Da Unglück in den Bergen nie ruht, ist es klug, sich vor Auslandsreisen gut zu versichern. Ich habe diesen Thread vor 6 Tagen eröffnet in der Hoffnung auf neue Kommentare, aber wie es aussieht kneifen sie die Augen zu und versöhnen sich mit dem, was PZS Slowenien bietet. Um keine fremden Kommentare zu kopieren fasse ich es selbst zusammen.
Zwischen Slowenien und Italien (Abkommen für Westjulische Alpen und Teile der Karnischen Alpen), wo Kosten gleich wie zu Hause abgedeckt sind, hier würde B-Mitgliedschaft reichen oder besser A+ wegen Summe bis 10.000 Euro. 1 Stunde Heli-Flug sind gute 2000 Euro, was bei B-Mitgliedschaft nur bis 3500 Euro vielleicht zu wenig ist, Personal mitzählen.
Aber was nützt das alles, wenn auf PZS-Seite steht:
Dass Rettungskosten vom Betroffenen getragen werden und nach Bezahlung der Rechnung vom Versicherer eingefordert werden können, aber WENN sie die Rückerstattung genehmigen, am Ende Ausreden wie bei unseren Versicherern.
Bezüglich Österreich und PZS Slowenien 1000x besser nachdenken als da hoch in die Berge zu gehen, besser Kaffee in Klagenfurt trinken, wenn was auf Straße passiert geht alles aus Pflichtversicherung.
Unser Lieblingsziel Cjajnik, Košutnikov turn (Hängebrücke), Stolo Kletter und leichtere Gipfel auf österreichischer Seite, wenn was passiert musst du alle Kosten tragen, PZS-Versicherung gilt da nicht, alles nach Rettung bezahlt aber da wir in EU sind und die meisten denken was können die mir, landest du schnell vor Gericht. Schon Strafzettel aus österreichischen Straßen kommen nach Slowenien und müssen bezahlt werden usw.
Und im Sommer beliebtes Ziel Dolomiten, Leute fahren sorglos als PZS-Mitglieder hin aber wenn's passiert bereite paar Tausend Euro vor.
Bin kein Experte, aber Bergführer ohne Versicherung (alle versichert) würden nicht mal auf Bier in Dolomiten zu einer Hütte gehen.
Wie diese Sorgen vermeiden, Rettungshöhe ist viel höher bis 25.000 Euro, muss über nördliche Nachbarn OEAV versichern, Gebühr 55 Euro und im Ausland sorglos aber nur für Bergrettung. Für Krankenhaus evtl. EHIC und vielleicht Zuzahlung ca. 500 Euro, aber bei Bergrettung bis Rekord 50.000 Euro (spreche Klettern in Route und schwere Verletzung, gilt auch für Klettersteige).
Allen sicher und klug wünschen. Gestern habe ich auch in österreichischem Alpenverein gestöbert und kann per Kreditkarte bezahlt werden.