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SuzanaM / Neueste Beiträge

SuzanaM - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
SuzanaM5. 08. 2015 17:27:38
Geheimnisvolle Insel im südlichen Ägäischen Meer, wo die Bergabhänge steil bis zum kristallklaren Meer abfallen. Wunderschöne Strände und malerische Bergdörfer, in denen die Zeit vor Jahrhunderten stehen geblieben ist. Wilde Landschaft, die der Massentourismus noch nicht zerstört hat. Starker Wind, der einst Mühlen antrieb, weht nun in Windkraftanlagen zur Stromerzeugung und in die Segel der erfahrensten Surfer. Freundliche und hilfsbereite Einheimische. Die Hauptstadt Pigadia (auch Karpatos) bietet etwas Touristenflair für diejenigen, die es wünschen. So würde ich die zwischen Kreta und Rhodos liegende Insel Karpatos kurz beschreiben.

Bei meinen Streifzügen auf der Insel fielen mir viele markierte Wanderwege auf. In der Mitte der Haupt-Einkaufsstraße in Pigadia stieß ich auf ein Geschäft mit mehreren Wanderkarten. Die beste enthielt auch Angaben zu Gehzeiten und Höhenunterschieden. Dem Ladenbesitzer zufolge sind die Einheimischen begeisterte Wanderer. Beste Zeit zum Wandern ist Mitte September bis November und im Frühling, wenn in den Bergen Blumen blühen und Bäche rauschen. Im November mehr Regen, im Winter kann Schnee die höchsten Gipfel für einen Tag bedecken.
Höchster Gipfel der Insel ist Kali Limni mit 1.215 m.

Auf der Insel weht meist starker Wind, sodass die Hitze nicht so spürbar ist. Am wenigsten Wind gerade im Winter. Wanderstiefel nützlich wegen steinigem Gelände und dornigem Gestrüpp, das schnell die Haut zerkratzt. Den Einheimischen zufolge viel Regen dieses Jahr, daher war die Insel Ende Juni/Anfang Juli noch ganz grün, Temperaturen nicht sommerlich. Tagsüber kaum auf 25, höchstens 28 Grad, abends kühl sogar in Langärmeln.

Fläche Karpatos 325 km2, Länge 49 km und bis 11 km Breite, engste Stelle nur 3,3 km (Daten aus Web, vielleicht nicht ganz genau.)
Hauptstraßen in gutem Zustand und asphaltiert bis größere Strände. Nur auf Steine, Ziegen und Schafe aufpassen. Straßen sehr kurvig und steil hoch/runter, besser stärkeres Auto mieten (besonders bei mehr Personen). Sah einige Autos mit slowenischen Kennzeichen, gekommen per Fähre aus Patras oder über Rhodos. Unsere Fluglinie fliegt auch hin, im Flugzeug mind. 70% Italiener, vorherrschende Gäste bei meinem Besuch.

Auf Karpatos fühlte ich mich sofort wie zu Hause. Zieht mich schon 15 Jahre hin und hoffe, zurückzukehren, es hat sich tief ins Herz gegraben.
SuzanaM31. 05. 2015 21:16:36
Auf dem Weg nach Triest halte ich normalerweise am Obelisken auf den Opčine an und genieße den Blick auf die unten liegende Stadt. So habe ich auch das Schild für den Rundweg Napoleonische Straße (strada Napoleonica) gesehen. Wahrscheinlich ist Napoleons Straße korrekter, ich nenne den Namen so, wie er auf den Infotafeln entlang des Weges steht. Der Rundweg ist 8 km lang. Zum Heiligtum auf Vejna sind es 4,5 km. Zum Gedenken an die letzte Periode der Napoleonischen Herrschaft erhielt er den Namen Napoleonica, 2009 wurde er als Wanderweg hergerichtet.

Der Weg auf angenehmem sandigem Pfad senkt sich für den Großteil sanft ab, unter malerischen Wänden vor der Siedlung Borgo San Nazario bei Prosecco beginnt der Anstieg auf Asphalt. Vor dem Parkplatz biegt er auf den Pfad am Klippenrand ab und dann durch den Wald zum Marienheiligtum auf Vejna oder Griža (Monte Grisa). Er setzt sich auf dem asphaltierten Weg entlang des Kreuzwegs (Via Crucis) und Pfad durch den Wald bis zum Ausgangspunkt auf Opčine fort.

Auf dem Weg sucht man vergeblich Einsamkeit, da er bei Läufern und Spaziergängern extrem beliebt ist. Stattdessen genießen wir außergewöhnliche Ausblicke bis Savudrija und Grado, bei Glück erhaschen wir auch Dolomiten und Julische Alpen. Dafür komme ich noch.

Die Wanderung kann durch Triest fortgesetzt oder das nahe Schloss Miramare besucht werden.

Am Obelisken kann man nur 1 Stunde parken. Größerer Gratisparkplatz am Kreisverkehr.

So war es vor einer Woche, 24.05.2015:
Kommentare:
SuzanaM30. 10. 2016 10:25:09
Danke euch beiden. Live ist es definitiv schöner (jetzt ist genau die richtige Zeit), die gewonnenen Eindrücke wärmen unser Herz lange.
SuzanaM29. 10. 2016 12:28:05
Farben. Gestern wegen später Stunde und dunstigen Himmels kaum den Sumach eingefangen, dem der letzte Regen leider keine Intensität hinzugefügt hat. Nach Sonnenuntergang endlich etwas Freude. Wind hat die Luft auch diesmal gut gekühlt.

Zlatica, danke. Gerne würde ich mehr Sumach zeigen, aber kein Glück ihn in voller Schönheit einzufangen. Wenn ich zu den Büschen komme, stört immer der Wind, Sonne ist tief oder in Dunst versteckt, also keine richtige Stimmung. Deshalb alle Sumach-Liebhaber eingeladen zum Kras für Eindrücke aus erster Hand.
SuzanaM21. 10. 2016 21:54:08
Heutiger Spaziergang auf Cerje hat mich angenehm überrascht, da in letzten Tagen Sumach am Goriška Karst intensiv Farbe gewinnt. Wahrscheinlich Karstrand hinkt nicht nach.

Mehr am Link:
http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=26&id=5619

SuzanaM21. 10. 2016 21:22:34
In den letzten Tagen gewinnt der Sumach ziemlich intensiv an Farbe. Noch vor gut einer Woche überwog eher Braun als Rot. In den jetzt gefärbten Blättern ist nur etwas mehr Intensität und Frische. Noch ein paar Tage, dann erstrahlt der Kras im schönsten Licht. Der heutige Blick auf frisch verschneite Julische Alpen, die sich langsam hinter Wolken zeigten, und das goldig glühende Meer – wert, im kalten Wind auszuhalten, der trotz warmer Kleidung ganz schön gekühlt hat.
SuzanaM20. 10. 2016 11:27:42
Wie es mit Sumach am Karstrand ist, weiß ich nicht. Bei uns am Sabotin (609 m) ist Sumach am Grat schon rot geworden, besser gesagt rostig. Unten nimmt er erst Farbe an. Am Goriški Karst - Cerje (343 m) auch schon einige Sträucher gefärbt, aber auch hier keine echte Farbe. Auch am Doberdob und Triest-Karst nichts anders. Wir werden sehen, wie jetziger Regen und angekündigter Frost auf Sumach wirken. In solchem Feuer prächtiger Farben wie Karst letztes Jahr glühte, dies Jahr wohl nicht.
SuzanaM18. 09. 2016 12:03:17
Matevž, wunderschön. Besonders 1. Foto - ganz ätherisch. Welchen Ort (Berg, See) hast du verewigt?
SuzanaM1. 09. 2016 12:26:33
Die Beschreibung Solarji-Kuk umfasst den gesamten Kolovrat-Grat. Die meisten Wanderer beginnen beim Freilichtmuseum (statt zu Solarji biegen wir rechts nach Livk ab). Über Kolovrat und Zufahrten steht mehr im ersten Beitrag auf der ersten Seite. Über die Straße durch Kanalski Kolovrat (Kambreško-Lig) können wir die Fahrt durchs Sočatal umgehen (Volče-Kanal-Solkan/Nova Gorica oder umgekehrt).
SuzanaM20. 08. 2016 13:21:12
Auch mitten im Sommer kann es auf dem Kolowrat recht angenehm sein, wenn wir einen Tag erwischen, an dem Regen die Luft abgekühlt hat. Sonst ist es auf dem exponierten Grat bei ca. 1.000 m ü. NN viel zu heiß für längere Wanderungen. Trotzdem ist gerade zu dieser Zeit der Kolowrat am meisten besucht. Zahlreiche Touristen lockt vor allem das Freilichtmuseum, Wanderer und Radfahrer fehlen nicht.

Die Slemenska-Straße über den Kanalski Kolowrat ist im Sommer weniger aussichtsreich als im Winter, aber immer noch eine einladende Alternative zur Fahrt durch das Sočatal. Der Weg führt durch schön gepflegte Dörfer Srednje, Kambreško und Lig und senkt sich über Korada in die Goriška Brda ab. Die Straße zwischen Kolowrat und Korada ist ideal vor allem für Radfahrer, die sie größtenteils noch nicht entdeckt haben. Tourismusorientierte Wanderer können das Herumstreifen auf dem Kolowrat mit Aufstieg auf Korada und Hl. Jakob sowie Besuch der Wallfahrtskirche Marijino Celje bei Lig verbinden. Auch Sabotin liegt am Weg und an heißen Tagen fahren wir fast bis zum Gipfel asphaltiert, die Brda bieten immer etwas.
SuzanaM12. 08. 2016 16:03:51
Oder auf der anderen Seite des Tales über oder an Tičarice, Kopice, Zelnarice vorbei. Der Weg führt über M. Zelnarica.

Mehr im Forum:
http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=1&id=2810&stran=1
SuzanaM3. 08. 2016 09:23:11
Ločanka, den Weg nach Lopatnik habe ich für Pogačica angehängt, weil sie den Rückweg von Krn über Krnčica und pl. Zapleč interessiert. Der Weg zum Krn führt ja unter Lopatnik weiter.

Pogačica, ich hoffe, ihr habt Glück mit dem Wetter und genießt die Schönheiten des Krn-Gebirges. Im warmen Teil des Jahres bilden sich hier schnell Wolken. Den Weg über Krnčica rate ich bei schlechter Sicht ab.
Bei Hitze nehmt genug Wasser mit, der Weg ist sehr sonnig. Wassertröge gibt es an pl. Zaprikraj (weiter als pl. Zapleč), auf der anderen Straße durch Weiden (wo Schilder zum Curk-Wasserfall), und am Parkplatz oberhalb Drežniške Ravne.

Auch ich vermisse das Erstellen von Fotoberichten und meine langen Wanderungen in den Hügeln. Leider bin ich schon lange geerdet und auf Höhen beschränkt, wohin Seilbahn oder Straße führt.
SuzanaM2. 08. 2016 18:53:08
Zu Planina Zapleč geht man von Krn zur Krnska Škrbina und dann noch ein paar Minuten Richtung Krnsee. Bald zweigt der Weg zu Pl. Zapleč und Vrata ab, der bis Pl. Zapleč markiert ist. Dann Straße oder über Weiden. Der Weg über die Weiden ist sehr schön, aber mehr oder weniger zugewachsen (je nachdem, wie viel die Kühe schon gegrast haben). Bis letztes Jahr waren nur vereinzelt verblasste Markierungen sichtbar, daher entlang Kuhpfaden und etwas nach Gefühl. Die Weiden werden von zwei Schotterstraßen bzw. Fahrwegen gequert, am zweiten ist ein Schild nach Drežnica und Curk-Wasserfall. Der Abzweig ist auch von der Straße zu Drežniške Ravne markiert. Den Weg kenne ich nicht und weiß nicht, wie die folgenden Verzweigungen markiert sind.
Für den Weg von Pl. Zapleč zur Tränke und Parkplatz über Drežniške Ravne über Weiden vielleicht eine Minute weniger als auf der Straße, die sich hinzieht, aber schneller begehbar ist (ca. 45 min). Vom Parkplatz über Drežniške Ravne nach Drežnica ca. gleich viel. Pl. Zapleč-Drežnica: ca. 1,5 Std.
Weg vom Parkplatz über Drežniške Ravne zu Krn markiert 5 Std. Ich bin nur bis Krnčica gegangen. Ins Tal also mindestens eine Stunde weniger, wenn man nicht wie ich ist, der für den Abstieg fast länger braucht als für den Aufstieg.
Gerne würde ich genauere Infos geben, aber leider habe ich den Drežnica-Krn-Weg noch nicht vollständig erkundet. Am meisten interessiert mich der Weg nach Drežnica am Curk-Wasserfall vorbei, der noch lange nur auf der Wunschliste bleibt. Also kann ich nur mit halb überprüften Infos helfen.

Beschreibung Weg Drežniške Ravne-Lopatnik (Weg zu Krnčica und Krn): http://www.hribi.net/gora/lopatnik/1/2309

SuzanaM30. 06. 2016 21:29:22
Nach langer Zeit gestern, 29.6.2016, wieder auf dem Grat der Unteren Bohinj-Berge. Mit Hilfe der Lifte bin ich auf die 1880 m hohe Šija gestiegen. Früher Spaziergang, jetzt Leistung am Limit der Kapazität. Auf dem Gipfel lange die Einsamkeit und kalten Wind genossen, sonst war der Aufstieg an klarem Morgen richtig heiß. Nach 10.00 Uhr sammelten sich schnell Wolken über den Gipfeln, vom Skigebiet Vogel kamen schon die ersten Wanderer. Am zerklüfteten Grat bin ich zum nahen Vrh Dlani spaziert, wo ich vor einem Jahr Edelweiß und schwarze Krähenbeeren bewundert habe, heuer wegen späten Schneeschwunds noch nicht aufgeblüht.
SuzanaM23. 05. 2016 16:52:58
Nach langer Zeit wieder auf Matajur. Wegen Giro d'Italia haben beide Straßen nach Matajur-Dorf einige Kilometer neuen Asphalts bekommen. Ansonsten ist es auf Matajur noch ganz frühlingshaft.
SuzanaM18. 05. 2016 13:07:29
Seit Langem habe ich diese Webseite nicht besucht und so die Debatte zum Thema Name Fajti oder Fajtji Hügel verpasst. Ich bin nicht vom Karst, weiß also nicht, wie die Einheimischen den Hügel nennen. Nach den Schildern ist es Fajti Hügel und so nennen wir ihn auch aus dem Tal. Dr. Vasja Klavora hat das Buch Fajtji Hügel herausgegeben, die Gemeinde Miren-Kostanjevica lädt zur Vorstellung des Buches Fajti Hügel ein. Die Jagdgesellschaft Renče heißt Fajti Hügel, auf hribi.net sind alle Beiträge unter Fajti Hügel. Nach der Karte ist es wirklich Fajtji Hügel. Wer weiß schon, wie es richtig ist. Nächstes Mal frage ich bei Cerje nach.
SuzanaM3. 03. 2016 19:25:45

Bei mir öffnet sich die Beschreibung auf dem Link:
https://sl.wikipedia.org/wiki/Vrh_svetega_Mihaela

Ich selbst habe etwas darüber unter dem Thema Brestovec und Debela Griža gepostet:

http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=26&id=5896&stran=1

Weißt du vielleicht, warum Monte San Michele auf Slowenisch Debela Griža heißt?



         
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