt... 
|
|
|
|
| merkur20. 09. 2010 09:08:17 |
Guter "Fang". Gratulation! Die müssen winzig gewesen sein (2,5 dkg im Schnitt), um 80 in die erlaubten 2 kg zu packen.  Ungefähr welche Temperaturen gab's an "euren" Plätzen diese Tage? Tiefste nachts? Höchste tags? Danke!
|
|
|
|
| heinz20. 09. 2010 21:08:55 |
Zu Quellen soviel: wer an Daten zweifelt, soll sie prüfen -so viel wie möglich. Es gibt sehr viele. Wenn jemandem Zweifeln nützt, soll's so sein. Aber lohnt sich zu prüfen. Zu Temperaturen nicht, da ich Genauigkeiten nicht verfolge (aus Tagesberichten erfahrbar). Geht mehr um Höhenunterschiede, die auch Temperaturunterschiede sind. Zu ersten: Chanterelles in nennenswerten Mengen (Gorenjska) jetzt tiefer - unter den Hängen. Oben etwas zu kalt. Aber bald höher - nicht alle ("Runden") gleicher Art. Mal tiefer, mal höher, mal Nadelwald, mal Laubwald, Gras etc. Alles gilt. Steinpilze, sommer- oder herbstliche, brauchen bestimmte Bedingungen (Temp, Feuchte etc), während Mondphasen neulich, die mal galten, auf Wachstum nichts (mehr) viel beeinflussen. Oder gar nichts.
|
|
|
|
| merkur20. 09. 2010 21:38:54 |
Genau deswegen hab ich nach deinen Quellen gefragt, Heinz, um am genau richtigen Ort zu prüfen. Verstanden, viele davon! Danke auch für die ziemlich umfassende Erklärung!
|
|
|
|
| IgorZlodej28. 09. 2010 20:36:38 |
Auch dieses Jahr habe ich Pohorje besucht und einige Exemplare gefunden.
|
|
|
|
| skala1233. 10. 2010 20:34:45 |
Herbstschmuck unserer Wälder.Schöne Grüße
|
|
|
|
| aljazek3. 10. 2010 21:12:25 |
Diese gefallen mir besser:
1
|
|
|
|
| ksena3. 10. 2010 21:19:42 |
....und noch ein paar "Giftpilze"....unzweifelhaft schöner als die essbaren...warum?  
|
|
|
|
| marco4. 10. 2010 17:55:16 |
1
2
|
|
|
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.