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Tadej Bolta / Neueste Beiträge

Tadej Bolta - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
Tadej Bolta9. 12. 2019 14:34:00
Abends Zugang zum Biwak II. Schnee ab 1500m, bis zum Biwak ist er vorgearbeitet und solange die Sonne nicht drauf scheint auch gefroren. Ab Biwak Schnee unbearbeitet. Normale zum mittleren Rokav ist zugeschneit, nur wegen des unbearbeiteten Schnees sind die zwei Sprünge schwerer als bei normalen Bedingungen.
Tadej Bolta20. 11. 2018 01:53:26
Prijakt besteht aus zwei Gipfeln - Hoher (hoher) 3064 m und Niederer (niedriger) 3056 m. Zwischen den Gipfeln erhebt sich eine sehr ausgeprägte steile und schmale Rinne, durch die die Route Nordrinne (500 m, M4 - Bewertung auf planetmountain) verläuft. Über die Wand selbst verlaufen noch einige Routen, die in den letzten Tagen wegen exzellenter Verhältnisse häufig begangen wurden. Prijakt ist einer der attraktivsten Berge in der sogenannten Schober-Gruppe, die über der österreichischen Stadt Lienz aufragt. Wenn unter dem Berg kein Schnee liegt, ist der Anstieg sehr einfach. Mit dem Auto kann man fast bis 2100 m hochfahren, sodass es nur eine Stunde Anstieg zum Einstieg ist. Mit Urban haben wir das Auto etwas tiefer, auf dem offiziellen Parkplatz stehen lassen, wo wir auch übernachtet haben, und der Anstieg zur Wand hat sich auf etwa drei Stunden verlängert.

Der Einstieg in die Route erinnert ein wenig an den Einstieg in die Grapa auf der Skuta. Rund 80° steiler verdichteter Schnee, der dich ca. 20 m in die Rinne bringt. Folgen ca. 500 m Aufstieg durch die Rinne mit 60° Neigung, die gleichmäßig mit schön vereisten Sprüngen (80-90°) durchsetzt ist. Als ob man die Teranova klettert, nur dass das alles in der wunderbaren Atmosphäre einer engen und steilen Rinne passiert. Ganz zu schweigen von den fantastischen Verhältnissen - quietschender Schnee vom Boden bis zum Gipfel! Der einzige echte Sprung war 90° dünnes und leicht faules Eis, wo wir uns für ein paar Meter mit dem Seil gesichert haben.

Beim Ausstieg aus der Rinne waren es zehn Minuten zum Gipfel, von dem sich ein wunderschöner Blick auf die Hohe Tauern öffnete. Oben erwarteten uns warme Sonne und praktisch kein Wind! Abstieg über den SW-Grat, der wegen Steigeisen, Mischung aus großen Felsen, Gras und Schneeflecken etwas heikel war. Nach guten neun Stunden erreichten wir so das Auto. Was für eine Ouvertüre zum Winter!
Kommentare:
Tadej Bolta22. 11. 2024 14:11:06
wahnsinnig winterlich. 20 cm Schnee. Verstehe, dass London bei dieser Schneemenge stehen bleibt. Nicht ein alpines Tal.
Tadej Bolta15. 07. 2024 16:00:57
und wer weiß, wie hoch die Strafe ist, wenn man die Parkgebühr in den Vrata nicht zahlt, einfach parkt?
Tadej Bolta5. 11. 2021 16:30:54
War jemand in den letzten zwei oder drei Tagen oben? Ist es trocken von Planina Kuhinja? Danke.
Tadej Bolta13. 10. 2021 11:29:55
Ich hab eine schwerere Frage. Denn ich suche eine Location, über die ich mal eine Vorlesung gehört habe... Irgendwo im TNP mitten in der Wand ist eine Wiese umgeben von Abstürzen und früher haben sie Kleinvieh mit Seil dort runtergelassen damit es dort im Sommer gegrast hat...
Tadej Bolta13. 10. 2021 01:13:58
Tadej Bolta2. 03. 2021 17:50:38
Heute auf Begunjščica über die Zentrale. Bedingungen super, hart bis zum Gipfel, richtiger Genuss zu gehen, da nichts einsinkt. Cornices am Gipfel minimal. Größere Cornices am Šentanc, daher sicherer Abstieg über Abstiegsrinne dort. Bin ins Tal geflogen großes Grinsen

Tadej Bolta14. 12. 2020 15:34:11
Am Wochenende wird's da oben voll mit Leuten aus Ljubljana sein...
Tadej Bolta14. 09. 2020 17:23:52
...um 3 Uhr nachts fliegen auch nicht gerade viele. Die Projektile kommen tagsüber, wenn die Sonne auf den Hang trifft.
Tadej Bolta26. 07. 2020 18:20:02
Kometenbeobachtung vom Gipfel und Erwachen in wundervollem Morgen.

Meiste Lichter auf Viševnik und Triglav, VDV ganz für mich allein....
Tadej Bolta14. 07. 2020 16:02:03
vor der Schicht hike and fly
Tadej Bolta13. 07. 2020 00:42:12
Am Sonntag zu viel Wind zum Fliegen, daher bin ich etwas unbekannte Enden unserer westlichen Alpen erkunden gegangen. Weil oberhalb Log pod Mangartom wahrscheinlich die großartigste Wand bei uns aufragt - Loška stena - und da ich sie im Winter erklettern will, bin ich auf Erkundungstour gegangen, um den Abstieg vom Gipfel der Wand zu gehen.

Aus Bavšica-Tal spät gestartet (11 Uhr), aber Abkühlung am Vortag hat gesorgt, dass nicht zu heiß. Nach zweieinhalb Stunden oben. Aufstieg etwas zu weit Richtung Morež, daher kleiner Sprung auf dem Grat.

Abstieg ganz schön nervig. Starke Steilheit und alles Gras, daher Vorsicht walten lassen und langsamer als Aufstieg. Nach den Findlingen wieder viel Gras, darin kaum sichtbarer Tritt.

Wunderschöne Tour. Ganzer Tag niemanden getroffen (außer Parkplatz), nur Steinböcke, Murmeltier und Bartgeier Gesellschaft. Leute drängeln sich wohl auf Triglav, Vršič, Jasna-See usw. So soll's bleiben nasmeh velik nasmeh
Tadej Bolta10. 02. 2020 08:55:20
samstag kurze deutsche mit zimmer jahn. schnee zu wenig, also viel kratzen an fels mit eispickel und steigeisen, aber noch genug schnee dass man nicht in kletterschuhen klettern muss. bis deutsches biwak ist schnee getreten, weiter nicht.
Tadej Bolta6. 01. 2020 10:31:36
zum Türkenberg über Tschad-Route, Abstieg durch Graben. Wenn Gelände senkrecht wird, Schnee hart und vereist, super Kletterverhältnisse aber schlechte zum Sichern. Wo flacher, auf bearbeiteter Basis viel Pulver. Türkengraben gegen unten verschlammt.
Tadej Bolta1. 12. 2019 23:36:37
Die Kamniške haben so ein spezielles Mikroklima, das ich samstag wieder erlebt habe... Wenn Bedingungen grenzwertig sind (irgendwo zwischen Sonne und Wolken), ist Skuta mit Umgebung gern vernebelt, aber ein paar Gipfel weiter hast du klare Sicht... Unser Ziel war der Rinka-Skuta-Grat.

Irgendwo bei 1600m zeigt sich erste Sonne, 200m höher fängt erster Schnee an - Knirscher. Am Biwak gemischtes Wetter...Etwas Sonne, etwas Wolken, aber beim Anpacken des Hanges zu den Rinkas Nebel. Wir gehen etwas aus dem Gedächtnis. Als wir den unauffälligen Gipfel erreichen, sind wir auf Kleiner Rinka im Nebel. Schlechte Sicht hat uns den Mut genommen, Berg wartet, also Abstieg.
Tadej Bolta15. 09. 2019 22:57:57
Ich habe etwas in Mihelič und dem Buch Nördliche Anstiege geblättert, wo ich eine Tour von Srednja Ponca nach Vevnica entdeckte. Da Jalovec auch nicht weit ist, verband ich alle drei Gipfel zu einer Tour.

Start um 6:30, Nebel im Tal, aber beim Anpacken des Hanges bald in der Sonne. Allein auf Srednje Ponca, weiter über langen Grat nach Vevnica. Weg nicht gepflegt. Drahtseile schlecht, nur an zwei-drei schwierigen Stellen neue. Drei auf Vevnica-Gipfel. Blick auf Jalovec, Mangart, Kotovo sedlo vor Augen... Abstieg zum Biwak unter Mangart, dachte Weg nach Kotovo sedlo sei Routine... war nicht ganz so. Zuerst 400 Höhenmeter runter zum Log pod Mangartom, dann wieder hoch (direkte Route von Vevnica zum Mini-Sattel dann links nach Kotovo sedlo - UIAA II, ohne Sicherungen, ohne Markierungen).

Auf Kotovo sedlo zögere ich, ob noch zum Jalovec... Da er vor mir liegt, gute Stunde zum Gipfel, ab dafür. Zwei auf dem Gipfel. Abstieg durch Scharte, in zwei Stunden in Tamar.

Von Planica über alle Gipfel zurück nach Tamar in 10 Stunden. Nicht schlecht.
         
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