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| dprapr25. 08. 2012 07:22:39 |
Soweit ich weiß, gibt es in unserem Hochgebirge keine Ferrata! Alle Wege folgen natürlichen Übergängen.]]>
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| panda25. 08. 2012 07:40:32 |
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| dprapr25. 08. 2012 11:24:53 |
Ich stimme zu, dass einzelne kürzere Abschnitte auf unseren gesicherten Wegen Abschnitten von Klettersteigen ähneln. Aber das bedeutet noch nicht, dass es ein Klettersteig ist. Soweit ich weiß, wurden in den Julischen Alpen nur Via Italiana am Mangart, Via della Vita und Via Amalia als Klettersteige behandelt. Alle drei sind in Italien, schade?]]>
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| Keko25. 08. 2012 11:29:50 |
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| drofebo125. 08. 2012 11:57:00 |
Auch ich mische mich in die Debatte über das Tragen des Sicherungs-Sets in unseren Bergen ein. Habe es nie benutzt, auch keine Helm, und die gesamte SPP dreimal durchwandert. Aber jetzt ist es anders. Meine Frau und ich gehen in die Berge und beide nutzen Helm und Sicherungs-Set. Und reine Glückssache, dass es so ist. Anfang Juli waren wir in Bovec. Entschieden uns für einen Besuch am Mangart. Wir gehen den slowenischen Weg hoch und schon am Anfang hagelt es Steine auf den Kopf. Ohne Helm hat man hier nichts zu suchen. Höher direkt bei einer kleinen Schneefläche nahe dem Gipfel fliegt ein Stein direkt ins Knie meiner Frau, vor uns eine fröhliche Gruppe ohne hinzugucken, wie sie läuft. Ich hab nur gehört, dass es ihr schlecht geht und sie alles schwarz sieht. In dieser Situation kann ich nur danken, dass sie mit dem Sicherungs-Set eingehängt war. Besonderer Dank an die Führerin, die hinter uns kam und das Knie mit Salbe versorgte. Wir schleppen uns irgendwie zum Gipfel, aber die Gruppe verschwindet, weil sie gemerkt haben, was sie angerichtet haben. Runter mit Mühe auf italienischem Weg. Wir hatten noch vor Krn über den Silva-Koren-Weg, aber leider Urlaub schon am ersten Tag beendet. Deshalb wärmt mich die Aussage eines Vorgängers, dass das Sicherungs-Set für Poser ist. Grüße.
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| pohodni25. 08. 2012 20:50:43 |
Auf die Frage wie sie von "bernc" gestellt wurde, ob man über Slowenische zum Mangart ohne Sicherung kommen kann, lautet die Antwort nur JA. Bei ähnlich gestellten Fragen bekommt man den Eindruck, dass manche gar nicht wissen, wozu das Sicherungs-Set überhaupt dient. Aus Sicht des einfachsten Fortkommens auf dem vorgegebenen Weg ist SMVK nur Last und Hindernis. Damit kommen wir schwerer voran, Umschnallen kostet Zeit und Energie, besonders wenn wir uns in senkrechter Wand mit einer Hand am Haken halten und mit der anderen schnell umschnallen. Mehrmals hat mich auf Schlüsselteilen von Ferraten der fast sündige Gedanke durchzuckt: wie fein wäre Klettern ohne SMVK. Aber wenn ihr den oberen Post von "drofebo1" gelesen habt, ist alles klar. Wer sein Leben lang Glücksspiele spielt, kann auf eine Sieben hoffen, ebenso wer sein Leben lang auf solchen und anderen Pfaden in Bergen unterwegs ist, kann auf einen schlechten Tag stoßen, wo nichts nach Wunsch klappt. Gerade wegen dieses "X"-Tages ist nach meiner Meinung SMVK-Nutzung überall notwendig, wo direkter Sturz in die Tiefe möglich ist. Jeder, der Wege unter "sehr schwieriger Weg" unternimmt, hole sich zuerst Helm und SMVK. Helmgebrauch ist quasi Pflicht, SMVK auf exponierten Wegen (auch slowenischer zum Mangart) und allen Klettersteigen. Und nicht vergessen: adäquate körperliche und psychische Vorbereitung, denn das sind immer noch die Schlüsselfaktoren im Kampf mit Haken und Klammern, Sicherung ist nur Hilfsmittel, das beim Vorankommen nichts hilft. Verantwortlich müssen wir zu uns selbst und unseren Familien sein, mindestens bis unsere Kinder eigenständig sind. Beim Renteneintritt freut sich der Staat sicher, wenn wir keine Sicherung nutzen, nur in eine tiefe Geröllrinne fallen. Viel Erfolg in den Bergen.
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| dprapr25. 08. 2012 21:44:25 |
http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=10001&id=671 Ich denke, es wäre gut, die obige Seite nochmal anzuschauen (Jani Bele). Direkter Sturz in die Tiefe ist in Bergen an vielen Stellen möglich - auch dort, wo keine Haken sind und SVK-Nutzung nicht möglich. Am besten machen wir, wenn wir Wege meiden, wo Gedränge ist und wir in der Abwurfsline möglicher Steine. Wenn auf dem Weg Schutt liegt und das häufig, können wir Vordermann nicht schuld geben, wenn uns ein Stein auf den Kopf fällt. Wenn wir auf solchem Weg beharren, am besten warten, bis die Oberen aus der Zone gehen, in der sie uns gefährlich sind. Oder uns für Gipfel entscheiden, die nicht so besucht sind, aber trotzdem schön. Mindestens in der Hochsaison.
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| bernc25. 08. 2012 23:27:21 |
danke für eure Antworten! heute 25.8.2012 bin ich slowenisch hoch und italienisch runter, ohne Problem mit Helm auf dem Kopf.
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| VanSims10. 09. 2012 19:22:15 |
Samstagmorgen fahre ich über Kranjska Gora, Tarvisio und Predel zum Start der Mangartstraße, wo ich parke. Dann steige ich die Straße zum Beginn des Plazums hoch und biege dort auf den Bergweg zur Hütte und zum Sattel ab. Der Plaz (Jahr 2000) hat den Weg gut zerstört und bis zur Mangartalm muss ich ihn suchen. Danach geht's leichter, obwohl Markierungen schon verblasst sind und extra welche nicht schaden würden. Wahrscheinlich hat diesen Weg der markiert, der wahrscheinlich (wissen warum) nicht mehr wird.  Nach Überquerung des (damals?) trockenen Bachbetts geht der Weg richtig hoch, kreuzt die Straße erstmal, kommt auf Lichtung und gleich wieder in Wald. Bei Ankunft an Straße durch Tunnel und vor nächstem Tunnel (zwei Markierungen gezeichnet) wieder auf Bergweg. Der geht dann bisschen über Felsen (hier da mal rumklettern aber nix Schlimmes) und kommt vor letztem Tunnel raus. Davor Parkplatz markiert (TNP-Parkregime!) wo man wahrscheinlich parken kann, um Gebühr oben zu vermeiden. Nach Tunnel bald Abzweig zur Hütte (mit Ausrufezeichen im Dreieck, was wahrscheinlich Fehler da normale Straße), davor bisschen sitzen und naschen. Beim Aufstieg Straße weiter zum Sattel (Weg um Hütte verkürzt einige Kehren), schon 100 m vor Parkplatz rechts abbiegen und direkt unter Travnik und auf Sattel wo Wege sich teilen. Von dort sehe Kletterer auf Via Italiana, die ich sonst wahrscheinlich gar nicht bemerkt hätte (treffe sie später am Ausstieg Kletterteil auf ital. Normalweg, auf den ich am Abzweig abbiege). Vor mir erst Aufstieg auf kurzem aber ätzendem Schutt und da merke ich erst, dass ich Stöcke auf Bank vorm Hütte vergessen habe. Sind sie noch da? Na, tröste mich dass Italiener (meiste Ausländer da) in Bergen bisschen zivilisierter als im Tal, Slowenen stehlen eh nicht na... hmm... hier da nimmt mal wer was!  Der 'Kletter'-Teil scheint mir leichter als z.B. Triglav über Planika und schwerer als z.B. Kamniksattel über Okrešelj (wobei letzterer Weg exponierter). Dann wieder Schutt und hier treffe ich einen mit Hund angeleint an sich (netter Border Collie) und der wedelt fröhlich auf steil abwärts vorbei Abgründe. Ab Abzweig Kotovo Sattel zieht sich der Weg laaaang zum Gipfel. Ausblicke an so schönem Tag phänomenal! Nach Österreich zu Hohe Tauern und Grossglockner und nach Italien zu Dolomiten. Und klar direkt vorm Nase ganze Kette Julier und Teil Karawanken,... Bestätigt sich dass Slowenen Geographie nur bis Staatsgrenze kennen, da nennt wer Villach Kranj!  Dann runter, die Kletterer von Italiana auch und als ich über vergessene Stöcke jammere beruhigen sie mich dass sie sicher warten. Die gehen weiter, ich auf dem Schutt berüchtigt dass Leute sich verlaufen, auf dem verlaufe ich auch zu Mulde mit Schnee. Oouups! Bei Ketten kommt Vater mit Kindchen (nicht mehr als Jahr und halb) Kinderwagen rast vorbei mir am Abgrundsrand. Klar weder er noch Kind Helm! Ketten runter zum unteren Schutt wo Stöcke gut tun würden dann Sattel und Hütte. Gegen Hütte fragt bärtiger Typ aus altem Fiat ob gesehen Ziegen. Typ kommt mir komisch vor und da ahnte ich nicht dass ich in dem Fiat noch fahre und wie!  Bei Hütte finde wirklich Stöcke. Na gibt's noch ehrliche Leute! Da ist auch der Bart der offensichtlich seine Ziegen gefunden hat. Bei ihm Mädel. Erfahre er ist Štef (wahrscheinlich Mangart-Legende der ich wetten würde dass obenerwähnter wahrscheinlicher Markierer kennt), gesprächig, ja echt bisschen komisch,... kurz Typ! Sie Katja (Studentin die später erfahre macht Diplomarbeit da). Fahren mit seinem Fiat weg. Ich auch langsam Straße runter. Am Abzweig Weg zur Hütte von Hauptstraße reden sie da mit Radler und laden mich ein mitzufahren da runter. Wo sitzen? Hinten alles voll. Aber Štef macht Kofferraum auf und setzt mich rein zwischen Kram so Beine baumeln runter und - los! Und Gas. Wörtlich! Durch Tunnel rasen wie Verrückte und dann vor Kurven abrupt bremsen  Katja warnt vorsichtig sein aber er kennt Straße wie Hosentasche.   Na beim ersten (von unten) Kreuzung Wanderweg mit Straße beschliesst Katja zu Fuss runterzugehen weil ihr offensichtlich reicht Schlidderfahrt runter Anstieg und Bremsen und Schalten nur in Kurve! Nehme ihren Platz, Štef wartet bis Ziegen überqueren und fahren bis Abzweig Käsehütte wo er mich absetzt. Danke für Mitfahrt und Adrenalin das keine so schwere Klettersteig gibt und verabschieden. Sonst Typ ist nix. Respekt dass er noch durchhält da. Angeblich 50 Jahre.  Beim Auto fahre zurück über Predel und Tržič (Eis) nach Österreich wo Sonntag noch Rad in Gailtal. Von Villach Zug nach Kötschach dann 80 km zurück Radweg. 
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| rjudnic15. 09. 2012 14:55:17 |
Letzten Samstag als ich mit dem Rad auf dem Mangartsattel war, zeigte das Thermometer in der Sonne 31°C
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| IgorZlodej21. 09. 2012 20:12:39 |
Spätnachmittag gehe ich zum Mangart. Sattel in Nebel, höher zeigte sich blauer Himmel. Entscheide mich für slowenische Rinne. Wenig Schnee, etwas Eis, so dass ohne Steigeisen ziemlich riskant, mindestens bei dem Übergang unten. Von SW häuften sich intensiv Nebel an und bis Abend verdeckten alle Täler in Westjulischen, nur Kanaltal und Obersavetal ohne Nebel, und Tamar. Abstieg italienischer Weg, der auf Nordseite verschneit, Vorsicht wegen Rutsch nötig. Auf Sattel wieder Nebel und stärkere SW-Wind, der voraussichtlich auch morgen weht. Allen die dieses Wochenende in Berge gehen, auf Nordseiten der Berge Schnee, teils gefroren, teils trocken, manche sagen weder Fisch noch Fleisch und genau das ist am zähesten und gefährlichsten.
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| tisa22. 09. 2012 07:11:11 |
Igor, herrliche Tour und wie immer tolle Bilder. Viel Glück und sicher weiter. Gruss
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| panda22. 09. 2012 07:33:24 |
Glückwunsch zu sehr schönen Fotos. 
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| ibex22. 09. 2012 10:27:06 |
In diesem Jahr sicher der beste Tag für den Aufstieg, was für Bilder, Respekt, ich schaue sie noch zehnmal an
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| Boštjan MK22. 09. 2012 11:54:16 |
Schließe mich den Vorgängern an... Schön, Igor!
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| majčica22. 09. 2012 17:47:47 |
Das ist echte Poesie, verrückt gute Fotos... bravo
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| Janiel7422. 09. 2012 18:07:59 |
Unglaubliche Bilder... beobachte aber, dass auch die schönsten 4, 10, 11 keinen Schnitt von 10 haben.. würde echt wissen wollen, welcher Besserwisser solche Bilder unter 10 bewertet!... wahrscheinlich jemand, dem der Autor nicht gefällt???
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