Kamniška Bistrica ist schon eine ganze Weile kein Vorbild mehr für Umweltschutz und Naturschutz; das muss man einfach zugeben, obwohl es mir persönlich schwerfällt, das auszusprechen. Es stimmt, dass die Überschwemmungen zusätzlichen Schaden und Verwüstung angerichtet haben, aber das Dom in KB wird schon so lange renoviert, dass man nicht weiß, ob es wirklich wieder zum Leben erweckt wird oder nicht. Bei Jurju war letztes Jahr die ganze Saison geschlossen, ich weiß gar nicht, wer diese Wohnwagen regelt, die sich rund um die Wiese ansiedeln, und alle Autos, die über den Wanderweg auf den Steinen hochkriechen bis zur Krvavška-Brücke, um Autos im Schatten zu verstecken oder weil sie nicht laufen wollen, solange sie mit dem Auto fahren können; das Schlimmste ist aber das Baden in der K. Bistrica, das sich über alle Maßen ausgebreitet hat und im Sommer ringsum alles vollgestopft mit nackten Körpern, die sich umziehen und auf dem Gras liegen.. Ist das ein Naturjuwel? Im Jahr 2024 hat die Analyse des Trinkwassers gezeigt, dass das Trinkwasser immer stärker mit E.-coli-Bakterien verunreinigt ist, der Bürgermeister sagt, der Quell in KB sei Sache des Staates und die Gemeinde könne nichts tun? Nichts, bis wir kein Wasser mehr aus dem Iverje-Fangbecken trinken können, wohin auch die Bistrica fließt... Die Gemeinde muss dem Staat beweisen, dass die Dinge viel zu weit gegangen sind, und Druck ausüben, da sie für Wasserquellen verantwortlich ist, wenn es ihre Zuständigkeit ist. Die Bürgerkorporation setzt ihre Rechte durch und ausbeutet die Wälder drumherum, fällt alles, was geht, sogar um das geschützte Kulturdenkmal des Partisanenkrankenhauses auf dem Weg zu den Orglice, keine Verantwortung übernimmt, da sie innerhalb der Korporation schon zerstritten sind und sich gegenseitig widersprechen usw. Ja, DAS IST für mich Chaos. Im Vrata-Tal waren sie schon darauf bedacht, dass die Touristenmassen im Sommer die Füße in der Triglavska Bistrica waschen, die Trinkwasserquelle für die Anwohner ist, aber dem Kamnik-Bürgermeister ist unser Trinkwasser egal und er hat die Hände gehoben - ja, das ist am einfachsten, wirklich. Und schaut euch um die Quelle der Kamniška Bistrica an - früher gab's einen ordentlichen Pfad um die Quelle links entlang des Flusses, kleines Brückchen über schwierigen Übergang, auch eine Holbank, heute alles verfault und umgestürzt, fast keine Spur mehr; warum wird nichts in Ordnung gebracht? Das ist kein Urwald, wo man der Natur freien Lauf lässt, sondern berühmter Touristenpunkt, heute leider Becken für alle zum Planschen und noch was anderes in der Quellwasser! Ich bin mir bewusst, dass was immer einer schreibt, mindestens zehn da sind, die ihm den Kopf waschen, was er labert, hat keinen Plan. Soll sein wie's will. Wollte nur kulturell sagen, dass der Eindruck der, die seit mind. 50 Jahren in die Bistrica gehen, bei jedem Besuch trauriger wird und die Bemerkungen von @jprim oben bei weitem nicht aus dem Nichts gezogen sind.
Zitat aus dem Wassbericht: „Ergebnisse der E.-coli-Messungen in der Kamniška Bistrica vor dem Iverje-Fangbecken vom 20.8.2024 (Tabelle 9) bestätigen die Vermutung, dass die Quelle der fäkalen Verschmutzung der Bäche septische Abwässer auf den Almen und im Kamniška-Bistrica-Tal sind, in denen menschliche E. coli überwiegen. Werte von E. coli, Koliformbakterien, Enterokokken, Gesamtzahl Mikroorganismen bei 36 und 22°C vom 20.8.2024 sind katastrophal (Tabelle 6)“.