Hier meine Meinung aus der Praxis. Ich habe 12-Zahn-Halbautomaten, 8-Zahn-leichte Aluminium-Gurte (die auch vordere vorwärtsgerichtete Zacken haben) und ice traction "native" Mikrosteigeisen (http://www.kibuba.com/index.php?&cID=5&scID=36&pID=5140). Alle funktionieren gut auf ihrem Gelände. Für Wintertouren im Hochgebirge habe immer 12er (zum Vergleich hab ich 8er im Turski-Žleb (Steigung) getestet, fühle mich aber besser auf 12ern - Unterschied spürbarer beim Abstieg), 8er nehm ich Frühling und Frühsommer mit, wenn man Schneefelder queren muss (gekauft genau deswegen, da Halbautomaten nicht auf jeden Stiefel passen und ich nicht z.B. im Sommer auf Hanzova zum Prisank in Gletscherstiefeln laufen wollte). Kleine Spikes getestet auf denselben Wegen wie Katty, super da. Gekauft für Laufen und Wandern auf vereisten Mittelgebirgswegen, weil klein und leicht, immer dabei auch in Hüfttasche und auf Trail-Schuhe. Weil oben Klett-Sicherheitsgurt, rutschen nicht ab wenn Zacken hängen bleiben.
Für die 6er auf vorheriger Seite: sicherer als Ketten, weil perfekt am Stiefel fixierbar (rutschen nicht), längere Zacken reduzieren Rutschgefahr, aber für Hochgebirge (oder Steilgelände) nicht geeignet, da man für Aufstieg Vorderzacken braucht.
Noch das: Besonders für weniger Erfahrene wichtig, passende Ausrüstung zu haben, sehr Erfahrene kommen auch mit schlechter klar. Wer sich 12-Zahn-Steigeisen und Eispickel nicht leisten kann, empfehle Bergsportverein beitreten (falls nicht schon), Tour mitmachen um Ausrüstung zu lernen, dann für eigene Touren ausleihen. Unser Verein leiht Mitgliedern gratis.