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Slowenischer Alpenverein

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Gast14. 01. 2008 11:50:28
Ich bin 55 Jahre alt und würde mich sehr gerne in der aktiven Saison in einer der Hütten in Slowenien anstellen lassen. Ich bin bereit, jede Art von Arbeit zu machen. Ich bin sehr arbeitsam und fleißig. Trotz der Jahre bin ich noch in guter psychophysischer Verfassung, daher möchte ich während des Jahres etwas Nützliches tun, weiß aber nicht, wen ich fragen soll. Mit Respekt und Dank für die Erläuterungen! Marta
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skrajnik14. 01. 2008 11:55:59
Marta - woher bist du nasmeh ?
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Gast14. 01. 2008 11:58:57
Ich komme aus der Umgebung von Slovenj Gradec, aber es ist mir völlig egal, wo ich arbeiten würde, weil ich an niemanden gebunden bin.
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Gast14. 01. 2008 14:25:41
Ich selbst habe vor vielen Jahren in einer Planinhütte gearbeitet ... damals bin ich zum Sitz des Slowenischen Alpenvereins in Laibach gegangen und sie haben mir Arbeit in der Hütte bei den Sieben Seen besorgt. Ich schlage vor, die auf der PZS-Website veröffentlichte Telefonnummer anzurufen: http://www.pzs.si/o_nas/izkaznica.
php Viel Erfolg!
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Gast15. 01. 2008 10:37:18
Und wie sieht es mit freien Tagen aus, wenn du in einer Planinhütte arbeitest. Nämlich Hütten im Hochgebirge sind 3 Monate geöffnet. Arbeitet man alle 3 Monate jeden Tag den ganzen Tag oder wie? Ich habe schon selbst überlegt, einen Kurs für Hüttenwart zu machen.zavijanje z očmi
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Gast15. 01. 2008 12:10:13
Meine Erfahrungen vor 20 Jahren in einer belagerten Hütte in den Julischen Alpen: im Juni gab es noch keinen Andrang und wir hatten noch freie Zeit; Juli und August arbeiteten 16 Stunden oder mehr täglich, im September beruhigte es sich wieder etwas. Aus meiner Erfahrung kannst du bei dieser Arbeit nicht damit rechnen, noch zu wandern oder etwas anderes zu tun.jezik
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Gast15. 01. 2008 12:32:13
Ich habe vier Saisons im Dom pri Krnskih jezerih gearbeitet, noch während des Studiums, und zwar je zwei Monate im Juli und August. Da dies die Hauptmonate für Bergwandern bezüglich Wetter sind, war die Besucherzahl und das Arbeitstempo entsprechend. Vom Morgen bis Abend, sodass ich die umliegenden Berge nur durchs Fenster sehen konnte. Einmal sind wir nachts auf Tour gegangen und bis zum Frühstück zurückgekehrt und haben mit der Arbeit begonnen. Aber wir hatten Elan.
Für diese Arbeit gab es eine Stellenanzeige in der Zeitung von PD Nova Gorica und ich habe mich beworben, danach riefen sie mich jedes Jahr selbst an.
Schlage vor, direkt die Vereine anzurufen, die die Hütten betreiben.
Lp
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Gast15. 01. 2008 16:57:31
Studentenjob interessiert auch mich. Wie hoch war das Gehalt für die Arbeit, die du gemacht hast. Nämlich 2 Monate ganztägig ist ganz schön anstrengend.
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Gast16. 01. 2008 10:57:54
Arbeit in einer Planinhütte ist interessant, wenn man Menschen und Berge mag. Man muss die Umgebung kennen, um Wanderern, die in die Hütte kommen, Tipps zu geben und sie auf objektive Gefahren hinzuweisen.
Wenn man als Koch/in arbeiten will, ist es wichtig, gut und schnell kochen zu können.
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Gast16. 01. 2008 11:40:19
Ich war Mädchen für alles. Vom Spülgeschirr bis Zimmer aufräumen, Schankarbeit, Sanitär reinigen und noch und noch. Das ist wirklich Arbeit für Bergfreunde und nicht für irgendeinen Wahnsinnsverdienst. Wenn ich mich richtig erinnere, denn das ist schon 10 Jahre her, bekam ich damals ca. 100.000 SIT für einen Monat, plus etwas Trinkgeld. Essen und Unterkunft gratis. Kurzum, anstrengend aber für mich lustig.
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Gast16. 01. 2008 12:25:33
Ich stimme der Gästin vor mir zu: auch meine Arbeit in der Planinhütte verlief so, Vergütung die ich konkret nicht mehr weiß, aber sicher nicht angemessen zu den Stunden jeden Tag ohne freie Tage vom Morgen bis spätabends. Doch ich war fast 4 Monate abgeschnitten von Zivilisation und Konsum, keine Kosten, so dass der 4-monatige Lohn unberührt blieb. Man muss besonderes Vergnügen an solcher Arbeitsweise in "primitiven" Bedingungen haben und Arbeit definitiv nicht für Verhätschelte oder Geldgierige. In schönster Erinnerung die angenehmen Treffen mit Bergbesuchern, Schlechtes vergisst man eh.
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Gast16. 01. 2008 17:21:20
Ich stimme der Dame im letzten Kommentar zu: ohne echtes Vergnügen an dieser Arbeit lieber nicht. Mich stört es etwas, wenn alle nur nach Verdienst fragen. Ich weiß, Geld herrscht über die Welt, aber ich vermisse immer die Oskrbniki wie Francelj unter Špičko, Mama Angela auf Veliko polje und alle anderen von vor mehr als 25 Jahren. Wer nur wegen Verdienst geht ist unglücklich: er selbst und Hüttenbesucher, weil sie oft auf gelangweilten und unzufriedenen Hüttenwart oder Arbeiter stoßen. Lächeln, freundliches Wort und Rat bei Bedarf kostet nichts, bewirkt viel: das kann Berge "versetzen". Bestes Beispiel junge Oskrbniki in Koča na Prehodavcih: unglaublich und volle Anerkennung. Allen die sich für Arbeit in Planinhütten entscheiden, besonders Hochgebirge, viel Glück und viel Geduld für solche Arbeit. Wie ihr wisst: Wo Wille ist, ist auch Weg. Viel Erfolg!
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Gast17. 01. 2008 14:05:04
Frau Marta, die nach Arbeit in der Hüttenstation gefragt hat, teile ich mit, dass auf der PZS-Website eine Ausschreibung für Arbeit in Hütten der PD Radovljica veröffentlicht ist. Schauen Sie nach, wenn es Sie interessiert.
Mut zählt.

http://www.pzs.si/novice/novica.php?id=3760
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Gast19. 01. 2008 13:17:37
Vor drei Saisons hab ich in einer der Hütten im Mittelgebirge gearbeitet. Weil der Arbeitstempo zu heftig war hab ich nach 4 Tagen schon aufgegeben. Weiss nicht wie anderswo für Anfänger aber ich hab nur gespült.jezen
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Gast19. 01. 2008 13:42:21
Vom Spülen hat noch keiner Blasen gekriegt. Spülen ist auch oder vor allem wichtige Arbeit in Hütten. Ich denk Arbeit in Bergsteigerhütten ist nicht für Träumer und "Romantiker".nasmeh
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Gast19. 01. 2008 14:48:02
Ja, wenn's nur Spülen wär. Ich musste Kaugummis von Betten in den Zimmern abkratzen! jezenjezen
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Gast19. 01. 2008 20:50:24
Du hast dich selbst für Arbeit in Bergsteigerhütte entschieden. Dachtest du, sie würden dich da pampern. Jede Arbeit muss man annehmen und machen. Dann schätzt du die Leute die in Bergsteigerhütten arbeiten. Lp Francmrk pogled
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Gast20. 01. 2008 17:25:09
Hallo!
Ich bin Studentin, schließe Studium ab. Gehe gern in Berge, bin Bergführerin und arbeite mit Kindern (Sommerlager, Tourenführen). Überlege diesen Sommer in einer Hütte zu verbringen (arbeiten natürlich). Stimmt zu, so Arbeit anstrengend aber interessant und wahrscheinlich unvergesslich. Wenn jemand weiß wo Hilfe brauchen mich informieren. Sommer-Monate natürlich.
LG, Silva
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Gast20. 01. 2008 21:00:35
Mir kommen Bergsteigerhütten ganz daneben vor. Fast keinen Unterschied mehr zwischen Hütten und Wirtshäusern in Tälern!!!
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andrej76720. 01. 2008 21:28:05
velik nasmeh Na das ist ja Lob für Hütten. Worin sollte nach dir der "Unterschied" bestehen?
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Rakar21. 01. 2008 00:34:43
Wir sind abgeschweift aber ich misch mich ein!

Unterschied sollte sein dass in Hütten (besonders Hochalpen) Gewinnmaximierung nicht zuerst stehen darf. Gerade das drängt zu Erweiterung Angebot was mehr Transport und Energieverbrauch braucht (mindestens), folglich mehr 'Müll' 'herstellt' und schliesslich (etwas blasphemisch zadrega) lockt Bergmassen jener Art Leute die sonst nicht hinfahren würden noch dorthin gehören.

Umkehrt: Unterschied dass Hütte nur Schlaf, Basismahlzeit und Wasser bietet (letztes war blasphemisch zadrega mežikanje), Personal Freundlichkeit und gute Infos zu Sehenswertem und Wegzuständen drumrum.

Übrigens (wirklich), meisten Transport für so engeres Angebot könnte altmodisch mit Pferden... Und etwas verlorene Romantik in Berge zurückbringen.

Könnte mehr in Richtung streuen aber lass, weiss eh dass mich hier keiner mehr ernst nimmt... zavijanje z očmi Trotzdem die utopischen (wer sagt archaisch) Ideen liegen mir am Herzen! Vielleicht auch anderen?! nasmeh

Gruss

P.S. Damit nicht zu naiv: weiss ich schreib von anderen Zeiten vergangen und kaum zurückholbar. Ausser...
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