| lijaneja18. 04. 2026 10:05:49 |
Freitag ist ein Tag für einen Knall und er musste genutzt werden. Start vom Parkplatz in Krma, wo nur wenige Autos kurz nach sechs standen, bei drei Grad Celsius. Schon die ersten Schritte zwischen blühendem Enzian haben mich in Verlegenheit gebracht. Gestern habe ich nämlich den Cooper-Test gelaufen und da meine Beine nicht sehr an Ebene gewöhnt sind, hat mich der rechte Oberschenkelmuskel bis zur ersten Steigung gemahnt, wo es besser wurde. Schnee beginnt erst oberhalb des Waldes, im Zwergpinienfeld, das jemand schön beschnitten hat, Eis etwas tiefer. Route schlecht begangen, besonders oberhalb Prgarca, die schwache Spur führte eine Weile Richtung Stanič, wodurch sich der Weg erheblich verlängerte. Erste Leute sehe ich erst bei Kalvarija, meist mit Skiern. Kurz nach Ankunft am Haus höre ich den Hubschrauber, der den Arbeits-Duo-Wechsel durchgeführt hat. Blick zum Gipfel nicht sehr freundlich, da er sich langsam in Nebel hüllte. Lege nasse Klamotten weg, trinke ein Bier und mache mich langsam auf zu Mali. Schon am Fuße treffe ich ein Paar, das zurückkam, da sie wegen nassem Schnee nicht weiter wagten und schon vor der Querung umdrehten, die jemand mit Seil gesichert hat, etwas tiefer noch eines. Schnee relativ wenig, daher waren Steigeisen eher Hindernis als Hilfe in 70 Prozent, Eispickel sogar in neunzig. Natürlich wird deren Einsatz an manchen Stellen mindestens noch einen Monat nötig sein. Allein am Turm, traurig, weil ich nichts fotografieren konnte, weder Kälte noch Wind. Und sieh da. Ich war schon relativ spät am Turm um halb zwölf, war aber noch zu früh, da sich der Nebel nach meinem Abgang schnell zurückzog. Abstieg langsam und vorsichtig, Kratzen der Steigeisen an trockenen Felsen und Schwingen des Eispickels in der Hand hat mir nicht gefallen. Wenig Besuch, etwa acht Skifahrer bis Kredarica, auf dem Gipfel an dem Tag nur zwei junge Ausländer. Ich steige mit Steigeisen ab, da sie etwas wie Schneeschuhe wirken, weil der Schnee krustig ist, manches Loch so tief, dass man den Boden nicht sieht Nun, mir ist glücklicherweise nie so tief eingebrochen, Steigeisen ziehe ich erst unter Prgarca aus. Riesige blühende Enzians im Wald und vor dem Parkplatz. Die Skifahrer waren schon lange vorbeigezogen, die Jungen vom Gipfel überholten mich auch, so dass ich der Letzte im Tal bin. Aber im unteren Teil traf ich drei Grüppchen Wanderer, die wohl zum Übernachten unterwegs waren; vom hundertkilo Riesen, mit Skiern und einem Paar Shorts-Trägern in Sneakers??? Grüße Dani und heim in die Arme des Gatten  
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