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Zelenjak-Palec

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turbo26. 09. 2011 10:53:43
Soweit ich weiß, ist das alles zusammen Zelenjak. Auch auf der Vrtača gibt es irgendwie zwei Gipfel, zwei Felsnadeln, der mit dem Kästchen und der mit Pickel/Seil. Die Österreicher haben aber wirklich einen "Schlamassel" mit ihren Namen gemacht (ältere Karten, Beschreibungen,...)
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urbancek26. 09. 2011 11:16:53
Genau so, die Österreicher nennen es eben auf ihre Weise...nasmeh
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šodrovc26. 09. 2011 12:36:28
Urbancek, Turbo. Österreicher (Deutsche) können meinetwegen Chaos machen, aber ich fürchte, der Augias-Stall ist mehr auf unserer als ihrer Seite. Für den Fehler auf der Karawanken-Karte werden wir wohl nicht mit dem Finger woanders als primär auf uns selbst zeigen, auf unser Gewissen beim Erhalt unserer authentisch slowenischen Namen.

Damit um den Deutschen Gipfel nicht zu viele ungelöste Fragen bleiben, muss man sich etwas in die Geschichte und Etymologie umschauen. Der Deutsche Gipfel hat nichts mit Zelenjak zu tun, sondern direkt mit seiner direkten Nachbarin Vrtača, die eigentlich der Nachbar sein sollte. Ja, Nachbar - Meniški vrh. zmeden(???). Nun, den Namen Vrtača werden wir wohl nicht mehr ändern, er ist zu sehr verwurzelt, interessant ist aber die Erklärung, was Vrtača eigentlich war und wie Meniški vrh zu Vrtača evolviert ist. Darüber finden wir eine Erklärung in den Sprachwissenschaftlichen Notizen des exzellenten Linguisten und Toponomastik-Experten Prof. Dr. Dušan Čop:
...
Um die heutigen falschen Namensformen richtig zu verstehen, soll ich hier noch zwei Namen erwähnen. Der erste ist der Bergname Vrtača (zweithöchster Gipfel in den Karawanken, zwischen Stol und Begunjščica). Leute auf der Gorenjska-Seite (Landbesitzer auf Zelenica und den Hängen dieser Berge waren immer Slowenen, aber auch auf der nördlichen Seite lebten immer nur Slowenen. In Dörfern auf der südlichen Seite der Karawanken nennen die Leute den Berg Deutschen Gipfel (in PV gab es jahrelang Diskussionen über diesen Namen – sogar der Schriftsteller F. S. Finžgar behauptete in PV, dass seine älteren Verwandten den Berg immer nur so nannten). Auf der Kärntner Seite nennen sie den Berg Vrtača, daher entschieden sich unsere Geografen für diesen Namen. Aber das ist nicht der richtige Name: Vrtača ist eine Karstmulde zwischen Stol und dem Berg mit umstrittenem Namen. Dieser uralten Passage von Krain auf Kärntner Seite, die ganz auf Krainer Seite liegt bis zum Grenzübergang Belščica, sagen die Einheimischen Čez Vrtačo, wie auch auf der Karte 1:25000 des Geodätischen Instituts RS, Nr. 141 verzeichnet – und offenbar haben sie diesen Namen auf Kärntner Seite für den Berggipfel genommen. Niemand konnte diesen Namen richtig erklären. Richtig ist, dass der Name Deutscher Gipfel falsch ist, aber wiederum wegen Besonderheiten im oberen Save-Dialekt. Gerade bei diesem Namen sieht man, wie äußerst wichtig es ist, dass der, der sich mit Toponomastik beschäftigt, das Dialekt wirklich gut kennt und (aus Dokumenten) gut mit der Geschichte der Orte und lokalen (auch Berg-)Namen vertraut ist. Sehr nützlich sind in solchen Fällen auch Beschreibungen der Grenzen alter Herrschaftsgüter. Gerade durch den genannten Karawanken-Teil verlief die Grenze des Bledschen Herrschaftsguts. "Stou...Menischke Werch" (In Grenzbeschreibungen der Herrschaften wurden Namen sehr konsequent in Dialektformen geschrieben!). Dieser Name "Menischke Werch" ist ein interessanter Zeuge von Besonderheiten im heutigen nordwestlichen slowenischen Siedlungsraum – Metathesen sind hier ziemlich häufig. Der Name Meniški vrh ist zu Deutscher Gipfel geworden (auch der Akzent ist in diesem Teil Sloweniens oft auf die erste Silbe gewandert), Čomoradnek (Hohlweg unter Stol) < Močeradnik, da auch močerad > čomorad, Zapret < Zatrep. Gobatec < Bogatec (tolminischer Name für den bohinjischen Bogatin, Kupljenik (über Bohinjska Bela) wird 1511 als Pukl(j)enik verzeichnet, aber auch sonst: gomazin < magazin, potariše < toporišče u. a. Der Name Meniški vrh gibt es in Slowenien auch in der Steiermark, NO von Sevnica.
...

Also, den Deutschen Gipfel vergessen wir also (wir haben Vrtača nasmeh, für Meniški vrh ist es sowieso zu spät mrk pogled), Zelenjak bleibt Zelenjak, nur unsere Geodäten und Verleger (PZS) müssen aufwachen jezen.
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muša6. 03. 2012 15:38:35
Am Samstag 3.3.2012 auf Palec über den östlichen Graben entlang Österreich. Der Graben ganz verschneit, aber der Schnee sackte stark ein. Der Gipfel selbst ist kahl. Beim Abstieg Richtung Suho ruševje etwas Vorsicht nötig, empfehle Eispickel.
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vespa1. 04. 2012 09:52:55
Gestern auf Palec und Zelenjak von Ljubelj. Weg fast ganz kahl, außer zwei Schneeflächen, wo mindestens Eispickel nötig, für mehr Sicherheit auch Steigeisen, da der Ausstieg sehr steil ist - Schneefläche auf dem Weg zu Palec. Schön. Ruhig. Kein Gedränge.
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robter18. 05. 2012 12:33:00
Heutige Tour auf Zelenjak war winterlicher als sommerlich. In den Morgenstunden sackte der Schnee unter den Schrofen des Grats Na možeh noch nicht ein, auf dem Rückweg schon. Manchmal bis zu den Knien.
Ursprüngliches Ziel war eigentlich Palec, aber Aufstieg nicht sicher, da Weg unter Schnee.
Weg nach Zelenica1
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verschneiter Weg zum Palec5
unter dem Gipfel kein Schnee6
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tinky27. 05. 2012 13:20:53
Von Ljubelj vorbei an der Hütte auf Zelenica, wo alles für die offizielle Eröffnung der renovierten Hütte vorbereitet war, zuerst auf Zelenjak dann auch auf Palec gestiegen. Wetter angenehm zum Gehen, Wind schwach. Beim Rückweg nach Zelenica fing es gerade an. Ganz schön viele Leute, und auch Hunde fehlten nicht. Hoffe Sorok schickt die Bilder.
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Sorok27. 05. 2012 15:14:10
...und die Bildernasmeh.
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b.temlin28. 05. 2012 07:32:51
Wir waren gestern auch auf Palec und Zelenjak,
und Abstieg über Ljubeljščica. Wundervolles Wetter, Ruhe und Stille zum Genießen der Berge. Die Hütteneröffnung haben wir verpasst.
Fotos auf http://www.pdmaticams-drustvo.si/
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gorski svizec3. 06. 2012 12:21:58
Nach den Fotos zu urteilen, sind die Wege auf Palec und Zelenjak schon nass, stimmt das?
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ljubitelj gora3. 06. 2012 13:33:08
Ja, auf Bild 3 und 4 sieht man, wo der Weg geht, wenn man das Gelände natürlich kennt.
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ljubitelj gora3. 06. 2012 14:00:03
Ich würde zum Palec entlang des Grats von Ljubelj gehen, wenn es machbar ist, natürlich. Ich würde gern zwischen Alpinisten schwimmen, aber meine Finanzen erlauben es nicht.
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lynx3. 06. 2012 14:49:37
Es ist machbar, besonders wenn dich die Kosmatost nicht stört. Den Schwierigkeiten bei Na Možeh kann man sie schön von der Nordseite umgehen.
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panda103. 06. 2012 17:24:47
Der Grat Na Možeh ist wunderbar, aber dazwischen mindestens ein "Abseil", also ohne nötiges Wissen nicht traversieren. Ist stellenweise extrem bröcklig, besonders nach Abstieg vom letzten Horn. Viel Glück nasmeh
Teil des Grats Na možeh.1
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Janez Seliškar3. 06. 2012 17:30:49
Gerade bin ich von diesem Traverse zurück.

Die Fotostory ist hier, wenn jemand am heutigen nebligen Tag interessiert ist:

https://picasaweb.google.com/100644662296084998065/NaMozehPalec03062012#
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jprim3. 06. 2012 20:06:19
... und ein Foto hier.zmeden
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IgorZlodej7. 06. 2012 10:48:19
Gestern von Ljubelj zur Zelenica auf dem Steig über der Versorgungsstraße. Dann durch Suho Ruševje zuerst zum Zelenjak, Abstieg zum Zwischensattel und Aufstieg zum Palec. Zuerst Gipfel in Nebel, wehte leichter unangenehmer SO-Wind, sonst schöne Nachmittagstour, kein Schnee.
Hütte auf Zelenici1
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auf Zelenjak3
neblig4
Palec5
6
Wir hatten die Kontrolle7
Begunjščica8
und zurück hinunter9
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urbancek7. 06. 2012 20:30:41
Noch ein bisschen in unserer Gegend, schön schön das...nasmeh
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viharnik7. 06. 2012 21:05:37
Toll Igor, nächstes Mal mach einen Umweg zu mir für pferdige Čevapčiči vom Grill.jeziknasmeh
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velkavrh10. 06. 2012 08:42:24
Bald mach ich das als Nachmittagstour, letztes Jahr eher zufällig, weil ich im Suho ruševju rechts abgebogen bin statt geradeaus zur Vrtača. Trotzdem war es schön.
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