Das Reklanica-Tal ist ein ziemlich versteckter Schatz in den Westjulischen Alpen, das im Norden an das Dunja-Tal grenzt, im Süden an Resia, im Osten über den Neveja-Sattel ins Rabelj-Tal übergeht, im Westen aber nach Železna. Über dem Reklanica-Tal erheben sich hohe Berge, Kanin auf der einen Seite, auf der anderen die Montaz-Gruppe mit Strma peč, die unsere Blicke sehr stark angezogen hat. Unter diesen Bergen eilen Bäche ins Tal, die sich an vielen Stellen in Wasserfällen in sein Bett herabhängen. Beim Erforschen des Tales kann man neben Wasserfällen und Bergen auch alte Dörfer und die Natur im Allgemeinen bewundern. Nun ist nicht gerade die richtige Zeit zum Besuchen der Wasserfälle, da dort nicht viel Wasser ist, und auch keine Sonne im Tal zu dieser Zeit, aber es schien uns, dass wir nicht länger warten konnten und haben es mit der Bewunderung der herbstlichen Natur verbunden

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Um nach Reklanica zu kommen, haben wir einen ziemlich langen Kreisweg gewählt, nämlich sind wir über den Vršič nach Trenta gefahren, dann über Kljuž durch die Dörfer Log und Strmec nach Predel, Abstieg ins Tal vorbei am Rabelj-See, der zu dieser Zeit zauberhaft in Stille ruht, dann hinauf zum Nevejski-Pass und schon waren wir auf dem Weg nach Reklanica od. Val Raccolana auf Italienisch.
Die Idee zum Besuch dieser Wasserfälle haben wir aus einer PV-Ausgabe vom Vorjahr, wo im Artikel von dreizehn Wasserfällen in Reklanica die Rede ist, wir haben uns nur fünf angesehen, aber zu den anderen definitiv noch in Zukunft.
Nun haben wir vorläufig folgende besucht: (von oben nach unten)
- Cascata del Cjalderon (entspringt unter der Hütte Gilberti)
- Fontanone di Goriuda - Gorjuda (am bekanntesten)
- Cascate Rio Montasio (entspringt unter dem Montaž) und liegt zwischen den Dörfern Piani di Qua und Piani di La (hier und da)
- Cascata Rio Vandul (stürzt von unter den Peklenskih vrat oz. Zabuš) - der wildeste der genannten und nicht markiert
- Cascata Rio Repepeit