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| nadka6. 08. 2012 11:40:24 |
Wie sind heute die Bedingungen... und ein Weg für ''normale'' Bergsteiger ... angeblich empfehlen sie den italienischen Weg mehr??!! Bitte um Meinung und einen guten Rat..
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| neph6. 08. 2012 11:51:01 |
Mein Rat ist, die Beschreibungen der Anstiege zum Mangart auf dieser Webseite gut zu lesen und dann zu entscheiden, welchen Weg. Der italienische Weg zum Mangart verläuft vom Sattel zum Gipfel und ist der einfachste Anstieg zum Mangart, schwieriger die slowenische Route, wo für Weniger Geübte schon ein Klettersteig-Set nützlich ist. Via italiana endet am Sattel, also musst du sowieso über eine der genannten Wege zum Gipfel. Wie schon oft erwähnt, ist dieser Weg nur für geübte Bergsteiger ohne Höhenangst geeignet, Selbstsicherung obligatorisch. Viel Erfolg!
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| nadka6. 08. 2012 11:55:05 |
Danke für Info.. hoffe der italienische Weg ist so markiert dass wir nicht auf eine Ferrata ''abkommen'' ??
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| neph6. 08. 2012 12:20:22 |
Der Abzweig zur Italienischen Route ist gut markiert, oberhalb des Sattels haltet euch links! 
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| pohodni13. 08. 2012 21:51:52 |
Trotz etwas tauber Beine durch Radeln von Kranjska Gora zum Mangartsattel sind Sohn und ich meiner Frau beim gemeinsamen Aufstieg via Via Italiana zum Mangart beigetreten. Die brennenden Brennnesseln beim Abstieg zum Bivak Nogara haben dafür gesorgt, dass die Beine nicht lange taub waren. Unten haben wir uns mit Klettersteig-Sets und Helm ausgerüstet und uns an den Start des Kletterabschnitts angestellt. Vor uns zwei Gruppen. Die erste hatte etwa fünfzehn Mitglieder, die den Anfangsteil und das Loch nicht meistern konnten. Trotz fast Verzweiflung kamen wir endlich auch dran. Die erste Gruppe von vier Mitgliedern ließ uns freundlich schon im Anfangsteil vorbei. Mehr Gemurren bei der zweiten, größeren Gruppe Ausländer, da wir uns genau in ihrer Pause dazwischendrängten, aber mit etwas Gemurre ließen sie uns durch. Nach der Ferrata nicht weiter zum Gipfel, sondern zurück zum Auto gepackt nach Hause. Zur Ferrata muss ich sagen, sie ist sehr schön geführt, meistens leicht links, sodass Steine nicht auf die unten fallen. Eisen genug, fast zu viel, da Fels fest ist, natürliche Griffe und Tritte reichlich. Absturzgefahr stört nicht, ähnlich wie bei fast allen Steigen. Fakt ist egal ob 50 oder 500 m Luft darunter. Kurzum, Genuss zu klettern, komme sicher wieder.
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| TanjaM17. 08. 2012 18:51:15 |
Mittwoch mit Freund zum Mangart via Italiana, dann slowenisch, Abstieg italienisch. Am M.-Sattel um 6 Uhr, Abstieg zum Bivak (Abkürzung gibt's, kein Bivak nötig, aber wir wussten nicht, erstes Mal). Etwas nervös vor der Ferrata, gelesen gruselig, am Ende geil, schnell vorbei weil immer fokussiert aufs Klettern und Genuss . Bezüglich Exponierung - absichtlich runtergeschaut, Test - schöne Ausblicke . Nicht so dramatisch wie erwartet. Ganz stolz auf uns. Und schöner Tag 
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| legenda17. 08. 2012 21:28:23 |
Mittwoch war Mangart wirklich belagert von allen Seiten. Wir mit Enkelin hoch slowenisch, runter italienisch.
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| urbancek18. 08. 2012 19:46:59 |
Stimmt, erst wenn man auf Mangart von irgendwo aus dem "Tal" hochsteigt, spürt man die genannten "Dimensionen" dieses Berges. Sonst könnt ihr euch vorstellen, wie viel besser Mangart ohne Straßenanfahrt wäre. Der Gipfel wäre bei weitem nicht so belagert, da jeder sich ordentlich anstrengen müsste. Aber die Entwertung der Berge wurde schon anderswo diskutiert... Lp!
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| Andrej529. 08. 2012 21:20:04 |
Nach langer Verschiebung, Sorgen, Angst, Vorbereitung habe ich endlich die Ferrata Via Italiana geschafft. Tagsüber von den Belopeška Seen gestartet. Nicht viele Wanderer Richtung Via Italiana, fünf von uns bei früher Stunde gezählt. Zum Bivak Nogara (ca. 1900m) ist der Weg ganz schön steil außer erstem Kilometer auf Schotter. Am Bivak Nogara ist das Türglas zertrümmert, sodass jetzt die Scheibe hängt. Unter dem Bivak fließt ein dünner Wasserstrahl. Die Ferrata ist nach meiner Meinung in exzellentem Zustand. Oben viele Leute trotz Werktag. Abstieg über Slowenischen Weg zum Sattel, zurück zum Bivak Nogara und ins Tal. Insgesamt etwas über 13km, Aufstieg 2000m.
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| Tatana10. 09. 2012 09:45:24 |
Morgen gehe ich auf diesen Weg. Falls jemand diese Frage heute sieht, frage ich mich, ob man auf Via Italiana die ganze Zeit eingehängt ist oder ob es Teile gibt, wo es nicht möglich ist? Sonst finde ich's bald raus 
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| Daaam10. 09. 2012 09:51:55 |
Du kannst dich überall einhaken wo nötig viel Erfolg
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| TanjaM10. 09. 2012 09:52:27 |
Wenn ich mich recht erinnere ist fast immer Seil da (aber nicht 100% sicher), aber stellenweise muss man sich ein bisschen strecken um umzuhaken. Der Weg ist sehr gut gesichert. Hier noch eine Antwort direkt davor.
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| Daaam10. 09. 2012 10:06:00 |
Nur damit du nicht die Italienische Route zum Gipfel und Via Italiana zum Sattel verwechselst .. gut gemeinte Warnung
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| lynx10. 09. 2012 10:35:20 |
Sehr gut gesichert. Ein Stück dazwischen ohne, aber das sind kurze breite Bänder wo nicht nötig (erinnere mich nur an eins). Wird zu schnell vorbei sein. 
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| katja8710. 09. 2012 21:23:58 |
Sonntag, 9.9.2012, sind wir zum Mangart aufgebrochen. Vom Mangartsattel runter zum Start der Ferrata Via Italiana, sie geklettert und dann slowenischen Weg hoch weiter, Abstieg italienische Seite. Die Ferrata ist ziemlich adrenalinreich und nur für Erfahrene empfohlen, da vor allem Armkraft nötig ist, und für die ohne Höhenangst, da Abgrund ganz schön tief. Weg extrem gut gesichert, Seil die ganze Zeit. Sicherungen in top Zustand. Bilder vom Ausflug auf der Website des Planinsko društvo Matica Murska Sobota: http://www.mojalbum.com/pdmaticams/20120909-mangart-cez-ferato/foto/20041540
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| tagec13. 09. 2012 13:28:59 |
Montagsmorgen in Bovec versetzt uns gleich in gute Laune, nur Bewölkung über Mangart und möglicher Regen sorgen uns etwas. Wir fahren zur Gondel, wo wir wieder feststellen dass sie nicht fährt, nur Wochenenden, und Preis 17 Euro gegen 10 in Sella überrascht uns. Also zum M.-Sattel (ursprünglich wollten wir die Tour mit Rad würzen!) Abstieg zu Nogara, treffen 2 Polen, in der Wand schon 3. Slowenen. Schnell warm beim etwas Beeilen, Sicherungen top, Exposition heftig, nichts für Schwindelfreie. Eine Stunde vergeht rasend schnell wenn voll aufs Klettern konzentriert und Nina enttäuscht beim Ausstieg zum Sattel, da sie Vertikales am liebsten mag. Auf Slowenischem holen wir drei Slowenen aus Belopeških ein und plaudern fröhlich oben. Die wissen dass langer Abstieg kommt, wir genießen Gipfel fast allein, Auto nah und Zimmer in Bovec.. 
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| LidijaJesih31. 07. 2013 17:50:24 |
Letztes Jahr als wir vom Mangart zurückkamen beobachteten wir Aufsteiger auf der Via Italiana. „Mich sehen die da schon nicht“, sagte er. Na, ein Jahr ist vergangen, etwas Erfahrung gesammelt, etwas Fertigkeit erworben, Selbstsicherung nicht nur haben wir, sondern wissen sie auch zu benutzen. Also sind wir gegangen. Nicht mein erstes Mal, er ergeben hinter mir. Gut gesichert, luftig, nicht zu lang, erfordert natürlich Konzentration und ruhigen Geist, pumpt etwas Adrenalin, und wir waren durch. Kennt ihr dieses Lächeln danach? Hat mir auch gut getan. Mangart sonst belagert vom Sattel über übliche Wege (weniger slowenischer), trotz Verbot schleichen sich viele zum Gipfel des Sattels. Wenn ihr euch so verhält wie nötig verlängert es den Weg nur um 20 Minuten. Und zur Erfrischung in die Hütte könnt ihr danach, da ihr vorbeigeht. Auf dem Rückweg hielten wir noch bei den Belopeških an, so zum Spaß. Frischer, schöner Tag war's. Einer von denen, die verbindet.
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