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| geppo10. 07. 2026 22:09:52 |
10.7.2026 Obir (Zlatko&Zoki) Morgens etwas entfernt vom Freibacher See geparkt. Auf einem schönen Waldweg (im Schatten) bis zum Jagovčevo-Sattel 1686m. Während wir bei den Hirtenhütten frühstückten, schauen wir zur Wand, die uns erwartet. Der Weg zum Gipfel ist nicht gesichert, aber (übermäßig) mit Spray markiert und erinnert mich an die heimischen Berge. Wo Klettern nötig ist, übersteigt es nicht den I. Grad. Bis zum Gipfel hatten wir keine Probleme und auch keine übermäßige Ausgesetztheit - aber Vorsicht ist geboten!!! Am Gipfel einige Besucher, wir bleiben nicht lange. Wir setzen den Grat in Richtung Kravlji vrh 2026m fort und suchen die Abzweigung zum Jagdsteig. Zuerst finden wir auf dem Fels noch Reste eines Pfeils und einer roten Beschriftung, aber alles ist so abgenutzt, dass man nicht erkennt, wohin es führt? Dann gelingt es uns, geschnittenes Gestrüpp zu finden, und wir starten fröhlich auf dem scheinbaren Pfad. Aber bald verliert sich alles. Wir suchen, kämpfen mit dem Gestrüpp und kontaktieren schließlich nur noch per Telefon. Endlich gelingt es uns, kaum erkennbare und verblasste Inschriften auf dem Fels zu finden. Der Pfad ist besser sichtbar und wir gehen fröhlich darauf. Als wir zu einer Wegkreuzung kommen, stellen wir fest, dass ein Ast zurück zur Jagovčeva Alm führt, einer zum Geröll und mehr in Richtung unseres Anmarschs. Wir entscheiden uns für Letzteres und beginnen den Abstieg über das steile Geröll. Wir verwandeln das Geröll in eine Schuttlawine und retten uns gerade noch davor, den steilen Hang hinuntergerissen zu werden. Es beginnt die Kalvarienwanderung: Sonne, Geröll, Staub, Steine und jeder Schritt muss gut gesetzt werden, damit er nicht mit einem Ausrutscher endet. Nach mehr als einer Stunde solchen Abstiegs erreichen wir den Jagd-Beobachtungsstand. Ganz erschöpft freuen wir uns über den Schatten des Waldes, den normalen Weg und etwas später den Anschluss an den Weg, auf dem wir morgens zum Sattel aufgestiegen sind. Nachdem wir uns noch mit kaltem Wasser abgekühlt haben, vergessen wir schon alles Leid. Später gönnen wir uns noch eine Pause in einer netten Gaststätte vor Železna Kapla und das Baden in der Savinja bei Igla ist schon alles schlecht vergessen und es bleiben nur schöne Erinnerungen... 8 Stunden und etwas mehr als 10km lp
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