| Parkeljc22. 01. 2020 21:10:29 |
Dienstag 21.1.2020 kurz nach Mittag machen wir uns auf nach Komna. Keine Parkgebühren, Eintritt zu Savica wird 9.30–16.00 eingesammelt. Wir hatten Veriga-Spitzen mit, aber nicht benutzt, auch nicht bergab. Zur Hütte immer im Schatten, Sonne hat uns erst dort gewärmt, aber nur ca. 15 Min., dann untergegangen. Meiner Meinung nach zwischen Vrh Škrli und Migovec. Bald abgekühlt, daher ins Warme. Schon zu Anfang lobe ich die Hüttenwirte (sowohl Herman als auch Boris), die uns im Tagesraum Gesellschaft leisteten. Natürlich nicht ohne lautes Anfeuern unserer !!! Handballer . Dazu noch gesiegt. Die letzten drei Jungs sind kurz nach Sonnenuntergang ins Tal, wir vier blieben allein in der Hütte. Zeit bis zum wohlverdienten Schlaf verging schnell, wir gönnten uns ein Zweibettzimmer mit Blick aufs „Meer“ . Besonders nützlich morgens bei Dämmerung, als wir nach Osten fotografiert haben. Frühstück abends mit Wirt vereinbart und wieder Lob, sie waren extrem zuvorkommend und Frühstück fast nach Wunsch pünktlich. Und niemand denkt, man kann beim Frühstück wählerisch sein; man kennt das Bergfrühstück ;-). Dazu heißer Tee und Kaffee. Halbpension vereinbart, statt Abendessen Mittagessen gewählt. Kein Problem. Um acht von Komna los, vorbei Hütte unter Bogatin zu Bogatinsko sedlo. Kaum aus der Hütte, streifte uns mittelstarker, für die Jahreszeit zu warmer Wind. Nach Minuten nachgelassen, aber der Tag war noch nicht fertig. Einmal nur bis Vratca gekommen und wegen schlechter (winterlicher) Bedingungen umgekehrt. Heute nicht. Bis Fuß von Vratca schneebedeckt, stellenweise vielleicht leicht vereist, Steigeisen erst direkt unter letzter Querung, etwas über Info-Tafel zum 1. WK. Nach kurzer Steigung rechts aus über Sommerweg über Vratca, so Ruinen auf Sattel von oben. Sofort danach starker Westwind mit scharfen Schneeflocken, die ins Gesicht peitschen. Wind gar nicht kalt, eher lästig mit Schnee. Je näher Lanževica-Gipfel, desto weniger Wind. Weniger Schnee als üblich, Markierungen sichtbar, wir folgten Spuren Vorgänger, die Wind noch nicht mit Schnee bedeckt hat, und Resten Rapallo-Grenzsteine. In gut zwei Stunden Gipfel, nach Minuten wieder weg. Danach Wind fast weg, Sonne wirkt und trotz Schneemangel Lust auf Aussichtspunkt. Tempo runter, Lawinenkanten, Verwehungen, Mulden etc. tolle „Requisiten“ zum Posieren. Wetter herrlich, Sonne brannte bis Komna. Ziel erreicht. Auf ganzer Strecke niemand. Offenbar richtiger Tag. Bergab Steigeisen erst kurz vor Hütte unter Bogatin ab. Ankunft Komna-Hütte erst verdiente kalte… Wirte kochen üppiges Mittagessen, wörtlich. Zuerst Pilzsuppe. Allein mit Brot sattmachend, dick wie Gulaschsuppe oder Ähnliches. Respekt. Dann Hauptgericht. Dann Nachtisch. Den hab ich leider nicht mehr geschafft . Um 14 fröhlich ins Tal, volle Bäuche und schöne Gefühle. Den Wirten nochmals Dank für nette Gesellschaft, leckeres und reichliches Essen und Freundlichkeit. In so eine Hütte und zu solchen Wirten freut man sich zurückzukehren.
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