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Sabotin

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bagi17. 12. 2022 13:47:53
Auf Sabotin sind wir etwas anders aufgebrochen, umgangssprachlich um den Arsch rum im Kreis nasmeh. Teils um schönen Tag nach Phase schlechten Wetters zu nutzen, teils weil solche Kombination noch nicht gemacht haben. Ziel war, den Grat über den Heiligen Berg bis Plav im Sočatal zu queren, Rückweg über gegenüberliegenden Grat via Sabotin zum Ausgangspunkt in Solkan. Weg lang, aber überall gut begehbar und ohne übertriebene An-/Abstiege. Viele Markierungen für thematische Pfade, daher gut, die Route im Voraus zu kennen. Wenn jemand interessiert, schick ich GPS-Track. Mehr über unsern Streifzug in Fotogeschichte ...
Wir parken in Solkan neben dem Bahnhof und unser Auto ist das einzig verschneite :)1
Der Anfang des Pfades führt uns durch das Dorf. Der Morgen dämmert kaum und alles ist noch geschlossen.2
Es steigt einen unmarkierten Pfad auf der rechten Seite des Steinbruchs hinauf.3
Sveta Gora. Unser erstes Ziel sonnt sich bereits eifrig.4
Blick nach Gorica und dem steilen Hang des Sabotin. Dort kehren wir zurück.5
Vorbei an Kramarce und Prevale wechselt es auf einen markierten Pfad.6
Der Pfad ist sanft und gefurcht. Etwas Schnee von den nächtlichen Niederschlägen ist noch da.7
Bald kreuzen wir die Straße unter dem Gipfelbereich und gehen auf breitem Weg zum Gipfel.8
Basilika der Himmelfahrt Mariens mit dem Franziskanerkloster daneben.9
Innere der Basilika. Die Krippe ist bereits aufgestellt, aber noch nicht fertig.10
Die Aussicht von Sveta Gora ist hervorragend und reicht bis zu den schneebedeckten Julischen Alpen.11
Von der Basilika gehen wir geradeaus weiter. Die Sonne hat hier keine Kraft und die Kälte zeigt schnell ihre Zähne.12
Nach einem guten Kilometer wählen wir den Militärweg zum Mausoleum des Generals Gonzaga auf den Vodicah.13
Der Makadam geht schnell in Karstgelände mit befestigter Militärsteige über, voller Gräben und Höhlen auf beiden Seiten.14
Hier verläuft auch der Weg des Friedens, der durch das Posočje über die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs führt.15
Das Mausoleum ragt mit seiner Größe heraus. Es wurde auf Wunsch des Generals gebaut, um hier begraben zu werden.16
Das Mosaik im Inneren zeigt das Wappen der Familie Gonzaga und die Liste der Schlachtfelder, auf denen der General gekämpft hat.17
Die Fortsetzung verläuft teilweise in der Sonne, teilweise im Schatten. Nur die Kälte ist immer da :)18
Wir begegnen häufig Infotafeln über die Schlachtfelder in diesem Gebiet.19
Zaselek Vodice. Ein ziemlich abgelegener Ort, aber das Leben ist noch immer hier.20
Das Dorf besteht insgesamt aus nur wenigen Häusern, daher sind wir schnell hindurch.21
Etwas weiter stoßen wir auf ein weiteres Denkmal, diesmal dem General Guido Novak gewidmet.22
Passend zu seinem Nachnamen wird dieser Ort schon lange Novak Platz genannt.23
Es biegt links um den Hang und der Schatten zieht sich langsam zurück.24
Dorf Paljevo. Auch hier nicht viele Häuser, aber wenigstens einen asphaltierten Zugang.25
In der Ferne sehen wir schon Plave. Von dort steigen wir zum gegenüberliegenden Kamm auf.26
Brücke über die Soča in Plave. Auf der anderen Seite ist eine Gastwirtschaft, wo wir uns eine Pause gönnen.27
Die Gastwirtschaft ist leider geschlossen, daher finden wir unseren Platz an der Sonne woanders :)28
Blick zurück. Von dort sind wir gekommen.29
Zum Kamm steigt man zuerst auf der Hauptstraße hoch.30
Unterdessen betreten wir eine andere Gemeinde, die Straße bleibt ebenso langweilig :)31
Schnell sind wir im Dorf Vrhovlje pri Kojskem, wo wir links auf den markierten Pfad abbiegen.32
Der Boden ist von Niederschlag durchnässt und einige Pfützen testen unsere Erfindungsgabe :)33
Hier verläuft auch der Juliana Trail, markiert mit gelben Hinweisschildern und gelben Markierungen.34
Langsam kehren wir zum Ausgangspunkt zurück. Vor uns liegt noch ein langer Weg.35
Solcher Denkmäler aus unserer Geschichte gibt es viele auf beiden Seiten der Grenze, besonders viele im Grenzgebiet Italiens.36
Den linken Grat sind wir vormittags gewandert, den rechten für den Nachmittag gelassen :)37
Gut markierter Samotni hrib38
Neben dem Schild steht eine Bank mit einem Vers von Simon Gregorčič39
Dem smaragdgrünen Soča gewidmet, die tief unten durch das enge Tal windet40
Wir gehen schon lange am Grat entlang und endlich zeigt sich Sabotin in der Ferne41
Die Hütte auf dem Sabotin ist geschlossen, keine Öffnungszeiten angegeben42
Egal, der Tag verabschiedet sich und wir eilen zum Gipfel. Gorica ist unten schon sichtbar43
Noch zusammen in der Abendsonne ...44
Und der Blick auf Sveta Gora auf der gegenüberliegenden Seite45
Wir setzen noch immer den Weg am Grat fort ...46
Bei den Überresten der Kirche St. Valentin biegen wir rechts bergab ab47
Ein bequemer Maultierweg führt uns auf die italienische Seite. Eine schöne Blockhütte steht direkt am Pfad48
An diesen Schilder biegen wir scharf links ab49
Die letzte Sonne zaubert uns zauberhafte Farben :)50
Letzter Sonnengruß, bevor sie im Meer versinkt51
Die Dämmerung leckt schon eifrig das Tal unter uns, aber zum Ausgangspunkt ist es nicht mehr weit52
Wir erreichen schnell die Straße nach Goriška Brda ...53
Wir queren sie und auf der anderen Seite steigen wir noch ein wenig durch den Wald ab54
Wir sind schon unten. Das Auto steht auf der anderen Seite der Brücke geparkt55
GPS-Track der gewanderten Strecke. 33 km und 1700 Höhenmeter56
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lino17. 12. 2022 14:40:49

Bagi, sehr interessanter Ausflug mit interessanten Kommentaren. Auch Bilder so ausgezeichnet und mit Gefühl für Szene aufgenommen, die es wert ist.
An Sympathie und Herzlichkeit sticht Foto Nr. 44 heraus. Viel Erfolg weiter! Lino nasmeh
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padez17. 12. 2022 14:42:42
Das ewige Problem mit Ausgangspunkten.
Wo genau in Solkan beginnt Fußweg zum Heiligen Berg, damit nicht Hauptstraße laufen? Denke, gibt's auch Fußweg von Zogica, da Hang voller ehemaliger Militärpfade. Schön wäre, wenn jemand Bildchen dieser Ausgangspunkte anhängt, und Tafel oder Markierung wäre sehr willkommen.
Hauptstraße von Solkan nach Prevala sehr befahren und für Wanderer lebensgefährlich...
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GITA17. 12. 2022 15:25:59
Schöner Fotobericht! Nur kleine Anmerkung: Wegweiser auf Foto 34 beziehen sich auf "Juliana Trail", der im Oktober 2020 4 neue Etappen bekommen hat...
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bagi17. 12. 2022 15:43:18
Korrigiert, danke nasmeh. Friedensweg-Tafel ist tiefer am Pfahl.

Padez, hänge vergrößerten Abschnitt des Weges von Solkan bis Prevala an. Im Dorf in Gasse hinter Kirche hl. Stefan abbiegen und auf Waldweg weiter. Nicht markiert, aber gut ausgetreten.
Solkan - Sattel1
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padez17. 12. 2022 17:51:25
Danke bagi! Für mich und wahrscheinlich auch für jemand anderen ist das extrem nützliche Info. Ich sehe aber Richtung Zogica auch MTB-Strecke geführt und die kann als Abkürzung nützlich sein, natürlich mit viel Vorsicht...
(+1)gefällt mir
skala12324. 03. 2023 19:18:00
Einige gestrige Eindrücke von schöner Rundwanderung auf Sabotin. Hoch nördlicher Weg, Abstieg südlicher Weg.

Schöne bergsportliche Grüße.
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Jusk2. 05. 2025 19:56:18
Von Solkan auf dem Nordweg hoch, vorbei an den Ruinen von Sv. Valentina und auf dem Südweg hinunter nach Nova Gorica. Lp
Solkan-Brücke1
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Brücke aus der Nähe3
Am Weg4
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Abzweig6
Pfad7
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Aussicht10
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Soča12
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bei den Kavernen15
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Aussicht24
Einer der vielen Gräben25
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Ruinen29
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Teil des südlichen Pfads31
Auf dem Radweg Richtung Solkan32
Soča33
An ŽP Nova Gorica34
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mirank2. 05. 2025 20:30:44
Sl 15 - die Karawillen sind am südlichen Hang und sind Objekte ehemaliger Grenzer. Die auf dem Bild sind Eingänge in Kavernen aus dem 1. Weltkrieg. Übrigens ist sl 19 unter Sv. Gora der Bau der Mrzlek-Wasseranlage sichtbar, die Trinkwasser für Nova Gorica, großen Teil der Umgebung und auch Gorizia in Italien versorgt.
(+2)gefällt mir
lijaneja9. 02. 2026 11:28:20
Dieser Grenzberg ist ein schönes Übungsfeld für Solkaner und Nova-Gorica-Leute. Wegen des milden Klimas wird er das ganze Jahr besucht, viele Wege führen darauf. Der Start meines Aufstiegs ist vom Radweg am Soča, wo man praktisch aus der Ebene in den Hang beißt. In all diesen Jahren, in denen ich darauf gehe, ist der Weg schön, gut gepflegt, der zugängliche Radweg ist schon ein Jahrzehnt asphaltiert.
Der Grat der Minigora ist schön aussichtsreich, wegen Schotters und scharfer Steine zum Gehen etwas unangenehm. Abstiegswege nach Südwesten sind viel zahlreicher als im Osten und merklich flacher. Bester Ausgangspunkt ist Kajak-Zentrum Solkan, mit super Parkplatz und neuer Brücke über die Soča.
Sabotin vom Kajak-Zentrum.1
Über dem smaragdgrünen Fluss Perlenbrücke.2
Basilika und Franziskanerkloster auf Sveta Gora (682m) vom Sabotin.3
Zusammen mit der Soča.4
Südliche Bohinj-Berge stark verschneit.5
Nova Gorica beim Abstieg.6
Solkan und Nova Gorica.7
Kajak-Zentrum mit Steg.8
Bereits darauf.9
Straßen- und Eisenbahnbrücke.10
Und etwas Exotisches...11
...und Adrenalin.12
bis zum nächsten Mal13
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