| geppo26. 06. 2015 21:26:41 |
Raduha: Fortsetzung Teil II Der unvollendete Teil des Pfads, den wir am 21.6.2015 gemacht haben, hat Milan so gequält, dass schon sein Schlaf litt (zumindest hat er mir das versichert). Als wir am Feierabend telefoniert haben, erwähnt er, er muss zurück „hoch“. Natürlich opfre ich mich wieder, ihn zu begleiten… Was den Schlaf angeht, habe ich ihn heute Morgen 3x angerufen (damit er mir eine Tasse Kaffee spart) aber musste um 5 Uhr kräftig an die Tür hämmern, um ihn zu wecken… Hat aber guten Kaffee gekocht, als er verschlafen aus dem Bett gekrochen ist. Und so ein schlechter Schlaf…. Um 6 Uhr fahren wir von Rogovilc zur Rebrnik-Bauernhof. 7:20 sind wir bei ihrer Hütte und entlang Grat zu den Wänden. Bald verlieren wir den Pfad und jeder für sich. Ich höher, Milan tiefer. Per Telefon schlagen wir vor, wo wir uns bewegen sollen. In der ersten Graben kratzt es mich so, dass ich ganz blutig bin. Als wir uns mündlich rufen wollen, stelle ich fest, dass wir ziiiieemlich auseinander sind. Plötzlich sehe ich in der Tiefe den bekannten Pfad vom letzten Mal. Rufe Milan an und vereinbaren Treffen unter der Wand. Kaum robble ich den Hang zum Pfad hinunter, aber Milan nirgends. Rufe ihn und sehen uns endlich visuell. Er ist etwas tiefer… Endlich treffen wir uns und folgen dem Pfadchen, das schön sichtbar ist. Suchen Ende/Anfang, den wir auf Markiertem finden, wo wir letztes Mal zu Grohot gingen. Dann zurück entlang davon, wo wir uns getroffen haben und hangauf zur Wand. Etwas rechter als letztes Mal und im Graben, der unter die Wand führt, entscheiden wir zum Klettern darin. Ganz solide II. auf manchen Abschnitten. Noch mit „Zigeunerseil“ helfen wir beim Fels-Sprung. Endlich unter der WAND! Schön sichtbares Pfadchen, das direkt an der Wand entlangführt, freut uns. Sofort erkunden, bis wir klären, wo die Spitze ist, die wir letztes Mal erreicht haben. Dann fröhlich weiter und gegen 13 Uhr sind wir am Zusammentreffen der „Pfade“, wo man normalerweise vom Grat ab Rački-Vrata kommt. Erste Pause, Ruhe und Rückkehr per leichterer Variante, mit der man den schwersten Teil des Gratanfangs vermeidet. Rechts ist beeindruckender Abgrund und Vorsicht nicht überflüssig. Bald unten erblicken wir den Bogen der Rački-Vrata. Noch Abstieg, der deutlich schwerer ist als Aufstieg. Tore interessieren uns heute nicht und gerade Graben hinunter. Aber wir haben ganz schön „gestrickt“, um zurück zum Rebrski-Stan zu finden. Diese Pfade sind wie Frauen: wenn du denkst, du hast sie, verlierst du sie, dann musst du dich verdammt anstrengen, sie zurückzubekommen… Um 16:45 zurück bei Rogovilc. Ziemlich anstrengende und orientierungs-technisch schwere Tour. Klettern nirgends über II. Grad. Aber Vorsicht beim Queren zahlreicher Gräben und Pfad verläuft meist über steilen Absturz-Wänden oder unter ihnen… Heute haben wir erreicht, was geplant, und Kollegen können führen und zeigen. Milan, ruhiger Schlaf ab heute... Lp
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