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alyas / Neueste Beiträge

alyas - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
alyas5. 11. 2022 17:30:08
Čičarija ist eine hügelige und puste Karstlandschaft, die sich von Kozina und Slavnik in Slowenien bis Rijeka und Učka in Kroatien erstreckt. Das Gebiet ist sehr dünn besiedelt, keine größeren Orte, Bewohner genannt Čiči suchen seit jeher Arbeit in anderen Städten, von Koper und Triest bis Rijeka und Pula, dann ziehen sie sich meist dorthin um. Höhere Erhebungen voll mit Karsttrichtern und Dolinen, teilweise bewachsen mit Laubbäumen (Eiche, Schwarzer und Weißer Hainbuche, Buche, Hasel), über 700 m dominieren weite Grasflächen, doch auf Bergwegen trefft ihr selten Vieh oder Schafe. Zentraler und höchster Teil ist das Slavnik-Massiv, das sich dinarisch erstreckt. Vom Slavnik im Norden (1028m) bis Orljak in Kroatien (1106m) gibt es noch einige Hügel um 1000 m, dazwischen schlängeln sich viele Wander- und kürzlich auch Radwege.

Da jeder aktive Rad-Freizeitsportler wohl schon mal auf Slavnik oder Učka war, … daher vielleicht diesmal Idee für Rundtour über weniger bekannte Čičarija-Hügel wie Žbevnica über dem Dorf Brest und Kavčič, Lipnik, Golič, Kojnik über Ratitovec, die wir in Podgorje starten und enden. Geeignet für sehr gut konditionierte Mountainbiker oder E-Bikes, Runde ca 45-50 km. Und da Staatsgrenze gekreuzt wird, nicht vergessen Personalausweis mitzunehmen.
alyas5. 10. 2021 14:29:32
Janče - Pance – Pugled, dorthin über Ravno Brdo und über Javor zurück, dazwischen noch einige Hügel und Täler.

Zu Janče – offiziell der höchste Gipfel der Lj-Gemeinde, führen zahlreiche Straßen und Wege, ich besuche ihn am liebsten vom Norden, wo die Straßen aus Laz oder Jevnice noch teilweise Schotter und weniger befahren sind, von da an habt ihr wieder zahlreiche Fortsetzungsmöglichkeiten auf allen Seiten.

Für diese Fortsetzung mit dem Rad fahre ich zuerst Prežganje an und steige vom Hügel ins Besnica-Tal ab (wo die allen bekannte Straßenverbindung Podgrad – Trebeljevo ist), von dort zum Abzweig nach Dorf Ravno Brdo - und bin ganz schön überrascht, weil sie diese einst schöne Schotter- und Waldstraße asphaltiert haben begonnen. Schade - für Bergbike-Fans, sicher gut für die Einheimischen, na ja, und Straßenradler können jetzt einen etwas längeren Umweg über diesen Hügel machen.

Der etwa km-lange Waldabschnitt nach Pance ist noch immer super, Waldjuwel, Höhepunkt dieser Tour, wesentlich leichter in beschriebener Richtung von Ravno Brdo, da es hauptsächlich bergab geht, … wo wir dann im ordentlich gepflegten Dorf Pance ankommen. Von dort weiter zum nächsten Kammhügel, zuerst Mali, dann Veliki Lipoglav - vom Dorfrand noch etwas hoch, auf schönen Wald- und markierten Wanderweg, der zu Pugled führt. Anstieg auf Magdalenska gora und Pugled ist schön und nicht schwer, von Vel.Lipoglav steigen wir ca. hundert Höhenmeter auf, leider sind mögliche weitere Abstiege von Pugled (vom Partisanen-Abzeichen) durch Wald auf Steigen Richtung Podlipoglav wahrscheinlich zu fordernd für diesen Rahmen sonntägliches Radfahrens. Deshalb rate ich, lieber über kreisförmigen (Rad-) Wanderweg zurück zu Vel. Lipoglav und von dort – aus dem Dorf, auf schöner Schotterstraße ins Tal abzufahren (Straßenverbindung Sostro - Podlipoglav – Pance).

Auf der betreffenden Hauptstraße im Tal, nach ca. 1 km Fahrt leicht bergab, dann am Kreuzungspunkt rechts abbiegen zum Dorf Javor (geradeaus Podlipoglav und Sostro) und durch schönes ruhiges Tal, beim moderaten Anstieg auf Asphaltstraße kommen wir nach Javor und dann übers Dorf zum Sattel, von wo wir wieder ins Tal Besnica absteigen. Von hier haben wir wieder mehrere Weiteroptionsmöglichkeiten, eben oder bergauf - wenn wir z.B. wieder nach Janče wollen, machen wir Anstieg nach Vnajnarje auf der einzigen noch nicht asphaltierten Straße von der Südseite des Janče-Hügellandes. Wunderschön ist diese Straße, unten schattig, oben aussichtsreich, über Vnajnarje und Gabrje, … und hat nur zwei Kurven: links und rechts, klar.
Kommentare:
alyas31. 10. 2025 09:03:55
uff, alle Gratulationen für eure Tour, in Kälte und schneereichen Bedingungen ist das mindestens 2x schwerer velik nasmeh
alyas14. 08. 2025 18:19:15
Gratuliere Jungs, wenn ihr Zeit auch für Untertitel der einzelnen Gipfel am Grat genommen hättet, wäre es für Leser und Nachahmer noch schöner velik nasmeh, sonst leichter Eispickel in Trentarschen Gräsern kommt immer gelegen nasmeh
alyas21. 07. 2025 18:15:58
Slovenische in der Triglav-Nordwand, Frelih, rechter Ausstieg unter Slov. Turm velik nasmeh

in der Triglav-Nordwand gibt es über 100 Kletterrouten, eine davon oder sogar die bekannteste und leichteste ist die Slowenische Route, alpinistische Klassiker im Schnitt III/II bewertet. Manche Teile sind natürlich viel leichter und wie T.Mihelič sagt – die Hälfte der Slowenischen kannst du »durchwandern ohne zu klettern«, aber manche Kamine in der Rinne können auch schwerer sein, natürlich abhängig von den Verhältnissen (nasse Fels) und überhaupt wenn du die optimale Orientierung etwas verlierst, da keine Route in der Wand so verästelt ist und so viele Varianten hat wie gerade die Slowenische.
In diesem Jahr der Aufstieg, relativ schon sehr früh, überraschend trocken, nur die Schneefleck in der mittleren slowenischen Rinne, die etwas Kühle spendet, lässt sich problemlos umgehen. In der Slowenischen Route sind etliche Haken eingeschlagen, an allen Schlüsselstellen, neu – was wir bis jetzt noch nicht bemerkt haben, auch einige gebohrte Bohrhaken mit Ösen, als ob hier schon Massentourismus mit Führern beim Klettern zu bemerken wäre? zmeden
alyas16. 07. 2025 15:46:08
Kočni – Kokrska & Jezerska – hoch und runter über Dolce vom Kok.sattel,
normalerweise macht man das Tris mit Grintovec, aber da einige verbindende umliegende Wege wegen Felsstürzen offiziell gesperrt sind (Taška, Dolška škrbina - Grintovec), entscheide ich mich bei diesem wechselhaften Wetter für eine Mini-Rundtour über Kočni aus dem Dolci-Kar, hoch am Biwak vorbei, über das Schuttfeld und mit Schutt von ziemlich beladenen und bröckeligen Wänden zum Gipfelgrat, wo der Weg dann weiter zur Kokrska Kočna und dann noch weiter zur Jezerska Kočna führt. Die Sicherungen sind vorerst ganz in Ordnung und erfüllen ihren Zweck, nur so ein herausgerissener Haken sollte doch wieder eingeklebt und befestigt werden.
Leider bröckelt die Jezerska Kočna immer mehr und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis dort auch so ein Felssturz auftritt, der uns die sichere Bergbesuchung verwehrt. Der Preduh unter der bauchigen Wand ist immer noch eine Attraktion und dort nehmen sich viele, die zum ersten Mal auf JK gehen, Zeit zum Überlegen, ob sie den Rucksack abnehmen und weitergehen oder nicht, … ich schreibe es nochmal, ich verstehe nicht all das unnötige Eisen in den Bergen und drumrum, aber an diesem kurzen und gefährlichen Platz keins?!
Aus Dolci-Richtung zur Jezerska Kočna sind die Markierungen verblasst und brauchen Erneuerung, da man sie selbst bei Sonnenschein kaum findet, während auf der Jezersko-Seite neue gemacht wurden und es fast zu viele sind.
Wenn ihr euch auf so eine Rundroute macht, müsst ihr euch bewusst sein, dass ihr ganz schön Höhenmeter »wegwerft«, sowohl der Abstieg zu Dolce unterhalb eines Drittels Grintovec/Ovna Čeri als auch der Wiedeanstieg zurück, sind nicht zu vernachlässigen, aber zum Sammeln von Ausblicken und Kondition … akzeptabel, besonders wenn man so eine Tour an einem etwas bewölkten Tag macht.
alyas7. 11. 2024 19:12:55
Über die Kopice zum Dovški križ

Dovški križ ist das „Kreuzungspunkt“ der Grate, die sich zu ihm winden von Oltarjev, von Široka peč, von Škrnatarica und im Süden von Kopice, die ihn von der Südseite stützen. In der Höhe ist der unterworfene Kopice-Grat der kleinste der anderen, aber in Schwierigkeit und Abwechslung hinkt er den höheren und mächtigeren Nachbarn in nichts nach, da alle drei markanten Kopice, die sich irgendwie in drei Stockwerken eine über der anderen erheben, ein wirklich furchterregendes Gesicht zeigen, schon wenn man sie nur aus dem Tal oder z.B. vom Aljažev dom in Vrata hinauf anschaut.
Über die Kopice unter Dovški križ ist nicht viel Nützliches zu finden, weder in Büchern, noch im Web, noch auf Hribi.net, noch auf Karten, viele sind sich nicht einmal einig, wie viele es gibt und wie sie heißen. Nun, zuerst muss man drauf sein und drüber gehen, erst dann klug darüber reden. Über das Durchqueren der Kopice sammle ich das Nützlichste aus Beschreibungen und Notizen von M.in M. zur Schwierigkeit des Grats, hochgeladenen Fotos von Heavy bull auf diesem Portal, und natürlich von einigen guten, alten und erfahrenen Führern aus PD Lj Matica.
Kurz: Untere Kopica – relativ leicht, Mittlere Kopica – schwer und unangenehm zum Abstieg (II), Obere Kopica – anspruchsvoll und auch kurzer - sehr anspruchsvoller Abstieg (II-III), fast obligatorisches Abseilen. Außer bei der Unteren Kopica, wo man mit etwas Orientierung und Findigkeit einen guten Anstieg zum Grat finden muss, sind alle weiteren Richtungen logisch zum Durchqueren. Auf der Mittleren und dem letzten Grat der Oberen Kopica nicht ohne Sicherung herumspazieren, der Fels ist auf Schlüsselteilen noch ganz gut, aber die Schrägen sind bröckelig, exponierte Grätzacken sehr zerbröcklich, abwechslungsreiche Türme erfordern zusätzliche Vorsicht.
Eine Besonderheit dieses Grats ist auch, dass man von jeder durchquerten Kopica in ein kleines Schartl absteigt und sich auch einigermaßen leichter (aber nicht weniger als I-II) vom Grat zurückziehen kann, nämlich auf die Westseite gegen Šplevta od. in die Na Brinje-Kar, während auf die Ostseite – ins Med plazmi-Kar, das deutlich schwieriger oder fast unmöglich ist. Auch Anstieg und Aufstieg nur zum Gipfel der Mittl. oder nur zur Ob. Kopica ist von der Westseite od. aus Richtung Na Brinje möglich, solche Beschreibungen wurden hier schon unter dieser Rubrik hochgeladen. Rundtour zur Brinova glava hoch und über Schutt unter Bivak II runter ist in dieser Jahreszeit – bezüglich Länge des Tageslichts, noch voll machbar, wenn nicht zu viel auf Seil an den Kopice-Graten.
alyas24. 10. 2024 10:58:32
SKUTA - KR.RINKA und über ihre untergeordneten Grate östlich

Tour bei schönem Wetter ambitioniert mit großen bergsteigerischen od. im letzten Teil zwischen Skuta und Kranjska Rinka schon alpinistischen Zielen geplant, fast zu umfangreich für jetzt zu kurzen Herbsttag: Aufwärmen über Veliki greben (zwischen Žmavčarji und Gams.skret), dann Sleme unter Skuta und dann über Streža und SO Grat zu Skuta. In schnellem Tempo und viel Kondiereserve und Fakt dass wir die Grate schon kannten, vom Parkplatz V Koncu zum Gipfel Skuta etwas über 6 Std., ziemlich super für jüngere Pensionäre!? Aber neue Geschichte beginnt beim Gratüberqueren von Skuta zu Kranjska Rinka, wo viel mehr Sicherung und techn. Wissen nötig und keine Zeit für Uhr schauen, da Überquerung volle Konzentration braucht und bietet etliche Kletterherausforderungen.

Schwierigkeit Abstieg von Skuta runter durchschn. II, aber wegen schlechter Fels, Bröseligkeit und Schuttbelastung eher stellenweise etwas höher als niedriger. Über Fenster ziemlich anspruchsvolle Platte, darunter eng und schwer. Detail beim Klettern über steile exponierte fiese Platte gleich über Konj schien mir persönlich auch sehr schwer – aber jetzt da fixierter Stand für Abseilen, abgeseilt auch über Konj (umgekehrt bergauf ca. IV, ca. 7m, runter ohne Seil natürlich noch schwerer). Fortsetzung über mittleren Teil, aus Ferne scheinbar ebenerer zwischen Skuta und Kr.Rinka noch Haufen hoch-runter über enge Kanten und spitze Gipfel mit reichlich Exposition (wie Finanzhaien im Klein). Rückzug ab Mitte möglich südseits, aber auch die paar engen schuttbeladenen Bänke fordern volle Sammlung. Dann folgt Aufstieg selbst bis ca. 3/4 Gipfel Kr.Rinka Schw. auch I-II, aber Grat wird bald breiter übergeht breiteres Gelände, verliert also etwas Exposition, aber wegen Bröseligkeit besonders auf Rutschen achten.

Von Kranjska Rinka abwärts zu Biwak Mali podi dann Tal bekannte Wanderwege aktuell ohne Besonderheiten, obgleich Folgen dieses Sommergewitters in Gegenden noch sehr sichtbar, glücklicherweise aber nicht auf Wegen über Gamsov skret und Žmavčarji.
alyas24. 09. 2024 19:00:35
Entlang dem Orlic-Graten zum Stol,
die Tour haben wir bei Tinčkovas Hütte in Završnica gestartet, rauf und runter über Zagon, zwischendurch ab Belščica-Sattel: zuerst zur grünen Rupa und dann alle bröseligen Jelenčki, die zweiköpfige Celovška Špica und dann die Schuttkuppen von Krkotnik, von der Stol-Scharte dann hoch im nicht so einfachen Grätchen zum Stol, am Ende haben wir an einem schönen ersten Herbsttag noch die Srednja peč angehängt, die über den westlichen Grat ziemlich einfach erreichbar ist und ein schöner, manchmal ungerecht vernachlässigter Aussichtspunkt (1920m).

Rupa und Krkotnik sind nicht besonders markiert, haben auch oben keinen österreichischen Kreuz, besonders Krkotnik – der zwei ziemlich ähnliche Felsblockgipfel hat, beim Queren bist du nicht ganz sicher, ob du auf dem höchsten stehst, und auf keiner Špica ist viel Platz, daher ist der bequemste Platz für Brotzeit und Pause auf der Celovška Špica.

In Abstiegsrichtung vom östlichen Jelenček sind noch immer jene zwei dicken Gurte angebracht und funktional, vom Gipfel CŠ gegen Krkotnik gibt's jetzt auch eine Schlaufe für Abseil, weiter unten findet man an mancher schwierigeren Stelle noch einen Haken oder Schraubkarabiner mit Öse, aber nicht mehr im Überfluss, wie sie z.B. vor CŠ dicht gesetzt waren.

Die Orlic-Querung haben wir strikt auf der Gratlini gemacht, den Großteil der Tour auch gesichert in Seilschaft. Ein paar Dilemmata links oder rechts oder geradeaus tauchen auf dem Grat trotzdem auf, besonders im zweiten Teil von CŠ bis Krkotnik und abwärts zur Stol-Scharte, wo riesige Blöcke und Schutt praktisch hintereinander auf dem Grat gestapelt sind.

Zum Vergleich - damit ich nicht auf die typischen Fragen zur Schwierigkeit dieser Querung antworte, ist sie schwerer und länger z.B. als die Zeleniške Špice, der Fels hier ist meist sehr bröselig, was das Klettern erschwert (die Finger brennen und jucken noch ein bisschen am nächsten Tag), einige Umgehungen unter dem Grat möglich, zwei oder drei sind sogar angenehmer auf der Nordseite (Vorsicht vor nassem Fels im Schatten, da die österreichische Seite ganz luftig ist!), Umgehungen auf unserer (südlichen) Seite sind aber reich mit Schutt und Geröll und brüchigem Fels beladen, also besser Seil mitnehmen und so weit wie möglich auf Gratlini, weshalb das Queren der Türmchen aber schnell um einen Grad schwerer wird. Würde ich die Orlic-Querung morgen wiederholen, würde ich wahrscheinlich wieder die beschriebene Richtung wählen, weil man am Ende vom Niedrigeren zum Höchsten kommt, bei der eigentlichen Schwierigkeit gibt's aber keine wesentlichen Unterschiede in der Richtung.
alyas9. 09. 2024 20:32:19
Pihavec und Bov. Gamsovec – Verhältnisse 7.9.2024

Sind zwei nahe und bequeme Berge zum Besuch und für eine Rundverbindung, auch deswegen, weil sie ziemlich ähnliche Ausgangspunkte haben, wir haben sie aber vom Sattel Luknja besucht, dorthin entweder aus Zadnjica oder etwas näher aus dem Vrata-Tal. Beide Startparkplätze sind leider bezahlt, im Vrata-Tal vor der Aljažev-Hütte ist der Parkpreis schon ganz schön gesalzen 25 Eur.

Zum Pihavec - Suche nach den besten Übergängen über die unteren Schuttfelder und dann links durch den Kamin über die Mihelič-Gedenktafel, dann durch anspruchsvolles Gelände zwischen steilen Gräsern und Felsstufen hinauf und etwas rechts über sanftes Schuttfeld zum Sattel zwischen Pihavec und Vrh nad Kamnom. Vom kleinen fast waagerechten Felsigsattel dann weiter links, dann wieder durch freundlicheres Gelände in Gräben hinauf, dazwischen findet man auch alte Markierungen vom einst markierten Weg, der von den Kriški podi bzw. von den Dovških Vrat und unter den Nordwänden des Bov.Gamsovec und über steiles Schuttfeld bis zur Scharte führte - mit einigen Sicherungen und Haken und vom genannten Sattel an auf den langgezogenen und aussichtsreichen Gipfel.
Der einst markierte Weg ist jetzt seit einigen Jahren wegen wirklich problematischer Scharte und eingestürztem oberen Schuttfeldteil gesperrt, wir haben ihn aber für den Abstieg vom Pihavec und für den nächsten Aufstieg von den Dovških Vratca zum Bov.Gamsovec auf markiertem und gesichertem Weg genutzt, und auch dieser - im letzten Teil trotz Menge an Eisen, vor allem wegen Luftigkeit und Nordlage, ist sehr anspruchsvoll.
Leider in den Bergen, manchmal - trotz guter Vorhersage, macht das Wetter einen Strich durch die Rechnung, Nebel hat uns die ganze Zeit begleitet und nur gelegentlich kleine Ausblicke geboten. Aber was, wenn die Leute sich nur übers Wetter beschweren könnten …
Aufstieg zum Pihavec von der Südseite, von der Mihelič-Tafel zum Sattel zwischen Pihavec und Vrh nad Kamnom, ist im Nebel oder schlechter Sicht unangenehm, da man gute Übergänge suchen muss und das Ziel vor sich sehen, irgendwelche Abkürzungen über gestufte Absätze oder Rinnen rechts, oder größere Umwege links – gesehen bergauf, aber nicht empfohlen. Derzeit ist der Weg über dem Ausstiegsrinnsal gut verdrillt und sie stehen an richtigen Stellen, aber für solche Aufstiege braucht man etwas entsprechende Kilometer und Erfahrung. Noch meine Schwierigkeitseinschätzung: durch Mihelič-Rinne I-II.(Haken darüber), Fortsetzung durchschnittlich I., aber nass können auch steile Gräser rutschgefährlich sein.
alyas30. 06. 2024 20:45:39
Glückwunsch zur erfolgreichen Tour und anschaulichen Darstellungen der Routenwahl auf Bildern nasmeh
alyas20. 06. 2024 11:26:46
Von Tolsta Košuta zum Košut.-Turn: über Obliči und Gamsovke – Verhältnisse vom 18.6.2024.

Wir haben die Gratüberschreitung gemacht, offiziell über 3 Obliči und 4 Gamsovke, … aber Gipfel, Grate, steile Auf- und Abstiege gibt es tatsächlich noch ein paar mehr. Wenn die Obliči noch so eine Gratspaziergang sind, gilt das für die Gipfeligen Gamsovke sicher nicht mehr (Schwierigkeit ca I – II, einige eingeschlagene Haken), und da wir das Schicksal nicht herausgefordert haben, haben wir die Überschreitung über die Gamsovke seilversichert und direkt am Gratkanten gemacht.
Wo man die Gratuüberschreitung beginnen soll, ist immer eine interessante Frage für die Routenwahl, wir haben sie vom leichteren Gelände zum schwereren und vom tieferen (Tolsta Košuta) zum höheren (Košut.-Turn) begonnen, dazwischen sind Obliči und Gamsovke in Gipfelhöhen ziemlich ausgeglichen, kurzum wer Zweitausender zählt, da kommen eine ganze Menge zusammen, na und, wenn die 7 oder noch mehr keine eigenen persönlichen Namen haben?!
Es war ein schöner sonniger Tag mit wunderbaren Ausblicken, eine ganz solide Forststraße führt unter die Alm Dolga njiva, und jetzt gibt es reichlich Alpenblumen auf den Weiden und grünen Hängen.
alyas12. 06. 2024 15:08:03
von Burg Kamen über M.Vrh und Vrh V.Gač zum Jamarski vrh … ins Draga-Tal und zurück

Idyllische Welt der Hügel, steiler Pfade und Ausblicke vom Kamm zwischen Blatnica und Draga oberhalb Begunje.
Wenn in den Bergen das Wetter etwas zusammenbraut, ist es besser etwas tiefer zu bleiben, niedrigere Wege zu nutzen und noch ein Stückchen unserer schönen Natur zu erkunden, … Stille, Einsamkeit und Frieden ... garantiert, wenn euch das gefällt, natürlich. Die Pfade sind nicht markiert oder ausgeschildert, aber – für die mit etwas Bergwandererfahrung und Fähigkeiten sowie Orientierungssinn – normalerweise nachvollziehbar. Für die beschriebene Rundwanderung braucht man ca. 5 h, aber bei schönem Wetter noch etwas mehr Zeit für die Seele und schöne Fotos nehmen.nasmeh
alyas13. 05. 2024 12:34:13
Krk, Baška, Bunculuka-Camp: Vrženica-Schlucht und Buchten Vela/Mala Luka
- einer der schönsten und alpinsten Wege auf Krk nasmeh.

Für den gesamten Weg von ca. 10 km braucht man ca. 5 Stunden, da unterwegs viel Schönes zu sehen ist, im ersten Teil oberhalb Bunculuka kann man ihn als Rundweg machen, im zweiten Teil - von der Abzweigung im oberen Teil der Vrženica-Schlucht über den Rebica-Pass bis zu den Buchten Vela und Mala Luka geht man hin und zurück auf demselben Weg.
Bei sonnigem Wetter und im Sommer kann es ziemlich heiß werden, außerhalb der Saison oder unter der Woche ist es nicht sicher, ob der „Bufet“ am Strand in Vela Luka geöffnet ist, daher sind Wasser und Imbiss im Rucksack sowie Sonnencreme und Mütze auf dem Kopf Pflichtausrüstung. Ich empfehle auch geeignetes Wander-Schuhwerk und unterschätzt diese Wege nicht, da sie größtenteils echte Alpinwege sind.
alyas3. 10. 2023 07:32:53
Auf dem Grat: von Ponc bis Kotowo-Schart -
dazwischen Strug, Strug-Spitzen, Vevnica und anspruchsvollere V Koncu Špica und Kotowa Špica - Verhältnisse und Fotos vom 1.10.2023

Die Tour haben wir am Ende der Skisprungschanzen begonnen, von Tamar zur Mittleren Ponca und dann weiter vom Leichteren zum Schweren, mehr oder weniger entlang des Grats bis Kotowo-Schart und zurück nach Tamar, zeitlich ca. 12 Stunden, sodass die Tour derzeit im Dunkeln beginnt und endet.

Die Italiener haben über Strug und Strug-Spitzen, praktisch fast bis zum Fuße der Vevnica, renoviert und viele neue Drahtseile angebracht, sodass die Querung dort relativ leichter und schneller ist, nur die Klettersteig zur Vevnica ist noch immer in ziemlich kläglichem Zustand, mit altem, rostigem und stellenweise herausgerissenem Eisen, dazwischen etwas geflickt mit Seil, das vorerst noch dem Wetter trotzt, sieht aber nicht sehr sicher aus. Es scheint aber, dass sie auf italienischer Seite ganz interessante Rundklettersteige einrichten werden zur Vevnica hoch und unter Strug Kugy-Tal /oder umgekehrt, von der Alm Alpe Vecchia oder nahen Rifugio Luigi Zacchi oberhalb Mangart- oder Belopeska-Seen.

Wenn V Koncu Špica noch einigermaßen normal vom Vevnica-Seite zugänglich ist, gilt das für Kotowa Špica nicht mehr, weder über den technisch anspruchsvollen Anstieg von Osten (V Koncu Špica, von wo ein anspruchsvollerer Abstieg nötig ist), noch über den sehr steilen, bröckeligen Gelände von Nordwest (Kotowo-Schart), hier zum Gipfel ist es ziemlich verfahren, sehr bröckelig und mit Schutt und Sand beladen, schwierig – mindestens II und rutschgefährlich vom Anfang bis Gipfel. Deshalb haben wir unser Überqueren in der oben beschriebenen Richtung von Osten gemacht, für den Abstieg vom Gipfel zu den unteren Teilen haben wir mehrere Abseilungen genutzt (mind. 50 m Seil, oder 2x 30 m reicht), Stände und Anker sind vorerst in diesem Geröll auf der Westseite der Kotowa Špica ziemlich solide gebaut.

Wenn jemand nur V koncu Špica und Kotowa Špica besuchen will und dafür entsprechend bergsteigerisch erfahren und technisch ausgerüstet ist, ist das in dieser Herbstzeit wahrscheinlich am besten als Rundweg in Richtung von Kotowo-Schart auf markiertem Weg zu machen, der zuerst leicht nach Loška Koritnica absteigt und dann leicht zum Bivak Tarvisio auf Scharte Rob über Zagače steigt, von dort weiter hoch über das Geröll zwischen Vevnica und Fuß von V Koncu Špica. Natürlich ist in dieser Richtung für Abstieg fast zwingend ein Seil nötig, (wenn du nicht gerade mit Gämsen verwandt bist) velik nasmeh
alyas19. 09. 2023 08:35:25
Auf dem Grat: von der Kukova Špica über die Škrnatarica zum Dovški križ

Schon Tine Mihelič (Julijske Alpe/Nördliche Anstiege) hat geschrieben, dass das Klettern auf dem Grat Dovški križ – Škrnatarica eine prestigeträchtige Tour ist und in der Liste keines echten Bergsteigers fehlen darf. Nun, wir haben sie aus einer anderen, mir persönlich lieberen Richtung gemacht, als Mihelič sie beschreibt.
Der Ausgangspunkt ist bekannt, nach den neuen TNP-Vorschriften darf man sogar am Ende der Mulde unter Veliki Črloveč parken (3-4 Autos), dann folgt man einem gut nachverfolgbaren wegfreien Pfad bergauf und in drei Stunden sind wir schon im Sattel Čez Dulce (2257 m). Sprung zum Aufwärmen rechts zur freundlichen Kukova Špica (2427 m) und Rückkehr, alles zusammen in unter einer Stunde. Dann folgt vom Sattel ein ernsterer Aufstieg (nicht lang, aber technisch anspruchsvoll, im Durchschnitt zwischen I und II, manchmal auch etwas mehr) über den Osthang zur Škrnatarica (2448 m) und dann Fortsetzung entlang des schönen Gratkantenschnitts zum Dovški križ (2542 m), ungefähr insgesamt 3 Stunden mehr oder weniger anspruchsvolles Klettern mit gelegentlichen sehr luftigen Passagen über der Kar des Martuljek-Amphitheaters.
Wenn du für die Škrnatarica aus Richtung Kukova Špica nicht den beladenen und gestützten Graben wählst, hast du mit etwas Phantasie im relativ breiten, aber steilen und stellenweise glatten und sehr bröckeligen Gelände der Ostwand mehrere Aufstiegsmöglichkeiten (auch hier im Forum werden einige erwähnt). Aufstieg zur Škrnatarica - entlang einer direkteren Mittellinie, wie wir sie diesmal gemacht haben, auf Platten links der Scharte, würde ich ohne Sicherung nicht empfehlen, derzeit sind in der Route etliche Haken eingeschlagen für die Einrichtung von Absicherungssystemen.
Ebenso ist es nicht einfach, einfach frei abzuseilen (kniffliges III) für die knapp 10 m Abstieg von der Škrnatarica-Gipfel runter zum Sattel bzw. in die Scharte, wohin der Graben oben führt, und dort hängen auch mehrere Seilschlingen, die jemandem beim Hochklettern hier nützlich sein können.
Im weiteren Gratverlauf zum Dovški križ gibt es nicht so viele technisch schwierige Stellen beim Queren von zwei namenlosen Gipfeln, aber hier und da findet sich noch eine kurze II, und wenn ihr euch strikt am Grat haltet, habt ihr noch einen ca. 25 m Rapplen wenig vor dem Fenster, diesen Abschnitt kann man aber auch elegant über Schutt etwas tiefer auf der Gredel links von der Südseite umgehen.
Abstieg vom DK haben wir zur Šplevta und vorbei am Bivak II bei den Jezerih (aber hier findet ihr kein Wasser!) und dann über das größte slowenische Schuttfeld - Downhill-Express nach Poldov rovt gemacht. Noch ein Tipp: Am Ende des unteren Schuttfelds, wenn ihr schon im Wald seid, fließt in der Mulde noch etwas erfrischendes Wasser, sonst ist die Tour bei Sonnenschein sehr sehr heiß.
alyas28. 08. 2023 17:12:30
aber es ist wirklich so, mrk pogled so viele Sicherungen heutzutage in den Bergen und auch auf Kočnah, aber die Montage eines kurzen Teils weisen einige absichtlich zurück, ... Vernunft kommt erst mit den Jahren, und einige erkennen erst dann, wenn es/will zu spät ist jezen
         
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